hippo attacks xkcd 05.06.2021

Bei der FAZ wird schon der Fensterkitt vor Hunger angenagt?


27.01.2018 Hey, Frau Susanne Preuss hat einen Kommentar verfasst. Und die FAZ hat denselben veröffentlicht. Wowh. Ein Kommentar zur Gehaltsforderung der Metaller. Das Wunderwerk [ der Kommentar ] von Frau Susanne Preuss habe ich hier gefunden.

Der Kommentaraufmacher - Luxusprobleme der Metaller - und die Kommentareinleitung mit 

<Zitatbeginn>

Drei Prozent mehr pro Jahr - und das als Zuschlag auf ein Durchschnittseinkommen von 64.000 Euro: Von solchen Zahlen können viele nicht einmal träumen.

 </Zitatende>

lässt mich anfänglich vermuten, Frau Susanne Preuss käme in dem Kommentar zu einer Begründung für die gewählte kecke Überschrift für die von Frau Susanne Preuss vermuteten Luxusprobleme der Metaller. 

Ich lese und suche nach der Deutung für die Wortwahl - Luxusprobleme -.

Ich lese noch einmal und suche noch einmal.

Wo ist meine Sehbehinderten-Lupe?

Aaaaaaaaah. Da bollert jetzt das folgende Satzgebilde auf meine Äuglein:

<Zitatbeginn>

Den Gewerkschaftern aber geht es um etwas ganz anderes: Sie wollen mehr selbstbestimmte Arbeitszeit. Sie wollen, dass die Beschäftigten sich Zeit nehmen können, um sich um ihre Kinder zu kümmern oder Angehörige zu pflegen.

</Zitatende>

Ähem.

Schluck.

Was sucht dieses Satzgebilde denn in diesem Kommentar mit der Überschrift - Luxusprobleme der Metaller - ?

Please help.

Mmmmmmmh.

 

Luxusprobleme der Metaller  ---- um ihre Kinder .... kümmern  ---- Angehörige zu pflegen

 

Das sind dermaßen verwerfliche Vorhaben [ Kinder ... kümmern, Angehörige ... pflegen ], NEIN, OH GOTT WIE SCHLIMM, OH GOTT WIE VERWERFLICH, denn diese Kriterien sind in den Augen von Frau Susanne Preuss völlig vergleichbar mit dem Banken-Zocken, mit den geduldeten Steueroasen, mit der unterwürfigen deutschen Steuergesetzgebung gegenüber den wirklichen Gutverdienern in diesem Land? Das kann es in den Augen von Frau Susanne Preuss nicht sein, es muss die vermutete? per Studie festgestellte? Verhaltensweise der in der Metallindustrie Arbeitenden sein, die lediglich darin zu bestehen scheint [ in der Sichtweise von Frau Susanne Preuss ], mehr zu schaffen und die Kohle zu erwirtschaften? Damit lässt sich die Forderung der Gewerkschaft beiseite schaffen? Wohin und warum eigentlich?

Agathe hilf.

Ich könnte kotzen.

By the way: Wer sich mal mit der deutschen Einkommensbesteuerung genauer beschäftigt, wird erschreckt den Mittelstandsbauch zur Kenntnis nehmen müssen. Wer es durch die glückliche Kombination von erworbener Fachkenntnis und korrespondierend hierzu einer famosen Wirtschaftslage über die Klippe von gepeilten 53 000 Euronen Einkommen pro Jahr geschafft hat, gleichzeitig das verrottete Alterssicherungssystem der BRD betrachtet, hat überhaupt keine Alternative angesichts der wirtschaftlichen Lage, jeden, aber auch jeden Mehrwert für sich und die Seinen herausholen zu müssen!, damit er und die Seinen im Alter nicht völlig absaufen. Hier von Luxusproblemen der Metaller zu sprechen, offenbart die stark eingeschränkte [ gesteuerte? ] Sichtweise von Frau Susanne Preuss in diesem Kommentar.

Immerhin würde durch die Entgelterhöhung an die Mitarbeiter der monetäre Abfluss in die oben erwähnten Steueroasen ein kleines bisschen korrigiert. Was sich wiederum auf die BRD-Wirtschaft positiv auswirken wird.

So muss das sein.

Um auf meine Artikelüberschrift zurückzukommen: Darf jetzt jeder/jede/welches-geschlecht-auch-immer in der FAZ einen Kommentar abwerfen, welcher auch noch an prominenter Stelle auf der Webseite der FAZ veröffentlicht wird?

Die Strategie eines im Delirium herumirrenden FAZ-Managements: Irgendwie die Seiten füllen, irgendwie mit was-auch-immer-verzweifelt-zusammengeschriebenem Text das Einnahmen fördernde Click-Baiting voranzutreiben? Nebenbei ein bisschen die Neiddebatte anzocken? Wild in der Meta-Ebene [ Gefühlewaberung anfackeln kommt seit längerem schwer in Mode ] der Verurteilung des Handelns der Mitmenschen herumfuchteln?

Dieses Machwerk von Kommentar wäre in den "alten aber beileibe nicht immer guten" Zeiten [ 1966 - 1975 ]  im hintersten Teil der dörflichen Schülerzeitung gelandet. Zwischen der Werbung für Schuhcreme und dem angekündigten Treffen des Kaninchenzuchtvereins Klein-Hoppel-Stupsi e.V.

Echt jetzt.

Aber diese gerade noch wahrnehmbaren Nagegeräusche. 

Diese Nagegeräusche irritieren mich schwer.

Schmeckt der Fensterkitt in Frankfurt? Schmeckt der Fensterkitt in Stuttgart gar besser?

Grusel.

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Delirium 

http://www.faz.net/redaktion/susanne-preuss-11104469.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Clickbaiting

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-luxusprobleme-der-metaller-15420123.html


Tags: Bildungsapathie

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