Freude dahin, Zertifikatsbepperle + biographisches Gepäck


Patsch, bumm, meine enthusiastische Vorfreude ist soeben abgenippelt.  Die Fee hat nicht ausreichend Flöckchen und Blitzchen in Richtung der DB-Betriebsabteilung geschickt. Störung im Stellwerk bei (in, drumherum) Bonn am 18.01.2016. Der 16Uhr27 Abfahrt HBF Düsseldorf Intercity dampft noch pünktlich in den HBF Köln ein. Dann wechseln die Stahlcontainer mit uns Fahrgästen auf die andere Rheinseite. Der Halt in HBF Bonn ist gestrichen, wir tuckern über Bonn-Beuel. Plus 40 Minuten bis zum HBF Koblenz. Fahrtzeit dann statt circa 90 Minuten eben 130 Minuten. Mir tun die Mitreisenden leid, die von Koblenz aus in Richtung Umland oder gar in Richtung Saarbrücken weitertuckern müssen. Hey, dann bin ich heute insgesamt 220 Minuten mit dem DB-Monster unterwegs plus 50 Minuten mit dem U- bzw. S- Bahnverkehr in Düsseldorf selbst. 270 Minuten sollte zur Verleihung des Pendlerehrennädelchens führen. Dann besäße ich nach 9 Jahren eine vollständige Bekleidung aus Pendlerehrennädelchen ähnlich einer Ritterrüstung. Und dann ab zur Verleihung des Pendlerehrennädelchenordens zum Bundespräsidenten. Müsste aber eine eigenständige Verleihungsveranstaltung sein, keinesfalls mit so jemandem wie Herrn Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der das mit Schrauben erreicht hat. Nicht allein mit Schrauben, nönö, mit begleitender Steuerhinterziehung und den bewährten Offshorekonten. Bäääh! Nö!

Oder betrachte ich das Ganze vom falschen Blickwinkel aus? Könnte es sein, dass die DB-Betriebsabteilung konsequent durchgreift und bei Gefahr im Verzug vorsorglich Stellwerke flachlegt pardon aus dem Betriebsablauf nimmt? Hat die DB-Betriebsabteilung herausgefunden, dass die Feuerschutzbeplankung des Stellwerkes bei (in, drumherum) Bonn, mit einem bedeutungslosen Zertifikatsbepper des TÜV (Abteilung Flacker, Zisch, Qualm und Loder) versehen, dringend ausgetauscht werden muss? Also nicht wie 2015 in Nordrhein-Westfallen unweit Essen im Stellwerk die 26 mm Lafarge-Rigipsplatten beäugt, sondern im Stellwerk bei (in, drumherum) Bonn aktuell hinter die Platten - Fritz hol mal die Taschenlampe und ein Meisterhämmerchen - gespäht und geklopft?  

Die Begrifflichkeit  -  Veränderung des Blickwinkels - entstammt der Nebelmenge Pädagogik. Mengenlehre! Das biographische Gepäck ist Teilelement der Nebelmenge Pädagogik. Der Begriff Blickwinkel ist Teilelement der Nebelmenge Pädagogik. Veränderung des Blickwinkels ist ein Modellchen, um die Fragekatalogmenge  -Wo komme ich/ die/ der her, warum verhalte ich mich / die sich / der sich so, warum ist etwas [Umgebung, Tiefseebohrung, Finanzamt, Regierung, Benzinpreis] so, welchen Einfluss hat es/ er/ die Umgebung/ der Zorn Gottes - so lange herunterzubrechen, bis nur noch Atome zu vermelden sind. Salopp formuliert, herunterbrechen bis zum Allerkleinsten. Moleküle sind schon ohne Aufwand nicht aufzuspüren, aber erst die Atome! Pädagogen ohne die Hobbykellerausstattung mit einem Rastertunnelmikroskop sind jetzt vollends im Schleudergang. Nicht ausreichend gestählte und verantwortungsbewusste Pädagogen brechen jetzt zusammen. Hilfäää, alles furchtbar unscharf. So matschig. Und überhaupt: beim Griesbrei sieht es genau so aus. Den habe ich schon früher nicht gemocht, den Griesbrei. Wäääh.  

