Bananeninnenschale, Flacheisen-Kommentatoren + IT-Sicherheit [1 Nachtrag]


Die letzten Transporttage in den Stahlkästen der DB verliefen unspektakulär. 

15.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz pünktlich und keine weiteren besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt mit dem 16Uhr27 IC ab HBF Düsseldorf verlängert sich um 30 Minuten, da im Kölner Einzugsbereich eine Bombenentschärfung vorgenommen wird. Für Bombenfunde und deren Beseitigung 70 Jahre nach dem unfassbaren Krieg trägt die DB mal keine Verantwortung. Die Gesamtpendelzeit beträgt heute 4 Stunden und 50 Minuten. Das Pendlerehrennädelchenkissen zur Vorlage beim Bundespräsi erhält ein weiteres Nädelchen. So langsam füllt sich das Pendlerehrennädelchenkissen.  

18.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Das verunsichert mich und ich frage mich, ob verborgene Kräfte am Wirken sind.  

19.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und wieder zischt eiskalte Luft aus den Schlitzen im Fensterbereich. Hat der Lokführer die Umstellung vom Fleischtransport für den Hühnerbaron auf regulären Menschentransport nicht mitbekommen? Irre Gedanken durchfluten mich: Bestimmt wird mit dieser Kühlungsmaßnahme im Waggon den herumschwappenden NiesErkältungsAnsteckungsNebeln der Garaus gemacht. Alles für die Gesundheit der Fahrgäste. Also erstmal schnattern, dann Mäntelchen drüber und durchhalten, was sind schon vereiste Füße? - Peanuts - ! Wirkt das außerdem faltenglättend? Dann will ich keinen beheizten Waggon mehr. Nie mehr. Gar keinen mehr von den geschätzt funktionierenden 3 Prozent der überhaupt beheizbaren Waggons. Bestimmt haben die Jungs und Mädels der DB-Betriebstechnik [Verwaltung Berlin] im Bereich der Waggonaußentüren hochmoderne infrarotgesteuerte Zählschranken angebracht, die im Verbund mit einer Temperatursteuerung pro neuem Fahrgast dann eine Temperatursenkung von 0,05 Grad Celsius einleiten und jedem Fahrgast den adäquaten NiesErkältungsAnsteckungsNebelSchutz zusichern. Lecker, dann sind die Fahrgäste im Zielbahnhof Binz Frostgut. Super frisch gehalten. Wenn das doch mit Schadsoftware auf dem Computer auch so ginge.............. dieses Thema behandle ich weiter unten. 

22.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Draußen ist es warm, im Waggon ist es warm. Was will ich mehr?

23.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und die Stahlschlange raupt verdächtig langsam vor sich hin. Die Ansage verkündet, die Zugfolge auf diesem Streckenabschnitt sei eng bemessen. Zur Wahrung des Sicherheitsabstandes verzögere sich die Fahrt bis HBF Bonn um 11 Minuten. Genau, das ist wieder dieser vordrängelnde Güterzug. Der taucht jetzt regelmäßig um die Uhrzeit auf. Ab HBF Köln wird der Raupengang mit der sattsam bekannten Signalstörung begründet. Ziehen die sich eigentlich die Begründungen aus einem Begründungsbeutelchen, so nach Lust und Laune? Ankunft HBF Düsseldorf mit 14 Minuten Verspätung. Das gibt noch kein Pendlerehrennädelchen für mein Kissen.

Die Rückfahrt hellt meine Pendlermine auf, da kein Aufschlag im ICE auf der Kurzstrecke Düsseldorf - Köln fällig wird. Das elektronische Kontrolleurs-Lesegerät laut Eigenauskunft nicht betriebsfähig. Der QR-Code des Mitfahrenden wird per Augenaufschlag begutachtet und für gut befunden. Geil, im Augenpaar implantierter QR-Code-Leser mit Anbindung an die Leitstelle über eine Funkstrecke ohne Funkloch. Das gelänge aber zwischen Bonn und Koblenz garantiert nicht, denn auf dem genannten Streckenabschnitt sind die Funklöcher größer als die von pupsenden Bakterien erzeugten Löcher in Käselaiben. Aneinandergereihte Funklöcher. Gottseidank ist diese Hauptstrecke zweigleisig ohne Gegenverkehr auf dem jeweiligen Gleis.

