hippo attacks xkcd 05.06.2021

Verstromert, verbatteriet und verscheißert? [ Update ]


02.09.2017 Der Strompreis kann einen schon schwermütig werden lassen. Nicht die absolute Höhe, vielmehr die Zusammensetzung des vom Privatkunden zu entrichtenden Preises für eine Kilowattstunde. Über die Hälfte des kWh-Preises https://www.vattenfall.de/de/infowelt-energie-strompreis.htm entfällt auf staatliche Strompreisanteile. Und das besondere Schmankerl ist die EEG-Umlage https://www.vattenfall.de/de/infowelt-energie-eeg.htm Mit der EEG-Umlage wird der Umstieg von dampfenden und zischenden CO2-erzeugenden Kraftwerksbetrieben (Kohle) auf die regenerativen Energielieferanten https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kostrom finanziert. So der Plan. Der ehrgeizige Plan. Parallel zum Umbau der energieliefernden Wirtschaft wird die Umstellung des Transportwesens mit derzeitigen Benzin- und Dieselfahrzeugen auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb vorangetrieben. Sollte vorangetrieben werden oder eher nicht? Dieses schwergängige Terrain liegt vor allen Beteiligten. [ Planern, Umsetzern, Bürgern ]

Das schwergängige Terrain beginnt gleich mal im Privathaushalt und betrifft die Energieverbrauchsmessung: Die von der EU vorangetriebene Einführung der Smartmeter 1 [ kein behäbiges Rädchen dreht sich mehr im Zähler ] sehe ich mit kritischen Äuglein. Mit diesen "Netzwerkkomponenten" der besonderen Art [ gleichsam den Fürsten der InternetofThings-Geräteklasse = Schlagwort IoT ] lässt sich schlicht nichts mehr für den Privatverbraucher kontrollieren. Hier kontrolliert der Lieferant in Zukunft den Kunden und wenn ich mir vorstelle, dass zeitabhängig der Tarif aus der Ferne [ remote ] umgeschaltet werden könnte, ebenfalls alle auf Sekundenbasis ermittelten Verbrauchswerte im jeweiligen Haushalt in ein Benutzerprofil gespeichert werden könnten, dann befällt mich Schüttelfrost. Und wo IoT drin ist, wird neben dem Lieferanten womöglich der technikaffine Nachbar [ Nachbar ist im sogenannten Internet jeder, auch ein Bürger in China ist dann Nachbar ] auch noch mit drin sein. Schwapp-di-wupp, ein bisschen häcken. Uuuuh.

Bestimmt erhalten die Kunden eine App für das Mobilgerät, mit welcher der Lieferant auf Sonderangebote bei den Strompreisen hinweisen wird. Ganz nach dem Motto: Strom ab sofort für gesamt 60 Minuten mit 33% Rabatt. Bügeln Sie jetzt. Werfen Sie jetzt den Geschirrspüler an. Und die App wird mir nachts um halb drei den Nachtschlaf rauben. Und wenn der Nachbar sich nachts um halb drei zum Sparstromer [ Stromsparer ] aufschwingt und die mit Lagerschaden befrachtete Waschmaschine anwirft, spätestens dann werde ich verzweifeln. Dann wird der Spruch aus dem täglichen Einkaufsleben perfekt gesteigert werden können: Unten links sind die preislich attraktivsten Artikel. Kaufe niemals Artikel auf Augenhöhe. Unten links nachts um halb drei. Die App richtet es schon.

Die Post hat einen kleinen Elektromobilitäts-Knaller https://www.tagesschau.de/wirtschaft/e-auto-post-101.html gelandet und fertigt Elektropostwägelchen selbst. Nachdem sie laut Berichterstattung mit dem Ansinnen, für den innerstädtischen Verkehrs- sowie Nahbereich Elektropostwägelchen produzieren lassen zu wollen, von den Gutsherren der deutschen Automobilwirtschaft rüde abgefertigt worden war. Kann ich nachvollziehen, schließlich beschäftigten sich die Gutsherren in der deutschen Automobilwirtschaft jahrelang mit der praktischen Umsetzung jener sagenumwobenen hochintelligenten Motormanagementsoftware, mit welcher der Autokäufer sowie die Zulassungsbehörden bei der Schadstoffmessung im aktiven Fahrbetrieb [ eben nicht auf dem Messgerätestand des TÜV ] faktisch über den Tisch gezogen werden konnten. Angeblich ist/war jene Motormanagementsoftware total rechtskonform ausgestaltet. Der endgültige Beweis steht aus. Parallel konnten die Aufsichtsbehörden der EU auch austherapiert werden. Da blieb keine Zeit für das Thema Batteriefahrzeug übrig. Wenn einer was von Prozessstrukturen versteht, dann die Automobilwirtschaft.

