gender disparity 2021

STEM: Science, Technology, Engineering and Mathematics

 Welche Richtung wird eingeschlagen? Aus der Genderblase zurück zur Ernsthaftigkeit?
Ob IT-Security dann vorangetrieben würde? Erst mal volle Kraft voraus mit Gender Mint 4.0?
Statt M.Sc. in Bälde M.Ge*:_Mnt.?

 

 

 

klimaschau youtube sebastian lüningklimaschau windkraftanlagen erwärmung trockenheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klimaschau YouTube Sebastian Lüning

Twitter, Schreihälschen + Fabian Scherschel [Update]


11.11.2017 Er hat wieder zugeschlagen. Der Autor, dessen Name mir immer noch nicht schmerzfrei über die Zunge rollen möchte. Er hat wieder zugeschlagen mit einem Artikel auf Heise. Das famose Textwerk bewertet einen geradezu ungehörigen Vorgang bei Twitter, dem Zwitscherkanal für diejenigen, welche statt ganzer Sätze lediglich ein Konglomerat von Wortaneinanderreihungen mit eingebastelten Tags ( ich glaube, das nennt sich Hashtags) zustande bekommen. Jenes unablässige Mitteilen von - du ich habe gerade gehört - mir geht es im Moment <Befindlichkeitsbegriff einfügen>- ich habe euch alle lieb - ihr geht mir auf den Zeiger - und so weiter und so fort - mit integriertem Referenzieren auf hoffentlich gewichtige oder viele oder gesuchte Mitstreiter. Jene Bedeutungsschwangerschaftssteigerung der mühselig eingetippten Zeichenfolgen inklusive Referenzieren. Ist ein Gezwitscher mit Hashtags gelungen, gehört der Zwitscherer zu den lustigen Nibelungen.

Dem steht zukünftig entgegen der ungehörige Vorgang der erlaubten Zeichenerweiterung von 140 auf viel mehr als 140 Zeichen beim Zwitscherkanal. Oh mein Gott. Jesses Maria. Da könnten die Zwitscherer in Bedrängnis geraten mit der Beantwortung der Frage: Mache ich jetzt Leerzeichen, um ein Königsklassen-Zwitscherer zu sein? Königsklassen-Zwitscherer werden zukünftig bestimmt ein extra Icon erhalten, damit ein jeder sogleich erkennt, dass hier die Meisterklasse der mehr als 140 Zeichen Generatoren tätig ist. Das ZwitscherverdienstKreuz, verliehen von Twitter, bedarf der Einführung. Viele Twitternutzer werden sterben wie flugermattete Stubenfliegen, das könnte durchaus passieren. Überfordert durch die Möglichkeit, mehr als 140 Zeichen einsetzen zu dürfen [ dürfen heißt nicht müssen ]. Gequält von Gedanken an die eigene Nichterfüllung von der mehr als 140-Zeichen-Kompetenz. Derlei vermag sensible Naturen in die Schreiblähmung zwingen. Die nicht geforderte, lediglich offerierte kleine Zeichenfreiheit nicht erfüllt zu haben. Wie schrecklich das alles klingt.

Die Verwendung des Wortes - galvanisieren - in seinem Artikel im Zusammenhang mit Twitter vermag ich nicht einzuordnen. Sehr wohl einordnen kann ich den Screenshot/iFrame über dem eigentlichen Artikel des Herrn Scherschel. Sein Motto: Hol raus die Keule und zeige allen Lesern, dass Herr Scherschel ein bedeutsamer Mitmensch sein muss, denn er darf seinen eigenen Twitter-/Troll- Beitrag über seinen Text einbinden. Was ein toller Hecht er doch ist. Gnadenlose Bewunderung schwebt durch Raum und Zeit. Beifall brandet auf. Bei wem genau?

Schwer irritiert bin ich vom Datum des Artikel --> 08.11.2017, dem Verweis im Artikel auf den hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution und dem Bewerten der mehr als 140 Zeichen Freiheit bei Twitter, als habe dieses Ereignis der Zeichenerweiterung nicht schon ein Jahr zuvor stattgefunden. Die Zwitscherstube rechnet mächtig mit angehängten Bildern und eigentlichem Text hin und her, mutet aufwändig an. Ich bin schwer irritiert, was meinen Textbeitrag aber nicht hier enden lassen wird. Sei es drum.

Faszination glimmt vor meinen Augen. Statt bisher 140 Zeichen zukünftig mehr als 140 Zeichen. Erweiterte Freiheit. Wie bloß mit erweiterter Freiheit zurechtkommen? Hilfäääääääää!

Und daraus wird von Herrn Scherschel ein Untergangsszenario abgeleitet. Stimmt, es naht der Untergang. Herrn Scherschel war ich schon einmal hier gram.

Grandiose Aussage aus dem Artikel: Weil man sich auf dieser Plattform eben nicht durch ellenlange Textwüsten quälen muss und jeder sofort sieht, worauf es ankommt.

Worauf es ankommt? Für wen kommt was worauf an?

Meine Prognose: Zukünftig wird es pro Gezwitscher durchschnittliche 38 Zeichen Text (Aussagekraft völlig egal) sowie für die Restmenge möglichen mehr als 140 Zeichen Hashtag-Rudel geben. Dann sieht gar keiner mehr, worauf es ankommt. Die Augäpfel beginnen zu flimmern, aber ellenlange Textwüsten entstehen dadurch auch nicht.

Wilde Zeiten im World-Wide-Web und speziell in der Zwitscherbude.

Menschenskind, auf der Suche nach der Filterbase weißt du gar nicht mehr, wohin? Oh Mensch, so viele Hashtags hier. Ich muss viel klicken. Och männo. Mama, das ist ein Riesenpuzzle, hilf mir mal. Mamaaaa....!

Irgendwo in China ist ein Tütchen Reis umgefallen. Hat es jeder gehört?

 

 

 

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/twitter-erlaubt-etwas-mehr-als-140-zeichen-a-1112992.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_lustigen_Nibelungen

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Twitter-schafft-sich-selbst-ab-3884022.html

https://de.wikihow.com/Hashtags-in-Twitter-anwenden


Tags: BildungsMurmeln

Drucken E-Mail

Auf dieser Webseite werden Cookies auf den Rechner des Websurfers übertragen.

Eingebundene externe Cookies nach der Zustimmung stammen von

  • google-analytics
  • google-tagmanager
  • jsdelivr.net
  • agora-energiewende.de
  • buzer.de

Ohne Ihre Einwilligung werden einige Funktionen dieser Webseite nicht zur Verfügung stehen.

Beim Anklicken hinterlegter Links in Artikeln werden die vom angesteuerten Link angelieferten Cookie-Meldungsfenster zusätzlich angezeigt.

Mein Impressum. Den Sinn der von der EU durchgesetzten Zwangs-Einverständniserklärung können Sie hier oder hier erlesen.