Kann ich die im Raum wabernde Forderung nach Veränderung des Blickwinkels im Fall der DB an mich richten? Nach dem Motto: Oh mein Gottchen, früher war die jetzige DB noch in ausschließlich staatlicher Lenkung und die müssen sich ja erst mal vom befehlsorientierten Sklavenstatus zum eigenständig verantwortlichen Betrieb entwickeln. Die brauchen Zeit, vieeeeeel, geradezu unbegrenzte Zeit für diesen Prozess. Kann ich guten Gewissens die Forderung nach Veränderung des Blickwinkels an mich hier einsetzen?  

Huch, mein Forderungsabwehrmanagement weilt gerade im Überstundenfrei. Mist!!!!  

Waren das keine 26 mm Lafarge-Rigipsplatten im Stellwerk unweit Essen , sondern das Material aus dem Bereich - Wir dämmen Deutschland nieder - ? Dieses lebensgefährliche Produkt der deutschen Dämmindustrie, natürlich - von wem eigentlich? - geprüft und versehen mit einem Zertifikatsbepperle, welches trotz Brandriegeln mühelos ganze Häuser abzufackeln vermag. Dieses Material, vom damaligen Brandschutzdirektor der Stadt Frankfurt als lebensgefährlich eingestuft? Genau dieses Material, bei dessen neuerlicher Nachprüfung der Versuchsaufbau bei der Material- und Prüfungsanstalt, so weit ich mich richtig erinnere, vorzeitig abgebrochen werden musste, weil ansonsten das Gebäude der Material- und Prüfungsanstalt mitabgefackelt worden wäre? Das böse Ende hat die Feuerwehr verhindert, die vorsorglich vor Ort in Bereitschaft weilte. Die Prüfingenieure ahnten wohl was. Gottseidank ist nichts weiter passiert.

Mich erstaunt in dem Zusammenhang die Pflicht zum Einbau von Rauchmeldern im Wohnbereich von Privathaushalten in Deutschland. Gilt nicht in allen Bundesländern, wird jetzt aber bald überall umgesetzt werden. Ich ging bisher davon aus, dass in besonders gefährdeten Bereichen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um dem schlimmsten anzunehmenden Ereignis von der Schippe springen zu können. Es soll ja regelrecht Brandschutzsysteme geben, von Profis geplant und installiert. Echt!! Meines Wissens waren bei dem abgefackelten Stellwerk unweit Essen auch keine flammenschleudernden Bauarbeiter unterwegs wie vor Urzeiten auf dem Flughafen Düsseldorf. Mmmmh, irgendwie komisch das Ganze. Vielleicht sind die Rauchmelder ebenso sinnvoll im Außenbereich vorzuschreiben? Wenn schon eine lodernde Mülltonne in der Nähe einer umgerüsteten Hauswand aus der Modellreihe  - Deutschland dämmt sich zu Tode - zur Hausabfackelung führen kann. Erstaunlich in diesem Zusammenhang ist, dass sowohl Solaranlagen auf dem Dach als auch das zugelassene Dämmmaterial im Rahmen des nationalen Energiesparplanes - Deutschland dämmt sich nieder - eigentlich nichts anderes als die Erschaffung des eigenen Sarges darstellen UND das jeder gedankenlos hinnimmt UND dafür zu Lebzeiten zur Kasse gebeten wird. Kein Wunder, wenn das Begräbnis im Ausland wegen der Tiefpreise in Zukunft noch mehr in Anspruch genommen wird. Vorher abgezockt und prompt ist das Beutelchen leer. 