Für das Procedere [ lateinisch; Art und Weise, wie eine Aufgabe bewältigt werden soll ]  für die Datenbank mit der Bezeichnung Batterieauto konnten in der Datenbank des Autokonzerns keine Tabellen mehr erzeugt werden.

Welch Überraschung. Überlauf https://de.wikipedia.org/wiki/Arithmetischer_%C3%9Cberlauf. Die Datenbankengine quiekte lautstark und rebellierte. Database Engine Error Report: Not enough RAM to create table_batterieauto_planning. Uuups.

Die langen Arme der deutschen Gutsherren aus der Automobilindustrie haben, wie wir alle erfahren durften, nicht bis in die USA und den dort agierenden Behörden gereicht. Wenn eine Aufsichtsbehörde nur Behörde spielt anstatt Behörde zu sein, freut sich der behördlich Beaufsichtigte.

Und das alles nur, weil der notwendige AdBlue-Behälter im jeweiligen PKW zu groß geworden wäre, um den Kunden vor einer eigenhändigen Befüllung des AdBlue-Tanks zu verschonen? Weil aus Komfortgründen der AdBlue-Tank, wäre selbiger groß genug ausgelegt worden, immer bei den Serviceintervallen automatisch von der Werkstatt aufgefüllt worden wäre, ohne den Kunden zu behelligen? Echt, diese kleine Schmonzette soll ich glauben? Ich glaube, der AdBlue-Tank ist/war bei PKW nur eine Theatershow nach dem Motto: Seht her, wir tun alles für die Umwelt. Für die geplagte Umwelt tun wir alles technisch mögliche. In der realen Umsetzung [ hinter dem Theatervorhang ] wurden die Motoren dann zu den zukünftig mittels einer App bedienbaren Dreckschleudern. Die App haben die Autohersteller nicht geliefert, ich weiß. Das wäre wahrscheinlich das nächste Geschäftsmodell geworden.

Wie man mit diesem Gebaren [ QM-Dokumente bis zum Abwinken erzeugen, Controlling: Fehlanzeige ] Aufsichtsbehörden überzeugen konnte, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Bei den LKW funktioniert das AdBlue-System offensichtlich hervorragend. Für Touristendampfer ist mir nichts derartiges bekannt, die Touristendampfer gelten als Dreckschleudern hinsichtlich des verwendeten Treibstoffes. Wohl dem, der auf dem Oberdeck ein Sonnenbad nimmt. Oder gar eine Hafenbesichtigung mit Restaurantbesuch am Dampfer-Kai, im unmittelbaren Dunst des Touristendampfers, absolviert.

Zurück zum Strom und den Batterien. Wer erinnert sich an die Werbespots von Ucar? Hier: https://www.youtube.com/watch?v=wvNtYtXeo3M Fast schon wie Strom aus der Steckdose war das Motto des Batterieherstellers im Jahr 1992.

Das ist der Casus knacksus rätselus: Wie und wo wird die elektrische Energie, geliefert von den regenerativen Energieerzeugern, eingesetzt? Was passiert beim klassischen Betriebszustand von Windrädern mit der anfallenden Energie? Die Energie wird teilweise an andere Abnehmer in der EU weiterverkauft und somit weitergeleitet. Wenn jedoch zuviel Energie im Verteilnetz aufschlägt und die möglichen Empfänger schon satt bis zur Unterlippe versorgt sind,  müssen die Windräder komplett abgeschaltet werden. Sonst platzen die Leitungen. Für die Betreiber der Windanlagen kein finanzieller Verlust, die Ausgleichsentgelte orientieren sich dann eben an der im Aus-Zustand theoretisch geliefert-haben-könnten-Situation. Wie, in der Abschaltzeit hätten sie anhand der gemessenen Windgeschwindigkeiten im Zeitraum X die elektrische Energie Y liefern können und sie haben eine hübsche Exceltabelle mit den Maschinendaten ihres Windrades? Wie, sie haben gleich einen ganzen Windradpark? Alles kein Problem. Wir gleichen aus. Mit Euronen. Ham wer jenuch, wir werden ja zugespült mit Euronen. Von den Privatverbrauchern.

