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ARD + ZDF + Social-Media - Algorithmen betören - Mach' mir die Klickstute - Meine GEZ-Zwangsgelder beim Rumlungern -


11.12.2022 Die Kernfrage einer Untersuchung der Otto-Brenner-Stiftung lautet: Wie gehen öffentlich-­rechtliche Medien mit dem Konflikt zwischen gemeinwohlorientiertem Journalismus und Plattform-Logik um?

Auf 116 Seiten wird die weiter unten über den Screenshot verlinkte Fragestellung betrachtet. Förmlich ausgeweidet wie ein frisch geschossenes Reh. Wobei mir die Formulierung - gemeinwohlorientierter Journalismus im Konflikt mit Plattformlogik - bereits schwer auf den Zeiger geht. Die Definition von Gemeinwohl lautet jetzt wie genau? Warum ist die Plattformlogik nicht, ab und zu doch und wenn überhaupt wie auch immer ausgestaltet einem/keinem Gemeinwohl zuzuordnen? Welchem Gemeinwohl jetzt genau, dem mongolischen Gemeinwohl, dem indischen Gemeinwohl, dem australischen Gemeinwohl, dem Gemeinwohl der Pazifikkrabben, dem Gemeinwohl der Grönländer, dem Gemeinwohl der Pottwale, dem amerikanischen Gemeinwohl oder doch einem deutschen Gemeinwohl?

Das alte Zirkuspferd würde schrill wiehern, sich kurz hinter dem Sofa verstecken und fragen: Was wird es wohl sein, was wird es wohl werden, haben wir doch Mommsen im Keller

Fragen über Fragen. Der Autor der Analyse/Studie/Untersuchung/Betrachtung ist Herr Henning Eichler. Die Mitarbeit von Frau M. Sc. Vanessa Kokoschka (Studiengang Online-Journalismus, Hochschule Darmstadt) wird in der Studieneinführung erwähnt. Auf geht es.

Innenansichten sowie seelenquälende Konflikte bei den Befragten aus ARD+ZDF sind im Angebot. Der Kummer, die Besorgnis, die unerfüllbaren Harmoniebestrebungen im Clinch mit harten Fakten werden ausgebreitet. Aber es bleibt gemeinwohlorientiert-harmonisch?

Wie am fürsorglich gedeckten Kaffeekränzchentisch bei anno dunnemals Tante Hedwig-Luisa auf häkeligem Deckenmaterial. Leise knistrig-brennende Kerzen und selbstverständlich ein bisschen Weihnachtsgebäck hübschen den Kaffeekränzchentisch auf. An der Wand hinter dem Sofa hängt ein monströs großer metallischer Schriftzug mit LED-Innenbeleuchtung: Gemeinwohl. Was jetzt genau? Gemein? Wohl? Gemeinwohl? Mmmh. 

Das leseflusshemmende Gender-Doppelpunkt-Herumgeschwirre mit Willkürlichkeiten wie zum Beispiel - Journalist:innen und Strategieverantwortlichen - hat sicherlich erhöhte Aufmerksamkeit bei den Texterstellern erfordert. Bloß nicht zuviele Doppelpunkte oder Sonderzeichen, derlei wird selbst für Zwangs-Wollust-Gender-Ausführer doch zu anstrengend? Derlei Schriftausprägung von sich fortschrittlich gebenden Mitmenschen erschwerte mir die Informationsverarbeitung der aufgestellten Thesen, die Erfassung der strukturierten Vorgehensweise, die Auswertungen der Befragungen von Journalisten öffentlich-rechtlicher Ausprägung [ ARD + ZDF ] erheblich. Aber, was muss, das muss.

Mich trieb auch die interessante Frage voran: Wohin und in welcher Höhe schwappen vom gebührenabdrückenden Bürger entrichtete Gelder? Wer kontrolliert und dokumentiert den Geldfluss und die Informationsdarstellung bei den Social-Media-Kanälen? Was passiert genau mit den in Deutschland zwangseingetriebenen GEZ-Gebühren?

