Möpender IC 2, Alberichs Tarnkappenzüge, die Schleimspuren Bolognas + S.B. eröffnet den Trog ?

Verfasst von Thomas. Veröffentlicht am . Aktualisiert am .


13.06.2016 Die Abfahrt trete ich heute mit dem 06Uhr41 Stahlwurm an statt des Wirtschaftswunderzuges um 06Uhr05. Ein Intercity der neuen Baulinie [ IC 2 ] wartet an Gleis vier. Die riesigen SchiebeEingangsTüren geben einen regelmäßigen Ton von sich. Ton mittelfrequent und laut - Pause - Ton mittelfrequent und laut - Pause und so weiter. Alle Türen geben diesen Ton von sich. Hallo? Was bedeutet das? Das klingt wie eine Schiffshupe, jedoch deutlich leiser. Ein möpender Stahlwurm? Herr Bahndoktor, bitte, bitte, schauen Sie doch mal nach.......... Nicht dass der Stahlwurm Schmerzen hat?

Der neue zweistöckige Intercity mutet an wie eine Kopie der RE-(Regionalbahn)-Serie. Nur eben auf Zugneuheit getrimmt. Noch während des Anfahrens der zweistöckigen Stahlschlange im HBf Koblenz verabschiedet die Zentralstimme der Lautsprecherdurchsage die Fahrgäste, welche beim nächsten Halt in Andernach aussteigen. Der Zeit voraus. Sportlich. Ohoooo!

Die ersten Ergebnisse der Prüfung des neuen IC hatte ich bereits in diesem Beitrag festgehalten. Heute steht die intensive Inspektion der herunterklappbaren Sitzplatztischchen an. Ich entdecke mindere Verarbeitungsqualität. Die, ich nenne es mal "Laufrille", des herausziehbaren Metall-U-Gestänges im Sitzplatztischchen wirkt wie das Ergebnis einer schlechten Hobbywerkstatt. Grate stehen an den Löchern, aus welchen das Metall-U-Gestänge herausläuft, hervor, so als hätte man vergessen, selbige abzufeilen. Und der umlaufende Rand der Pseudoholzoberfläche wirkt, als hätte ein HobbySanitärTechniker das Silikon/ den Kleber verarbeitet. Und die ersten Grobmotoriker haben auch schon Verbiegeübungen gestartet. Das wird kein langandauerndes Herausziehvergnügen werden. Garantiert nicht. Außerdem empfinde ich den neuen DoppelstockIntercity deutlich lauter als den gealterten WirtschaftsWunderZeitIntercity. Beim näheren Erkunden des Waggons findet sich die Quelle des mitteldumpfen Brummens, welches ein paar Minuten vorhanden ist und dann ein paar Minuten nicht mehr. Es ist die Klimaanlage, jener gelochte Verschlag, welcher beim Aussteigen aus der oberen Etage ins Sichtfeld rutscht. Jenen ins Gesichtsfeld rutscht, die den bodenorientierten Blick nicht praktizieren. Brummmmmmmmmm und wir haben noch keinen Hochsommer. Das wird ein Geräuschspässken werden bei + 30 Grad Celsius Außentemperatur. Wahrscheinlich schickt dann der abtretende Herr Kefer 0 die Ohropax-Sheriffs in die Züge, damit die Fahrgäste den StahlWurmBetreiber DB nicht auch noch wegen Tinnitus- was auch immer es da gibt - verklagen.

Jaja, der Herr Kefer, der Verantwortliche für die Haltestelle Stuttgart. Nicht Bahnhof Stuttgart. Die Erklärung für die Haltestelle Stuttgart hatte ich bereits hier aufbereitet. 

Plant einer dieser 3400 DB-Manager eigentlich mit dem Bahnkonstrukteur ganz praktisch so was? Kann ich nicht glauben. Hilfreich wäre auch ein Blick in die Beschädigungsstatistik deutscher Fussballstadienbetreiber. Haben DIE natürlich nicht nötig, denn DIE leben in einer abgeschotteten Welt. Der DB-Welt. Und warten höchstwahrscheinlich ganz gelassen, bis die letzten Praktiker im Unternehmen biologisch entsorgt sind. Dann müssen DIE sich die Einwände der Praktiker nicht mehr anhören. Dann müssen DIE auch nicht mehr die In-Ears aus den Ohrmuscheln herauspulen, damit es beim Gespräch nicht allzu unhöflich aussieht. Die In-Ears bleiben dann dauerhaft drinne.  

