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Unbedingt im "Internet" sein, Opinary fehlt + ein Informatiker


29.03.2020 Wenn gar nix mehr geht, hilft das allerdümmste sich-wieder-interessant-machen-wollen-ich-will-ja-nur-helfen-Gebrabbel wem genau jetzt? Horay up, Sara Foster und Tommy Haas erleben den Stresstest der heimischen Quarantäne. Horay up, da will doch jeder mitlesen, oder? Huch, ich bin beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gelandet und nicht bei irgendeiner Promipostille.

 Obacht, es wird superspannend.

 

corona fehlendes opinary 2020

 

Das finde ich wirklich derb, dass es in diesem hochwertigen Artikel kein Opinary-Umfragemodul, über welches ich mich bereits hier ausgelassen hatte, gibt. Echt, also genau da hätte doch ein Opinary-Modul Klicks ohne Ende für den Verlag DER SPIEGEL bringen können. Jenes Opinary-Modul, welches in meiner Wahrnehmung aus einem mittels binärer Steroide aufgepimpten Algorithmus der ganz finsteren Sorte besteht. Wobei ich nicht verstehen kann, weshalb das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ein solch vehementer Befürworter des Opinary-Moduls ist. 

Das Nachrichtenmagazin hatte in der Ausgabe 25 vom 15.06.2019 ab Seite 102 ein Interview mit dem Informatiker Iyad Rahwan über wichtige Fragen, ob zum Beispiel Algorithmen unser politisches Handeln prägen, geführt. Ein frei verfügbarer Textauszug: SPIEGEL: Herr Rahwan, in welchen Momenten fühlen Sie sich der künstlichen Intelligenz in Ihrem Computer, Ihrem Smartphone und anderen digitalen Geräten ausgeliefert? Rahwan: Wenn ich mich mit meiner Frau unterhalte, erscheint manchmal kurz danach auf meinem Laptop eine Werbung, die zum Inhalt unseres Gesprächs passt. Dabei besitzen wir zu Hause weder eine Alexa noch eine andere algorithmengesteuerte Maschine, die uns zuhören könnte. Jedenfalls wissen wir nichts davon. Solche Situationen verunsichern mich.

Über die Verunsicherung des interviewten Informatikers bin ich allerdings verwundert.

Im besagten Interview [ digital hinter einer Paywall versteckt ], aber in der analogen Papierausgabe auf Seite 103 zu finden, äußert sich Herr Rahwan wie folgt: "...... Es ist noch nicht lange her, da haben Wissenschaftler im Auftrag von Facebook gemeinsam mit Forschern einer amerikanischen Eliteuniversität eine Studie veröffentlicht. Sie zeigt, dass sich die Stimmung eines Facebook-Nutzers entsprechend verändert, wenn man ihm die eher positiven oder die negativen Nachrichter seiner Facebook-Freunde zuerst anzeigt. Es eine großartige Studie, weil sie belegt, dass man menschliches Befinden auf eine vorhersagbare Weise über eine Internetplattform beeinflussen kann. Und es ist toll, dass Facebook diese Ergebnisse veröffentlicht hat, vielleicht lässt sich solches Wissen sogar therapeutisch nutzen.

SPIEGEL: Wo lag dann der Haken? Rahwan: In der Öffentlichkeit war plötzlich von Gefühlsmanipulation die Rede. Seither hat das Unternehmen derartige Studien nicht mehr publiziert, weil es einen Imageschaden und damit einen Wertverlust fürchtet.

[ Unterstrichener Text aus dem Spiegel 25/2019 ]

Hey, was ist los beim Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL? Wofür genau wird an anderen Stellen in der hauseigenen Onlinepräsenz das Opinary-Modul eingesetzt?

 

 

 

 

 

https://www.bunte.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus

https://www.duden.de/rechtschreibung/pimpen

https://de.wikipedia.org/wiki/Steroide

https://www.spiegel.de/panorama/leute/sara-foster-und-tommy-haas-wie-viele-paare-werden-es-durch-die-quarantaene-schaffen-a-90fcc96c-4f84-4e73-b9b3-a00251e01129


Tags: BildungsMurmeln

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