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vier mal zwei = sechs - die bundesnetzagentur - ich bin mäkelig


 

21.01.2017 Die IT-Betreuer oder Abteilungsleiter des Informationsmanagements oder die Webseitenverantwortlichen der Bundesnetzagentur haben ein interessantes Kontaktformular verbastelt. Wer sich wie ich über die Vodafone-Rammel-Werbeaktion aus dem Januar 2017 beschweren möchte, raupt sich zu diesem Link: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/_Kontaktformular/Kontaktformular_node.html

Mäkeltantich wie ich heute bin, fordere ich die Bundesnetzagentur auf, die vier Grundrechenarten (hier die Multiplikation) erneut zu üben. Die Multiplikation von 2 MByte Größe pro angehängter Anlage ergibt bei mir 8 MByte gesamt. Bei der Bundesnetzagentur mal eben 6 MByte. Sollte das nicht nachvollziehbare Ergebnis der Bundesnetzagentur-Multiplikation einen mir nicht bekannten technischen Hintergrund haben, so sollte die Bundesnetzagentur dies im Text auch erklären. Wir wollen doch nicht lernwillige Kinder beim Aufruf des Formulars der Bundesnetzagentur in tiefe Depressionen stürzen. Wo doch Mathematik so einen schlechten Ruf hat in der Schule. Oder?

Oweh. Das Formular in all seiner Pracht.

bundesnetzagentur 2017

 

Ein zartes Trippelschrittchen beim Einsatz im "Neuland" [ Neuland ---> Wortgebilde der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel ] gelang der Bundesnetzagentur immerhin: Die verschlüsselte Datenübertragung bei der Eingabe von Daten in ein Formular. Das wohlfeile <https> in der Adresszeile des Browsers wirkt solide. 

Weniger solide präsentiert sich die Verfahrensweise bei Befüllung des Formulars: Die Voreinstellung der Zustimmung zur Weiterleitung an das "beschwerdete" Unternehmen empfinde ich als nicht gelungen. Da bin ich etwas überempfindlich, wenn in der Voreinstellung eines Formulars schon die Zustimmung voreingestellt ist.

Das ausgefüllte Formular wird mit der Betätigung der Schaltfläche <senden> hoffentlich auch an die richtige Adresse gesendet. Nachverfolgen lässt sich das per <senden> aus dem Sichtbereich entschwundene Formular nämlich nicht. Und dass beim Betätigen der Schaltfläche <zurück> im Browser das ausgefüllte Formular vollständig zu erblicken ist, empfinde ich als wenig professionell. Eine Kontrollmail an den Absender gibt es übrigens auch nicht.

One way acting. No Go in 2017. Wie bei den Behörden zu Kaiser Wilhelm I  Zeiten. 

Der Bürger immer noch als teilinformierter Bittsteller?

Eine Behörde sollte in der BRD dazulernen können. Oder?

Nur, wie lange dauert dieser zähflüssige Prozess im Themenblock "Neuland" denn noch? Derlei Gebaren wird wieder zur Steilvorlage für die McKinsey-Truppen. Grusel. Die kompetenten HTML-Truppen von McKinsey? Die "Neuland"-Erklärer, finanziert über welche Ecke auch immer, vom Steuerzahler. Bihi, bihi! Dann kommen die Bologna-Reform-Ergebnis-Tropfen-Erklärbärchen von McKinsey wieder? Vielleicht mit einer handlungsangepassten Kopie der Aktion bei den Berliner Lageso-Problemen? Wahlweise bei der Klärung im Umgang mit Flüchtlingen?

Und die Steuerzahler werden sich wiederholt fragen, warum eigentlich?

Oweh. Das wird teuer. 

Leutchen, schickt die zuständigen Mitarbeiter/Abteilungsleiter/Flurbeherrscher/Gebäudepräsidenten oder was auch immer zu Amazon. Die erklären euch den Ablauf. Denn genau das macht Amazon auch erfolgreich. 

Bidirektional handeln. Wikipedia sollte die notwendigen Informationen zum Thema Bidirektional auch für Behördencomputer bereitstellen können.

Immerhin setzt die Bundesnetzagentur während des Formularausfüllens drei solide Cookies auf den heimischen Rechner ab. Ach so, den Webkurs bei http://www.w3schools.com/html/ durften einige Mitarbeiter der Bundesnetzagentur schon besuchen?

AwG = Alles wird Gut

Gelle?

 

 

 


Tags: Bildungsapathie, InformatikEcke

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