 

otto brenner stiftung ard zdf algorithmen 2022

 

Bereits auf Seite 23 wird mit der Aussage das Elend beim Handlungsspielraum der öffentlich-rechtlichen Kanäle bei Twitter, Facebook, TikTok, Instagram etc. formuliert: "Journalist:innen sind Zulieferer der Plattform-Systeme geworden und müssen Zugeständnisse machen".

Ach was. Bei den Social-Media-Kanälen müssen Zugeständnisse gemacht werden! Warum bleiben ARD + ZDF dann nicht einfach weg, wenn die veröffentlichten Texte intern und extern nach Klickzahlen bewertet werden? Bei zu geringen Klickzahlen bei veröffentlichen Artikeln wird das klickverhärmte Thema einfach intern eingeschläfert? Im Umkehrschluss bedeutet die erforderliche und mit hohen Klickzahlen belohnte Anwanzung an Social-Media-Kanäle ausländischer Bauart das Verlassen des im deutschen Rundfunkvertrag hinterlegten Auftrages? Welche Überheblichkeit sticht die ARD+ZDF-Verantwortlichen eigentlich genau? Weil als Folge des Wegbleibens von ARD+ZDF die auf den Social-Media-Plattformen herumgeisternden Mitmenschen völlig falsch von den garantiert bösen Falschen informiert würden und derlei wäre unerträglich und überhaupt furchtbar. Das Elend der Fake-News. Oweh. Es droht der Hate-Speech-Zeigefinger. Noch mehr Oweh.

Oder ist wider Erwarten und ganz geheim übermittelt der Hilferuf des von Social-Media-Kanälen gefluteten World-Wide-Web bei den gemeinwohlorientierten Inhalteerstellern bei ARD + ZDF aufgeschlagen und bedarf der professionellen Handhabung? Jawolli. Wir kommen dem World-Wide-Web, immer wieder fälschlich mit Internet bezeichnet, mit Zwangsgebührenausleitungen aus der BRD zur Hilfe. Wir sind schließlich die Guten.

Wenn, wie im Otto-Brenner-Stiftung-Dokument gemeinwohlorienter Journalismus im unentwegten Clinch mit der unerbittlichen und kommerzorientierten Plattformlogik liegt, welche Kompromisse sind für ARD + ZDF zumutbar? Oweh. Kompromisse! Mir wäre es übrigens lieber gewesen, der Begriff Logik wäre inhaltlich von den Texterstellern erschlossen worden und statt Plattformlogik wäre das Hauptwort Social-Media-Business (!!) gewählt worden. Plattformlogik klingt in meinen Ohren hochgestochen und könnte, wagemutig interpretiert, tatsächlich außer dem profanen Euro-/Dollar-/Bitcoin- Scheffeln höhere Weihen beinhalten.

Tut es erst dann, wenn genug Kohle im Bunker liegt. Renditetraumziel vorzeitig erreicht? Bilanz in China vergoldet? No problem. Helfen wir den unterdrückten russischen/iranischen/ukrainischen Bürgern? Logo, Geldbunker ist bereits im Überlauf, jetzt wird auf die sozial-kompetente Linie geschwenkt. Pressewirksam gut. Wir sind die Social-Media-Gottheiten. Wir sind die Abgesandten. Die Abgesandten Gottes. Kleiner geht es nicht.

Kleine Ausflüge in verfinsternde Erkenntnisweihen/Nebelstocherei-des-Vermuteten wie der weiter unten aufgeführte Satz auf Seite 98 im Studiendokument der Otto-Brenner-Stiftung haben bei mir die Befürchtung wachsen lassen, dass die Inhalte auf den 116 Seiten eine definierte Lese-Schutzraum-Gruppe adressieren möchten. Der zahlenmäßig überragende Teil erkenntniswilliger Bürger in diesem Land wird von den Verantwortlichen der Otto-Brenner-Stiftung sprachlich bewusst außen vor gelassen oder/und soll gar dem modern wirkenden Diktat der Gender-Sprachverirrung unterworfen werden? Mmmh. Wer oder was regiert hier? Der Vorsatz oder die modern sich arrangierende Nachlässigkeit? Oder ganz schnöde gedacht: Um einem ultimativen Shitstorm auf Social-Media-Plattformen vorzubeugen? Gar aus Überzeugung, weil nur (!!) mit irrlichternden Sonderzeichen wie  *:_-  die Zugehörigkeit zu einer in meinen Augen sexualisiert-betonenden Sprachregelungsgemeinde die eigenmächtig behauptete professionelle Eigendarstellung der Autoren und der zuständigen Otto-Brenner-Stiftung herausgearbeitet wird?