Der schon als Ausfall gemeldete IC von Köln nach Koblenz wurde durch einen IC aus der Wirtschaftswunderzeit der BRD ersetzt. Entgeistert herumirrende und herumstarrende Fahrgäste, da alle Waggons mit einer abschreckenden <1> beschriftet sind. Erste Klasse, wääh, darf ich hier eigentlich mitfahren? Diese klitzekleinen Schildchen an den Waggontüren mit der Aufschrift <Heute 2. Klasse> werden nicht wahrgenommen. Die Waggons sind mit massiven scharlachrotfarbenen bezogenen Sitzen bestückt, gigantischen herunterklappbaren Tisch-Rückseiten-Tischchen, Fußstützen aus der Luxusklasse a ' la Mercedes Benz Pullmannklasse. Und das Einsinken in diese Monstersitze, ein Gefühl wie bei Omi zuhause. Plüschig. Königsklasse mit diesem Aufbau wie Ohrensessel. Da will ich nicht mehr raus, außerdem ist der Waggon heimelig warm. Keine weiteren Ereignisse zu vermelden. Ankunft oberpünktlich. Ich muss raus, heute echt schade. 

Der Reinigungstip für Lederschuhe bei weißlichen Flecken[ Schnee, Schweiß]: Betroffene Region mit der Innenseite eines Ministückchens einer Bananenschale ausreiben, trocknen lassen, Schuhcreme drauf. Polieren. Alles wieder tip top in Ordnung. Beim Stöbern im Web hier entdeckt.  Biobananen müssen für die Umsetzung nicht verwendet werden, das wäre snobistisch. Markenbananen aus dem MonsantoGiftInDerPflanzeImBodenWirMachenEuchSchleichendPlattLabor sind ebenfalls nicht erforderlich. Zum deutschen Bier hat sich diese MonsantoWirSorgenFürFruchtbareÄckertruppe übrigens auch vorgearbeitet. Aber vielleicht merkt jetzt der letzte am Weltgeschehen Desinteressierte, wie die Gefährdung uns auf die Pelle gerückt ist. Erst der Hopfenersatz und jetzt noch Glyphosat drinne. Im Feierabendtrunk Glyphosat! Bäääh, will das jemand wirklich? Wenngleich, wer säuft schon 1000 Liter Bier täglich, um die gefährliche Tagesdosis zu erreichen? 

Meine morgendliche und spätnachmittägliche Pendlerlektüre bestand in den letzten Tagen darin, die Seuchenmeldungen aus dem Bereich Informationstechnik durchzuackern. Das Fachmagazin c't  berichtete zu meinem Entsetzen in oberflächlichster Art und Weise über die mit Schadsoftware verseuchten Mailanhänge sowie über die neu einherrollenden Gefahren beim einfachen Surfen. Analyse? Fehlanzeige. Untersuchen der in Massen verschickten und mit Schadsoftware gespickten Anhänge? Jojo, ein Screenshot von irgendwoher mit geheimnisvollem Code. Wo ist da der Mehrwert für den Leser? Das Forum ist bei solchen Themen nur noch mit spitzen Fingern [Sichtschutz für die Augen empfehlenswert] zu betreten angesichts der fachlich unterdurchschnittlichen Beiträge. Das Forum hat sich zu einer Trollwiese der Klickkönige und ungebildeten Schreihälse entwickelt. Nur ganz selten gibt es Kommentare von Fachleuten zu lesen. Sprengselartig im Unrat der <Windows ist Scheiße>, <Mit Linux wäre das nicht passiert> sowie <Das kann mit Apple nicht passieren> zu finden. Wer schreitet schon gerne über Müllhalden, um nach der Stecknadel im Heuhaufen zu fahnden? Niemand. Es ist ein quälendes Unterfangen. 

Am 20.02.2016 hat sich eine schwärig-stinkende Mini-Müllhalde aus dem Forenbereich in die offizielle Berichterstattung bei <www.heise.de> eingeschlichen, regelrecht reingenagt. Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, hat sich mit dem Titel <Kommentar zu Locky: Windows ist ein Sicherheits-Albtraum> in die Menge der Schreihälse eingereiht. Das eigene Schreihalsgrab hat er sich geschaufelt mit dem letzten Absatz seines Kommentares: ....... dafür sind meine Daten sicher und ich kann arbeiten, während die Windows-Nutzer überlegen, wie sie jetzt ganz schnell an die Bitcoins für das Lösegeld kommen...... 

