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2016 hoppelt sich zu Ende - 2017 steht vor der Türe


Vorweg: Der Monat Dezember 2016 war ein echter Bahn-Kurlaub. Bei diesen wenigen Fahrten im Dezember 2016 habe ich ein funktionierendes Transportsystem vorgefunden, welches ich sehr gerne ganzjährig erleben würde. 

Zwischendrin: Die mit dem Geld der Bürger mitfinanzierte Hetzseite der Amadeu Antonio Stiftung [ neue-rechte.net ] ist weiterhin offline. Diesen von mir begrüßten Stillstand hat ein weiteres Geschäfts-Geschöpf der Amadeu Antonio Stiftung noch nicht ereilt. Die Webseite [ netz-gegen-nazis.de ]. Mit soviel Kohle aus dem Unterflurbereich der Finanzströme muss ich mir das hier auch noch bieten lassen? Wo ich mich dermaßen für Sport interessiere! [Vollständiger Link: http://www.netz-gegen-nazis.de/www.netz-gegen-nazis.de/category/ressorts/wissen/was-sie-machen/sport ]

Ich habe die Suchfunktion auf dieser Seite getestet. Mit den Worten --Jörg Bernig-- , dem hier ein denkwürdiger Kurzartikel gewidmet wurde [ Die Begründung der Beitragskürzung in diesem Kurzartikel ist mit Verlaub völlig daneben. Verstecken wir jetzt das, was den falschen Applaus erhält? Synapsenstillstand beim Autor des Kurzartikels? ].

Menschenskind, wieso wurde der Herr jetzt noch nicht gemeldet? Und in der Datenbank der Amadeu Antonio Stiftung hinterlegt? Aber wirklich.....So wird das aber nichts mit dem rumfischeln in trüben Gewässern, hat der AAS-Schleppnetz-Kutter etwa einen Defekt? Sogleich habe ich mit dem Wort --Salzborn-- eine neue Suche angeworfen. Zwei Resultate und das datumstechnisch aktuellste aus dem Jahr 2015. Menschenskind. Jetzt aber. Empörung. Echt. Den hat die Amadeu Antonio Stiftung doch für das legendäre unterirdische "Gutachten" aus dem Jahr 2016 entlohnt. 

Jetzt zurück zum Gleisbeschicker Deutsche Bahn.

07.12.2016 Yeap, der 06Uhr05 IC-Stahlwurm an Bahnsteig 5 in Koblenz HBf steht umgekehrt gereiht vor sich hin. Auf geht es, traben bis zum Zugende [grobe Richtung Süden ]. Lästig, wenn die 1. Klasse-Waggons direkt hinter der zischenden und dampfenden Lok angekoppelt sind. Aujah, in Waggon 5 wurden die Toilettenkabinchen entweder schon heute frühmorgen oder bei der gestrigen Rückfahrt eifrig genutzt. Von Mitmenschen, für die das Schließen von Türen offensichtlich eine nicht zu bewältigende Aufgabe, ja eine Herkulesaufgabe, darstellt. Bei denen zu Hause keine Türen für die optisch-akustische Trennung zwischen einzelnen Räumen vorhanden sind, sondern schlicht Säcke. Ausrangierte Mehlsäcke oder gar Brikettkohlensäcke? Grusel.

Nö, diesen Waggon möchte ich heute nicht nutzen, ich trabe zu Waggon 4 und erklimme ein Sitzplätzchen. Pünktlich verlassen wir den HBf Koblenz und auf der Strecke nach Düsseldorf wanzen sich weder marodierende Verspätungsminütchen an den IC-Stahlwurm heran noch verzögern Weichenverfrostungen [ Hilfää, mir ist so furchtbar kalt, ich will mich nicht bewegen ] die Fahrt. Nahtlos geht es im Tiefparterre des HBf Düsseldorf mit den Bähnchen des lokalen Transportunternehmens weiter. Well done.

Die Rückfahrt plane ich mit dem 15Uhr27 ICE mit anschließendem Übergang in Köln auf einen IC-Stahlwurm. Zuvor marschiere ich in das DB-Reisezentrum und organisiere mir einen ICE-Zuschlag (Flexpreis). Schnell am Tatsch-Ticketautomaten ein BearbeitungsSchalterZuweisungsTicket gezogen und es vergehen gerade mal 4 Minuten, bis ich an einem Schalter das Teilchen verkauft bekomme. Jetzt steht dem Reiseantritt nichts mehr im Weg und heute verzichte ich auf den Kauf einer salzlosen Salzbrezel. Paaaah, in Zukunft führe ich ein GrobsalzFässchen sowie ein LaugenFässchen auf meinen Reisen mit und dann bastle ich mit einem hundsgewöhnlichen Weissbrötchen mein eigenes LaugenSalzErlebnis. Ich will mir sowas einfach gönnen. Freedom and Independence for Salz and Lauge. Der Übergang vom ICE auf das unwesentlich schlichtere IC-Modell in Köln verläuft nahtlos und heute ohne Panik im Blick. Raushüpfen und entspannt in den anderen Zug reinklettern. Alles geht heute einen reibungslosen Gang. Pünktlich erreichen alle Fleischpäckchen mit Ziel Koblenz den Zielbahnhof.  

