hippo attacks xkcd 05.06.2021

Barcodes, Temperaturen, Goldkettchengerd und Rechnen im Alltag [1 Update]


Die Leergutrücknahme erfolgt im Getränkecenter des All-inclusive-Kaufhauses Globus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) mittels dieser rot-orangenen Stahlkästen, in welche der Kunde sein Leergut reinschiebt, ein Förderbändchen lossurt und der im Inneren des Stahlkastens wohnende Laserscanner den Wert des Leergutes erfasst. Die roten Blitzchen, rotierenden Erfassungsbewegungen des Scannerchens und gelegentlichen Ablehnungen bei nicht lesbaren Codes imponieren mir. Nummer 1 aus der Reihe von fünf dieser rot-orangenen Stahlkästen führt jedoch ein Eigenleben. Nicht dass Nummer 1 ab und an nicht funktionieren würde (AN oder AUS), nein, dieser Stahlkasten entscheidet autonom, was denn heute für ein Leergutwert vom Kunden reingeschoben wurde. Das tut der Stahlkasten schon seit 1 (einem) Jahr. Nummer 1 dürfte aus der Entwicklerreihe der autonomen Google-Fahreier stammen. Nummer 1 also ein Beta 0.0.1 Modell, welches der Hersteller der rot-orangenen Stahlkästen in die Reihe der sechs Stahlkästen im Globus Getränkecenter eingeschmuggelt hat? Ob Einschmugglung  wie bei VW auf nicht dokumentierte und von mir vermutete Anweisung von "OBEN" oder  nur auf Anweisung des Niederlassungsleiters oder gar als Individualanweisung eines Getränkecentermitarbeiters oder unbemerkt von allen zuvor Genannten und im Alleingang in Regie des Herstellers, muss geklärt werden. Finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für den Markt.  Die rot-orangenen Stahlkästen haben nach meinem Kenntnisstand einen Netzwerkanschluss. Zum Warenwirtschaftssystem hausintern. Aber die Biester haben auch einen "Internetzugang". Echt. Aber nicht zum Surfen im "Internet", diesem modernen Fabelwesen. Wo kämen wir hin, wenn die rot-orangenen Stahlkästen einfach im "Internet" rumsurfen und Online-Zeitung lesen würden. Wechseln wir die Richtung, dann wird ein Schuh draus. Damit die rot-orangenen Stahlkästen von außen ÜBER das "Internet" gesteuert werden können. Für Maschinenbauer ein Segen in der Wartung der Softwaresteuerung für die eingesetzte Hardware, ohne sich ins Auto oder gar ins Flugzeug schwingen zu müssen. RemoteZugang (Zugriff auf Maschine, ohne lokal vor selbiger sitzen zu müssen) nennt sich das. Super Sache. Aber so wie Münzen hat auch der RemoteZugang zwei Seiten (hier: Aspekte der Nutzung). Und ich schweife hier nicht ab zum Feinbildbegriff der Bildzeitung: Hacker. Ich bleibe auf dem Niveau derzeitiger Jung-Spund- BWL'er, die Excel beherrschen. Klicken, bis die Zelle weint. Die Zelle J14 in der Exceltabelle 1, nicht die mit den Streifen aus hochfestem Stahl im Fenster selbst. Die nicht.   

Für diejenigen, welche immer noch glauben, dass in den schwarz-weißen-Strichen des Barcodes direkt auch der Preis wohnt, kommt die niederschmetternde Botschaft: Dem ist nicht so. Der Preis des mit Barcode versehenen Produktes wohnt in der Warenwirtschaft und die wiederum wohnt in einem PC (bei Großbetrieben, ansonsten in der autonomen Kasse wie bei Restaurants [ganz eigenes Thema] ). Gemeinhin heißt der PC dann: Server (Diener). Hochtrabend. Und der Preis für einen definierten Barcode kann jederzeit geändert werden. Direkt in der Warenwirtschaft, die in einem PC oder in einer autonomen Kasse wohnt. Und wer hat da jetzt die Berechtigung, den Preis an dieser zentralen Schaltstelle zu ändern? Manuell, automatisch, vielleicht noch nach Tages- / Jahreszeit oder Sonnenstand oder gar nach Lust und Laune? Ja, wer eigentlich? Gibt es ein auf leidensfähigem Papier niedergeschriebenes Prozessmanagement? Und, vieeeeeel wichtiger: Controlling? So wie bei den Mediamärkten, die bevorzugt samstags ein Hü-Hot-Spielchen bei den Verkaufspreisen veranstalten? Angestellter des Tages wird Gerüchten zufolge dort derjenige, der am hippsten Preise schunkelt. Well done und ein Bonüsschen gibt es dann auch. 