Der HBf Düsseldorf ist erreicht, der Zug steht am Gleis. Hallo Welt, der Zug steht. Gaaanz still steht er. Leider öffnen sich die gigantischen Schiebetüren nicht. Und zwar keine einzige Schiebetüre dieses funkelnagelneuen IC 2. Die in den Türen eingelassenen Berührknöpfe wollen einfach nicht grün leuchten. Da hilft auch kein dramatisch verstärktes Draufklopfen, liebe Mitpendler. Ein Kontrolleur der DB greift schließlich zu einem hinter einer Serviceklappe verborgenen Telefon. Wahrhaftig zu einem kabelgebundenen Telefon [ Bakelitausführung? ] und veranlasst die Öffnung der Schiebetüren. Vermutlich ist das der Direct-Connect zum Lokführer gewesen.

Yeap, die Türen öffnen sich und die Fleischpäckchen dürfen entweichen.

Rückfahrt mit dem Phantomzug 16Uhr52 mit Zielbahnhof Stuttgart (des Zuges, nicht meines Zielbahnhofes). Im gültigen Fahrplan nicht zu erspähen. Aber in einem Sonderausdruck im FahrplanGlasSchaukasten. Mit vermerkter Fahrbereitschaft bis einschließlich 15.06.2016. Ahja. Pünktlicher Einlauf des StahlGewürmes.Und es ist ein Wunder: Das in der Bahnapp vermerkte Bistrowaggönchen fährt tatsächlich mit! Und die BistroVerkäuferin entpuppt sich als superfreundlich. Und Platz für den Pendler ist auch vorhanden. Und das Bistro präsentiert sich mit höchst angenehmer Raumtemperatur. Ich bin begeistert.

Kleines Lekkerli am Rande: Hier die von Sonderpädagogen völlig unzulänglich therapierten Vertreter des Flachsinns. Voller Stolz präsentiert die unter dem Linoleum wühlende <Grüne Jugend Rheinland-Pfalz> ein neues Förderüngchen 1
Eine wunderbare Zusammenfassung des Forderungskataloges der <Grünen Jugend> möchte ich hier noch anbieten 2 .  Und da verwirrt mich nachhaltig dieses Förderungchen. Oder?

Allerdings gestehe ich den pöbelnden Vertretern der <Grüne Jugend> nicht zu, im Gefolge von Rauschmitteln Derlei abgesondert zu haben. In meiner Wahrnehmung sind das die KompetenzWahnFolgen. Welche wir dem Kaffeekränzchen unbedarfter Politiker damals in Bologna [ aus der die gleichnamige Bildungsreform mit den Schreckbegriffen (gesponsert von PISA sowie OECD) entstanden ist ]  zu verdanken haben. Die pauschale Förderung von Scheuklappen und in der Folge des flachen Denkens/Handelns. In der Breite kann da auch kein Mensch mehr verlangen. Echt nicht. Das ähnelt doch sehr dem Tankvorgang für das Auto: Ohne Benzin (Input) keinerlei Bewegung im Otto-Zerknall-Treibling (Kolben-Motor) [Output). Selbst wenn der Treibstoff ungehindert fließen sollte, nicht gerade wenige Tankbehälter sind eben arg schmächtig ausgelegt. Blubb, sprudelt es wieder rückwärts raus.  

So isses.

Zurück zur < Grüne Jugend> heutzutage. Früher [ im Pleistozän ] sind wir bewusst in die großen CDU-Veranstaltungen gewackelt und haben mit zuletzt leicht heiserer Stimme auf die Änderung von Abläufen [ im Kleinen ] hingearbeitet. Das legendäre Substantiv -- Argumentation -- war anno dunnemals noch schwer "in". Wir sind immer aus der jeweiligen Veranstaltung geflogen. Aber wir hatten Argumente vorgetragen. Auf die finstere Idee, gleich die Abschaffung Deutschlands zu fordern, wären wir nicht mal nach dem x-ten Spezialpfeifchen  (Schwirr-schwapp-schwupp-die-Sterne-funkelten) aus Holland gekommen .  