Da hilft nur Aufrüsten, ganz deutscher Urinstinkt. Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss. Die Höhle schützen. Das gibt Anerkennung. Der Kabarettist Georg Schramm hat das in seinem letzten Stück "Meister Yodas Ende" trefflichst beschrieben: ".....bringt der Mann Beute, werden die Weibchen brünftig..........". Feuerschutzinnenausstattung gesucht. Die Beplankung muss im Wohnbereich selbst vorgenommen werden und der nächste Baumarkt lockt schon. Dieser Baumarkt führt nur Qualitätsware, geprüft von geprüften Zertifizierern, diese wiederum geprüft ....  von wem eigentlich? Ohohoh, ach stimmt, jetzt regiert nur noch der Glaube. Befragen Sie bitte das zuständige Fachausschussmitglied der Regierung nach der Glaubenszugehörigkeit. 

Aber bitte bei der Sicherheitsaufrüstung nur die Rauchmelder der Firma Nest. Da gibt es eine App, zumindest für IOS. Ich sehe es schon, nachts im Schlafzimmer der gebannte Blick auf die App nach dem Motto, ist drinnen und draußen auch alles in Ordnung? Liebling, alles paletti, die App lügt niemals. Mmmmhhh, schmacht, ob Du.....?  Ein Nümmerchen nach dem Kümmerchen. Prima.   

Hey, da kommt es wieder herbeigeweht, mein Forderungsabwehrmanagement. Smalltalk. Ich werde meinen Blickwinkel jetzt ändern und unterstelle, dass am 18.01.2016 vorsorglich verantwortlich prozessorientiert gehandelt wurde. Mainstreamvokabular, ich hasche dich. Ich kann die Begriffe - vorsorglich verantwortlich - im Regelfall nicht der Menge zuordnen, in welcher der Begriff - prozessorientiert - wohnt. Disjunkte Mengen eben, ein Planetensystem und noch ein Planetensystem, verstreut in der Galaxie! So weit, so unendlich alles. Es ist grauselig. 

Trotzdem. Keinesfalls kann dies ein unerwarteter Störfall gewesen sein. Nein, das kann es nicht gewesen sein. Die basteln da jetzt, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen und tauschen Verschleissteile aus. Bestimmt! Warum aber teilen die ein dermaßen positives Handeln nicht mit? Wäre doch ein Leichtes, das in die DB-App einzubinden. Wahrscheinlich weilt der Webprogrammierer im Urlaub oder er wurde outgesourced. Oder war es doch ein unerwarteter Störfall? Ich hadere schon wieder mit mir. Ich bin dermaßen unentschlossen, das kann ich gar nicht leiden.   

Mal sehen, wie lange die basteln. Bald ist Donnerstag, 21.01.2016. 

Ich prognostiziere die Meldung: Personen im Gleis. Dafür kann die DB wahrlich nichts.  





Bereich EDV

Derweil lädt mit dem MediaCreationTool das derzeitige Betriebssystem Windows7 Professional die Dateien für ein Upgrade Windows 10 herunter. Direktupgrade wird seitens Microsoft abgewürgt. Dem steht die Tatsache entgegen, dass Windows7 Professional in einer VirtualBox von Oracle läuft. Wenn diese Firma eines beherrscht, dann Downloadserver mit Power ohne Ende. Der Download marschiert mit durchschnittlich 10 Mbit/sec von der Download-IP-Adresse 13.107.4.50 auf Port 80. Ich muss mir das mal genauer angucken, wie sich Windows 10 auf einem Rechner verhält. Der nächste umrüstungswillige Kunde will das installiert bekommen und das gleich auf ~ 100 Rechnern. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Spyware im Geschäftsbereich der völlige Gau hinsichtlich Datenschutz wird. Mal gucken, der Netzwerkanalyser in Verbindung mit den entsprechenden (ehemals) Sysinternalstools wird alles mitschneiden.   

Tags: Zertifikatsbepperle, TÜV, Bahnunwesen, Meldesysteme

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