gender disparity 2021

STEM: Science, Technology, Engineering and Mathematics

 Welche Richtung wird eingeschlagen? Aus der Genderblase zurück zur Ernsthaftigkeit?
Ob IT-Security dann vorangetrieben würde? Erst mal volle Kraft voraus mit Gender Mint 4.0?
Statt M.Sc. in Bälde M.Ge*:_Mnt.?

 

 

 

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Klimaschau YouTube Sebastian Lüning

Abschnorcheln, Metronom, Henry am Zug + Dienstleistung wo? [Update]

 


Schwachsinn des Monats Juni 2016. Ich weiß, etwas voreilig, da der Monat Juni 2016 noch jede Menge Möglichkeiten bieten wird, um Schwachsinn zu entdecken. Dennoch: Das hier. -1



Zwar kein Konzept erkennbar, kein Plan ersichtlich, die Hauptsache,  abschnorcheln können. Und garantiert wird die notwendige Auswertung der anfallenden Daten auf Grund der personellen Unterbesetzung der Polizei [ politisch gewollte Schwächung der Demokratie ] von einer noch zu gründenden Subfirma von Arvato [ BertelsmannGewinnMaximierungsLallGewächs ] übernommen werden. Juhuuhh, das Abschnorcheln mit den gaaanz Schlichten, denen jederzeit jeder Depp das Substantiv Zensur mit dem Inhalt " Alles wird gut " verdödeln konnte, als die den Job bei Facebook übernahmen.  Alles im Sinne der "Guten". Damit die "Bösen" zur Strecke gebracht werden können. Back to the roots.

Den allzu leichtgewichtigen nichtintellektuellen [ systemkonforme Mitläufer aus CDU, SPD, Grünen, Linken, AfD und was sonst noch alles in der Demokratie vernachlässigbar leistungsorientiert wachsen durfte ] sowie politischen Entscheidungsträgern, die derlei zu verantworten haben,  wurden in den heimischen Lexika die Seiten mit den Anfangsbuchstaben <D> [ Datenschutz ] sowie <I>  [ Identitätsdiebstahl ] geklaut. Und da die oben in den eckigen Klammern Aufgeführten bis heute nicht begriffen haben, was das legendenumwobene Internet [ wo ja die Bösen wohnen ] an Möglichkeiten zur Wissenslückenschließung zu bieten hat, gucken Sie halt lieber RTL [ Rammeln, Töten, Lallen ]  oder gehen in die Schwallshows, pardon Talkshows, der öffentlich-rechtlichen Sender. Passgerechtes Niveau für die da oben in den eckigen Klammern aufgeführten Wissensunwilligen. Genau  dahin. zu den öffentlich-rechtlichen Sendern, schweben die dann. 

Wie Georg Schramm das wunderbar formuliert hat: An die öffentliche Meinungspissrinne. 

Wenn das der Mielke0 in seiner Gruft mitbekommt, dreht der völlig frei und gräbt sich da vielleicht wieder raus.  Jojo, der aus der Geolocation, aus der die gefühlte Staats- [- rat- ] vorsitzende  Frau Dr. Merkel bekanntermaßen auch stammt.  Die Hinweise verdichten sich, dass 1989 die völlig falsch eingeschätzte unfreundliche Übernahme der DDR durch die BRD ein vollendeter Bluff war. DIE ANDEREN waren einfach besser: Da ist unerkannt ein RückÜbernahmeU-Boot mitgeschwabbert.



Neue Wortschöpfungen werden uns dieses Jahr noch begegnen. TrojanStaSi5.0 wird das Viech eventuell heißen. Gaaaaaaanz früher war das noch der zweibeinige Blockwart. Den jede/jeder Bürgerin/Bürger sehen konnte. Damals, In der furchtbar unglückseligen Zeit [ 1933-1945 ].

Das waren diese widerwärtigen AlltagsAllesJedenFürSchweineFleischZigarettenErhaltenKönnenOhneBezahlungAuchDieTochterVomNachbarFickenDürfenKartoffelnSpeckReichlichHabenDürfen- Verräter. 


Genau Die. Sie kommen wieder. Diese RautenHandHaltung hat tiefere Bedeutung. Bestimmt!

Zurück zum StahlContainerVerschieber DB.