Wir sind modern, wir sind ja so modern. Wir schreiten in die Zukunft? Mit den Sonderzeichen der sexualisiert-betonenden Zeichenverwendung im Gendergarten? Wie könnte ich die überheblich wirkende Gender-Zeichenverwendung der Verantwortlichen für die Inhalte der 116 Seiten deuten? Geht's scheißen? Österreichische Variante für "Leck mich am Arsch, gehe mir aus den Augen"?

Zurück zur bereits erwähnten Seite 98 im Otto-Brenner-Stiftungs-Dokument. Ich werde mit folgendem Satzgebilde beworfen: "So warnt die Sozioinformatikerin Katharina Zweig (2019: 8): „Der Softwarecode ist nicht lesbar wie ein Roman, und er kann beliebig kompliziert gemacht werden, wenn eine Firma ihre Firmengeheimnisse gefährdet sieht. "

Welch Erkenntnis. Wer möchte der Sozioinformatikern widersprechen. Wenn ich in der Opel-Vertragswerkstatt zur Autowartung bin, fühle ich mich von wesentlichen hintergründigen Fachinformationen tatsächlich ausgeschlossen. Ich weiß nicht, welche Funktion genau eine Kurbelwelle im Motorblock inne hat und was denn genau ein Domlager für das Federbein vorne links genau bedeutet. Jesses Maria, welch ein Nachteil?

Ich finde, derlei mystifizierend-waberndes Satzgebilde wie das oben angeführte von Frau Katharina Zweig wird den neugierigen, gar informationswilligen Bürger verwirren. Den informationswilligen Bürger interessiert sicherlich, in welchen Social-Media-Gefilden sich Vertreter der Anstalten ARD + ZDF für die zwangseingezogenen Gelder herumtummeln und ob sich dieses Herumtummeln weit weg vom linearen Fernsehen inhaltlich gravierend unterscheidet. Wie genau könnten die von der jeweiligen "Plattformlogik" erzwungenen Informationsschnipsel von ARD+ZDF aussehen?

Ganz kurz nochmal zurück zum rätselhaften Softwarecode. Dem Mysterium, welches nicht so einfach lesbar ist wie ein Roman. Wie wissend das klingt, oder? Hätte die Sozioinformatikerin Frau Katharina Zweig besser mal das Hauptwort - Code - statt - Softwarecode - verwendet. Bei - Code - tauchen bereits Abgründe der menschlichen und nicht von Algorithmen geprägten Kommunikation auf. Erinnert sich noch jemand an das Hauptwort - Prekariat - ? Bevorzugt wurde dieses Wort von Politikern vor genau jenem durchaus bildungsfernen Publikum eingesetzt, um die mit Prekariat bezeichneten Mitmenschen nicht direkt und nachweisbar in einer öffentlichen Veranstaltung im Saal zu beleidigen. Der jeweilige Politiker wollte nicht im Saal von Mistgabeln gelöchert werden. Deshalb sprach der Politiker über die Köpfe der Prekariatszugehörigen zu den wenigen formal Gebildeten. Sozusagen ein virtuelles Fuck-up durch den Rücken in die Brust der Betroffenen. Fuck. Yeah.

Mit der Verwendung des Hauptwortes - Code - lässt sich recht präzise und problemlos die Informationsanbietung bei ARD und ZDF auf/in/unter den Plattformlogik-Social-Media-Plattformen erschließen. Bereits bei der Auswahl von Informationen und hier beispielhaft beim linearen Fernsehen von ARD+ZDF wird es hochspannend. Eine Auswertung über die gewählte Themenstruktur der Berichterstattung der Tagesschau im linearen Fernsehen (!!) hat Herr Ladislaus Ludescher erstellt. Der Titel der bei der Universität Heidelberg veröffentlichten 164-seitigen Analyse lautet: Vergessene Welten und blinde Flecken  - Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens. Vorsicht: Das zugehörige und mit 115 Megabyte (!!) schwergewichtige PDF-Dokument habe ich im World-Wide-Web gefunden. Kritische Gedanken zur Tagesschau selbst äußern die Autoren Klinkhammer, Bräutigam und Gellermann in dem Buch - Die Macht um acht-.