Übrigens sind bei einem Barcode die Ziffern unterhalb der schwarz-weißen-Striche für genau den Fall vorgesehen, falls die schwarz-weißen-Strich-Folgen beschädigt, verklebt, kurz: vom Scanner nicht lesbar sind. Dann müssen die Damen des Kassierwesens (die Herren würden nicht geschont, sofern im Kassierwesen eingesetzt) im Regelfall die Brille rauszerren und die bei manchen Produkten im Nanobereich der Zifferndarstellungshöhe wahrzunehmenden Ziffern händisch in die Kasse eingeben, damit ein Preis aus dem Warenwirtschaftssystem dem Produkt zugeordnet werden kann. Ziffern als Reservesystem. Klug gemacht. 

Natürlich habe ich am rot-orangenen Stahlkasten nach einem Zertifikatsbepperle gesucht und keines gefunden. Wäh. Ich muss noch mal genauer suchen.  

Die 8 x 0,5 ltr -Flaschen-Kästen einer heimischen Brauerei (Produktname:Zischke) werden seit 1 (einem) Jahr von Nummer 1 mit 2,38 € statt mit korrekten 2,70 € bewertet. Das sind 32 Cent Differenz und somit mehr als 10 Prozent. Hey, jetzt die jährliche Umschlagmenge dieses Produktes ermittelt und das wird nicht im uninteressanten Bereich bleiben. Sofern alle Kunden auch Nummer 1 benutzen bei der Leergutrückgabe.  Ich muss die Testreihe mit anderen Produkten ansetzen. Natürlich habe ich an der Kasse reklamiert und natürlich gab es keinerlei Probleme, die fehlenden 32 Cent von der Gesamtrechnung meines Einkaufes abzuziehen. Cool, wenn man darauf achtet, wird man fair behandelt. Den Sachverhalt reklamiere ich seit 1 (einem) Jahr. Es wird sich auch nach meiner heutigen Reklamation nichts ändern. Glaube ich nicht. Bei diesem Leergutspielchen geht es im Gegensatz zu Verkaufspreisen um einen zuvor bereits entrichten Geldwert, der hinterrücks reduziert wird. Gib mir fünf, ich geb Dir zwei, alles Einerlei. So nicht! 

Eigentlich muss Nummer 1 auffallen. Der Vorgang - Barcode einlesen - hinterlegten Eurowert abfragen - Bon drucken bedeutet: Erstes Datenfeld gelesener Barcode - digital gespeichert - Preis abgefragt aus der hinterlegten Tabelle - diesen Preis in das zweite Datenfeld - digital gespeichert - , Produkt aus der hinterlegten Tabelle abgefragt - digital gespeichert  -. Fertig ist der frisch erstellte Datensatz und natürlich gespeichert. Schick und nachvollziehbar wäre das. Gibt es etwa keine Abfrage auf zentral hinterlegte Daten? Ist es das? Gibt es für jeden rot-orangenen Stahlbehälter eine eigene Datenbank? Ohweh. Befragt Nummer 1 eine individuelle Tabelle, im sagenumwobenen "Internet"? Sozusagen die Schwarzgeldtabelle? Müssen diese Tagesumsätze eigentlich aufbewahrt werden, oder reicht die Angabe des Tagesumsatzes für die Buchhaltung? Fragen über Fragen. Es gibt auf jeden Fall fett was für die Kaffeeküchenkasse. Mann oh Mann, muss das eine Kaffeeküche sein. Monströs wie bei Saarberg, den saarländischen Grubenbetrieben. 400 Mann passten da rein und nix stehend, jeder hatte einen Stuhl am Tisch.   