Welch widerwärtige Häme. 

Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, begründet dies mit der Wahl seines Betriebssystems. Er hat nach eigenem Bekunden eine Linux-Distribution im Einsatz und wähnt sich jetzt im sicheren EDV-Hafen. Der Autor sollte ins kabarettistische Fach überwechseln oder zur RTL-Unterhaltungstruppe [Rammeln-Töten-Lallen]. Oder zu einem Teleshopping-Kanal, die nehmen vor lauter Verzweiflung auch alles, was noch kriechen kann. Der Autor, dessen Name ich hier immer noch nicht aufführe, hat mit seiner Wahl des Betriebssystems lediglich die Angriffsfläche verringert. Denn jede Variation von Schadsoftware [Erpressungstrojaner oder was auch immer da herumfliegt] wird zur Verbreitungszeit mit einschlägig bekannten betriebswirtschaftlichen Optimierungsschritten an das jeweilige Zielsystem angepasst. Das sollte er wissen. Tut er aber offenbar nicht oder verheimlicht dem geneigten Leser seines Kommentars diese Grunderkenntnis.  Böser, ganz böser Mensch. Bei der Wahl des Betriebssystems als Teilnehmer einer weltumspannenden Vernetzung [Internet] bedeutet des Autors Wahl des Betriebssystems mit Linux lediglich, dass ER, dessen Name ich immer noch nicht erwähne, als Verteilerstation sehr wohl mitspielen wird bei der Weiterreichung von Schadsoftware. Oder mailt der Autor etwa nicht oder versendet Dateien nicht in die Cloud [Facebook, Google, Microsoft und so weiter] oder über USB-Datenträger? Nein? Tut er nicht? Der Autor hat den Netzwerkstecker gezogen? Glaube ich nicht. Demzufolge ist der letzte Absatz seines Kommentars seine zur Schau gestellte pure Schadenfreude, wenn es Andere erwischt. Nach dem Motto, sollen die Anderen doch niedergestreckt werden, die Hauptsache, ich habe mein Linux-Krönchen noch auf. Hähäha, der VBA-Code funktioniert bei mir nicht und mein Betriebssystem hat keine Windows-Bibliotheken, die angegegriffen werden können. Und schon gar keine Registry, die manipuliert werden könnte. ICH BIN SICHER, WEIL ICH LINUX HABE.

Welch ein widerwärtiger hämischer Mensch. Selbst Abgänger einer deutschen Hauptschule sind mit höheren Fähigkeiten zum analytischen Denken und mehr Empathie ausgestattet. Wo bitte hat die Redaktion von <www.heise.de> den eigentlich ausgegraben? Aus der Themse? Oder aus einem Pub? Ist er ein Opfer der klassenorientierten britischen Bildung? Haushaltsgeld der Eltern hat nur für die Baumschule gereicht?  

Ich arbeite seit 7 Jahren auf meinen Rechnern ausschließlich mit Linux-Distributionen als Betriebssystem. Ich weiß die Softwarepflege über die Repositories sehr zu schätzen. Die Handhabbarkeit des Linux-Betriebssystems ebenso. Aber des Autors anmaßende Haltung geht mir völlig ab. Da rollen sich mir die Fußnägel nach hinten weg. Sobald sich die Schadsoftware, ausgerichtet in der ersten Welle auf Windowsnutzer, in abgewandelter Form als mindestens Javascriptschadsoftware über den Browser einherrollend oder als Javaschadsoftware selbst, im Umlauf befindet, bin ich als Nutzer eines Linux-Betriebssystems ebenfalls voll betroffen. Als Linux-Benutzer bemerke ich Word/Excel-Dateien mit eingebautem VBA-Schadcode überhaupt nicht. Stimmt. Aber wenn ich diese Dateien weiterversende, ohne selbige zu prüfen, dann bin ich aktiver Teilnehmer der Schadsoftwarewelle. Punkt.

