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Klimaschau YouTube Sebastian Lüning

Das hier und jetzt und die wohlfeile Zukunft [DDR5.0 reloaded]


25.03.2018 Rosige Zeiten schweben in die Richtung der EU-Verbraucher. Die allumfassend agierenden Wächter in der EU haben wunderbare Fakten geschaffen. CPC heißt das Wunderwort. Consumer Protection Cooperation ganz ausführlich. Da geht die Luzie ab. Natürlich im Sinne des hilflosen? Verbrauchers, der mit seiner kindlich-naiven Kaufkultur [ Folge der unprächtigen und ziellos agierenden Bildungspolitik in der BRD? ] jederzeit irgendwo irgendwie gaaanz unbedarft in ein Angebots-Schlammloch treten könnte und dann völlig betuppert aus der persilgepflegten Wäsche herauslugen würde.

Och männo, der arme Tropf. Einfach mal im Vorübergehen geklickt und die mögliche Produktscheiße [ Produkt taugt nix, Mehrwertsteuerausweisung gibt es nicht, Verkäufer unerreichbar, weil in der Nähe von Shenzhen beheimatet, die deutsche Steueraufsicht hat sich mit der Neubeschaffung der eigenen Büromöbel zu intensiv beschäftigt und keine Zeit mehr für die eigentlichen Aufgaben gehabt, Garantie - ja wofür das denn? ] klebt an den eigenen Bezahlschuhen. Och männo, da muss eine Regelung her.

Unbedingt.

Die Verordnung über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz EG Nr. 2006/2004 (CPC-Verordnung) schafft den rechtlichen Rahmen für die Bildung des sogenannten CPC-Netzwerks. CPC bedeutet „Consumer Protection Cooperation“ und bezeichnet ein europäisches Behördennetzwerk, dessen Aufgabe es ist, Verbraucherrechte durchzusetzen. Die nationalen Behörden in der EU werden immer dann aktiv, wenn die Interessen einer Vielzahl von Verbrauchern eines europäischen Landes durch ein Unternehmen eines anderen EU-Mitgliedstaates verletzt oder gefährdet sind.

Seit 2007 führt das Netzwerk auch regelmäßige EU-weite Screenings von Webseiten durch, um zu überprüfen, ob die Verbraucherschutzvorschriften eingehalten werden. Bei diesen haben die CPC-Behörden ein hohes Maß an Verstößen gegen grundlegende Verbrauchergesetze festgestellt. Nach Auffassung des europäischen Gesetzgebers gewähren die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen keine starke und gleichmäßige Durchsetzung dieser Gesetze. Aus diesem Grund sei eine Überarbeitung der CPC-Verordnung mit dem Ziel, die Kooperationsmechanismen zwischen den zuständigen nationalen Behörden zu stärken, erforderlich.

[ Obige zwei Absätze habe ich dieser Webseite entnommen ]

Wer mehr lesen möchte, bitte schön. Eine aktuelle Anfrage aus der Ecke der FDP an die Bundesregierung existiert auch schon.

Unbedingt müssen Regelungen geschaffen werden, die unter dem Regenschirm des Verbraucherschutzes vorangetrieben werden. Sackra moscht, des isch doch supergeil. Des isch was für uns.

Unbedingt.

Deshalb darf der große Anbieter Amazon seit Jahren unter den Augen der deutschen Steuer-/Finanz- Behörden auch das tun, was er so erfolgreich tut. Während jeder Hans-Wurst bei fälschlich anmutenden Angaben in der eigenen Einkommenssteuererkärung hart rangenommen wird, dürfen die ganz großen Mitspieler mit den Steuerregelungen in der BRD das umsetzen, was ihnen mit Hilfe hochspezialisierter Kanzleien unter maximaler Auslotung der geschriebenen Worte in den Steuergesetzen empfohlen wird. Maximum. Devise: Was da explizit nicht verboten ist, ist automatisch erlaubt.

Die Djangos 2018 im Fachbereich der Vermögensoptimierung sind überall unterwegs und brauchen bei der Kundenberatung wahrlich keinen sichtbaren Colt mehr. Edelkugelschreiber reichen allemal aus. Die Kernfrage lautet: Kann ein höchst kundenorientiertes Händlerdasein wie zum Beispiel jenes von Amazon nur gelingen, wenn die Penunze "hintenrum" [ Steuerspezialmodelle, ergänzend eine fröhlich stimmende Dependance in Luxemburg ] herbeigeschafft wird? Schließt ein höchst kundenorientiertes Handeln [ Warenschieben ] tatsächlich die Ehrbarkeit des Händlers großflächig aus?

Nur für den Sprung zur nächsten Milliarde im Töpfchen?

Ich freue mich auf die Zeiten, in denen ab 2020 bestimmte den CPC-Vorgaben nicht entsprechende Angebote im World-Wide-Web mit dem unten stehenden Inhalt glänzen werden. Die Grafik stammt von Randall Munroe, meinem Trost in harten Zeiten. Meine Einschätzung dieses EU-Vorhabens gipfelt darin, dass 2020 der Netzzensurvorantreiber Herr Heiko Maas [ Facebook ist so böse, ihr lieben Kinderlein, ich weiß, ihr erkennt das nicht, deshalb muss Papi Heiko euch auf die Sprünge helfen, ich meine es doch nur gut mit euch, ich bin doch euer fürsorglicher Papi ] mit seinen Hilfstruppen den nächsten Karriereschritt erleben darf.

Verbraucherfreundliche Zukunft wedelt herum: Das nicht den CE-Vorschriften entsprechende Produkt [ Gefahr im Verzug ] und die jeweilige Behörde sperrt den entsprechenden Online Anbieter. Und, hach, welch unglücklicher Zufall, im gleichen Rechenzentrum sind ja diese aufmüpfigen Blogs gehostet, die das gemütliche Leben [ der Politik, des Wirtschaftsverbandes, aber nicht der Finanzverwaltung ] arg stören mit ihren motzig kritischen Beiträgen [ huch, Gefahr im Verzug ].

Wie passend.

 

netzsperren cpc 2020

 

 

 

 

 

 

https://www.haniel-stiftung.de/ueber-uns/der-ehrbare-kaufmann

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/luxemburg-verteidigt-steuernachlaesse-fuer-amazon-15342321.html

https://xkcd.com/1969/

https://www.kolbenfueller.de/Montblanc-Gravur/

https://de.wikipedia.org/wiki/Django_(1966)

https://t3n.de/news/steuerbetrug-marketplace-amazon-995990/

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/010/1901017.pdf

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018R0302&from=DE

https://www.it-recht-kanzlei.de/cpc-verordnung-sperrung-online-shops-verbraucherschutz.html


Tags: Politwahn

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