23.05.16 06Uhr05 Pünktliche Abfahrt der Stahlschlange. Es wohnen an den Reservierungshalterchen der Waggonscheiben noch die PapierReservierungsSchilder vom 22.05.2016, jedoch aus  der Hinfahrt der Stahlschlange in Richtung Norden. Holla Cervesa, zu beobachten ist die eilig-mählich-gemischte Fortbewegung des StahlSchlangenPersonals, welche nun die veralteten Reservierungsschildchen aus den Halterungen zu pfriemeln beginnen. Das ReservierungsComputerchen höre ich auch ganz leise schluchzen. Es/Sie/Er/WelchesGeschlechtAuchImmer hat offensichtlich wieder keine Datendiskette erhalten, um die digitalen Reservierungsanzeigen befüttern zu können. Ooooch, Das/Sie/Der/WelchesGeschlechtAuchImmer-Computerchen darf nicht der vorgeschriebenen Tätigkeit frönen. Armes Hascherle. Wowh, pünktliche Ankunft sowohl im HBf Köln als auch im HBf Düsseldorf. Was geht ab?

Die im Tiefparterre pünktlichst einlaufende U 79 des Lokalbetreibers Rheinbahn bietet heute ein ästhetisches Highlight. Nicht die U 79 selbst, nein, das Highlight erzeugt ein männlicher Fahrgast. Ein methodisch mampfender männlicher Fahrgast.

Nun habe ich gegen das Mampfen der zeit/organisations-geplagten Mitmenschen nur dann etwas einzuwenden, wenn die in Stein [ Marmor, Granit, Edelstahl ] gemeisselten Grundregeln [ Stichworte: Esskultur, Benimm-Dich-Mal-Handbuch ]  ausreichend beachtet werden. Kleiner Auszug mit den geforderten Verhaltensweisen :

  • Bekleckere die Mitfahrer nicht mit Mayonnaisepampe, Currywurstsauce und anderen SchmierZuckerPampen aus dem UL-Regal [ unten links: preiswertestes Industrieprodukt mit Resteoptimierung ]
  • Der Umgang mit filigranem Plastikbesteck muss erlernt werden. Hierzu gibt es Youtube-Videos. Schau Sie Dir vor Deiner Reise im ÖPNV an. Bitte tu es.
  • Schmatze nicht laut mit geöffnetem Mund und gleichzeitig entseeltem Blick auf Dein schon verspritztes Smartphone
  • Nimm Deine billigen, umweltbelästigenden In-Ears [ Apple weiß, iBeats red von Monster etc ] raus, damit Du Deine Geräuscherzeugungskulisse checken kannst
  • Verschone Deine Mitmenschen vor einem Anblick, ähnlich einer sabbernden Dogge, wahlweise einem weißen Hai beim TaucherAbgreifen im Pazifik
  • Deine Mitmenschen benötigen keine Überprüfung Deiner blitzblank gebleachten Zahnreihen. Nein, wollen Deine Mitmenschen wirklich nicht
  • Wenn Deine Zahnlücken zu groß sind, iss doch einfach zu Hause. Bleaching verträgt sich außerdem nicht mit flaumigen Hackfleischkrümelchen in den Zwischenräumen
  • Benutze die Industrieprodukte aus dem DM-Markt derart, dass daraus keine Mund-Zahn-Backen-Lippen-Strip-Show für Deine Mitfahrer wird. Das wollen WIR perfekt nur im Werbeblock im Fernsehen sehen. Echt.
  • Nimm deinen Verpackungsmüll mit, statt den Waggonboden damit zu bewerfen


Zurück zum methodisch mampfenden männlichen Fahrgast. Die Kartoffelstückchen mit der Hackfleischsauce [ Zustand:kalt ] wohnen in einem gigantischen Tuppagefäß und der. welche Struktur, welche Ästhetik, dazu  passende Metalllöffel! zum Einschaufeln des offensichtlich kräftigenden Frühstücks irritieren mich dennoch. Sehr mechanischer Schaufelvorgang [ Legoartig ]. Ich wäre gewillt, sofort nach Hause zu telepathieren und das Metronom 

1 [ Klavierunterricht ] meiner Vorfahren zu organisieren und dann hier in Betrieb zu nehmen. Wäre ich Gucky der Mausbiber aus der legendären Perry-RhodanSerie, ich täte es. Bin ich aber nicht. Heul.