Nutzer von OpenSource-Produkten als Mittäter, jaja, dieser Denkansatz ist nicht von der Hand zu weisen. Isolierstation kann ich keinesfalls sein [außer ich lösche die Dateien direkt ], was also unternimmt der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux immer? Er prüft vor dem Versand der Dateien mindestens über <virustotal.com>, was er beabsichtigt zu versenden. Und bei zuweilen vorhandener Paranoia wirft der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux das Windows in der Virtuellen Maschine an, um mit dem dort installierten Schlangenöl [Bitdefender, Kaspersky,G-Data, Avira und wie sie alle heißen] die zu versendenden bzw. über USB-Datenträger weiterzugebenden Dateien prüfen zu lassen. Das ist Aufwand und den wird so mancher einfach scheuen. Der Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, erzählt in seinem Kommentar hiervon nichts. Warum? Jede Wette, er weiß es nicht, es ist ihm völlig egal, denn seine Denke ist simpel gehäkelt. In Wiederholung: Er denkt nur an sich und die Therapeutengespräche werden ihn zu bestätigen wissen. Bloß keine Unsicherheiten. Never.

Was ein widerwärtiger hämischer Mensch. Verhält sich wie mein vor Jahren verstorbener dschungarischer Zwerghamster. Dschungarische Zwerghamster riechen übrigens immer vorzüglich, da sie sich unentwegt intensiv putzen. Besagter Zwerghamster hat sich sein Holzhäuschen immer mit Futter bis zum Anheben des Holzhäuschens vollgestopft. Hamster sind Egoisten. Hamster sind auch extrem bissig, wenn es um das Futter geht. Meiner hat mir öfters mal in die Finger gebissen beim Überreichen eines Regenwurms [Fett brauchte das Viech für das Wohlbefinden, die Regenwürmer waren immer im Kühlschrank in einer Sägespäneschale aufbewahrt zum Frischeerhalt. Zum völligen Entsetzen meiner Frau]. Gierige Viecher halt.

Der Autor beißt aber nicht, er sabbert nur. Weißliches strähniges Getropfe rechts und links aus dem Maulwinkel wie bei der Dogge vom Nachbarn. Der Autor, dessen Name ich nicht hier aufführe. 

Und dieser widerwärtige hämische Mensch holt Luft und will als Element der Anwendermenge OpenSource gelten? Bäääh. Gäbe es eine Blacklist für das Downloaden von Linux-Distributionen, dann wäre der Autor für mich die Nummer 1. Ganz oben. Ich würde ihm sowieso lebenslang den PC wegnehmen und in die Ukraine [Donezk-Becken: Stahlkocherszene-Fertigungsstraße 4] verfrachten. In Wiederholung: Schweiß und Schmerz treibt Scheiße aus. 

Die verzweifelt anmutenden Rundmails von Firmen-IT-Abteilungen haben groteske Züge angenommen. Die Textbausteine haben die alle vom BSI übernommen. Nichtssagende Formulierungen überall, die Fußnägel rollen noch weiter zurück. Gleich brechen sie ab. Meine Fußnägel. Oweh. Aktive Hilfe? Wo? Apropos BSI: Der neue Präsident wird diese Behörde mainstreamig zurechtrücken und damit in Grund und Boden rammen. Wäre ich Kabarettist, würde ich es so ausdrücken:  Lobby ist dein Hobby, bist ein arg zwielichtiges Wesen, weißt ums Geldverdienen, den Buchstaben V [wie Verantwortung, Verlässlichkeit, Vertrauen etc] hast Du gewiss aus Deinem Lexikon gestrichen. Geld ist für Dich die einzige Welt.   

Im Jahr 2016 sind einige Wahltermine zu bestreiten. Den Herrn aus dem obigen Absatz kann man leider nicht wegwählen. Das bedauere ich sehr. Aber ich bin guter Hoffnung: Irgendwann sind die herumstehenden Geldsäcke so schwer und groß, dass Alberichs Tarnkappe nicht mehr ausreicht. Dann sieht die Geldsäcke jeder Mitbürger. Und damit auch der Wähler.  

Außerdem: Pfeift das Elend aus dem Dunkelwald der Politik, trifft es den Fälscher alsbald. Guttenberg musste ja auch in die USA entweichen. Aber nur, weil die Anderen keinen Kontakt mehr mit ihm haben wollten. Nicht wegen der Schieberei an sich. Nö, das ist Tagesgeschäft. Bei denen im Dunkelwald.  