Was darf ich bei den Social-Media-Kanälen von ARD+ZDF erwarten? Bereits 2021 habe ich das Wirken von Frau Susett Kleine bewertet. Ich werfe erneut einen wagemutig-flotten Blick in Instagram-Gefilde. Beispielhaft lässt sich die Themenerarbeitung der ARD bei Instagram betrachten und ich gestehe, beim erstbesten gewählten Beispiel rollen sich mir die Fußnägel hoch. Es handelt sich um das Thema - FakeNews - im Insta-Kanal der ARD. Drei Screenshots werfe ich in die Runde. Ich hau' mich wech. Meine Augen verfallen in eine angstgepeinigte Starrheit.

 

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Ich hau' mich immer noch wech. Wie obercool: Wo steht die Information? Hat der Account einen blauen Haken (!!) in sozialen Netzwerken? Nachrecherchieren! Gäbe es auch ein Vorrecherchieren? Oder gibt es auch ein Hochrecherchieren? Echt jetzt, ARD? Ist das jener schwabbelige Hey-Jugend-wir-nehmen-an-ihr-seit-grenzdebil-unterwegs-Ranschmeiß-Level, den die Verantwortlichen bei der ARD in den jeweiligen Rundfunk- /Staats- Verträgen in irgendeinem Text gefunden haben? Echt jetzt, ARD? Eure kleinkariert-spießige Vorstellungswelt über den informationsinteressierten Bürger bei Instagram sollte schlagartig mit fristlosen Entlassungen beim Führungspersonal beendet werden. Schlagartig. Ohne überbordende Zahlungsrituale wie beim RBB derzeit zu beobachten ist.

Was muss das Geba(h)ren von ARD+ZDF bei der Informationsauswahl sowie Darstellung von privaten Medienhäusern unterscheiden? Sonderlich schwer ist es nicht, den Unterschied herauszuarbeiten. 

Bei der BPB findet sich der folgende Textausschnitt: "Öffentlich-rechtliche Anbieter haben die Aufgabe der Grundversorgung der gesamten Bevölkerung ohne Rücksicht auf Einschaltquoten. Grundversorgung meint die technische und inhaltliche Sicherung einer umfassenden Berichterstattung. Es soll ein an die Allgemeinheit gerichtetes, inhaltlich vielfältiges Programm sowie eine möglichst flächendeckende Übertragung sichergestellt werden. Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks leitet sich aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes ab, der die Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit regelt, und ist in Rundfunkgesetzen und dem Rundfunkstaatsvertrag ausgestaltet. Demzufolge soll der Rundfunk durch die Auswahl von Programmen und Themen die freie Meinungsbildung und kulturelle Vielfalt gewährleisten. Ferner soll er mit seinem Angebot der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung den Rezipienten dienen."

Noch Fragen, Kienzle? Verblödungsaktivitäten jedweder Bauart verbieten sich somit.

Aktuell gibt es bei Heise Online einen Artikel, welcher sich mit dem Rückzug der öffentlich-rechtlichen Sender aus den Social-Media-Kanälen befasst. Ein Textschnipsel aus jenem Artikel lautet: "Zum einen legitimierten und stärkten die Sender die Plattformen und "deren Umgang mit personenbezogenen Daten" durch die Präsenz ihrer "zielgruppenspezifisch attraktiven Angebote". Ferner schlössen sie Personen, "die ihre Daten vor dem Zugriff kommerzieller Plattformen schützen möchten, durch Exklusivinhalte und auf Social-Media-Plattformen beschränkte Interaktionsmöglichkeiten von Teilen seiner Angebote aus". 

