Herausragend gut ---> Telekom


10.06.2017 Die Telekom kündigt alle Verträge, um die rein IP-basierende Telekommunikationstechnik umzusetzen. Persönlich bezweifle ich ja, dass die Zuverlässigkeit des bisherigen Telefonnetzes bei zum Beispiel Notrufnummern anwählen bei dieser Umstellung erhalten bleibt. Vielleicht bin ich ja zu sehr old-school. Mag sein. Vielleicht beunruhigt mich, dass die Telefonvermittlungseinheiten nicht mehr weiter in Betrieb sein werden, welche eine Zwei-Draht-Kupferverbindung zuverlässig zwischen zwei Teilnehmern herstellten. Vielleicht bin ich zu sehr old-school und zu unkenhaft eingestellt. Vor der technischen Umstellung meines Home-Anschlusses überkam mich ein leichtes Schaudern. Was, wenn ich tagelang ohne "Internet"-Anschluss herumvagabundieren müsste? Meine Tätigkeiten auf einen Mobilfunk-Zugang umswitchen müsste?

Oweh. Leichter Bammel. Ich glaube, ich werde langsam ängstlich.

In diesem Fall völlig unberechtigt.

Die Umstellung meines bisherigen ISDN-DSL-Kombianschlusses auf einen 50 Mbit/sec IP-basierenden Anschluss empfinde ich in der Rückschau als ein Musterbeispiel für perfekte Kommunikation zwischen Dienstleister und Kunden. Ab der Beauftragung versäumte es das Unternehmen nicht, mir die jeweiligen folgenden Arbeitsschritte mitzuteilen. Eine aufwändig gestaltete analoge Papierinformation rauschte wenige Tage vor der eigentlichen Umstellung in den Briefkasten. Jo mei, toll gemachte Informationsbroschüre. Echt.

Am Umstellungstag selbst war außer einem wenig-minütigen Ausfall des DSL-Anschlusses nichts zu bemerken. Die Einrichtung der Telefonie mit den Endgeräten an einer von mir selbst gestellten AVM Fritzbox 7490 verlief ohne besondere Vorkommnisse. Allerdings konnte ich nur "raustelefonieren", ankommende Anrufe versickerten im digitalen Nirwana. Wenn ich Blödmann die analoge Informationsbroschüre bis zum Ende durchgelesen hätte, dann wäre mir aufgefallen, dass die letzte Aktion - Testanruf bei einer definierten Telekomnummer - auch schlagartig zum erfolgreichen Telefonieren nach draußen "drinnen" geführt hätte. Blöd bleibt blöd, da helfen keine Pillen, das schreibe ich mir auf meine Fahnen. Nachdem ich es begriffen und durchgeführt hatte - das Testanrufen - war alles in Butter. Yeah. Bis auf die "Geschwindigkeitsanzeige" in der FritzBox. Vorher mit 17 Mbit/sec im Download unterwegs, schraubte ich mich nach der Umstellung mit 15,1 Mbit/sec durch das World-Wide-Web. Heul. Warum weniger statt mehr?

Nach dem Heulen habe ich eine elektronische Beschwerde auf telekom.de abgesetzt.

Nach einem (1) Tag bekam ich die SMS-Mitteilung der Telekom, dass sich zur Behebung des gemeldeten Fehlers (nix 50 Mbit/sec) am Samstag der Techniker zwischen 8Uhr und 15Uhr59!!! zu einem Hausbesuch anmelden wird. Freundlicherweise würde der Techniker zuvor anrufen. Na, das ist doch eine klare Ansage.

Am besagten Samstag ruft mich tatsächlich kurz nach 11Uhr ein Techniker auf der schon bei der Auftragserteilung abverlangten Mobilfunkrufnummer an und fragt freundlich nach, ob ich ihm bestätigen könne, dass der Fehler jetzt behoben sei. Er habe einen Aufschaltfehler im Verteiler behoben [ das sind diese hellgrauen, brummenden und ganzjährig warmen Kästen am Gehwegrand mit einer Unmenge Technik drin ]. Ich werfe einen spähenden Blick in die FritzBox rein und siehe da, ich bin mit 100 Mbit/sec im Download angebunden. Der entscheidende Unterschied findet sich jetzt bei den DSL-Informationen in der FritzBox: VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5) Broadcom 176.29. G.Vector hat zuvor gefehlt.

Kurz danach rauscht die SMS der Telekom herein. Sofern es noch Probleme geben solle, möge ich doch bitte die - in der SMS genannte - Rufnummer kontaktieren.

Ich vergebene eine Note [ deutsche Schulnote, nicht die Schweiz-Variante---> 6 = sehr gut ] für den gesamten Ablauf von der Bestellung bis zur endgültig erfolgreichen vertragsvereinbarten Inbetriebnahme:

 

                Note  EINS (1,0)

 

Toll gemacht, verschärftes LOB!!!

 

 


Tags: Nummer 1, InformatikEcke

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Nancy Faeser: Wirken und Werkeln 2022


Dass mir die derzeitige Innenministerin der BRD, Frau Nancy Faeser, Wohlwollen für mein passives Verhalten entgegenbringt, verärgert mich. Indirekt scheint mich Frau Faeser mit ministerialem Lob zu behäufeln, dass ich auf physische Distanz zu was-auch-immer-herbei-definierten-delirierten-rechten Aktionen achte. Bei Demonstrationen in der analogen Öffentlichkeit bin ich tatsächlich nicht aufzufinden, dafür äußere ich mich im World-Wide-Web.

Mal sehen, wohin das im Jahr 2022 noch hintrendet bei Demonstrationen / Spaziergängen. Der / die / welches-Geschlecht-auch-immer / alle prüfen zukünftig einzeln und mutig im Vorfeld oder direkt vor Ort jeden Teilnehmer bei einer Demonstration / bei einem Spaziergang auf Gesinnung?

Wowh! Wir haben es weit gebracht seit 1945. Wofür haben wir die Webseite mit dem aktualisierten Kapitel <Lehren für die Gegenwart>? Das aktuell skandalisierte Textgebilde vom 03.07.2021 von Frau Faeser vermittelt mir eine beschämend schlichte Sicht von Demokratie.

Gruselig. Ich verzichte auf derlei vermutetes ministeriales Wohlwollen. Aktualisierung 30.03.2022: Selbstverständlich sind die Äußerungen von Nancy Faeser rechtlich zulässig, wie das VG Berlin entschieden hat! Wer hätte dies auch jemals bezweifelt? Diese Rechtlichkeit, pardon Rechtschaffenheit.

https://www.titelschutzanzeiger.de/_rubric/detail.php?rubric=Medien+%26+Recht&nr=105636

Wie Frau Faeser den Konflikt in der BRD zwischen bezahlbarem Wohnraum und Ihrem Bekenntnis zum Islam auflösen wird, lässt mich gespannt wie einen Pfadfinder-Flitzebogen ausharren. 

Quotierung kann zu interessanten Postenbesetzungen führen. Aktuell: Frau Natalie Pawlik --> Aussiedler-Beauftragte der Bundesregierung. Berufung durch Frau Nancy Faeser.


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