Worthülsen in raumgreifender Berichterstattung, ein jeder Lesebefähigte kupfert vom Nächsten ab, das ist Alles. Das Fachmagazin, welches den Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, zu Wort kommen ließ, testete ein Produkt von <malwarebytes.org>. Bitte nicht falsch eingeben mit <malwarebytes.com>, da landet man in einer Schmuddelecke. Beim Aufruf von <malwarebytes.org> bespringen den Betrachter Grafiken aus dem japanischen Manga-Bereich, wahlweise auch Grafiken aus dem Themenbereich einer FacebookIrrlichterTeenieDesignGroupVomAllerDümmstenLevel . Die Seite würde ich unter normalen Umständen noch nicht einmal aufrufen, um Topflappen für meine Mutter online bestellen zu wollen. Und DIE haben ein Tool hergestellt, welches nach Aussage des Fachmagazins [wo der Autor wohnt, der wie oben aufgeführt hämische Kommentare verfassen darf] die derzeitige Ransom-Schadsoftware lokal auf dem Rechner zu blockieren fähig ist. DIE ? Wo sind eigentlich die großen Player auf dem Schadsoftwareabwehrmarkt abgeblieben? Untergetaucht oder in Urlaub oder einfach desinteressiert? Also DIE [MangaSchreckGrafikDesignPöbler] haben laut der Berichterstattung des Fachmagazines[ wo der Autor......] ein funktionierendes Tool in Beta-Version [nicht für den Produktiveinsatz geeignet] hergestellt, welches die Verschlüsselung der Daten auf dem befallenen PC blitzschnell stoppt. Wowh! Der veröffentlichte Screenshot auf <heise.de>  beeindruckt mich im ersten Moment.  

Und jetzt lädt wahrscheinlich jeder dritte verzweifelte PC-Nutzer genau das Tool herunter und setzt es ein. Wetten? Und keiner weiß, was es genau tut. Was das besagte Tool so nebenher tut, während das Tool den Wächter spielt. Nach der Devise - Außen hui - Innen pfui -. Könnte ja sein, dass auf dem Rechner des Benutzers was ganz Irrwitziges unter der Oberfläche läuft. Das Fachmagazin äußert sich hierzu nicht. Die Sysinternals-Suite kennen die mittlerweile auch nur noch vom Hörensagen. Oder das Fachmagazin weiß es, hält aber die Informationen zurück. So wie der Autor, dessen Name ich jetzt teilnenne: Der Vorname ist <Fabian>. Mehr verrate ich nicht. Wie nennt der Kabarettist Josef Hader in seiner Vorstellung <Hader spielt Theater> mein heutiges düster anmutendes Verschwörungsstricken?  - Vorurteile - passen immer - garantiert. In diesem unserem Fall das Vorurteil: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Praktische Ableitung: Des Fachmagazins hauseigener Gestank wird nach unten weitergereicht. Personalabteilung engagiert nach Geruch. Stimmt - passt - bestimmt. 


Das Vorhaben, welches ich in den nächsten Tagen umsetzen werde, um die Schadsoftwarewelle für mich im Ablauf und der möglichen bordeigenen Vorsichtsmaßnahmen verständlich werden zu lassen: 

Betriebssystem/ Softwarezusammenstellung

1. Windows 8.1 tagesaktuell gepatcht mit Herstellerupdates in einer Virtuellen Maschine auf Ubuntu 14.04 Betriebssystem 
2. Bitdefender Total Security 2016 installiert in Windows 8.1 mit tagesaktuellen Signaturen ----> Jahresbetrag ~ 40 Euronen 
3. Software Policy Restrictions von Microsoft nach Anleitung konfiguriert ---> kostenlos [gpedit.msc ab MSWindows 7 Pro, nicht Home]
4. EMET von Microsoft nach Anleitung konfiguriert -----> kostenlos [Download hier ]
5. Ehemals Sysinternals Tools [Mark Russinovich] nach Anleitung zur Analyse ----> kostenlos [Download hier]

Testablauf

1. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.
2. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 2. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.

Falls was schiefgeht

Wird die entsprechende Virtuelle Maschine einfach ersetzt durch eine jungfräuliche Virtuelle Maschine. Natürlich von einer während der Tests nicht angeschlossenen externen Festplatte. 


