gender disparity 2021

STEM: Science, Technology, Engineering and Mathematics

 Welche Richtung wird eingeschlagen? Aus der Genderblase zurück zur Ernsthaftigkeit?
Ob IT-Security dann vorangetrieben würde? Erst mal volle Kraft voraus mit Gender Mint 4.0?
Statt M.Sc. in Bälde M.Ge*:_Mnt.?

 

 

 

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Klimaschau YouTube Sebastian Lüning

Wo gehobelt wird, fallen Späne (= Fleischpäckchen)


17.03.2017 Schon wieder. Um 05Uhr40 fährt ein Güterzug in Richtung Norden. Mit gemäßigter Geschwindigkeit. Fünf Minuten später fährt ein Güterzug in Richtung Süden. Ebenfall mit gemäßigter Geschwindigkeit. Beide Güterzüge werden von - festhalten - je einem Alpäzähmer gezogen.

Zwei Welten der Geräuschentwicklung wie aus dem Lehrbuch. Der in Richtung Norden fahrende Güterzug brummt inklusive der Waggons sonor durch den HBf Koblenz. Der in Richtung Süden fahrende Güterzug rangst, scheppert, kreischt mit unangenehm hoher Lautstärke durch den HBf Koblenz.

Welche Waggonbauart kommt wohl aus der Schweiz und wann werden wir alle derartige Transportmittel mit Stand der Technik genießen können?

Fragen Sie nicht den derzeitigen Chef der Deutschen Bahn. Gottseidank wird diese Frage offenbar auch nicht von Herrn Pofalla beantwortet werden müssen. Dessen Antwortqualität 1 in anderem Zusammenhang verachte ich.

Die gusseisernen Waggonbremsen alleine können beim Waggonrollen nicht den Unterschied der Geräuscherzeugung ausmachen. Da fährt wie im Personenfernverkehr steinaltes und ökonomisch gebautes Material auf den Gleisen herum. Mit dem Unterschied, dass der vorgesehene Fahrkomfort für Güter auf Höhe Null abläuft. Welcher Container hat sich schon mal bei der EBA über den Nichtkomfort beschwert? Keiner.

Für die an Bahnstrecken wohnenden Menschen werden bedingt wirksame Schallschutzwände [ ich sehe den Zug nicht mehr, höre selbigen nur noch gedämpft ] an die Gleisanlagen geballert. Wahlweise werden Wohnungen/Häuser mit ultramodernen Schallschutzfenstern ausgestattet, um die Lärmrbelastung zu verringern. Beide Maßnahmen haben erwiesenermaßen ihre Tücken. Wer wie ich am Hang gewohnt hat und die Bahngleise lässig von oben betrachten konnte, weiß, dass die Schallschutzwände im Tal so gut wie nix bringen.

Die angeblich wirksamste angebotene Lösung [ die DB zahlt massiv Zuschüsse ] sind die ultramodernen Fenster, die auf Grund ihrer Schließdichtheit den Einbau eines Zwangszuluftsystems erforderlich machen. Bei geschlossenen Fenstern dieser Bauart ohne Zwangszuluftsystem würde die Zahl der Erstickten dramatisch zunehmen. Schall draußengehalten, Luft natürlich ebenso. Ohne Luft gehts direkt in die Gruft. Will kein Planer wirklich und aus dem Grund erfolgt der Einbau eines Zwangszuluftsystems. Wahrscheinlich leiten die in dem System den Schall mehrfach um die Ecke, damit nix in den Wohnraum gelangt. High-Tech wie im Auspuff. Im Ergebnis dann ein High-Tech-Käfig-Gefühl. Schlimmer als im Massenhühnerzuchtstall. Da bleibt dann nur übrig, wegzuziehen.

Schall und Geruch sind eigenwillige Wesen. Wie jener grillende Nachbar, der mit Kampfstoffen den Grill betreibt und überaltertes Fleisch drauflegt. Und dann rumgrölt.  

Brizzel.

