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Novalisstraße + Berlin + Frau Katarina Barley, ach wie glitschig


21.04.2018 Die Nachfolge im Justizministerium des mir zuvor äußerst unangenehm aufgefallenen Herrn Heiko Maas [ Master of Disaster = Netzwerkdurchsetzungsgesetz ] hat Frau Katarina Barley angetreten. In meinen Augen hätte es die Bürger dieses Landes nicht schlimmer treffen können. Unverfroren spricht Frau Katarina Barley von der unbedingt umzusetzenden Gleichstellung von Frauen und Männern.

Es ist mir ein Rätsel, weshalb eine bestimmte Gruppe von Mitmenschen von dieser Gleichstellung [ Frauenquote ] schwärmen. Ach was, schwärmen, es fehlen nur noch der tibetanische Gebetsteppich [ garantiert nicht BIO ] und ein Altar sowie Glöckchengebimsel. Ding-dong-däng.

Ich befürchte, dass die meisten Bürger dieses Landes beim Hören des Begriffes Gleichstellung unbewusst Gleichberechtigung verstehen. Gleichstellung jedoch bedeutet das Erreichen einer beruflichen Position ohne den erbrachten Nachweis der erforderlichen Qualifikation für eben jene zu besetzende berufliche Position. Dieses lockende Spielchen mit Quoten. In diesem Fall das Spielchen mit, oho, Zwangsquoten per Gesetz. Frau Barley hat sich hierzu bereits geäußert.

Es bleibt in meinen Augen dabei: Gleichstellung ist nicht Gleichberechtigung.

Ich möchte gnädig darüber wegsehen, dass die Dame dies für Führungspositionen umsetzen möchte. In die betrieblichen Sphären unterhalb der Führungspositionen scheint Frau Barley nicht vordringen zu wollen. In meinen Augen eine supergute Nachricht für die Beschäftigten in den möglicherweise betroffenen Firmen, denn der Weg von Frau Barley sieht in meinen Augen vor, selbst die größte Knallcharge über ein Gesetz in zum Beispiel den Vorstand zwangsweise zu integrieren. In der betrieblichen Realität hat sich allerdings selbst bei solchen Granatenchefs wie bei VW und dem hausgemachten/widerwärtigen/gesundheitsschädigenden Dieselskandal die wirtschaftliche Situation der Mitarbeiter nicht verschlechtert. Logo, unterhalb der Führungsebene wird auch gearbeitet. Sogar heftig gearbeitet. Produktiv nennt sich das.

Hoffentlich strebt Frau Barley nicht die Ebenen unterhalb des Firmenvorstandes an.

Hoffentlich.

Denn dann würde es bitter werden. Ich stelle mir vor, gleichstellungsquotierte Frauen [ ohne die notwendige Qualifikation, ohne Leistungsbilanz, beispielsweise beim Professorinnenprogramm [ Stichwort: Gender-Soap-Opera ] geht es ab wie bei der wilden Luzie ] bevölkerten die reale Arbeitswelt. Auweiah. Das Betriebsklima in den realen Mehrwert [ = du kannst dir eine anständige Wohnung leisten, du kannst Altersvorsorge betreiben, du erhältst einen Gegenwert deiner eingebrachten Arbeitsleistung, du kannst Urlaub machen, du kannst dir ein Auto leisten, du könntest eine Familie gründen ] erschaffenden Organisationen könnte gewaltig abrutschen. Verarmung in Folge der gewaltsamen Gleichstellung? Wie gruselig!

Justamente am Mittwoch, 18.04.2018, hat Frau Barley bei einer Veranstaltung des DPRG sowie des Tagesspiegels in Berlin, Novalisstraße 10, schwergewichtige Texte abgelassen. Bei einer Diskussionsveranstaltung der Deutschen Public Relations Gesellschaft und des Tagesspiegels zu Hassreden im Internet und dem umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Mit in dieser Runde saß wohl auch ein Vertreter des Branchenverbandes Bitkom, wie auf tichyseinblick zu lesen ist. Der Branchenverband Bitkom verhält sich in meinen Augen überaus geschmeidig. Fast schon glitschig. Ein Branchenverband, dessen Geschäftspolitik grundsätzlich von der Windrichtung abhängt. Die Hauptsache, die Euronen rollen. Reichlich rollen die Euronen.

Frau Barley spricht:

<Zitate aus dem Artikel des Tagesspiegels>

"...erwägt mögliche gesetzliche Vorgaben, um Nutzern sozialer Netzwerke ein breiteres Nachrichtenangebot verfügbar zu machen. „Eine Verpflichtung, dass Algorithmen pluralistischer ausgestaltet werden, halte ich für machbar und nicht schwierig“, sagte Barley am Mittwochabend in Berlin."

