hippo attacks xkcd 05.06.2021

Fedora 24 + das ist etwas arg inkommod


01.08.2016 Abseits der 1435 mm Gleise ergriff mich heute mittag die Idee, die Distribution Fedora 24 parallel zum vorhandenen Kubuntu 14.04 LTS zu installieren.

Vorweg: Derweil scheinen einige der Entwickler?/Maintainer?/Distributoren? aus dem OpenSourceBereich die Anwenderbedürfnisse nicht mehr im Focus zu haben. So ganz unbekannt dürfte die Tatsache nicht sein, dass die mobilen Werktätigen NICHT auf einem Smartphone oder Tablet das Tagewerk verbringen. Sondern mit echter Arbeitshardware. Mit echter Tastatur im/am Notebook. Beispielsweise. Also mobil und im HomeOffice dann eben im MultimonitorBetrieb. Und keineswegs krähe ich nach dem funktionierenden Zusammenspiel mit funkelnagelneuer Hardware beim Betriebssystem. Nein, das tue ich nicht. Meine Hardware brummt im fünften Jahr vor sich hin.   

Der Download der Fedora 24 ISO-Datei verläuft problemlos. Auf die Schnelle das ISO-File mit <unetbootin> auf einen USB-Stick übertragen. Unetbootin erzeugt immer ein verqueres Startmenü auf dem USB-Stick. So meine Erfahrungen. Nach dem Bespielen des USB-Sticks, Reboot des Notebooks und Änderung der Bootreihenfolge des Notebooks erscheint tatsächlich ein bläulich unterlegtes Menü.  Immer schön mit dem ersten Menüpunkt DEFAULT starten. Dann könnte was starten. Tut es. Die manuelle Konfiguration der Festplatte läuft reibungslos durch. Die Installation ebenso. Grundsätzlich installiere ich bei neuen Systemen nicht den angebotenen Bootloader. 

Nach der erfolgreichen Installation habe ich das derzeitige StammBetriebssystem Kubuntu 14.04 LTS über Grub2 gestartet und mit dem einfachen Befehl <sudo update-grub> wird anstandslos das zuvor installierte Fedora 24 in den Grub2 Bootmanager eingebunden.

Reboot.

Fedora 24 anwählen im Bootmanager und es [ Fedora 24]  startet und verreckt auf der Dockingstation von Lenovo. Kein Login möglich. Noch nicht einmal ein LoginBildschirmchen.

Geil.

Von der DockingStation runtergenommen und siehe da, ein verschüchterter LoginBildschirm ist zu erblicken und die Anmeldung kann vollzogen werden.

Tja, was ist nun zu tun, spricht der Geist des LinuxLiebhabers?

Die Zeit raste wohl an mir nur so vorüber und mit <yum> als Nachinstallationsbefehl läuft auch nix mehr wie gewohnt, also gilt jetzt statt <yum> eben <dnf>.

Auch gut. Flexibilität ist alles.

Nach der Recherche mal schnell <lxrandr> installiert. Graphisches Frontend für die erkannten Monitore erblinzelt das Licht der Welt. Tatsächlich lassen sich jetzt die zwei Monitore an der DockingStation einschalten. Mit Hauptbildschirm sowie erweitertem Bildschirm. 

Brav.

Nach dem Reboot natürlich alles weg.

Und auf der DockingStation noch nicht einmal ein Anmeldebildschirm. Also Notebook von der DockingStation runtergenommen, um überhaupt den Login vornehmen zu können.

Puuuhhhh!

Dann die Monitore mit <lxandr> neu zusammengeklickt.

Und diese Prozedur jedes Mal?

Nö.

Und jetzt?

Jetzt darf sich Tuffilein [ wuff, der weltberühmte Freak des Terminals und dem flüssigen 10-Finger-Schreibkunstwesen ] aus dem Wahnsinnsland mal schnell eine kleine Scriptdatei zusammenhämmern, um mit einer Abfrageprozedur beim Start des Rechners die erkannten Monitore abzufragen und gegebenenfalls selbige mit der korrekten Auflösung zu aktivieren? Jojo, das schnackelt bekanntermaßen erst nach dem Anmeldebildschirm. Das kommt mir jetzt etwas gruselig vor. Notebook von der Dockingstation runternehmen, anmelden, dann das Notebook wieder auf die Dockingstation setzen und DANN erst das volle Arbeitserlebnis bewundern zu dürfen?

Nö. Echt?

Recherche im WorldWideWeb.

Das glaube ich jetzt nicht!

Erfolgreich waren diejenigen, die den Wechsel auf das <kdm> System durchgeführt haben. Den ganzen LoginManagerKrimsKramsKruschtel austauschen?

Gelesen, der Pfadfinderenthusiamus glüht, umgesetzt. Haben wollen.

Reboot des Fedora 24 Systems.

Ja gucke mal da, ein LoginBildschirm. Mit Auswahlmöglichkeiten.

Aber bisher läuft die Erkennung der Monitore an der DockingStation wieder nur mit Klick-Da, Klick-Dort, Klick-halt mal.

Sehr umständlich.

Kein Wunder: Die zuvor zusammengekloppte Skript-Datei muss jetzt in den Autostart. Tja, Dusselchen, hättest mal besser ein bisschen vorüberlegt.

Gemerkt, vollbracht.

Reboot.

Jetzt tut das Teil, was es soll. Zwei Monitore an der DockingStation mit der gewünschten Darstellung.

Das kann es aber nicht sein. Diese Vorgehensweise.

Das ist nicht kundenfreundlich.

Grummel.


Nachtrag zum Thema Hard/Software

Mein Samsung-Fernseher  LE40C750 wird vom Filmanbieter <Maxdome> nicht mehr akzeptiert. Zu alt. Abgeschrappelt. Technisch tot.

Das Teil brummt im 6. Jahr vor sich hin.

Tot.

Für Maxdome.

Kein Verlust. Es gibt andere Anbieter.

Für das Streaming.

Bessere.

Eindeutig.

Aktuell mit einer AppleTV Box gecheckt.

Im Gegensatz zu Maxdome, dem BitVerlierer und schlechter Bildauflösung, ein Topbild.

Zoomania über iTunes? Toller Film, tolle Qualität.





Tags: EDV-Seuchen

Drucken E-Mail

Auf dieser Webseite werden Cookies auf den Rechner des Websurfers übertragen. Einige sind wichtig für die Optimierung der Nutzererfahrung. Cookie-lose Techniken wie Browser-Fingerprinting helfen Unternehmen, neben der Verbesserung der Nutzererfahrung, individuelle Profile außerhalb der Nachprüfbarkeit des Web-Nutzers zu erstellen.

Eingebundene externe Cookies nach der Zustimmung stammen von

  • google-analytics
  • google-tagmanager
  • jsdelivr.net
  • agora-energiewende.de
  • buzer.de

Ohne Ihre Einwilligung werden einige Funktionen dieser Webseite nicht zur Verfügung stehen.

Beim Anklicken hinterlegter Links in Artikeln werden die vom angesteuerten Link angelieferten Cookie-Meldungsfenster zusätzlich angezeigt.

Mein Impressum. Den Sinn der von der EU durchgesetzten Zwangs-Einverständniserklärung können Sie hier oder hier erlesen. Sie könnten auch Herrn Jan Philipp Albrecht befragen.