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Bei Microsoft zieht es wie Hechtsuppe


13.05.2017 Bericht von der Front. Nein, nicht aus Afghanistan und schon gar nicht aus Deutschland. In Deutschland zerlegt sich hoffentlich bald die BundeswehrleitungsMinisterin selbst. Da hilft auch McKinsey nicht mehr weiter.  Meine Prognose: McKinsey bleibt drin. Im Ministerium.

Bericht von der Microsoftfront. Nutzer [Opfer?] versus Hersteller. Geiles Spiel im Moment. Mein Versuch, die ab 10.05.2017 vom Hersteller Microsoft zur Verfügung gestellten Updates (da gibt es ja reine, kleine Securityupdates oder ganz fette Brocken in Form von Rollup-Hast-Du-nicht-gesehen-Updates) auf verschiedenen Systemen einzuspielen, darf als Zeitmördertätigkeit betrachtet werden. Das Szenario: 

Server 2012 Installationen haben das knapp 1 GByte große Rollup-Hast-Du-nicht-gesehen-Update mit der Bezeichnung KB-4019472 ordentlich schnell verbastelt und sind anstandslos wieder neu gestartet. Also alles paletti. Welcher Privatkunde betreibt eigentlich Server 2012?

Win 10 Pro [ eine Variante des Zwangs-Privatkunden-Betriebssystems aus Redmond ] ist bei mir in der VirtualBox von Oracle installiert. Privat ertrage ich dieses "Teil" nur in einem halbwegs-eingezäunten Areal auf meinem Rechner. Und das Basis-Betriebssystem auf meinem Rechner ist ein Linux. Seit 7 Jahren. Win 10 Pro rumpelt somit in einer virtuellen Umgebung herum. Nein, kein Dockerchen, nein. Warum ich Win 10 Pro überhaupt nutze, fragen Sie? Weil ich keinerlei Daten auf andere Windowsrechner übertrage, ohne dass zumindest ein Bitdefender den Schlangenöl-Alibi-Inspektions-Durchlauf verrichtet hat und ich nach den QM-Vorgaben des Datenempfängers den Check auch nachweisen kann. Wenn dann doch - nein wie konnte das nur passieren, ach herrjemineh -  was schieflläuft, kann das Logfile von Bitdefender die Situation formal entspannen. Auch ich weiß, was Formalien erfüllen bedeutet ::))) Gerade in den letzten Tagen rauscht es ja gewaltig durch die IT-Landschaft 2.

Besagtes Update scheiterte im ersten Anlauf und ging mir schon tierisch auf den Zeiger. Mich hat der reguläre Verlauf des Online-Updates gehörig genervt: Der Download der erforderlichen Dateien stoppte aus unerfindlichen Gründen bei 95 Prozent. Nachdem 1 Stunde lang diese liebliche Fenstereinheit mit dem besagten Anzeigebalken bei 95 % keinerlei Änderung erfuhr, habe ich die Prozedur manuell beendet. Ich habe mir den Luxus erlaubt, auf die Microsoft-Webseite zu surfen, um mir das besagte Rollup-Hast-Du-nicht-gesehen-Update manuell herunterzuladen. Keine Chance. Zwar erreichte ich die Seite, auf welcher das gesuchte Update angezeigt wurde, beim Klicken auf die Schaltfläche <Herunterladen> landete ich dann auf einer nicht funktionierenden Seite von Microsoft.

Fu/&%$ck.

Wie immer in solchen Fällen werfe ich das Tool hier 1 an. Das Schweizer Messer für suizidgefährdete Windowsnutzer. Sach ich mal. Das Schweizer Messer für diejenigen Windowsnutzer, denen die Updateumsetzung des Konzerns Microsoft tierisch auf den Zeiger geht, welche aber durchaus erkannt haben, dass ohne die Updates die versprochen-mögliche Security des Betriebssystems völlig in den Ars(Zensur)h geht. Das von mir eingesetzte Tool ist selbsterklärend und meine Empfehlung lautet: Genügend freien Speicherplatz auf dem Datenträger sollte man haben. Ich spreche von 20 GByte [ je nach Betriebssystem/Anwendungssoftware aus der vorgenommenen Auswahl ]. Das ist keine würmelige Geschichte, die schnell mal auf einen kleinen USB-Stick von der letzten WeihnachtsfeierGeschenkeOrgie drauf passt. 

Das Tool lädt binnen 60 Minuten an einem Telekom-DSL-16000-Anschluss alle Updates für das Betriebssystem Win 10 Pro seit Geburt dieses SpionageBetriebssystems von Microsoft auf den lokalen Datenträger herunter. Wer noch Office 2013 installiert haben sollte, kann mit wenigen Klicks innerhalb der Toolkonfiguration (alles per Mausklick zu erledigen) die Updates für das Betriebssystem und das Officepaket in einem Rutsch herunterladen. Nur für Win 10 Pro werden 4,7 GByte an Daten [ furios gepackt ] in diesem Fall heruntergeladen. Rechnerisch entspricht das lässigen 78 MByte/Minute und pro Sekunde sind es dann 1,3 MByte. Der DSL-16000-Anschluss wurde zu zwei Dritteln ausgereizt. Die ermittelte Datenübertragungsgeschwindigkeit hängt jedoch auch vom Datenlieferanten ab. Nicht nur vom Datentransporteur. Insgesamt eine solide Leistung. 

Und das besagte KB-4019472-Update habe ich nach dem erfolgreichen Download vom lokalen Datenträger aus in das vorhandene Betriebssystem integriert. Was glauben Sie, wie lange das dann dauert bei einem System mit Intel i5-2450m Prozessor?

Na, was schätzen Sie?

Wie lange murkst das Teil herum?

Bei meinem Rechner waren es 35 Minuten bei durchschnittlich 52 % CPU-Load.

Da bleibt mir dann doch die Spucke weg.

Zur Information: Diejenigen Nutzer, die im Westerwald [ DSL-Dusterlandschaft ] das Gesamtupdate seit Geburt von Win 10 mit dem angeführten Tool runterladen wollen, müssen sich auf geschätzte 8 Stunden Downloadzeit einrichten. Also um 18 Uhr starten, hoffen, dass die Verbindung nicht abka[Zensur]t und dann am besten volltrunken um 2Uhr00 mit der Installation des Updates beginnen. Vorausgesetzt, sie verfügen über einen 2 Mbit/sec Anschluss eines soliden Betreibers. Bei Anschlussqualitäten unterhalb von 1 MByte (letzthin live erlebt) schmiert der Updatevorgang völlig ab. No chance. 

Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Stadt- und stadtnahen Bewohner können was für die heimische IT-Security tun, die Landbewohner werden verzweifeln. Vielleicht kommt ja auch DHL auf die Idee, den Security-USB-Stick-Quick-Transport zu entwickeln. Mit individualisierten farbcodierten USB-Sticks für jeden Kunden. Und dem Sicherheitsbepper von Microsoft drauf. Garantiert virenfrei stünde da drauf. Bestimmt.

 

 

1 Link führt zu http://www.wsusoffline.net/

2 Link führt zu https://www.heise.de/newsticker/meldung/WannaCry-Was-wir-bisher-ueber-die-Ransomware-Attacke-wissen-3713502.html

 


Tags: Windows 10, EDV-Seuchen

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