"Vorstellbar sei hier ein „Pluralismusgebot“. Als Vorbild nannte Barley die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die zur Einrichtung von Fernsehräten geführt habe."

</Zitate aus dem Artikel des Tagesspiegels>

Damit ist die Katzengruppe aus dem Leinensack gehüpft. Oder sollte ich eher sagen, dass der Irrsinn aus der Kiste gesprungen ist? So dämlich kann doch kein Mensch sein, derartige Sätze von sich zu geben und glauben zu wollen, dass auf der Empfängerseite derartiger Sätze nur völlig Verblödete herumgeistern.

Was, wenn nicht das famose "Internet" hat die Meinungsvielfalt geradezu explodieren lassen? Worauf also zielen diese Äußerungen von Frau Barley eigentlich ab? Natürlich nicht auf Meinungsvielfalt, denn diese ist von der Regierung nicht kontrollierbar. Es geht um Meinungssteuerung. Um nichts anderes. Im Staatsauftrag. Geil, der Bürger bezahlt seine eigene staatskontrollierte Meinungsvielfalt? Geiles Vorhaben. Hatten wir schon einmal, Frau Barley. Und nicht nur wir hatten das, in der ehemaligen DDR gab es das, im jetzigen Nordkorea und im jetzigen China gibt es das in Echtzeit 2018.

Ich vermute mal, Frau Barley möchte die vom unseligen Vorgänger Herrn Heiko Maas vorangetriebene Zensur noch enger an die Kandare nehmen. Bei dem sensationell schlecht gewählten Beispiel der Fernsehräte bin ich beinahe zusammengebrochen. Hat Frau Barley überhaupt noch nicht wahrgenommen, wie sehr gerade ARD sowie ZDF unter der öffentlichen Einschätzung [ Fake News etc ] leiden?

Und die künftig agierenden Pluralismusräte [ die moderne Adaption des bisherigen Fernsehrates nach den Maßstäben des Gendersoaps = alles bleibt beim Alten, sieht nur neu aus ]  im neu einzurichtenden Pluralismusministerium der BRD (direkt neben dem Justizministerium?) werden für Meinungsordnung sorgen? Ich befürchte, Frau Barley hat zu lange im WDR -Archiv herumgestöbert. 

Auf die oben fett markierte Novalisstraße möchte ich zum Abschluss hinweisen. Wie es sich für grantelnde Typen wie mich gehört, habe ich mir den Veranstaltungsort aus der Google-Satelliten-Perspektive etwas näher angeguckt.

Und siehe da. Ja, was könnte denn auf dem Weg der Frau Katarina Barley an jenem Mittwoch, 18.04.2018, zum Veranstaltungsort in der Novalisstraße 10 einen kleinen Abstecher wert gewesen sein?

Na, was denn wohl?

Richtig.

Sie könnte in der Novalisstraße 12 kurz zuvor eingekehrt sein. Dort lümmelt die Amadeu Antonio Stiftung herum. Diese Inkarnation der Rechtschaffenheit. Diese finanziell wohl gepäppelte Institution, die aus dem Kampf gegen Rechtsextremismus eine Geschäftsgrundlage gebastelt hat und genau dann, wenn der Begriff auf das Substantiv Extremismus gekürzt wird, anfängt, wild zu schreien. Der Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung, Herr Timo Reinfrank, versuchte sich im Sonnenlicht des edelmütigen Akteurs glänzen zu lassen.

 

 

[Der Screenshot stammt aus einem Artikel von sciencefiles.org vom 07.12.2017.]

Die bisherige Technik der Amadeu Antonio Stiftung, wer nicht den vorgegebenen Mainstream-Sprech der Amadeu Antonio Stiftung übernimmt, müsse ein Rechtsextremist sein, erläutert Herr Reinfrank nicht näher. 

Alles sehr merkwürdig. Fast schon schizophren. Bei der Amadeu Antonio Stiftung.

Zurück zu Frau Katarina Barley. Nach der Veranstaltung, auf welcher Frau Barley die oben aufgeführten unseligen drittereichgleichschaltungsinhaltsähnlichen Texte abgelassen hat, hat sie noch einen Einkehrschwung bei <Nerd Communications> gemacht? Vielleicht stattete Frau Barley auch der <think-cell Software> einen Besuch ab? Wegen der, Sie wissen schon, wegen der geschmeidigen Algorithmen.

Ein Algorithmus ist übrigens gar nix Geheimnisvolles, die Kurzversion von Wikipedia lautet: Ein Algorithmus ist eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten.