Die Temperaturen im oben angeführten mehretagigen Großkaufhaus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) variieren wie bei jedem All-inclusive-Anbieter. Von Zahnstochern bis Schweinehälften gibt es in diesem Kaufhaus alles käuflich zu erwerben und dementsprechend sind unterschiedliche Temperaturzonen vorhanden. Bei Non-Food ist es allgemein erträglich warm, im Klamottenbereich wird es noch ein bisschen wärmer, um dann im Fleisch-Verkaufsbereich deutlich kühler zu werden. Gigantische Kühltheken sorgen im Fleisch-Verkaufsbereich dafür, das vom vorschnellen Verfall bedrohte Fleisch- / Wurstsortiment vor der Unverkäuflichkeit zu bewahren. Interessanterweise gleicht sich die Temperatur des Fleisch-Verkaufsbereiches der Temperatur im Kassenbereich an. Meinetwegen auch umgekehrt. Ich muss das nächste Mal ein Temperaturmessgerät mitbringen, denn auffallend viele Damen des Kassierwesens sind dick eingemümmelt. Jetzt weiß jeder Mensch, dass bei langanhaltendem Sitzen (wir sprechen hier von 5 Stunden am Stück) mit Temperaturen deutlich unter den von mir gefühlt wahrgenommenen 19 Grad Celsius der EisesGlibberZitter von den Füßen langsam in den Körper hochschleicht. Ekliges Gefühl. Mit eisigen Zehen beginnt es und dann raupt sich die Taubheit langsam die Beine hoch. Ich komme da in einen körperlich sehr unwohligen Zustand. Da ich ein Durchschnittsmensch bin und die Damen des Kassierwesens ebenso Durchschnittsmenschen sind, müssen die sich, entsprechend des sichtbaren Einmummungsgrades,  recht unwohl fühlen. So ist es auch. Die Tätigkeit des Warendurchschiebens und Geldeinsammelns alleine kann unmöglich zu solch einer einheitlich wahrzunehmenden IchBinGeplagtSiehstDuEs-Stimmung führen. Heute habe ich die Bestätigung dieser Vermutung von Mitarbeitern erhalten. Die Temperatur im Kassenbereich hat hier einen hohen Krankenstand zur Folge. Hohen Krankenstand mögen Arbeitgeber ja gar nicht, das wirft die Kalkulation mit geforderten Überstunden ohne Ausgleich nach der Stempelzeit völlig über den Haufen. Könnte geändert werden, es gibt in Deutschland das SHK (Sanitär-Heizung-Klima)- Handwerk, die können Heizungsanlagen professionell bauen und warten. Scheint aber nicht das einzige Problem zu sein, denn hier im Großkaufhaus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) dreht jemand zusätzlich an der Temperaturvoreinstellung der 10 Jahre alten Heizungsanlage rum. Kosten, Kosten, die Globalisierung frisst uns alle. Hört das Fauchen. Seht die gebleckten Zähne. Raubtiergleich, so glaube es, ist die Globalisierung. Also runter mit der Temperatur. Und die aalglatten, streichholzdünnen und gegelten BWL'er aus dem überheizten Verwaltungstrakt ( mindestens 22 Grad Celsius) skandieren keck - Kälte hält das Fleisch doch frisch, hehe, alles paletti hier im Kassenbereich -. 

Adele raste kopflos durch den Kassenbereich und jammerte nur noch "Ach wie schrecklich kalt hier bei den Kassen, soll ich superheißen Tee bringen?". Bert, im Auftrag der Geschäftsführung unterwegs, führte die Sachstandsaufnahme durch. Ergebnisse: Zu niedrige Temperatur im Kassenbereich, hoher Krankenstand sowie schlechte Stimmung bei den Damen des Kassierwesens, sich nicht wertgeschätzt fühlende Kunden (bedingt durch Unfreundlichkeit der Damen des Kassierwesens). Striezel erarbeitete die möglichen Lösungen: Heizstrahler im Kassentischunterbereich, Modernisierung der Heizungsanlage, Polaranzüge für die Damen des Kassierwesens, Reduzierung der geöffneten Kassen und damit einhergehend die Erhöhung der Durchschubgeschwindigkeit auf den Kassenbändern zur Erhöhung der Körpertemperatur der Damen des Kassierwesens. Jour Fixe der Geschäftsführung hat stattgefunden. Ansage, knapp und missdeutungsbefreit: Missstände sind nicht feststellbar, wem die Arbeitsplatzsituation nicht zusagt, möge sich einen anderen Arbeitgeber suchen.