Ich lasse ein virtuelles Metronom einfach mitlaufen. Metronomzeiger läuft jetzt los, Frequenz kann ich nur pi-mal-Daumen einschätzen [ 15 Hertz ]: Löffel eintauchen-Material in Tuppadose vorsortieren-zusammenschieben-vorsichtig hochheben. In die weit geöffnete Futterluke einfahren. Hack-Kartoffel-Robotti, kann man die auch bei KUKA einzeln nachbestellen? Dabei ein erschreckend teilnahmsloses Gesicht, fast schon stierend. Genuss? Fremdwort. Freude? Never. Da scheint es um die schiere Masse-Aufnahme zu gehen, nicht um ein wohlschmeckendes Mampfen. Der männliche mampfende Fahrgaste erfüllt ansonsten jedoch alle [ ALLE ] ehernen Grundsätze aus dem oben aufgeführten Forderungskatalog.

Ich vermute, ich werde überempfindlich.  

Die Rückfahrt von Düsseldorf wage ich mit dem 15Uhr27 ICE. Keine Besonderheiten bis Köln HBf. Der 15Uhr53 Intercity ab Köln HBf  dampft pünktlich los. Leicht kühles Bistrowaggönchen, kein Grund, nach einem Heizstrahler zu verlangen. Mmmh, um 16Uhr38 ein kleiner Zwischenstopp in Bonn-Mehlem. Die Ursache des Zwischenstops ist dank der Nuschel-Orakel-Lautsprecherdurchsage [ Original: Das schlecht gelaunte Nuschel Orakel bei SWR3 ] nicht zu verstehen. Na denn.

30.05.2016 Montag ist kein Schontag. Der 06Uhr05 Intercity ab HBf Koblenz wabert leicht vor sich hin. Bewegungsunwillig zur Abfahrtszeit? Fehlt was? Strom, Lokführer, Streckenfreigabe, Lust, Laune? Immerhin beginnt sich der Stahlwurm um 06Uhr08 langsam aus dem HBf zu raupen. Wir laufen im HBf Düsseldorf um 07Uhr38 ein. Pfffh, gerade mal so über der fünf-Minuten-Verzögerung.

Die Rückfahrt mit dem 17Uhr27 ICE [ EdelStahlSchlange des Betreibers DB ] entwickelt sich zu einem Abenteuerchen. Mit satten acht Minuten Verspätung rauschen wir ab dem Düsseldorfer HBf los und bis zum Kölner HBf sind es dann zehn Minuten. Die freundliche Stimme aus der Lautsprecherdurchsage des ICE annonciert den leicht grantigen Fleischpäckchen [ Kunden ] einen auf uns wartenden Intercity ab 17Uhr58 Köln HBf. Die Spannungsfältchen in den Gesichtern der Mitfahrenden glätten sich ein ganz kleines bisschen. Gaaanz leichte Entspannung zeichnet sich in den Gesichtern ab. Welche dann schlagartig entweicht, als der ICE in den HBf Köln einrollert und wir den gerade in Richtung Süden rausrollenden besagten Intercity beobachten dürfen. Yeap, da wollte der Einsatzleiter Hauptgruppe Pünktlichkeit [ wo auch immer der so sitzt ] wohl keine Kompromisse mehr eingehen. Leider.  Auch Bungee-Artisten hätten da keine Chance mehr zum Aufhüpfen. Priml.

Heute rumpelt es im Gleisgemenge der DB heftig herum. Unwetter und Notarzteinsätze zuhauf, die BahnApp ist reichlich bestückt mit derlei Meldungen. Zuhauf gestrichene Verbindungen in der Republik. Rumms, Knall, Blitz, na dann doch lieber ein Nichtbetroffener sein und nur die Wartezeit [ trocken, blitzgeschützt, Raucherzone vorhanden ] im Bahnhof verbringen. Yeap, was bietet der StahlWurmVerschieber denn nun als Weiterfahrmöglichkeit Richtung Koblenz an außer einem abgerissenen RB oder gar RE? Ach, sieh da, der mit Abfahrt um 18Uhr18 angekündigte funkelnagelneue Zweistöcker-Intercity [ Intercity 2 ] erscheint auf dem großen Gleisdisplay. Welcher dann auch tatsächlich halbwegs pünktlich den Bahnhof verlässt. Obgleich ein neuer Zweistöcker-Intercity, funktionieren hier die Reservierungsanzeigen wieder mal nicht. Wowh! FunkelMaterial und schon Teildefekte. Pendlerseelenalptraum. Die Ankunft im HBf Koblenz mit weniger als zehn Minuten Verspätung. 

