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Na wer sagt es denn, alleweil geht immer noch was ...


27.05.2018 Prima, dass sich der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Herr Gerd Landsberg, dermaßen offen über Geschäftsmodelle auslässt. Derlei Aktionen finden nicht alle sinnvoll. Die Hauptsache, der Umgang mit dem wertvollen "Rohstoff Daten" kann mit steigenden Einnahmen protzen. Wie gut, dass gemäß der gültigen DSGVO [ inklusive der zugepanschten Zusatzregeln im BDSG(neu) ] keine Einwilligung des Bürgers vonnöten ist, da die Verarbeitung der Daten im hoheitlichen Interesse liegt bzw. durch ein Gesetz abgedeckt ist. Derlei Systematik bei der Zurverfügungsstellung von Daten hat die GEZ-Steuer [ wie, kein Fernseher, kein Radio, kein Internet? pööh, uns völlig egal ] überhaupt erst ermöglicht. 

 städte datenverkauf 2018

 

 

Wenn ich die Änderungen im bayerischen PolizeiAufgabenGesetz [ PAG ] auf mich wirken lasse, fühle ich mich im Zentrum der Demokratie außergewöhnlich wohlig umsorgt. In Bayern wird der technische Gerätepark offensichtlich ohne Limit eingesetzt werden, wenn von einer "drohenden" Gefahr ausgegangen wird. Ängste? Ich? Ach was. Wieso denn auch? Die Bayern haben schlicht Angst vor der AfD. Die Landtagswahl im Oktober 2018 lässt alle Rationalität entfleuchen.

Und was treibt der große Datenschieber Microsoft unterdessen in seiner Anwendung WORD auf Apple-Geräten? Microsoft telemetriert so vor sich hin. Ein Auszug von Twitter [ Quelle: blog.fefe.de ] von Franz Rieger.

 

microsoft word 2018

 

 

By the way: Microsoft hat kürzlich neue Regelungen bei der Nutzung seiner Onlinedienste eingeführt. Mit der wohlfeilen Begründung

<Zitat aus dem Artikel bei Heise>

" Microsoft will seine Online-Dienste stärker jugendfrei machen und "anstößige" Inhalte daraus verbannen. Anfang Mai werden neue Nutzungsbedingungen in Kraft treten, die neben "kriminellen Aktivitäten" unter anderem drastische Gewaltdarstellungen und beleidigende Äußerungen wie Hass oder Hetze untersagen. Die Dienste des Konzerns dürfen demnach auch nicht mehr genutzt werden, um andere "unangemessene Inhalte" wie Nacktbilder oder Pornografie mit Dritten zu teilen. Betroffen sind Angebote wie Skype, Xbox Live, Bing, Cortana, Outlook oder die Cloud-Dienste Office 365 und OneDrive."

</Zitatende>

Gottseidank liefert für die im Cloudnirwana abgespeicherten und wahrscheinlich automatisiert bereinigten Worddokumente, bereinigt um die anstößigen Inhalte in Wort und Bild, der eifrig im Untergrund werkelnde Telemetriedienst die sattelfeste Dokumentation des bösen Usergehabes. Ich stelle mir das recht lustig vor, wenn die mühsam erstellten Dokumente mit Text sowie Bildern beim Öffnen gähnend leer auf die entsetzten Augen des Betrachters prallen. Inständig hoffe ich, dass bei derlei Reinigungsaktionen wenigstens an Stelle der gelöschten Elemente ein Sicherheitshinweis von Microsoft eingesetzt wird. Der Sicherheitshinweis könnte den Text beinhalten: Unser internes Sicherheitssystem hat Verstöße gegen die von Ihnen mit der Bestätigung der AGB gültigen Vorgaben für Schrift und Bild unseres Konzerns festgestellt. Woran erinnert mich das nur? Grübel. Grübel. Ja genau! Ähnliche Regelungen gab es vor vielen Jahren schon einmal.

Die Aussage von Microsoft zu Telemetriediensten [ im Betriebssystem sowie in den Anwendungen ], zu lesen in einem Artikel bei heise, lautet: "Pressesprecherin Irene Nadler ergänzt direkt im Anschluss: "Wichtig: Diese Funktion ist nicht dazu gedacht, die Seh- oder Hörgewohnheiten der Benutzer zu erfassen!" Auf Nachfrage von heise online, welchen Zweck die Datenerhebung verfolge, hat Microsoft Deutschland bisher keine Auskunft gegeben."

Eventuell für die Strafverfolger? Klick. Patsch. Dann schnellt in der ersten Warnstufe ein 3D-Händchen aus dem Bildschirm und verwarnt den Benutzer. Alternativ zeigt der Monitor den legendären Sperrbildschirm von Frau Ursula von der Leyen aus der Phase "Wir können die schutzlosen Kinder nicht den Bösen im Internet überlassen". Die Älteren unter uns werden sich vielleicht noch an diesen grandiosen Fehlpass der jetzt als Verteidigungsministerin agierenden Frau von der Leyen erinnern. Die Dame vertrat damals vehement die Ansicht, dass ein Stop-Schild die wirklich fiesen Typen von der Veröffentlichung widerwärtigen Videomaterials abhalten könnte. Alexander Lehmann hat das perfekte Video zum Thema hier verlinkt.  

Bei mehrmaligem Verstoß in der Microsoft-Sicherheits-Filter-Datenschutz-Cloud gilt bestimmt: Hau wech den Scheiß. Pardon, hau wech den bösen Benutzer.

Pffff.  

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=RkmcupFx3FQ

https://www.google.com/search?q=stoppschild+ursula+von+der+leyen&client=ubuntu&hs=MLL&channel=fs&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=-YCS4kyi_GPaoM%253A%252C4CxslcPMFc9buM%252C_&usg=__yN7PVHR9QwxPerctVUW_4M32sNc%3D&sa=X&ved=0ahUKEwiZtc79nabbAhXLyaQKHYPjA-8Q9QEIOzAE#imgrc=j2NtezP2wKgQRM:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Propaganda

https://de.wikipedia.org/wiki/Telemetrie

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Porno-und-Hassfilter-Microsoft-verbannt-anstoessige-Sprache-aus-Online-Diensten-4006462.html

http://www.deutschlandfunkkultur.de/kritik-an-gesetzentwuerfen-in-bayern-hoert-auf-solche.1005.de.html?dram:article_id=417488

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44027

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/melderegister-staedte-verkaufen-adressdaten-und-verdienen-millionen-a-854146.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/staedtebund-empfiehlt-vermehrten-datenverkauf-durch-kommunen-100.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/daten-als-geldquelle-staedte-und-gemeindebund-empfiehlt-kommunen-verkauf-von-daten/21153954.html


Tags: Politwahn, Bildungsapathie

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