hippo attacks xkcd 05.06.2021

Die Verblödung schreitet voran, Teil 11 + das windige Thema Petitionen [Upgrade]


23.11.2018 Ich zähle mich zu dem Menschenschlag [ Agathe, wenn das die Divers-Beauftragte des Bundes liest, mir schwant nichts Gutes, oweh oweh], der sich ein schlabberiges IT-System längere Zeit anguckt und wenn sich das schon beobachtete Fehlverhalten des besagt schlabberigen IT-Systems unter vermutet gleichen Bedingungen [ hohe Zugriffszahl ] immer wieder zeigt, dann ziemlich unleidlich wird. Und dann behebe ich den Fehler, wenn ich den Auftrag hierzu erhalte.

Ich finde, Fehler sind voll ok. Die Wiederholung des schon einmal begangenen Fehlers geht auch noch durch. Das wiederholte Begehen desselben Fehlers weist in meinen Augen auf einen desinteressierten "Deppen" hin. Oder auf einen ganz "Schlichten", was vorkommen kann.

Es gibt einige Betriebe im IT-Bereich, die völlig relaxt unterwegs sind. Ich vermute, dazu gehört auch der technische Betreiber für die Petitionen des Bundestages der BRD, die Firma Babiel.

Ein von mir schon mehrmals wahrgenommenes seltsames Erscheinungsbild bei den Petitionen des Bundestages fiel mir am 22.11.2018 schon wieder vor die Äuglein bei dem Versuch, meine Stimme bei https://epetitionen.bundestag.de für die Petition 85565 abzugeben.

 

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Bei derartigen Hinweisen werde ich pampig.

 

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Richtig pampig werde ich, wenn ich derlei Lall-Schwall-Gummiball-Sätze lesen darf. Hochverfügbar!! Frech gefragt: Können die Verantwortlichen beim technischen Betreiber Babiel das unfallfrei buchstabieren? Von der Umsetzung möchte ich hier noch gar nicht reden. Der Textausschnitt unten stammt von hier.

 

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Bravo, einen Tag später, am 23.11.2018 gibt es Informationen. In meiner Wahrnehmung kämpfen die bereits den 3. [ in Worten: den dritten ] Tag mit irgendeinem Problem.

 

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Mir kommen bei derart nicht performant betriebenen Webangeboten wie hier bei bundestag.de hie und da schon mal verschwörungstheorielastige Gedanken. 

Aus diesem Artikel bei welt.de konnte ich das folgende Laber-Schwaber-Satzgebilde zum Thema Petitionen entnehmen:

Doch der Ausschussvorsitzende Wendt versichert, dass jede Petition „unabhängig von ihrer Veröffentlichung“ geprüft und beschieden werde. Eine politische Vorauswahl finde nicht statt. Ob eine Petition veröffentlicht werden könne, richte sich nur nach einem bürokratischen Regelwerk – den „Richtlinien für die Behandlung von öffentlichen Petitionen“. Laut diesen bleibt eine Petition unveröffentlicht, wenn sie „geeignet erscheint, den sozialen Frieden, die internationalen Beziehungen oder den interkulturellen Dialog zu belasten“, so heißt es auf der Internetseite des Bundestages.

Das sind genau die Sätze, deretwegen ich verzweifelt nach Regierungsmacht sabbernde Altparteien [ alles was mit C beginnt, mit S ebenso und das F nicht scheut ] nicht mehr ernst nehme. Mit den Totschlag-undefiniert-nicht-präzise-gefasst-Begriffen - sozialer Frieden - internationale Beziehungen - interkultureller Dialog - kann jeder jede Petition beliebig "abschießen". Jeder.

Die Formulierung bei sciencefiles gefällt mir sehr gut. Ich zitiere den Originalsatz aus dem Artikel -ePetition gegen den Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration-:

Eigentlich ist es ein Witz, dass sich der Souverän mit einer Petition an sein Personal wenden muss, um dafür zu sorgen, dass sein Wille zumindest zur Kenntnis genommen wird. Aber im Zeitalter der gleichförmigen Demokratie, in der es bei Wahlen nur noch möglich ist, die Marionette zu bestimmen, die hampelt, während die Politik durchgesetzt wird, die sowieso und unabhängig davon, ob CDU, CSU, SPD, FDP oder Grüne an der Regierung beteiligt sind, durchgesetzt wird, gehen die Uhren eben anders.

Da gehe ich inhaltlich volle Kanne mit. Yeah.

Ich hoffe inständig, dass der technische Betreiber der Webseite https://epetitionen.bundestag.de NUR ein technisches Problem zu lösen hat.

Upgrade: Der Webauftritt von epetitionen.bundestag.de hatte bereits 2017 Aufsehen erregt. Meine voreilige Schlussfolgerung, den Hosting-Betreiber, die Firma Babiel, alleine dafür verantwortlich zu machen, muss ich angesichts der langandauernden Probleme bei der Webseite epetitionen.bundestag.de auf den Softwaredienstleister ausdehnen. Der IT-Dienstleister ist die Firma condat. Zuständig für die Programmierung dieser Webseite, sofern der Impressumseintrag korrekt ist.

Ich bin dermaßen gespannt, zu welchen Ergebnissen eine fachlich qualifizierte Analyse der höchst unprofessionell betriebenen Webseite epetitionen.bundestag.de kommen wird.

Was bin ich gespannt.

 

epetitionen5 2018

 

 

 

 

 

https://www.condat.de/

https://hanfverband.de/nachrichten/news/chaos-um-die-cannabispetition-serverprobleme-beim-deutschen-bundestag

https://sciencefiles.org/2018/11/23/epetition-gegen-den-global-compact/

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochverf%C3%BCgbarkeit

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/materna-information-communications-se/MATERNA-Aperto-und-Babiel-realisieren-die-zentrale-Internet-Plattform-der-Bundesregierung-bundesregierung-de-und-25-weitere-Websites-des-Bundespresseamtes/boxid/477984

https://www.welt.de/politik/deutschland/article184010570/UN-Migrationspakt-Warum-Petitionen-bislang-nicht-veroeffentlicht-wurden.html


Tags: Politwahn, Bildungsapathie

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