31.05.2016 Der weltbekannte WirtschaftswunderIntercity mit Abfahrt 06Uhr05 von Koblenz HBf steht irgendwie lethargisch herum. Ich vermisse die Geräuschkulisse. Kein Zischen, Ächzen, Brummeln. Was ist los? Immerhin öffnen sich die Waggontüren und das ungeliebte Fleischpäckchen darf sich einen Sitzplatz erobern. Leider sind um 06Uhr03 die bläulich-fluoreszierenden Reservierungsanzeigen immer noch auf Verdunkelung geschaltet. Oooch jööh, ja, Bordcomputerchen, ich höre Dein Schluchzen. Ich höre es deutlich. Mal wieder keine Bits zum Verarbeiten bekommen. OoochGottchen. Oder ist etwa die Stromversorgung für die bläulich-grün fluoreszierenden Reservierungsanzeigen schlicht verreckt und die Reservierungsinformationen verstecken sich irgendwie dahinter? Im Dunkel ist gut munkeln.

Aha, die Waggonbeleuchtung beginnt zu leben. ES beginnt zu leben. Die StahlSchlange erwacht. Uih, uih, die Türen schließen. Es geht los. Pünktlichst! Um 06Uhr16 allerdings erfolgt ein ungeplanter Stop auf freier Strecke. Jesses, unter einer Brücke verstecken wir uns. Krieg? Viel Grün um uns herum, es ist das Schnellstraßengewirr vor Koblenz über uns. Grün entspannt angeblich. Aber nicht in dieser epischen ZeitBreite. Den Lotterbahnhof von Remagen erreichen wir mit sieben Minuten Verspätung. Kontrollblick: Die Reservierungsanzeigen sind dunkel geblieben. Da lacht der Morgen vor sich hin. Die sieben Minütchen erhalten Verstärkung auf der Gesamtstrecke und im HBf Düsseldorf lautet der Stand: Zehn Minuten Verspätung. 

Die Rückfahrt trete ich mit dem 17Uhr27 ICE an. Es gibt hier und da schon seltsame Mitmenschen. Hier rollt einer an. Richter Gnadenlos schwankt in das Bordbistro herein. Nach einem geradezu chirurgisch-sezierenden Blick auf meine Jahreskarte zückt Richter Gnadenlos die elektronische Kassiermaschine. Fünf Euronen Zusatzgebühr für die Strecke Düsseldorf-Köln sind angesagt. Erwischt. Warum will der jetzt nicht meine Bahncard sehen? Achja, darf ja nicht zur Rabattierung eingesetzt werden. Die Abwicklung des Zahlvorganges wirft Richter Gnadenlos jedoch völlig aus der Bahn. Nicht aus derselben Bahn, sondern aus der Abwicklungsbahn. Geschlagene acht Minuten werden für die Aktion benötigt. Außerdem scheint der Herr ein gestörtes Verhältnis zum Fahrgastabstand zu haben. Ergänzend erhält Richter Gnadenlos reichhaltig Verstärkung beim Aussteigen im Köln HBf. Teile der mobilen Bahntruppe drängeln sich zum Fahrgastausstieg, als wir in den HBf Köln einrollern.  Distanzlose Ansatzdrängler mit leider zu lauten Sprechorganen.  Oder ist das der neue Umgangston im Dienstleistungsgewerbe, wenn Geschäftsfrauen mittleren Alters [ 48 - 60 Lebensjahre ] vom Dienstleistungspersonal mit " junge Frau, Sie dürfen zuerst aussteigen" verbal beworfen werden? Wäääh, wieso können Proleten nicht in den Heimatdörfen bleiben und derlei Gespräche mit den Bäumen führen? Da hat die Abteilung Human-Resources völlig danebengegriffen. Hat die Finsterspinne etwa schon die Finsterspinnenkinder jobmässig installieren können? Finsterspinne Pofalla?   

Und was ich nur alle paar Jahre beobachten darf: Diese DB-Kleintruppe drängelt sich nach vorne zum ICE-Ausgangstürchen. Mittenmang in die dort schon rumstehenden Fahrgäste. Das Dienstleistungspersonal mit Profilierungsverhalten. Gruselig.

