Auf den Gleisen + diese &%$Fu(=!ck- Tracker


Vorweg: Die Hetzseite der Amadeu Antonio Stiftung [neue-rechte.net] verharrt weiterhin im offline-Modus. Wenigstens diese Webseite bleibt still. Prima. Nicht so schön mutet es mir an, wie eine klandestine Stiftung mit den Stiftungsgeldern umgeht. Der Lesehinweis führt zu einem Artikel von Herrn A. Neuhof hier.

15.02.2017 Dieser Güterzug hat hier nichts zu suchen. Protest. An Bahnsteig 5 lümmelt ein Güterzug mit 30 Waggons herum. Und dies um 5Uhr50. Oh, oh, eigentlich schieben sich um diese Uhrzeit die Güterzüge an Bahnsteig 4 vorbei, denn an Bahnsteig 4 rollt als nächster offizieller Zug der 06Uhr48 ICE nach Wien los. Zwischendrin hält an Bahnsteig 4 noch nicht einmal ein Nahverkehrszüglein mit brummendem Dieselmotor. Da steht er nun, der Güterzug. Die Anzeige am Bahnsteigdisplay ändert sich nicht. Steif und fest behauptet die Anzeige, dass der üblicherweise um 06Uhr05 losdampfende IC-Stahlwurm auch heute hier losfahren soll. Kurz nach 06Uhr00 schiebt der Güterzug los und macht das Gleis frei für den IC-Stahlwurm. Schwups-di-Wupps, in diesem Moment erscheint im Bahnsteigdisplay das weissliche durchlaufende Infoband mit dem Text, dass wir heute morgen mit 5 Minuten Verspätung losrollern werden. Das gelingt wider Erwarten besser als angezeigt, wir schieben mit 2 Minuten Verspätung aus dem HBf Koblenz heraus. Derweil ruht das Gleis an Bahnsteig 4 so vor sich hin. Kein Zug. Keine geschäftige zischende Rangierlok. Nix. Völlige Bewegungslosigkeit auf Gleis 4.

Wer hat heute morgen den Fahrweg des Güterzuges mit Knöpfchendrücken und Bahngleiszuweisung festgelegt?    

Auf der Fahrt nach Düsseldorf HBf gibt es keine weiteren Besonderheiten zu vermelden. Verspätung? Weniger als 2 Minuten. Das zarte Wimmern des Reservierungscomputerchens wegen der nicht vorhandenen Reservierungsdiskette höre ich die gesamte Reisezeit. Armes Kerlchen.   

Im Laufe des späteren Nachmittags quäkt der digitale Mail-Verspätungsalarm der DB die Information rüber, dass mein morgendlicher IC-Stahlwurm mit einer 10-minütigen Verspätung im HBf Düsseldorf eingelaufen sein soll. Aha. Woher kommt denn diese Erkenntnis? Soll das jetzt ein Logbuch werden? Nach dem Motto: Besser eine verspätete falsche Information als gar keine Information? Mmmmh.

Die Rückfahrt mit dem 17Uhr48 IC gestaltet sich problemlos. Die Waggon-Lokomotiven-Planung  [ Alt-IC oder doppelstöckiger IC2]  hat sich verändert. Der doppelstöckige IC2 [ serienmäßig ohne Bistroabteilung ] taucht nicht mehr auf. Im Einsatz ist ein waggonmäßig verkürzter IC-Stahlwurm aus der Wirtschaftswunderzeit. Ebenfalls ohne Bistroabteilung. Der Kahlschlag im Segment der Fleischpäckchen-Flüssig-Fest-Versorgung schreitet voran. Die schon seit vielen Jahren mitrollernden Bistrowaggons [Inhalt: Das Bistro/Verkaufstheke/1.-Klasse-Abteilung] fallen dem technischen Zerfall zum Opfer und bei den neuen blitzenden doppelstöckigen IC2-Einheiten wurde ein Bistro zum Überfluss erklärt. Schon in der Planungsphase. Nur auf ausgewählten Strecken plant die DB, hier mit Service-Einheiten in Erscheinung zu treten. Die Auflistung der ausgewählten Strecken habe ich noch nicht entdeckt.

Immerhin, wir rollen halbwegs pünktlich los. Jaja, weniger Waggons bedingen eben weniger Einstiegsmöglichkeiten für die im HBf wartenden Fleischpäckchen. Die Fleischpäckchentrauben lösen sich nur langsam auf. Das dauert halt. Auf der Strecke nach Koblenz drückt der Lokführer unmerklich ein bisschen intensiver auf das Gaspedal. Beim Endbahnhof Koblenz kann ich nicht über die Pünktlichkeit meckern. Nein, kann ich nicht.

16.02.2017 Prima. Meine Spießerseele ist beruhigt. Der Güterzug schleicht sich heute morgen über Gleis 4 in Richtung Süden durch den HBf Koblenz. Ich zähle 32 Waggons. Gepeilte 2600 Tonnen Stahl und Ware schleichen sich hier durch. Auf Gleis 4. Derweil wird der IC-Stahlwurm mit Zielbahnhof Binz auf Gleis 5 hereingeschubst. Beim Betreten des Waggons Nummero 4 strömt mir ein gewaltiger Wärmeschwall entgegen. Und es ist mucksmäuschenstill. Kein Gewimmere zu hören. Aaaah, das Reservierungssystem funktioniert. Aaaah.