Tjaaaaaaaaaaaaaaa, das würden die Damen des Kassierwesens gerne tun........ABER da gab es vor vielen vielen Jahren den Bundeskanzler (Spitzname: Goldkettchengerd) und den zu Weltruhm gelangten Herrn Hartz UND die Verräterpartei mit S am Anfang der dreibuchstabigen Parteibezeichnung. Die Furchtlosesten wähnten sich zu Projektsteuerern berufen. Ohohoh! Die haben ein völlig geniales Projekt gebastelt. Kennt jeder. Im Wortschatz als negativ umflorter Standardbegriff angekommen und nennt sich - ja - nu - genau - Hartz-Reformen!  In der praktischen Ausführung anschließend ein vierstufiges Modell zur marktwirtschaftlichen Optimierung der Arbeitnehmer der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem mit der Neuausrichtung des Arbeitsamtes mit neuen Steuerungsmöglichkeiten. Yeap, Steuerungsmöglichkeiten für das Arbeitsamt,  zusätzlich zu den Steuerungsmöglichkeiten der Wirtschaft selbst. Sozusagen Einkreisung der Arbeitnehmer. Arbeitnehmer unter Beschuss von vorne (Wirtschaft) und von hinten (Staat). Mit der Kernaussage - Fordern UND Fördern -. Damals die Kernaussage. Diese Kernaussage verfaulte inhaltlich geräuschlos. Heute so: Fördern bis zur Bewusstlosigkeit, planlos, hilflos, strukturbefreit. Brrr. Fordern? Kenn ich nicht.  

Bei der Gelegenheit: Goldkettchengerd arbeitet heute bei Nord Stream im Aufsichtsrat (Wladimir hat ihm zur Seite gestanden, der Maturanden-Kumpel aus dem Kreml, damit er nicht zum reformierten deutschen Arbeitsamt wackeln muss, der Goldkettchengerd). Hoffentlich erinnere ich mich richtig. Und Herr Hartz hat wegen Penunzeabgriff seinerzeit bei VW (Ach ne, bei VW? Sach nur! Wie das denn?) eine Verurteilung vom Gericht verabreicht bekommen.  Heute darf sich der Herr Hartz wieder in der noblen Beraterszene (direkt links nach dem Haupteingang auf dem Hauptfriedhof, rechts hinten wohnt ja McKinsey, direkt vor McKinsey liegt der rechtskräftig verurteilte Steuerbetrüger Graf Lambsdorff von der FDP) tummeln. 

Zurück zu den Damen des Kassierwesens. Die unterliegen dem reformierten deutschen Arbeitsamt (Vitamin B gibt es für die nur in Form von Multivitamintabletten, Geschoss 2 und hier Regal 14 unten links) und die Losung für alle Betroffenen mit über 40 Lebensjahren lautet: Meide es, solange Du kannst. Ums Verrecken meiden. Bist Du erst in diesem Mahlwerk, dann kommst Du kaum noch heile raus. Geschweige denn an eine Arbeitsstelle, die noch oberhalb des Dunstkreises von KIK und Konsorten angesiedelt ist.  Und ausgerechnet in dem Segment - Kassierwesen - gibt es fast keine Förderung für alle mit mehr als 40 Lebensjahren. Ach ne, warum eigentlich nicht? Also kein Arbeitsamt, direkt nach einem Arbeitsplatz suchen? Vielleicht gibt es einen Arbeitgeber, der die Heizung in Betrieb hat und einen überlebensfähigen Lohn bezahlt? Suchen. Suchen. Suchen.

Höherqualifizierung verwehrt, weil bei dem entsprechenden Ausbildungsweg sowieso nichts draufzusatteln wäre? Gibt es einen Eignungstest? Wo? Bei dem reformierten Arbeitsamt? 