Leider hat der 17Uhr58 IC ab Köln wegen Personen im Gleis auf der Vorstrecke schon 80 Minuten Verspätung. Also mit dem 18Uhr18 Zweistöcker-Intercity weiter bis zum Zielbahnhof Koblenz. Nachdem ich in einigen Zeitungen lesen durfte, dass diese neue Baureihe mit einem schwankenden Obergeschoss

2 [ seit wann dürfen Züge eigentlich Alkohol trinken? ] zum Unwohlsein der Fleischpäckchen beitragt, erklimme ich mal das Obergeschoss zur wiederholten Überprüfung. Das Ergebnis des Obergeschoss-Tests: Kein Wanken und Schwanken zu vermelden. Die Klimaanlage flirrt leise vor sich hin und kühlt halt mal die Fleischpäckchen. Immerhin funktioniert die Klimaanlage. Ist ja auch schon ein kleiner Sieg für den Betreiber. Oder?

Keine weiteren Vorkommnisse.

03.06.2016 Geplant ist die Abfahrt um 06Uhr05 mit dem Wirtschaftswunderzug. Oweh, die Rolltreppen, die zu Gleis 4/5 führen, sind in beide Fahrtrichtungen komplett ausgefallen UND tröten ganz laut vor sich hin. Das Tröten kommt aus dem Innenraum des Handlaufs. Geschätzte Trötreichweite: bis zum Hinterausgang des Bahnhofs (geschätzte 150 Meter). Waggon vier des Stahlwurms glänzt mal wieder mit einem offenen Toilettenkabinchen. Verabschiedet hat sich auch die Abteil-Zisch-Puff-Türe. Praktisch, wenn genau diese sensorische mögliche Abtrennung zum Toilettenkabinchen den Dienst verweigert. Wie festgemeißelt sitzt die Abteil-Zisch-Puff-Türe im Laufrahmen, immerhin kann sich das Fleischpäckchen in das Abteil durchzwängen.  ABER, nein, und das am Freitag,  die Reservierungsanzeigen zeigen gültig anmutende Werte an. Kein schluchzendes Bordcomputerchen ist zu hören.

Das freut mich.

Heute scheint das Management den Tag der OberPünktlichkeit ausgerufen zu haben; dermaßen akkurat rollern wir aus dem HBf Koblenz und den weiteren Zwischenbahnhöfen, unfassbar.  Derlei magisch anmutende Pünktlichkeit verlangt nach einem verschärftem Lob. Lob hiermit übermittelt!

Ich plane die Rückfahrt ab Düsseldorf HBf mit dem mir bis dato unbekannten Zug und der Abfahrtszeit 16Uhr44. Zur Zeit wabern zwischen 16Uhr00 und 17Uhr00 mit Abfahrtsbahnhof Düsseldorf höchst unterschiedliche Züge mit ebensolchen Abfahrtszeiten in der BahnApp des Tablets und auf der Bahnhofsanzeige herum. Rätselhaft. Dieser mit mikromalen fünf Minuten Verspätung angekündigte Stahlwurm verfügt offenbar über so wenige Waggons, dass er längenmäßig nicht mal bis zur Bereichsmarkierung E auf dem Bahnsteig reicht. Nun denn, laut BahnApp verfügt das Wunderteilchen aber über ein Bistro. Great.

VOOORSICHT, das könnte ein Phantombistro sein. VOOOORSICHT, organisieren Sie schnell das Notwendige im Tiefgeschoss des Bahnhofs. VOOOORSICHT, ausländische Mitbürger, rollen Sie sicherheitshalber den Gebetsteppich heraus. 

Die umgekehrte Wagenreihung, ein beliebtes Spielchen des SchienenBerollUnternehmens DB, erschüttert kein Fleischpäckchen mehr ernsthaft. Hartgesottene betrachten dieses Spielchen als Beitrag zur eigenen Fitness. Und sind bis heute dankbar, dass hierfür von findigen BWL-Lockenköpfchen der Deutschen Bahn -- Untergruppe Strategie+Blubber -- noch kein FitnessZuschlag erhoben wird. Bar oder mit Mastercard [ dann + drei Euronen Bearbeitungsgebühr ]. Bei der umgekehrten Wagenreihung verlor der Kurzzug [ am Freitag ein sensationeller Planungseinfall ] offensichtlich den annoncierten Bistrowagen. Grumpf. Als Ersatz wird ein MikroBarWägelchen auf ausgelutschten Gummirädchen durch den Zwischengang gerollert. Mit einer obermageren Auswahl. Nennen DIE etwa dieses Rollerteilchen jetzt schon Bistro?