14.12.2016 Nix zu meckern heute morgen auf Bahnsteig 5 im HBf Koblenz. Um 5Uhr45 wartet der ordentlich gereihte IC-Stahlwurm mit Reiseziel Binz (Ostsee) auf die Fleischpäckchenbeschickung. Ich schicke mich in Waggon 4 und verbringe eine völlig störungsfreie Fahrt zum Zielbahnhof Düsseldorf. Selbst der zwickig-zwackige Bahnhof Köln agiert in vorweihnachtlicher und perfekter Organisation und hat offensichtlich alle Verspätungsminütchen in die Wallachei verbannt. Ich bin verblüfft. Auf die pünktliche Ankunft in Düsseldorf folgt ein reibungsloser Transport mit dem lokalen U-Bahnbeschicker in Richtung Arbeitsplatz. So viele U78 und U79 gibt es also wirklich? Oder sind das nicht so viele Bähnchen, sondern einfach pünktlich auf den lokalen Gleisen dahinbrezelnde Bähnchen? Egal. Superfeeling. Und auf allen Tannenspitzen seh' ich kleine Schokolädchen blitzen. Priml.


Für die Heimfahrt werfe ich mich in den 17Uhr48 IC-Stahlwurm. Angekündigt mit ein paar Wägelchen als Kurzzug und eigentlich als IC2-Stahlwurm [ das aufgerüschte Schwesterchen der RE-Grusel-Einheiten ]. So bisher erlebt. So auch in der BahnsteigAnzeige heute zu erblicken. Na dann auf in Richtung Segment C oder B, dort wo die 2.KlasseWaggönchen eingereiht sein werden. Blubb, was ist denn heute mit der Lautsprecherdurchsage los? Schon der RE-Gruselzug mit Zielbahnhof Aachen und der Abfahrtszeit 17Uhr40 wisperte geräuschlos in den Bahnhof herein. Geradezu geschlichen kam der rote RE-Gruselzug und das LautsprecherDurchsageSystem blieb stumm. Und ja gucke mal, da schleicht der IC-Stahlwurm in Richtung Koblenz auch so einfach herein. Keinerlei Ankündigung über das Lautsprechersystem. Und was ein alter Zosse schleicht da herein, herrjemineh, wie aus dem Museum stammend. Nix IC2, nönö. Die Sitzgarnituren mit den weltberühmten roten Kopflätzchen, das mysteriös bemusterte Polstermaterial der Sitzgarnituren in sichtbar verschubbertem Zustand. Aber Sitzflächen für Könige. Und das beruhigende Mülltönnchen an jeder Doppelsitzeinheit. Pünktlich schleichen wir aus dem HBf Düsseldorf hinaus und gleiten heute mit einem Gefühl undefinierbarer Lässigkeit auf den Gleisen in Richtung Süden.  

21.12.2016 Ein Rätsel löst sich heute morgen in Wohlgefallen auf. Der Reihe nach. Seit langem versuche ich den Standort des Reservierungscomputerchens im IC-Stahlwurm herauszufinden  Der geplant um 06Uhr05 in Koblenz startende IC-Stahlwurm wabert heute ohne Waggon 10 in Richtung Norden aus dem HBf los. Kurz nach der Abfahrt verkündet die Lautsprecherstimme, dass auf Grund des fehlenden Waggons 10  die Reservierungen in diesem Zug nicht angezeigt werden können. Ach so, in Waggon 10 wohnt also das Reservierungscomputerchen. Dieses gemobbte und sehr oft tieftraurige Digitalgerät, welches auf den Einsatz von funktionierenden Disketten (das sind diese kleinen quadratischen Teilchen mit der Bezeichnung 3,5 Zoll-Diskette, auf deren Magnetscheibe sich die Bits und Bytes der Reservierungen herumtummeln) angewiesen ist. Wieder was dazugelernt. Immerhin haben fleißige Händchen in Waggon 4 an allen Waggonscheibenhalterungen kleine Kärtchen mit der Aufschrift " Expressreservierung " eingesteckt. Damit ein jedes Fleischpäckchen darauf vorbereitet ist, dass der Sitzplatz von jemand anderem beansprucht werden könnte. Zum Beispiel von einem Fleischpäckchen mit gültiger Sitzplatzreservierung. Die gesamte Fahrt bis zum Zielbahnhof Düsseldorf verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Der offensichtlich nicht behebbare Fast-Totalausfall des deutschlandweit führenden Telekommunikationsunternehmens in der Farbe Magenta auf der Höhe von Bonn [ Stammsitz des besagten Unternehmens ] hat nichts mit der Transportqualität des Schienenbeschickers zu tun.