Wo könnte die Überschussenergie gespeichert werden für die Zeiten, in denen kein Wind und keine Sonne unterwegs sind, die Räder stillstehen [ sowohl auf dem Berg als auch draußen in der wilden See ] oder die Photovoltaikanlage leise vor sich hinblubbert mit lauter Nullen im Energieerzeugungsdisplay? Schließlich will keiner bei Kerzenlicht zu Hause sitzen und mit dem aus Sicherheitsgründen im Keller aufbewahrten Gasbrenner die Raviolidosen aufheizen wollen. Es wird auch niemand auf das Trainingsfahrrad steigen wollen, um selbst den Strom für den Gefrierschrank zu erzeugen. Weht kein Wind und ist es superwolkig, möchte niemand auf das Surfen im Internet verzichten wollen und schon gar nicht auf die Netflix-Stream-Serie verzichten können. Never ever. Dann wäre ratzfatz Aufstand auf den Straßen angesagt. Die ersten Mitmenschen würden das Gewerbe wechseln und zu Stromerpressern, Stromräubern oder gar Batterieklauern werden? Nach dem Motto: Wo steht eine Biogasanlage auf dem Land? Die wird besetzt. Jetzt.

Oweh. Oweh.

Welche Dokumente finden sich im World-Wide-Web, denen Ernsthaftigkeit und solide aufbereitete Datenlage nicht abzusprechen sind? Zu den Themen Energiebedarf, Stromerzeugung konventionell, Stromerzeugung regenerative Energie, Kilometerleistung BRD von PKW sowie LKW und der Speicherleistung für regenerativ erzeugte Energie?

Beim VGB findet sich ein ausführliches Dokument zum Thema Windenergie in Deutschland und Europa vom 27.06.2017 über Status quo, Potenziale und Herausforderungen in der Grundversorgung mit Elektrizität. Hier wird herausgearbeitet, dass der gesamten Spontanenergie aus der regenerativen Erzeugung immer und zu jeder Minute eine volle Rücksicherung in Form von konventionellen Kraftwerken zur Verfügung stehen muss, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Abschalten der konventionellen Energielieferanten auf Kohle oder Gas Basis ist nicht umsetzbar. Die Autoren sprechen von einem zwingend notwendigen Full-Backup für regenerative Energieerzeugung, da diese nur wie ein Blinzeln zur Energieversorgung beiträgt. Die Kohle- und Gaskraftwerke sind das zwingend notwendige Fullbackup. Allzeit bereit müssen die Kraftwerke laufen. https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil1.html Auf Seite 155 der Studie von vgb.org stellen sich die  Energielieferanten vor.

Bei der Agentur für erneuerbare Energien finden sich ausführliche Informationen, abrufbar nach Bundesland. https://www.foederal-erneuerbar.de/landesinfo/bundesland/RLP/kategorie/top%2010/auswahl/726-neu_installierte_lei/sicht/diagramm/#goto_726

Beim Kraftfahrtbundesamt bekomme ich einen Überblick über die Daten des Verkehrs in Kilometern der deutschen Kraftfahrzeuge im Jahr 2016. https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html

Wenn ich nur die gefahrenen Kilometer im Jahr 2016 für PKW als Beispiel nehme: Bei gepeilten 630 Milliarden gefahrenen Kilometern im Jahr 2016 ergibt das, sofern mein Taschenrechner nicht spinnt, den Energiebedarf in Form von Strom von 94 Terawattstunden. Als Rechenbasis habe ich einen Tesla S mit 75 kWh-Batterie und 500 km Reichweite genommen. Wohlgemerkt: Für den Betrieb der KFZ. Für die Zukunft müssen 350 Terawattstunden wegen der wegfallenden Energielieferanten von der gewaltigen Zahl 648 Terawattstunden abgezogen werden. Der beruhigend hübschen Zahl von 79,8 Terawattstunden bei der Windkraft als geplanter Energielieferant für die batteriemobile Gesellschaft fehlt derzeit jegliche Speichertechnik. [Grafik entnommen Wikipedia Artikel vom 10.08.2017 13Uhr01 ]

 