Jesses.

Aber mit vier Kontrolleuren (m/wbl) den Zug von hinten aufrollen. Mit zwei unterschiedlichen Startzeitpunkten der DoppelKontrolleurTeams. Team eins startet und exakt sechzig Sekunden später startet Team zwei. Rollkommandoartig. Gnadenlos voll besetzter Zug. Und die sonore Stimme eines Kontrolleurs verkündet dann noch, dass am Zuganfang reichlich Sitzplätze vorhanden seien. Warum sich denn ALLE am Ende des Zuges einschichten würden. Kommt mächtig lässig rüber. Schweizer würden das so kommentieren: Sei nicht hässig. [ Übersetzung hier: Zeig den Anderen nicht, dass Du sie für Vollpfosten hältst ] . Derselbe bist Du nämlich selbst.

Pfff, derlei Texte von Kontrolleuren kenne ich zur Genüge. Das ist das interne Fitnessprogramm für Kofferschieber und Rucksackwuchter. Beim Erreichen des Zuganfanges hat sich mir oft genug ein ebenso "fett" besetzter Waggon gezeigt. Pffff. Falle ich nicht mehr drauf rein.

Frage: Warum kann Team eins nicht am Zuganfang aus dem Waggon schlurfen und ein bisschen Dienstleistung betreiben? So in der Art: Wir bitten Sie, sofern Sie keine Reservierung für einen anderen Waggon haben, in diesen Waggon am Zuganfang einzusteigen, denn hier haben Sie tatsächlich eine bequemere Platzauswahl. Ist der Text zu kompliziert? Haben DIE keinen Bock mehr? Weil monatlich die Kohle einrollert? Wo bleibt eigentlich der Dienstleistungsgedanke?

Wech isser, der Dienstleistungsgedanke. Verschwindibust. 

Erinnert mich an eine Fahrt letzthin in Richtung Bodensee. Regelmäßig turnt da das ÖBB-Züglein von Münster bis nach Innsbruck herum. Mit satten zwölf Stunden Fahrtzeit. Und bei der ÖBB heißt das oben erwähnte Rollerteilchen der DB dann überaus flott "Henry-am-Zug". Henry verfügt sogar über eine Homepage. Hammer! Mit allerlei lecker anmutenden Angeboten. Zwar auf das Wesentliche beschränkt, preislich nicht im UL-Bereich [ unten links ] , jedoch durchaus ansprechendes Angebot. Auf der Homepage wohlgemerkt. Der echte, betatschbare und von Augen wahrnehmbare "Henry-am-Zug" offenbart sich beim Durchrollern des Zuges und durchaus vorhandenem Kaufwillen meinerseits als gastronomischer Horror. Ein erbarmungswürdiger, geradezu groß anmutender Rollwagen mit angesplitterten sowie nicht sauberen Scheiben im Aufbau. Hinter den Scheiben das nackte SuperWenig bis Nichts. Selbst die ÖBB-Mäuse sind geflüchtet aus diesem Schaukasten des mobilen Grauens. DDR5.0 im ÖBB-Zug? Ich fasse es nicht.

Wer jemals die regulären Bistros der SBB kennenlernen durfte, bekommt mit "Henry-am-Zug" zumindest heute seinen nächsten BahnKulturSchock verpasst. Ich weiß, ein völlig unfairer Vergleich: Bei der SBB sitzt der geehrte Fahrgast an Tischchen mit weißen stoffähnlichen Tischdeckchen in einer angenehmen Atmosphäre UND wird nicht verbal angepupst, wenn er lediglich ein Hefeweizenbier trinken möchte. Überhaupt nicht. Konsumieren, zahlen. Dienstleistung pur.

Henry, go home. Du bist peinlich.





-1 Link führt zu NDR Online Meldung vom 02.06.2016 7Uhr08

0 Der WikipediaLink mit Änderung 14.05.2016 00:53Uhr

1 Artikel aus Wikipedia letzte Änderung 26.05.2016 um 22Uhr
2 Artikel von SpiegelOnline vom 03.01.2016 15Uhr57


Tags: Politwahn, Bahnunwesen

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