Angucken - JA, Anfassen - NEIN. Aha!


18.03.2017 Auja, ein kleiner Einkauf. Beim lokalen Dealer. In der Fussgängerzone in Koblenz. Heute möchte ich nicht bei Amazon herumkurven und bestellen. Tagesmotto: buy local. Auja.

Die Haushalts-Messersammlung passt nicht mehr in den Messerblock hinein. Die sechs Schlitze für Messer unterschiedlicher Klingenbreite reichen nicht mehr aus. Magnetleisten kann ich nichts abgewinnen. Ich brauche was zum Reinstecken. Los geht es. In einem Store von Cookmal finden sich Messer in Hülle und Fülle und tatsächlich ein Exemplar zur Messeraufbewahrung. Ein "Gewaltgerät" mit geschätzt 40 cm Länge aus Holz zum liegenden Aufbewahren der Messer. Dafür sehe ich keinen Platz in der heimischen Küche. Anbauen wollte ich nicht und für einen Messerraum fehlt der Platz. Also weiter zum in der Innenstadt liegenden nächsten Fachgeschäft.

In der 1. Etage versammeln sich die Teller-/Tassengarnituren und allerlei Innendekorationsteilchen. Im Erdgeschoss wohnen die Kochgarnituren und die Messer und die Schöpflöffel und die  - Messerblöcke -. Die Messerblöcke stehen dekorativ auf einem Präsentationstisch und die Auswahl gefällt mir auf den ersten Blick. Schlitzzählung ist angesagt.

Ein Exemplar gefällt mir ganz besonders, dieses hier. Der Block aus Nylonfäden, die aussehen wie Graphitstäbe [ Atomkraftwerk ], lässt sich herausnehmen und reinigen, sofern der Nutzer da schmuddelige Messer reinstecken sollte. Die extrem gut verarbeitete Holzeinheit [ erfühlt mit intensivem Befummeln ] gefällt mir auch. Das dezent angebrachte Preisschildchen [ 149 € ] lässt mich nicht unbedingt erschaudern und jetzt brauche ich noch einen Test für das Feeling beim Reinstecken von Messern. Supi, da steht ein Modellmesserblock mit verschiedenen Messern [ gewaltig, schmächtig, zackenbarschige Schneide, glatte Schneide ] herum. Schwupps, alle mal genommen und in das Nylonblöckchen gesteckt. Yeap, das ist was für mich.

Kaufen wollen.

Leider gibt es nur den Vorführmesserblock in diesem Geschäft, aber die willige Verkäuferin würde eine Bestellung auslösen. Lieferzeit? 14 Tage. Da musste ich heftig schlucken und überlegen, ob ich das möchte. Mir schwamm das "Haben wollen, jetzt gleich"-Glückserlebnis den Bach hinunter. Ich entscheide mich jedoch für die Bestellung, denn im Hinterkopf krähte mein Motto - by local - herum. Okay, okay.

Bis hierhin war ich im Lot. Ausgewuchtet.

Während des Bestellformular-Ausfüllens meinte die Verkäuferin, dass sie durchaus verstehen könne, dass "man" ein unversehrtes Exemplar des nicht gerade tiefpreisigen Produktes haben möchte. Die Schrammen am Holzmesserblock seien eben durch das Testen des Messerblockes durch Kunden entstanden. Der mit einem leicht nach unten in der Tonlage absackende unausgesprochen seufzig vibrierende Text ---> " -leider machen die Kunden das- " hat mich aus der Auswuchtung gebracht. Fröhlich teilte ich der Verkäuferin mit, dass auch ich alle verfügbaren Messer aus dem Nachbarmesserblock in das Nylonbüschel gesteckt hätte, um meine Entscheidung - ja oder nein - zu festigen. 

Schweigen im Walde.

Bei Amazon kostet das Teil 119 Euronen und hat eine Lieferzeit von 2 Tagen.

Super Motto bei Amazon: Client first.

Buy local?

So nicht. Derlei verärgert mich und das Kapitel - buy local - hake ich erst Mal ab. Beim Einkauf im Haushaltsbereich Töpfe-Pfannen-Messer-Gläser-Tassen-Schalen.

 

By the way: Wer geschirrspülertaugliche Wassergläser suchen sollte, ist mit diesem Produkt nach meiner bisherigen Erfahrungen hervorragend bedient: Picardie Gläser. Auch hier erhältlich. Man könnte auch hinfahren. Und wer gerade Zeit hat, fährt noch bei denen vorbei. Gegenstände des täglichen Gebrauches bis über den eigenen Tod hinaus. Echt.

 

 


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Nancy Faeser: Wirken und Werkeln 2022


Dass mir die derzeitige Innenministerin der BRD, Frau Nancy Faeser, Wohlwollen für mein passives Verhalten entgegenbringt, verärgert mich. Indirekt scheint mich Frau Faeser mit ministerialem Lob zu behäufeln, dass ich auf physische Distanz zu was-auch-immer-herbei-definierten-delirierten-rechten Aktionen achte. Bei Demonstrationen in der analogen Öffentlichkeit bin ich tatsächlich nicht aufzufinden, dafür äußere ich mich im World-Wide-Web.

Mal sehen, wohin das im Jahr 2022 noch hintrendet bei Demonstrationen / Spaziergängen. Der / die / welches-Geschlecht-auch-immer / alle prüfen zukünftig einzeln und mutig im Vorfeld oder direkt vor Ort jeden Teilnehmer bei einer Demonstration / bei einem Spaziergang auf Gesinnung?

Wowh! Wir haben es weit gebracht seit 1945. Wofür haben wir die Webseite mit dem aktualisierten Kapitel <Lehren für die Gegenwart>? Das aktuell skandalisierte Textgebilde vom 03.07.2021 von Frau Faeser vermittelt mir eine beschämend schlichte Sicht von Demokratie.

Gruselig. Ich verzichte auf derlei vermutetes ministeriales Wohlwollen. Aktualisierung 30.03.2022: Selbstverständlich sind die Äußerungen von Nancy Faeser rechtlich zulässig, wie das VG Berlin entschieden hat! Wer hätte dies auch jemals bezweifelt? Diese Rechtlichkeit, pardon Rechtschaffenheit.

https://www.titelschutzanzeiger.de/_rubric/detail.php?rubric=Medien+%26+Recht&nr=105636

Wie Frau Faeser den Konflikt in der BRD zwischen bezahlbarem Wohnraum und Ihrem Bekenntnis zum Islam auflösen wird, lässt mich gespannt wie einen Pfadfinder-Flitzebogen ausharren. 

Quotierung kann zu interessanten Postenbesetzungen führen. Aktuell: Frau Natalie Pawlik --> Aussiedler-Beauftragte der Bundesregierung. Berufung durch Frau Nancy Faeser.


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