Digitalisierung erdrosselt die Deutsche Bahn? Der Fisch stinkt vom Kopf her? [Upgrade]


25.03.2019 Seit 2018 kämpft der Waggonschubser und Gleisvernachlässigerer Deutsche Bahn mit maroden IT-Sicherheitssystemen. Wenn ich von Gleisvernachlässigung schreibe und nicht von Kundenvernachlässigung, dann hat das seine Gründe. Es lohnt sich in meinen Augen seit geraumer Zeit nicht mehr, die Substantive Deutsche Bahn sowie Kundenservice in einem Satz nennen zu wollen. Gleise werden irgendwann mal ebenso wie Weichen repariert, die auf der Strecke gebliebenen Kunden bleiben traumatisiert auf der Strecke liegen. Dem Unternehmen scheint es Scheiß egal zu sein, solange die traumatisierten Kunden nicht auf einem Gleis herumliegen? Die Hauptsache, irgendwelche Tickets sind bezahlt?

In den Augen der besagten Deutschen Bahn gibt es offensichtlich nur zu verschiebende/herumzuschubsende/schlecht-zu-behandelnde/der-Kälte-auszusetzende Zweibeiner. Noch nicht quiekende Zweibeiner? Der Kunden berechtigtes Ziel, zuverlässig und umsorgt [ ach Gott, ich werde wieder empathisch ] von A nach B transportiert zu werden, wird tagtäglich mit aller Macht entgegengetreten von Seiten des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers. 

 

Sind eigentlich die auf der bestimmt teuren und zuverlässigen Hardware laufenden Programme, die in meinen Augen von kreativen Teilzeitprogrammierern oder gar völlig mies bezahlten externen Subunternehmen zusammengeschraubt wurden im Bereich des Online-Buchens von Fahrkarten/Tickets, ein einziges Mal gecheckt worden in Bezug auf die Anforderungen der Kunden?

Nein, wann war das denn wohl? Gibt es hierüber Dokumentationen?

In welchem seelischen und fachlich vorangeschrittenen Zustand befand sich damals das Testteam?

Als zutiefst ärgerliches Beispiel völlig aus dem Ruder laufender Geschäftslogik/Programmierung möge das heutige Erlebnis beim Online-Buchen von Tickets dienen. Das Buchen von 4, in Worten vier (!) Tickets, gerinnt zu einer ärgerlichen Klickorgie mit wunderlichen elektronischen Mitteilungsfensterchen. Alles wohl dank des seit dem letzten Jahr geänderten Bezahlverfahrens in Folge des Missbrauches von Passworterschleichung bei Deutsche-Bahn Kundenkonten?

Mein heute entfachter Zorn lässt sich nur noch durch massive Einführungen von hartem Alkohol im Zaume halten. 

Puuuuh.

Let's go on. Steigen wir gemeinsam in die Fuck-[ böses Wort, der Zensor hat einen Querstrich verlangt ]-Up-Digital-Kiste dieses riesigen Unternehmens, welchem in meiner Wahrnehmung die mindestens erforderlichen Qualitätsmaßstäbe verloren gegangen sind. Kompetenzmanagement Deutsche Bahn, erläutert an Hand des Kaufes von 4 Bahntickets, deren Gesamtwert knapp unter 170 Euronen bleibt. Wowh, 170 Euronen galt es auszugeben.

Beim Waggonschubser und Gleisvernachlässigerer werden hierzu bereits 2 [ in Worten zwei ] Bankkonten benötigt bzw. 2 [ in Worten zwei ] Bezahlwege.

Ich höre die Verantwortlichen schon in der Flüster-Bar zusammen mit dem für teuer Geld georderten Escort-Service aus Berlin tuscheln: Baby, Kunde, Blödmann, Saftglocke, das dient doch nur deiner eigenen Sicherheit.

Hat sich was mit tuscheln.

Fuck up.

Tuscheln einstellen. Nix Sicherheit.

Hier kommt der Ablauf vom Montag, 25.03.2019, der sich beim Kauf von 4 Tickets darbot.

Methode 1--> nutze ich nicht, die Standardtickets sind mir zu teuer

Wer Tickets online kauft und jede Menge Geld ausgeben will, also keinen Wert auf Rabatt legt, kann tiefenentspannt mit den bisher hinterlegten Konto-Abbuchungs-Informationen einkaufen gehen. Da gibt es keine Sicherheitswarnung, es gibt nur den Zwangswechsel der Bezahlmethode ab einer bestimmten Summe, die nach meiner Erfahrung bei 100 - 130 Euronen liegt.