Bist Du oben und willst weiter, schaffst Du das. Gestreifte Fensterdekoration (hochfester Stahl) im Lebenslauf stellen in diesen lichten Höhen kein Hindernis dar. Garantiert nicht. Bist du unten, hast mehr als 40 Lebensjahre auf dem Buckel und willst weiter, zeigen Sie das Bild von dem Möhrchen am langen Stab. Wohlgemerkt das Bild. Loslaufen nicht gestattet, nicht gewährt. Nönö. Warte doch einfach bis zum 58-ten Geburtstag, dann bist Du ganz aus der Statistik des reformierten Arbeitsamtes getilgt. Heute schon haben die Furcht- und Strukturlosen aus der Arbeitsverwaltung ein total geiles Angebot auf Lager: Die Mitbürger zahlen den Lohn wie beim Billardspiel über Bande an das Unternehmen, damit die Arbeitsstelle besetzt werden kann. Wertschätzung glüht da vor sich hin. Solche Arbeitgeber werden jeden das Fürchten lehren. Grüße aus Shenzhen (Sonderwirtschaftszone in China). Übrigens:  Hühnchenquäler sind keine Menschenfreunde. Wer einmal quält, ist auf ewig gestählt. Dem fehlt nichts, der hat einfach nichts. Außer Penunze. Ganz einfach. 

Der abschließende Besuch beim Backbetrieb, der in diesem Jahr zum wiederholten Male für hervorragende Produkte ausgezeichnet wurde, endet im finanziellen Mehrwert. Für mich, freu. Wenn ein Berliner 1,25 € kostet, was kosten wohl 3 Berliner? Hier ergeben sich 3,95 €. What the fuck? Habe ich Hirnstörungen? Ich bin gespannt auf die Wechselgeldrückgabe nach der Übergabe meines 5 € Scheines. Wowh, ich erhalte 2,05 € zurück. Geil! Falsch multipliziert trotz Kassensystem (kein Berliner verfügt über einen Barcode als Einzelprodukt), welchen Einzelpreis muss man eingeben, um auf 3,95 € zu kommen? Keine Ahnung, mit Kommarechnung kenne ich mich nicht aus. Die Subtraktion hat auch nicht geklappt oder ist das Kassendisplay kaputt gewesen? Einfach grandios. Wäre die Verkäuferin nicht so abweisend gewesen, ich hätte es korrigiert. So nicht.  

Nachtrag zum Dienstag, 02.02.2016, und hier zum Thema Bahntransport

Morgentransport ohne Beanstandungen. Abendliche ICE Abfahrt HBF Düsseldorf ohne Entrichtung eines ICE-Zuschlages bis HBF Köln. Coole Kontrolleure. Signalstörung auf dem Streckenabschnitt Köln - Bonn. Verzögerung 15 Minuten. Das Bistro im IC wurde 10 Minuten nach der Abfahrt Köln HBF geöffnet. Waren verstauen ist erste Bistromitarbeiterpflicht. Verständlich. Aber die runtergeschobenen Bistroverkleidungen in Verbindung mit der winterlichen Bistroraumtemperatur sind nicht kundenfreundlich. Wozu auch? Die erwarten halt Kundschaft, welche sich in den Wechseljahren befindet. Heiss-Kalt-Feeling. Diese Bistrowagen mit der Anmutung eines DDR-Vorkriegswartesälchens sind sowieso nur was für Wechseljahrmenschen. Die Preise sind im Getränkebereich übrigens völlig ok. In der freien Wildbahn ohne Gleisanschluss zahle ich immer mehr als die 3,90 € für 0,5 Ltr Weizenbier mit Alkohol. Immer. Wechseljahrmenschen und danach sind leidensfähig und überaus kompromissfähig.  

Update zu Nummer 1 vom 13.02.2016

Nummer 1 hat das Eigenleben beibehalten. Heute eine ganz neue Variante: Eine Flasche mit Keramikbügelverschluss und dem Aufdruck <Uerige> auf einer unter der Bezeichnung <Zischke> verkauften Flasche stößt dem Kontrollsystem auf.
Die Kiste kommt auf dem surrenden Förderbändchen zurück und nach dem Herunterklappen des Keramikbügelverschlusses (tarnen und täuschen) wird die Kiste mengenmäßig korrekt erfasst und der falsche Leergutwert ausgedruckt. Kassenpersonalquältherapie.





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