14.06.2016 Abfahrt mit dem Wirtschaftswunderzug um 06Uhr05 im HBf Koblenz. Keine Vorkommnisse auf der ganzen Fahrt. Reibungsloser Transportübergang zum U-Bahn Betreiber im Tiefparterre. Great.

Die Rückfahrt habe ich geplant mit dem Stahlwurm um 16Uhr52 ab HBf Düsseldorf. Das ist der Zug, der laut Fahrplan um 16Uhr27 fahren soll. Der gültige Fahrplan hat diese Änderung nicht mitbekommen in der BahnApp, aber immerhin findet sich diese Änderung auf einem PapierSonderAnschlag in der FahrplanGlasBox auf dem Gleis. Enddatum der aktuellen Änderung: 15.06.2016. Da bin ich auf den Donnerstag, 16.06.2016, und den 16Uhr27 oder 16Uhr52 Stahlwurm gespannt wie ein kleiner Flitzebogen. Rechtzeitig werde ich den Bahnhof ansteuern, um ja nichts zu verpassen.

15.06.2016 HomeOffice. Soeben schleicht das Grauen um die digitale Ecke.

DAS GRAUEN.

Meine Vermutung [ die TAZ hatte letzthin auch schon so was gemurmelt ], dass die Obergendervertreterin der BRD ins Gespräch kommen will, gewinnt an Gestalt. Ins Gespräch um die bald vakante Position des/der Bundespräsidenten/Bundespräsidentin der Bundesrepublik Deutschland. Die Dame hat wohl einen unerschrockenen Fürsprecher. Ich fasse es nicht. Was eine grauenhafte Vorstellung. Hier. 4

Neeeeeeeein. Nochmals Neeeeeein. What a fake: Die Dame hat gelehrt. Im GenderKompetenzZentrum am, so glaube ich mich zu erinnern, Standort Humboldt-Universität Berlin. Dieses Zentrum hat die Dame wirklich gegründet? Beweise sind wo zu finden? Wer hat eine valide Fundstelle für dieses behauptet gegründete GenderKompetenzZentrum auf diesem Planeten? Her mit.

NEEEEEIIIIN!

Ohgottchen, es scheint eine reale Person zu sein, welche diese oben verlinkte Unterstützerseite betreibt. Wie, das gibt es in der GenderSchreiEcke auch noch? Warum hat dieses GenderBefürwortendeWesen nicht einfach alles über Twitter dödeln lassen? Wie dieses #Aufschrei-Gedöns damals? Mit Webseiten dieses Inhaltes fängt Mann/Frau/welchesGeschlechtAuchImmer doch nur gaaaaaanz mühsam die SchlichtBegeistertenMitMenschen ein. Weil, da müssten die [ SBMM ] sowie kompetenzstrangulierten BauchOrientiertHandelndenWillMalMitschreienWesen viel zu viele Zeichen erfassen. Unmöglich. Gaaaanze Sätze. Katastrophal. 

Diese Fundstelle des Grauens verdanke ich NICHT einer eigenen intensiven Recherche, sondern entnahm die Information dieser Webseite. Ich bedanke mich ausdrücklich beim Betreiber des Blogs.

Scotty, beam me up.





0 Der Link führt zu ZeitOnline Datum Artikel 14.06.2016 um 21Uhr56
1 Link führt zu Rheinneckarblog Artikel vom 11.06.2016 
2 Link führt zuŕ Webseite www.netzwolf.info mit letzter Änderung vom 12.06.2016
3 Link führt zu www.bayernkurier.de mit Datum 05.10.2015 16Uhr36
4 Link führt zu der Webseite unsereerstebundespraesidentin.wordpress.com Aufruf am 15.06.2016
5 Link führt zum Blog von Hadmut Danisch mit Artikeldatum 14.06.2016 um 22Uhr28 Propaganda für Susanne Baer als Bundespräsidentin

Tags: Politwahn, Bahnunwesen, OECD

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