Der 14Uhr27 IC-Stahlwurm rumpelt pünktlich in den HBf Düsseldorf ein. Die angekündigte Wagenreihung stimmt mit der Realität überein und das Bistrowaggönchen präsentiert die alte Bistrobauart mit den niedrigen Tischkombinationen. Diese Kabinettchen, bei denen ein halbrundes Tischchen mit Glasplatte und dem massiven MessingrundAußenring die ideale Grundlage für das Arbeiten mit einem Notebook darstellt. Da erschüttern die mittel-heftig-rosa gefärbten Wände nicht mehr. Aber die Lebenszeit des Waggons auf den Gleisanlagen bemerkt das tippende Fleischpckchen durchaus. Es ruckelt, schiebt und schwankt alles vernehmlich vor sich hin. Die Bierflasche darf hier nicht unbeaufsichtigt bleiben. Lediglich das Schwergewicht,  die obligatorische Zuckerdose, steht unbeirrbar in diesem Metalltablettchen zusammen mit dem Salz- sowie Pfefferstreuer und der angeklemmten Getränke-/Speisenkarte herum. Bis Köln HBf wird es merklich kühler im Bistrowaggönchen. Benötigt irgendjemand anderes die Heizenergie in diesem Zug? Komisch.

Pünktliche Einfahrt in den HBf Köln und pünktlich verlassen wir den Bahnhof wieder. Die Sonne strahlt heute wunderbar kräftig. Da fühlte sich auf dem HBf Düsseldorf sogar die Wartezeit auf dem Bahnsteig wohlig an. Sonnenenergie, welche das Gesicht bestrahlt und mit reichlich Energie ein wärmendes Gefühl auf den Backen erzeugt. Wunderbar. Sehr sonnig verhält sich auch das seit gestern im Zuge eines großen Updates aufgemischte Kubuntu 16.04 Betriebssystem auf dem Notebook. Beim schlichten Schreiben in einem Texteditor und der Audioausgabe von Musik verbrezelt das System solide 15 Watt/h. Das bedeutet, dass der verwendete 90W/h Akku nach sechs Stunden ausgelaugt sein wird. Keineswegs beruhigt mich, dass beim Schreiben in einem Texteditor und abgeschalteter Audioausgabe immer noch 11,5 Watt/h verbrezelt werden. Läuft hier das Energiemanagement der verwendeten Kubuntu 16.04-Version aus dem Ruder?  Die Bildschirmhelligkeit ist auf knapp unter Maximum eingestellt und an dieser Stelle darf die knappe Kritik  an vielen (und aktuell bei dem von mir verwendeten ThinkPad T420) LCD-Bildschirmen bei Notebooks des Herstellers Lenovo nicht unterschlagen werden: Fu§&()Wck!"  Selbst in den deutlich teuereren Thinkpadmodellen scheint es immer noch ein Lotteriespielchen zu sein, um einen Top-LCD-Bildschirm am Notebook zu erhaschen. Bei gut bewerteten/getesteten Bildschirmen wechselt der Hersteller gerne mal in der laufenden Produktion auf einen deutlich schlechteren LCD-Bildschirm. Natürlich ohne dies kundzutun oder gar am Preis herumzuschrauben. Wo kämen wir denn dahin?

Nachweg: In 12 Monaten werde ich die geprüften/zutreffenden Informationen über die Weihnachtsmarkt-Katastrophe in Berlin vom 19.12.2016 lesen können. Vorher nicht. Die Sondersendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen [ hervorzuheben sind der schwadronierende Terrorexperte Herr Theveßen im ZDF sowie der deutsche Innenminister in diversen Sondersendungen ]  kommen mir vor wie umgeschriebene Wiederholungen der Muppets-Show. Labern und nix Genaues weiß man nicht. Die Hauptsache, Stimmung im Kanal. Verblödungsspielchen? Twitterlevel?

Waldorf und Statler.

Im Hintergrund müssen die politischen Spitzenkräfte bereits nach Auswegen suchen. Auswegen? Wofür? Jetzt genau?  Der Europäische Gerichtshof hat mal was rübergeworfen. Okay, okay, die Rechtschreibfehler bei heise.de nehmen seit der Praktikantenvermehrung dramatisch zu. Macht aber jetzt nix. Inhalt zählt jetzt.

Welche Häschen-Häkchen werden die Damen und Herren in der jetzigen Regierung wohl schlagen müssen, um die Volksablauschung in Zukunft reibungslos ablaufen lassen zu können?

Als Begründung für die Volksablauschung musste bisher der bewährte Spruch herhalten: "Wir können den Schutz der Bevölkerung vor Terroristen und so weiter und so fort nur mit modernsten Techniken gewährleisten."

Und nun?

Warten.

Auf Godot.

Warten.

Bald kommt was geschlichen.

Im Hakenschlagen sind DIE ganz dolle begabt.

 

 


Tags: Politwahn, Bildungsapathie

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