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Larmoyantes Geschwätz aus der Berliner Managementbude [Upgrade]


26.08.2018 Der Streit im Managementlager in Berlin [ Regierung? ] eskaliert. Die SPD zieht eine rote Linie. Der Finanzminister wirkt kämpferisch mit der Aussage:  "....„Ein höheres Renteneintrittsalter bedeutet in Wahrheit eine Kürzung der Renten. Das ist mit der SPD nicht zu machen“, so der Vizekanzler." Womit Herr Scholz zweifellos richtig liegt. Nur, ist diese Aussage ein Beitrag zur Problemlösung? Wenn nicht länger arbeiten bei steigender Rentenerwartungszeit [ Hygiene, medizinischer Fortschritt ], was dann? Vielleicht höhere Löhne? Ein verwegener Gedanke. Veränderungen bei der Rentenversicherung mit dem ersten Schritt, die versicherungsfremden Leistungen durch Ausgleichszahlungen des Bundes vollständig auszugleichen? Da sieht es höchst ungleichgewichtig aus.

Bei den ab 2018 gültigen Regelungen für die Betriebsrente qualmt es ebenfalls gewaltig.

Ob der Finanzminister die Gelder für eine lebenswerte Rente bei Geringerverdienern [ das -er nach dem Gering ist wichtig ] für wirklich erforderlich hält und welchen Weg er für die Zielerreichung gehen will, wird mir nicht ersichtlich. Ich habe den Eindruck, dass Herr Scholz als erstklassig im Alter umsorgter Rentner/Pensionär nicht über die Maßen an der Realwelt seiner Mitbürger interessiert ist. Ihm wird es gutgehen. Als Rentner/Pensionär.  

Inhaltlich scheitern würde der Finanzminister [ stellvertretend für die SPD-rote-Linien-Ziehertruppe ] mit der Aufgabenstellung, die Gedanken von Friederik Spieker nachvollziehen zu wollen. Stichwort goldene Lohnregel. Ein Textauszug aus dem zuvor verlinkten Artikel:

Es geht bei der goldenen Lohnregel eben nicht um das Einstampfen von Unterschieden in den Arbeitseinkommen, sondern darum, diese Unterschiede nicht permanent und systematisch weiter auszudehnen, nur weil einerseits eine schlechte Arbeitsmarktlage die Machtverhältnisse zuungunsten vieler Arbeitskräfte verschoben hat und andererseits technisch bedingt bestimmte Arbeiten (z.B. Schulunterricht, Pflegedienstleistungen) nicht so gut rationalisierbar sind wie industrielle Herstellungsprozesse. Das durchschnittliche Lohnniveau soll gemäß der durchschnittlichen Produktivitätsentwicklung steigen, aber nicht so, dass sich dabei die Lohnstruktur ständig weiter spreizt, es also immer mehr Menschen gibt, die nur sehr wenig zum Leben haben, und immer mehr Menschen, die nicht wissen wohin mit dem Geld; sondern so, dass es für alle real mehr gibt und keine Branche oder Berufsgruppe systematisch abgehängt wird.

Vier Grafiken geben mir einen weiteren Einblick in die Situation. Bei genauerem Betrachten der Grafiken EINS sowie DREI offenbart sich das finstere Geldloch, oder etwa nicht?

Wer im Trockensumpf der Löhne, welche steigerungsmäßig in den letzten 20 Jahren nicht an den Anstieg der Produktivität angepasst wurden, herumkriecht und die Augen offen hält, versteht das Dilemma.

Warum nicht der Finanzminister? Ach so, der hängt der schwarzen Null an.

Na dann.

Wer hat nicht nur mich verraten? Auch die Sozialdemokraten.

 

rentenniveau 2018

 

 

rentenniveauzwei 2018

 

rentenniveauvier 2018

 

rentenniveaudrei 2018

 

 

 

https://www.adg-ev.de/index.php/publikationen/publikationen-altersvorsorge/1387-versicherungsfremde-leistungen-2015?showall=1

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/schwarze-null-finanzminister-olaf-scholz-mimt-schaeuble-15564490.html

https://makroskop.eu/2013/12/entweder-goldene-lohnregel-oder-tankwart-und-tuetenpacker/

https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/5003518-betriebliche-altersversorgung-das-bringt-die-nahles-rente.html

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nachtsitzung-der-koalition-zum-rentenstreit-15756194.html


Tags: Politwahn

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