Eine auffallend freundliche Kontrolleurin schiebt kurz nach der Abfahrt durch die Gänge und checkt die Fahrausweise. Wann kann ich das schon hören:" Gute Fahrt und guten Appetit". Auf dem Sitznachbartischchen befindet sich die aufgeklappte Frühstückseinheit mit Tomätchen und ein Pott Kaffee. Sehr nett. Verschönert prompt meinen Tagesauftakt.

Keine weiteren Vorkommnisse auf der Strecke. Leidlich pünktliches Eintrudeln im HBf Düsseldorf. Und der lokale U-Bahnbetreiber lässt sich auch nicht lumpen und die U-78 sowie U-79 schieben munter über die Gleise. Well done.

Die Rückfahrt mit dem 17Uhr48 IC-Stahlwurm spielt sich auf dem Niveau des Vortagesablaufes ab. Kein IC2-Doppelstöcker trotz der gegenteiligen Anzeige im Bahnsteigdisplay. Ein Wirtschaftswunderzüglein in verkürzter Länge. Mit erstaunlich vielen freien Sitzplätzen für einen Donnerstag. Nix wie rein und entspannen. Und wir verlassen den Düsseldorf mit den 10 Minuten Verspätung, welche sich durch Personen im Gleis bereits auf der Strecke zuvor angesammelt hatten. Alles wird gut.  Nicht ganz, je näher wir an Koblenz heranrücken, um so mehr wird an der Waggoninnentemperatur herumgewurschtelt. Tendenz: Kühlschrank. Ich glaube, die stellen ab Bonn das Heizungsthermostat-Teil auf 18 Grad runter. Warum, weiß ich nicht, aber die kühle Luft schleicht langsam von den Beinen hoch. Brizzel. Unterwegs haben sich noch ein paar marodierende Verspätungsminütchen an den Zug herangewanzt und wir verpeilen die reguläre Fahrplan-Landezeit in Koblenz um 15 Minuten.

Mein Leseausflug zu sciencefiles.org hat mir diese Woche gezeigt, dass die Betreiber extrem neugierig zu sein scheinen. Auf dem Rechner habe ich im Browser Firefox die Erweiterung Privacy Badger Versionsstand 2017.1.26 des eff installiert. Sage und schreibe 31 Tracker werkeln beim Aufruf der Webseite sciencefiles.org so vor sich hin. Das sieht so aus:

 

scfiles tracker 2017

 

Was soll das denn? Sogar die legendenumwobene Bildungs-/Wissens- Onlinepräsenz der Bildzeitung lässt nur 4 Tracker auf den elektronischen Besucher los! 

Irgendwie fühle ich mich immer mehr getrackt.

Derzeit suche ich nach einem Arbeitsnotebook. Mein Wunschzettel ist nicht übertrieben. Auf Basis eines schwarzen stabilen Lenovo T420 wünsche ich mir einen Prozessor der aktuellen Intel KabyLake Serie, 24 GByte RAM, Standardgrafik, Dockinganschluss für eine echte Dockingstation [ nicht dieses USB was weiß ich Gewurschtel, hast Du nicht gesehen ] mit den Dockanschlüssen 6 x USB 2.0 [ ich bin bescheiden, ich nehme das, was zuverlässig läuft ], 2x extern HDMI [ kann auch DVI sein ]. Ich schildere eine Dockingstation, die mit zwei Spaxschrauben an den Untergrund festbetoniert werden kann. Ich bin ein Fan des Verschraubens. Klebepads sind nicht meine Welt. Der LCD-Bildschirm muss eine Auflösung von 1920x1080 haben und entspiegelt sein. Gewicht darf bleiben, alles unter 2500 Gramm stellt kein Problem dar. Das Notebook muss 2 leicht herausnehmbare [ ein Schräubchen pro Schacht akzeptiere ich immer ] Einschübe mit SATA 6 Level haben. Einen mSATA Anschluss zum wechselweisen Bestücken mit SSD oder Funkmodul brauche ich auch. Dafür wende ich gerne das Wunschnotebook und drehe gerne ein Schräubchen zum Abheben der Abdeckplatte heraus. Standardschräubchen wären schön, aber der Wic [Zensur! ]s mit Pentalob- oder anderen Sonderformaten des Schraubwesens stört mich überhaupt nicht. Für alle Aufgabenstellungen gibt es eine Schraubwerkzeuglösung. Dank des WWW [WorldWideWeb - Port 80 oder 443 ]. Nicht zu verwechseln mit dem pauschal verwendeten Begriff: "Internet". Und es muss einen eSATA Anschluss haben. Ich weiß, alles schwappt mit USB3.0 rum. Meine guten Erfahrungen halten sich da in Grenzen. Der jetzige eSATA Anschluss am Notebook schiebt die Daten an eine externe SATA-Platte mit 70-90 MByte/sec durch die Käbelchen. Das reicht mir völlig. Und jetzt kommt das KO-Kriterium. Die Tastatur. Keine Chiclet-Tastatur, denn dieses weich-paddelige-hab-Dich-lieb-meine-Fingerkuppe-sinkt-in-die-Vertiefung Gedrücke geht mir sowas von auf den Zeiger. Eine echte der-grobmotorische-Typ-braucht-den-Druckpunkt-macht-Geräusch-Tastatur.

Ich suche schon länger. Mein finanzielles Limit liegt bei 1800 Euronen. Ich finde nix.

Heul.

Welche Notebooks setzen eigentlich die pseudo-rechts-Bekämpfer der Amadeu Antonio Stiftung, mit der satten finanziellen Unterstützung durch Steuerzahler und andere Stiftungsherrscher aus dem Privatsegment, im Tagesbetrieb ein? 

 

 

Bahngleise und Tracker im Web


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