Wir brummen pünktlich in Richtung Norden los. In Waggon 4 des IC-Stahlwurms muss wieder der mysteriöse Fahrgast mitgefahren sein, welcher das Toilettenkabinchen gerne mal in miesem Zustand hinterlässt. Her mit der Videoüberwachung. Direktanschluss des Videosystems zum DB-Clean-Room-Channel bei YouTube. Vielleicht Livestream? Als Ersatz für die in der Jugend nicht erfahrene Erziehung? Südostasiatische Methoden einführen?

Heute morgen spinne ich.

Wir rollen so vor uns hin. Die Gleisdrehscheibe Köln wird zum Hindernis für eine pünktliche Ankunft in Düsseldorf. Beim Verlassen des Kölner Bahnhofs vermeldet das Lautsprecherdurchsagesystem eine Verspätung von 15 Minuten. Diese optimistische Prophezeiung trifft nicht zu. Es werden 30 Minuten Verspätung. Und auch im Untergeschoss des HBf Düsseldorf kämpft der lokale U-Bahnbetreiber mit sich und den U-Bahnen. Erst erscheinen auf der Anzeigetafel 3 x die U79 und dann fliegen alle U79 aus der Anzeigetafel und erscheinen als U78 Bähnchen. Kurz darauf erscheint eine antatschbare physisch echte U79. In der Anzeigetafel sind nur noch U78 zu sehen und der Zeittakt sieht mächtig strubbelig aus. Toller Morgenauftakt. Grml%$&/.  

Die Rückfahrt mit dem 16Uhr44 IC-Stahlwurm gerät zu einer Pannenserie. Mit einer Stunde Vorlauf vermeldet der Verspätungsalarm im Mailkörbchen, dass mein gebuchter Zug im Fahrplan nicht aufgeführt ist. Dieser Falsch-F/&$"-Inhalt ist mir nicht unbekannt. Am HBf an Bahnsteig 15 wird dieser Zug mit einer Abfahrtsverschiebung von 9 Minuten aufgeführt. Die Betonung liegt auf -Abfahrt*-. Neuer Startpunkt 16Uhr53. Außerdem haben sich in der kurzen Zeit zwischen dem irritierenden Verspätungsalarm und in der Realzeit noch 5 - 9 Minuten Verspätung hinzugeschlichen. Bahnübergangsprobleme. Angeblich.

Plumps, fällt dieser IC-Stahlwurm aus dem Bahngleisdisplay raus. Wech. Und jetzt? Plopp, ist er wieder da und jetzt mit dem Startpunkt an Bahnsteig 4. Also gut, von Nummero 15 zu Nummero 4 gewabert. Auf dem Bahnsteigdisplay wird der Zug immerhin aufgeführt, die 1. Klasse-Waggons sollen sich in Segment E befinden, sofern dieser Zug mal einrollen sollte. Intensive Bahnsteigbeforschung zeigt, dass Segment E nicht existiert. Das Ende ist bei Segment D erreicht und dann sind da schon die Sperrgitter für das Ende des Bahnsteiges. Geschätzte 15 weitere Fleischpäckchen irrlichtern wie ich in Segment D herum. Warten scheint die beste Lösung zu sein. Aus 5 - 9 Minuten werden 15 Minuten, dann hüpfen nochmal 5 Minuten auf die 15 vorhandenen Minuten drauf.

Plumps, fällt dieser IC-Stahlwurm schon wieder aus dem Bahngleisdisplay heraus. Wech. Waaarten. Könnte was passieren, oder? Er ploppt nicht mehr in das Bahngleisdisplay hinein. Wo ist er geblieben?

Oh,oh,oh, nein. Steht der etwa am Bahnsteig 6 rum? Das könnte er eventuell sein? Mal spähen gehen. Fehlschluss. Es ist der IC-Stahlwurm nach Berlin und dahin will ich eindeutig nicht. Was sagt das Bauchgefühl? Eventuell doch wieder zu Bahnsteig 15 zurückhechten und checken, was los ist? Gesagt, getan. Fehlschluss zwei. Und jetzt? Nix wie zu Bahnsteig 4 zurückkehren. Jetzt ist traben angesagt, sonst darf ich noch lange auf den nächsten Zug warten. Traben? Rennen.