Den von mir eingesetzten Browser Mozilla Firefox habe ich seit Jahren mit NoScript und AdBlock versehen. Der derzeitige Schadsoftwaredreck rollt ganz bestimmt auch über die Werbenetzwerke rein. Bei den Advertising Anbietern sitzen sowieso nur hilf- und gewissenlose Callcenteragents herum, die beim Arbeiten mit der Maus immer wieder über die Schreibtischkante hinausfuhrwerken, weil ja ------weil: Medienkompetenz ist eben nicht nur der Doppelklick auf ein Icon.

Jaja, murmelt Florence, schon ganz entnervt,  so ist es. Die Elektrohunde sind begeistert, Action macht ihnen Freude. Hubertus ist völlig abgetaucht, vertieft in diese Lektüre. 

Die Tatsache, dass es manche Administratoren zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht gebacken bekommen, die Systemrichtlinien einer Windows-Netzwerk-Domäne mit dem Ziel zu konfiguríeren, dass auf dem jeweiligen Einzelrechner die VBA-Sicherheit auf maximal [Zertifikats-/ Signaturprüfung] eingestellt ist UND diese vorgegebene Einstellung vom Benutzer ums Verrecken nicht geändert werden kann, bewerte ich als Eiterpickelseuche der völlig Unfähigen. Und vom Layer 5 im TCP/ IP Schichtenmodell haben manche offenbar keine Kenntnis. Oder wie erklären so einige der FirewallProxyData-Admins denn, dass lediglich nach dem Dateiende-Punkt umbenannte MS-Office-Dateien [von .xls bzw .xlsx auf die Dateiendung .pdf] vom Malwareschutz im Mailgateway [wahlweise Mailserver] nicht erkannt werden? Werden die Teile etwa nicht in den ersten 200 Byte gecheckt? Offensichtlich nicht. Da brechen mir endgültig die Fußnägel ab. Auah, das tut wirklich weh jetzt. Die Profi-Gateways bieten derlei Möglichkeiten allemal. Die allereinfachsten Lösungen natürlich nicht. Alles eine Frage der Investition. 

Die Ergebnisse werde ich hier veröffentlichen. Reengineering im Mikroformat. Aus schierer Verzweiflung. Stärkt aber mein Selbstbewusstsein. Macht mich unabhängig. Das Abo der Fachzeitschrift c't werde ich morgen kündigen. Per Einschreiben mit Rückschein, denn wer weiß, ob das Servicecentrum des Fachmagazines <www.heise.de> überhaupt noch Mails öffnet. Vor lauter Angst haben sie vielleicht die Mailkonten geschlossen. Und warten einfach, bis der Sturm vorübergeht. Vergebens, der jetzige Sturm wird der El Nino der IT. Dauerhaft und jede Woche ein neues Schäkerchen. Ganz gewiss. Tschüss, Heise, nach 20 Jahren ist es notwendig geworden. Wie sang Charles Aznavour damals: - Du mit Deinen Lockenwicklern, isch liebe Dich, aber immer nur Lockenwickler, nein, Du hast unsere Liebe vergessen - Du mit Deinen Lockenwicklern - ..........

Außen hui - Innen pfui - Nööö, keinen Bock mehr. 

Nachtrag 29.02.2016 Microsoft Update Betriebssystem 8.1 Pro

Das heute im Updatefenster erscheinende Update mit der Bezeichnung KB 3035583 ist kein Update, sondern eine Installationsdatei für die <Get Windows 10> Werbequälschleuder. Geführt wird es dennoch als Update mit der unvergleichlichen Formulierung < Installieren Sie dieses Update, um Probleme in Windows zu beheben>. Interessanterweise habe ich mit dem Betriebssystem 8.1 Pro einen Lifecycle laut Hersteller bis 09.01.2018 und den erweiterten Support bis 10.01.2023 mit meinem Geld erworben und so lange gedenke ich das System auch zu nutzen. Aber der Hersteller Microsoft presst sein Anreißer-Tool für das SchnüffelHorchAbgreifBetriebssystem Windows 10 mit aller Gewalt zu seinen Kunden. Mit aller Gewalt, das machen doch sonst nur die Türsteher in Sankt Pauli, oder? Werde ich jetzt zur BetriebssystemAbnahmePresswurst degradiert? 





Tags: Fleischtemperatur, Mailanhänge, Kaulquappen, EDV-Seuchen

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