Stromerzeugung 2016

 

Wie beim Gehalt des Arbeitnehmers gibt es einen Unterschied zwischen Brutto und Netto bei der "Stromgeschichte". Destatis hilft mir weiter. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/307090/umfrage/nettostromerzeugung-in-deutschland/

Herr Jargstorf stellt in einer Kritik an Heiner Flassbeck über die Energiewende und deren mögliches Scheitern ausführliche Argumente zur Verfügung. http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/170124-pdf-Heiner-Flassbeck-ueber-die-Energiewende-Kommentar-BJ-220117_.pdf In diesem Beitrag wird ebenfalls auf die praktisch nicht vorhandene Speicherleistung für elektrische Energie hingewiesen und als möglicher Ausweg die Speicherung nach dem Power-to-Gas Verfahren aufgezeigt. Wobei das Umwandeln von regenerativ erzeugtem Blinzelstrom zu Gas und die Rückumwandlung zu Strom mit einem Wirkungsgrad von 40 % beschrieben wird. Uiiih.

Eine zweijährige im Juni 2017 endende praktische Erprobungsphase findet mit Kugelpumpspeichern unter Wasser statt. http://forschung-energiespeicher.info/projektschau/gesamtliste/projekt-einzelansicht/95/Kugelpumpspeicher_unter_Wasser/   20 Megawatt pro Kugel. 80 Kugeln gepackt ergeben 1600 Megawatt Speicherleistung. Einen Durchschnittshaushalt mit 3500 kW/h/Jahr = 3,5 Megawatt zugrunde gelegt, könnten die 80 Kugeln rechnerisch 457 Haushalte ganzjährig mit elektrischer Energie versorgen. Das könnte ein Kugelhaufenmassaker werden. Alles kugelt.

Von der Firma Max Müller Logistik & Spedition wird ein Elektro-LKW vorgestellt. http://www.mm-logistik.com/index.shtml?mm_news&news=Elektro-LKW Mit beeindruckender Reichweite. Bei 40 000 KW/h/Jahr könnten mit 80 Kugeln aus den Kugelpumpspeichern 40 LKW betrieben werden. Wieviele Kugeln müssten dann in Zukunft aus Beton gegossen werden? Puuuh.

Beim RP-Energie-Lexikon werden Pro und Contra zum Thema Power-to-Gas erörtert.https://www.energie-lexikon.info/power_to_gas__ein_hype.html

Da darf ein Überblick über den derzeitigen technischen Stand bei der Batterieherstellung für KFZ nicht fehlen. Mit Verweis auf eine schwedische Studie wird die CO2-Bilanz bei einem Elektroauto beleuchtet. https://www.welt.de/motor/news/article165544500/E-Auto-Batterie.html . Bei der taz wird auch über die Klimabilanz der Batterieherstellung berichtet. http://www.taz.de/!5418741/

Beide Artikel beziehen sich auf die Studie, die auf ing.dk erschienen ist. https://ing.dk/artikel/svensk-undersoegelse-produktion-elbilers-batterier-udleder-tonsvis-co2-200080 Zugegeben, den Text kann ich nicht verarbeiten, deshalb habe ich die Übersetzungshilfe bei https://www.deepl.com/translator angeworfen. Der Text wird in Teilen in die englische Sprache übersetzt, bei der Spracheinstellung - deutsch - bleiben die übersetzten Felder leer. Ich kenne leider keinen Dolmetscher/Übersetzer, der mir das Werk übersetzen könnte.

Mich plagt eine Horrorvorstellung der anderen Art: Alle Autos müssen auf Batteriebetrieb umgestellt werden, damit die Blinzelenergie aus der regenerativen Erzeugung im ersten Schritt in den Autobatterien gespeichert werden kann. Da alle umgebauten Fahrzeuge nicht immer an der Ladestation hängen werden, müssen gigantische Lagerhallen gebaut werden, befüllt mit Ersatzbatterien für alle Batterie-KFZ , und alle Batterien werden mit Energie beladen. Dann könnte der Autofahrer, statt Strom zu tanken [ langsam - schnell - superschnell ], an der Wechselstation seinen voraufgeladenen Akku in das KFZ einschieben lassen. Das Ganze muss irgendwie finanziert werden und deshalb wird keiner mehr Autobatterien kaufen, sondern selbige leasen müssen. Ich höre die Finanzdienstleister schon vor Freude quieken. Die Champagnerkorken werden knallen.