Und an Bahngleis 4 ist dieser IC-Stahlwurm mit Zielbahnhof Stuttgart wieder in das Display zurückgeploppt. Och männo. Wir zockeln mit plus 29 Minuten auf die geänderte Abfahrtszeit los. Das immerhin vorhandene Bordbistro bietet mir ein Plätzchen und jetzt muss ein kleines Bierchen ran. Dann trage ich die vorsorglich organisierte Bierdose mit dem labbrigen König-Pilsener aus dem Edekaladen im HBf Düsseldorf halt nach Hause ins Depot. Macht nichts. Kommt irgendwie weg. Keinesfalls wird der Doseninhalt verderben.

Aufregend. Abnervend. Der FreitagsVerspätungsWert bisher beträgt 59 Minuten reine Verspätung plus die 9 Minuten der geschickt zuvor verschobenen Abfahrtszeit. Satt. Mein Jahresdepot bei 240 Fahrten entspricht 240x6 = 1440 Minuten Verspätung = 1440/60 = 24 Stunden Verspätung. Ich muss mir für 2017 eine schnuckelige Exceltabelle anlegen, um das im Blick behalten zu können. Die Gleisbaustellen bis 05.04.2017 auf meiner Pendlerstrecke werden noch einige Stündchen in meinen Verspätungsbottich spülen. Garantiert.  

Die Pünktlichkeitsquote der DB für den Januar 2017 laut ad-hoc-news.de vom 13.02.2017:

Bahn-Fernzüge im Januar zu mehr als 80 Prozent pünktlich. Der Anteil pünktlicher Fernzüge lag nach der Bahn-Statistik im Januar im Durchschnitt bei 82,3 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das war ein etwas schlechterer Wert  als im Dezember (83,0 Prozent), aber deutlich besser als im Januar 2016, damals betrug die Quote 76,9 Prozent. Der Jahresdurchschnitt 2016 lag bei 78,9 Prozent. Die Bahn definiert Züge noch als pünktlich, die weniger als sechs Minuten Verspätung haben.

Jojo. 359 Sekunden = pünktlich | 360 Sekunden = 1x unpünktlich . Diese Cleverle. Geschickt gewählter Wert. Keine Abstufungen im unpünktlich-Bereich mehr gewollt? Damit die Maxi-Zeiten auch mal erfasst werden. Es geht mir nur um die Erfassung + die jährliche Veröffentlichung der Verspätungswerte. Mit den angebotenen Entschädigungen bei unterschiedlichen Verspätungswerten will ich mich hier nicht befassen. Nach dem Motto 720 Sekunden --> entspricht 2 x  unpünktlich | 1440 Sekunden ---> entspricht 4 unpünktlich | 2880 Sekunden ---> entspricht 8 unpünktlich und so weiter und so fort.

Rechenbeispiel: 30 Minuten Verspätung sind 4x unpünktlich= 24 Minuten plus 1x unpünktlich= 6 Minuten. Mir reicht die Annäherung an den Verspätungswert völlig. Sach ich mal.

Dann würde ich den Freitag, 17.03.2017, mit frühmorgens großzügig 5x unpünktlich und den Nachmittag mit 6x unpünktlich abschließen. Gesamt 11x unpünktlich. Die Vorgehensweise ergäbe die Füllung für meinen Verspätungsbottich. Verspätungen muss man sehen können. Als Hügel oder Berge wahrnehmen können. Das beeindruckt.

Verhält sich wie bei der Körbchengröße. Der Weidenkörbchengröße für den Einkauf beim Bio-Gemüsehändler. What else.

Das Schlussergebnis: Vormittags 30 Minuten, Nachmittags 9 Minuten Startverschiebung im Fahrplan + 35 Minuten Verspätung = 74 Minuten

Wochenende.

 

 

1 Link führt zu ZEIT online vom 12.08.2013 aktualisiert 18Uhr18


Tags: Bahnunwesen

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