hippo attacks xkcd 05.06.2021

World Wide Web mal ganz anders + IT-Consultants gucken jetzt weg


29.03.2017 Viele Gedanken rauschen mir durch den Kopf, wenn ich an die vielen derzeitigen Gefährdungen aus dem mysteriösen Neuland [=World Wide Web=digitales Surfen] denke.

Dieses Elend mit den hinterrücks zugelieferten Daten von Werbetreibenden, welche flott über die Leitung rauschen beim Aufruf einer Webseite. Nicht nur die zugelieferten Bildchen, auch die aktiv herumschwappenden Komponenten auf dem Desktop beim Betrachten einer Webseite, derlei Kaspereien verwirren mich zusehends. Ich komme gar nicht mehr zum Text. Und ich liebe Text.

Flott installieren könnte ich auf einem Nicht-Windows-Betriebssystem ein Werkzeug für gaaanz Mutige. Einen textbasierten "Browser". Uuuuuuuuuh. 

Das Ergebnis sieht beim Aufruf einer Webseite etwas schmächtig aus, aber der Text kann gelesen werden. Ein Screenshot:

 

werbefreies worldwideweb 2017 

 

Nix schlabbert da herum und könnte stören. Zugegeben, die Bedienung ohne jegliches Mausilein-Geschubse und nur über die Tastatur mutet archaisch an. Aber die Fingerchen laufen rund auf der Tastatur. Trainingsgruppe für 10-Finger-Schreiben-Können-Wollen-Leute.

Für das Experiment habe ich mir auf Ubuntu w3m installiert.

0. Konsolenfenster aufrufen [ entspricht der cmd Eingabeaufforderung unter Windows ]

1. sudo apt-get install w3m [ das geht dann unter Windows nicht mehr ::) ]

2. Den Befehl page="$(w3m -dump bahnmops.de)"  eingegeben und ENTER gedrückt [ die nach -dump angegebene Webadresse wird in die Variable page gespeichert]

3. echo "$page" [ mit dem Befehl   echo "$page"  wird der zuvor in die Variable gespeicherte Inhalt jetzt angezeigt ]

4. Könnte auch in einem Rutsch ausgeführt werden  page="$(w3m -dump bahnmops.de)" && echo "$page"

5. Die Variable muss nicht page heißen. Könnte auch webseite oder quarktasse oder friedolin heißen.

6. Lesen

 

Zeitentzerrung.

Tastaturkompetenz entwickeln.

 

Rattenscharfe Geschichte, oder?

Rattenscharf auch die Erkenntnis: Keiner bleibt mehr verschont. Nicht einmal ein Miele-Geschirrspüler. Die InternetofThings-Welle wogt in die Küche hinein 1.

 

 

 

1 Link führt zu-->  https://www.theregister.co.uk/2017/03/26/miele_joins_internetofst_hall_of_shame/  26.03.2017


Tags: Internetstoppschild, Politwahn

Drucken E-Mail

Auf dieser Webseite werden Cookies auf den Rechner des Websurfers übertragen. Einige sind wichtig für die Optimierung der Nutzererfahrung.

Eingebundene externe Cookies nach der Zustimmung stammen von

  • google-analytics
  • google-tagmanager
  • jsdelivr.net
  • agora-energiewende.de
  • buzer.de

Ohne Ihre Einwilligung werden einige Funktionen dieser Webseite nicht zur Verfügung stehen.

Beim Anklicken hinterlegter Links in Artikeln werden die vom angesteuerten Link angelieferten Cookie-Meldungsfenster zusätzlich angezeigt.

Mein Impressum. Den Sinn der von der EU durchgesetzten Zwangs-Einverständniserklärung können Sie hier oder hier erlesen.