Ich schwebe zum analogen Leben, kurzum zu den Dingen, welche wir sehen und eventuell anfassen können. Als Beispiel für einen Algorithmus kann sich ein jeder einen Rangiervorgang zur Bereitstellung eines IC im Hauptbahnhof nehmen. Da gibt es jede Menge Bahnsteige und jede Menge Gleise und jede Menge Weichen und jede Menge Lokomotiven und jede Menge Reisewaggons. Wenn ein Zug über Nacht auf Gleis 19 herumgestanden hat und für die Abfahrt um 06:05 Uhr an Gleis 7 [ = das Problem, andere würden es Aufgabe nennen ] bereit stehen soll, dann bedarf es des Rangierens. Bekanntlich können Züge nicht um die Ecke fahren oder gar fliegen. Züge können nur vorwärts oder rückwärts fahren.

Demzufolge muss in Abstimmung mit dem Bahnhofsmanager der besagte Zug so lange hin- und her rangiert [ rangieren = wohldefinierte Einzelschritte ] werden, bis er am richtigen Gleis steht. Die ersten Anweisungen könnten lauten: Fahre von Gleis 19 in Richtung Süden bis zur Weiche 131 in 2,2 Kilometer Entfernung, warte bis zur Umstellung der Weiche 130 [ welche vor Weiche 131 liegt ] und fahre dann rückwärts in Richtung Norden zu Weiche 28 in 1,7 Kilometer Entfernung ab Weiche 131 und warte, bis Weiche 28 in 300 Meter Entfernung vor der Lokomotive umgestellt wurde und fahre dann zu Weiche 78 in 3,9 Kilometer Entfernung in Richtung Süden zurück und so weiter und so fort. Der gesamte Vorgang muss per Definition endlich sein. Verständlich, oder? Ein hüsches Beispielchen findet sich noch hier.

Und jetzt schwebe ich zum digitalen Ablauf, den sich Frau Barley mit der eleganten Formulierung " ...dass Algorithmen pluralistischer ausgestaltet werden..." wie folgt vorstellt: <Im HTML-CODE enthaltener Text, welcher zu Facebook geschickt wird>Pressemeldung: Die Regierung der BRD evaluiert in einer geheimen Studie die Möglichkeit, das Bürgergeld einzuführen und auf dieses geringe Bürgergeld prozentual angepasste Rentenzahlungsvorschriften zu entwickeln --- > <CODE-Ergänzung Pluralismusministerium BRD für den Text> entferne die Worte -geheimen-Studie-Bürgergeld-prozentual-Rentenzahlungsvorschriften - füge ein die Worte -- wissenschaftlichen-Auftragsarbeit-Rentenerhöhung- <CODE-ENDE Pluralisministerium BRD für den Text> <Ende HTML-CODE enthaltener Text , welcher zu Facebook geschickt wird>.

So ginge dann die Nummer mit dem pluralistischen Algorithmus ab? Aber das wäre ja Inhaltsverfälschung? Oweh.  

Versteht übrigens irgend jemand da draußen meine Ängste, die ich langsam entwickle angesichts der Möglichkeit, staatszwangsquotierte, staatszwangsgleichgestellte Frauen im eben geschilderten analogen Berufsfeld des Rangierers eingesetzt zu sehen? Die Verspätungsquote der Deutschen Bahn könnte ins Unendliche abstürzen.

Ein Einkehrschwung von Frau Katarina Barley im Hinterhof. Wie es sich so gehört für Geschmeidige.

Ja ja, da seufzt das alte Zirkuspferd verzweifelt vor sich hin.

Jesses, wohin führt dieses intellektuelle/moralische Elend in Berlin denn noch? 

 

 

novalisstrasse berlin 2018

 

 

 

 

http://www.oberstufeninformatik.de/info13/Stack.pdf

https://sciencefiles.org/2017/12/07/extremismusklausel-amadeu-antonio-stiftung-agitiert-gegen-gleichbehandlung/

https://bahnmops.de/292-wann-erwischt-es-urmel

https://www.welt.de/wirtschaft/article156566848/Dieser-Mann-steckt-hinter-den-7974-Stunden-Verspaetung.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus

https://bigbrotherawards.de/2017/wirtschaft-bitkom

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/justizministerin-barley-frontalangriff-auf-meinungsfreiheit-und-pluralismus/

https://www.youtube.com/watch?v=FZXg-5urjw4

https://www1.wdr.de/archiv/rundfunkgeschichte/rundfunkgeschichte124.html

https://de.wiktionary.org/wiki/Kandare

https://sciencefiles.org/2018/01/09/professorinnenprogramm-verschleudert-3144-millionen-euro-fur-524-professuren/

https://www.tagesspiegel.de/politik/tagesspiegel-diskussionsveranstaltung-barley-fordert-mehr-meinungen-bei-facebook/21190242.html

https://www.waz.de/politik/spd-politikerin-barley-droht-firmen-mit-neuer-frauenquote-id213067311.html

http://dprg-online.de/verband/

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz

https://katarina-barley.de/

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw25-de-regierungsbefragung/509748

 


Tags: Politwahn, BildungsMurmeln

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