Methode 2--> yes, da steige ich dann ein

Wer Tickets online kauft und die Tickets wählt, die eine Rückgabe ermöglichen und die das City-Ticket auch noch beinhalten, der muss entweder die Kreditkarte nutzen oder über den Sofort-Bezahl-Dienstleister Klarna die Tickets erstehen. Bezahlen über die hinterlegten Konto-Abbuchungs-Informationen wird wegen der "Sicherheit" verhindert. Yeah, wegen der Sicherheit. Ein solcher Zahlungs-Dienstleister ist nichts anderes als ein Datendealer/Datenspediteur auf der digitalen Strecke zwischen der Deutschen Bahn und in meinem Fall der Online-Präsenz der deutschen Bank. Es widerspricht meiner Erfahrung, dass zwischengeschaltete Personen/Firmen/Konglomerate die Sicherheit pauschal im Sinne des zahlenden Kunden erhöhen.

Die einzige Ausnahme, die ich gelten lasse, ist das Zwischenschalten von paypal als Zahlungsdienstleister. Da kann ich wahrlich nicht meckern, die praktizieren in meinen Augen Kundenservice. Aber paypal steht nicht zur Auswahl im Buchungscenter des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers. Was wird es wohl gewesen sein, der Gebührensatz von paypal? Da wiehert das alte Zirkuspferd.

Wer nach Methode 2 gesamt 3 [ in Worten drei ] Tickets im Wert von 120 Euronen erfolgreich "getickt" hat, wird bei der nächsten folgenden Buchung im Wert von 40 Euronen mit der unten abgebildeten Meldung beworfen.

 

 bahn online karten kauf 2019 unendlichegeschichte

 

 

Alles paletti?

Text eindeutig?

Steht da etwa, dass das aus Methode 1 Zwangs-Sicherheits-Schutz-Verfahren Anwendung findet?

Steht da etwa, dass aus Sicherheitsgründen das Zahlverfahren zu wechseln ist?

Steht in der oben sichtbaren Meldung des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers irgendwas Zutreffendes drin?

Sind das Fake News?

Oder ist das schlichte Kundenverarsche?

Reicht der in meinen Augen unterdurchschnittliche Kommunikationsstil des zum Vorstand der Deutschen Bahn gehörenden Herrn Ronald Pofalla schon so weit in dieses Unternehmen hinein, dass der unterdurchschnittliche Kommunikationsstil des Herrn Ronald Pofalla sich bereits in die Codes hineingefressen hat?

Was ein digitaler Horrorladen.

 

Upgrade: Nach 12 Jahren Gleisrollern auf der Strecke Koblenz - Düsseldorf schleicht sich im Jahr 2019 der neueste coole Dreh des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers Deutsche Bahn zum Transportgut zweibeiniger Mensch. Die Trilogie des kundenorientierten Kompetenzmanagements im Teilbereich Fahrkartenkontrolle rollt wie eine Lawine durch die Abteile und hat mich schier weggespült. 12 Jahre lang hat kein Kontrolleur den Personalausweis verlangt. Natürlich steht die Vorschrift zur Legitimierung auf der Rückseite einer Bahncard 25. Es findet also nichts Ungesetzliches statt.

Mmmmh.

Benötigt werden eine Fahrkarte, die dazugehörende Bahncard sowie der gültige Personalausweis.

Mmmmh.

3 Legitimationselemente.

Mmmmh.

Wehe, der Personalausweis fehlt.  

Dürfen im Organisationswesen des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers tatsächlich alle wie Schüttgut zusammengekehrten Verkehrs-Planungs-Strategen ihre unkontrollierten Phantasien ungestraft ausleben? Stammen diese phantastischen Wesen der Finsternis aus dem Kaiserreich? Wer hat sie ausgebuddelt und wiederbelebt? Solange ich von Bildern der unten abgebildeten Art im rollenden Gefährt des Waggonschubsers und Gleisvernachlässigerers verschont bleibe, bin ich heilfroh.

 

 

fahrkartenkontrolle 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.google.com/search?q=kaiserreich+stra%C3%9Fenbahn+kontrolle&client=ubuntu&hs=c0Y&channel=fs&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjw9-36tKDhAhXCa1AKHeNZCC0Q_AUIDigB&biw=1920&bih=923#imgrc=_oBop8F133mJKM:

https://www.cicero.de/innenpolitik/wie-kam-es-zu-pofallas-ausfall/43260

https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Reinl

https://www.vision-values.de/de/leistungen/kompetenzen-und-faehigkeiten

https://www.youtube.com/watch?v=6DeCeV_DyZs

https://en.wikipedia.org/wiki/Graphical_user_interface

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-10/pofalla-merkel-nsa-spd-handy-analyse

https://www.bahnmops.de/376-deutsche-bahn-passwort-vergessen-betrug


Tags: Bahnunwesen, BildungsMurmeln

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