Wenn ich mir zudem die Oberleitungstests mit LKW von Siemens angucke, ahne ich, was kommen könnte: Autobahnen mit Oberleitungen wie hier--> https://www.heise.de/newsticker/meldung/eHighway-Siemens-bestueckt-Autobahnabschnitt-in-Hessen-mit-Oberleitung-3798125.html

Wo kommt der Stoff für die Umstellung eigentlich her? Wo liegt das Lithium herum? Die größten Rohstofflager auf diesem Planeten für den Grundstoff Lithium finden sich in Bolivien und Afghanistan. https://www.welt.de/politik/ausland/article8034235/Rohstoffe-mit-Billionen-Wert-in-Afghanistan-entdeckt.html

Wo wird produziert werden? Die wahrscheinlich gigantischen Produktionsstätten für die Autoantriebsbatterien finden sich in China auch bei CATL.

Wie werden die gigantischen Strommengen transportiert? Der Netzentwicklungsplan verschafft einen Überblick https://de.wikipedia.org/wiki/Netzentwicklungsplan Die Bürgerproteste laufen auch auf Hochtouren https://www.welt.de/regionales/bayern/article147671041/Stromtrassen-verhindert-immer-noch-unzufrieden.html Naja, wenn der Seehofer mal weg ist, beruhigt sich das auch wieder.

Geiles Modell mit hunderttausenden von weggefallenen Arbeitsplätzen in der europäischen Automobilwirtschaft und das ohne irgendeine Verbesserung der weltweiten CO2- Bilanz. Die Tatsache, dass beim Einsatz von Elektroautos im großen Maßstab in Essen oder in Hamburg oder in Stuttgart oder in München die Messsonden supertolle Werte ausspeien werden, wäre ein Argument für scheuklappenbewehrte Politiker oder irgendwelche grüne ErziehungsParteien für die Richtigkeit der Elektromobilität. Einen Blick in die CO2-Bilanz der batterieherstellenden sowie rohstoffliefernden Länder möchte ich den oben Erwähnten nicht zumuten. Das wäre zuviel für sie. Wirklich.   

Ich bin schwer verwirrt und gleichzeitig erbost: Dafür unterhalten wir Ministerien mit Fachleuten? Mich befällt die gruselige Vorstellung, dass die Gutsherren aus der Automobilwirtschaft das ganze Dilemma erahnt haben. Wenn ich mir die politische "Edelklasse" mit den Falsch- /Ver- sowie Nachsprechereien zum bedeutsamen Thema EEG so angucke, dann erahne ich, wo die wirklichen Strategen agieren und wo lediglich papiertigernde und überbezahlte Plappertüten herumkrähen.

Es pfeift im dunklen Wald, ein Politiker kommt, es wird mächtig kalt.  http://www.achgut.com/artikel/kanzleramt_an_strompreis_du_darfst_nicht_steigen._befehl_von_oben

Ich werde den Eindruck nicht los, dass der ÖPNV [ Busse und Bahnen ] bei den Zukunftsplanungen in diesem Land keine wesentliche Rolle mehr spielen wird. Da wird das Kerzenlichtlein des ÖPNV zum Teelichtchen eines ÖMZV heruntergedimmt [ ÖMZV = Öffentlicher Minderheiten Zufalls Verkehr ]. Auch diese Kommerz-Kompromiss-Phantasielos-Agier-Koalitions-Regierung liebt das Automobil inbrünstig. Bis zum Abwinken. Ganz nach dem Sprachschatz der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel: Alternativlos. Dieses Merkel-Alternativlos-Geschwurble musste ich mir schon bei der Finanzkrise bis zum Abwinken anhören.

Obacht. Bald werden die Weltenkünstler der Finanzbranche uns den nächsten Flachsinn präsentieren wollen in Form von "Beton herzustellen für unterirdische Pumpspeicherwerke wird niemals ein Problem darstellen, solange wir die Sahara als Sandlieferant haben". Hoffentlich wissen dann alle, dass der Sand aus der Sahara nicht geeignet ist für die Betonherstellung. https://www.youtube.com/watch?v=nY37sNXpf7g

Ich werde unleidlich.

 

 

1 Link führt zu Wikipedia Artikel bearbeitet am 05.08.2017 14Uhr44


Tags: Politwahn

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