Dieser Aspekt ist nicht von der Hand zu weisen und zurück zur Otto-Brenner-Stiftung-Studie. Mein Befürchtung lautet: Es wird voraussichtlich viele weitere detaillierte Studien/Untersuchungen über das Innenleben der Online-Redaktionen, die Gewissenskonflikte der Mitarbeiter sowie die häufig anzutreffende "seichte" Art der inhaltlichen Informationsanbietung von ARD + ZDF in den Social-Media-Kanälen geben. Das Geld muss die Taschen wechseln, sonst kommt die Wirtschaft nicht recht in Schwung. Ich verstehe das durchaus.

By the way: Duster erinnere ich mich an meine Programmbeschwerde wegen eines Beitrages beim Auslandsjournal. Herr Dr. Peter Frey hat die Programmbeschwerde per Mail zwar beantwortet, jedoch konnte ich der Antwort lediglich die hochprofessionelle Buchstaben-/Wort- Schaukelei eines öffentlich-rechtlichen Vollprofis zuschreiben. Spitzfindiges Häkeln um die Buchstaben herum, das war mein Eindruck. Inhaltskorrektur? No way. Das wäre ja peinlich. Dagegen scheint es schick zu sein, die Informationen mehrfach verklausuliert in glatt rutschenden Minihäppchen in die Welt geblasen.

Der Sachstandsbericht aus einem deutschen Wohnzimmer: "Häh, was war das jetzt, Elise? Ach, Egon, das kann nicht wichtig gewesen sein, die Hauptsache, wir sehen die abgesoffenen Häuser in Bangladesh in Ultra-High-Definition-Bildqualität. Die Ursache ist doch sowieso der Klimawandel. Egon! Nörgel nicht herum."

Jaja, jederzeit in jede beliebige Richtung verschwenkbare Textschnipselchen. Andeutungen. Ganz im leitplankengeschwängerten Stil der für alles verantwortlichen Klimakrise. Deshalb gilt die Ansage: Bloß kein Aufsehen mit einer nachträglichen inhaltlichen Korrektur erregen. Woran mich dieses Verhalten augenblicklich erinnert? An meinen besonderen Spezl der wertegeleiteten Berichterstattung. Huhu, Herr Georg Restle, immer noch Monitor-Leiter im Mattscheiben-Gefechtsfeld des von Ihnen favorisierten wertegeleiteten Journalismus?

Wenn ich Beliebigkeit haben möchte, schwappe ich auf YouTube oder auch mal in verschwörungsbeladenen Ecken im gigantischen World-Wide-Web herum. Fast alles dort aufgefundene Informationsmaterial muss ich mittlerweile wie bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD + ZDF händisch und somit sehr aufwändig selbst nachprüfen. So isch es halt leider geworden. Welchen Wert mit den unverzichtbaren Merkmalen der soliden und akribischen Recherche haben ARD + ZDF überwiegend für mich heute noch? Fast keinen Wert mehr. Schwabbelig-wabbelig durch das Universum schwebend. Abgehoben wie die Insassen im Berliner Führungsbunker? Der Abstand ist in meinen Augen nicht mehr allzu groß. Beinahe hätte ich laut gekräht: Kuschel-Muschel. Wenn Hugh Grant im Spielfilm - The Gentlemen - vom raschelnden Taschentuch in der Dunkelheit und dem Wi.....en [ Zensur ] labert, kringle ich mich begeistert weg.

Ich plädiere für eine einfache Schnelllösung: Lassen wir ARD + ZDF als sich korrekt gebende Sendeanstalten in die flauschig-sumpfenden Ecken der auf maximalen Profit getrimmten Social-Media-Anbieter weiterziehen. Vollständig. Rückstandslos. Befreien wir ARD+ZDF vollständig von den Verpflichtungen aus dem gültigen Auftrag der Informationsvermittlung. Lineares Fernsehen wird in der derzeitigen Form bei ARD + ZDF in meinen Augen keine bürgerinformierend-orientierte Zukunft haben. Die Berichterstattung ist bemerkenswert häufig außer mit der sichtbaren und geforderten/angeordneten Haltung kein zuverlässiges sowie recherchiert-belegbares Qualitätsmerkmal mehr. Als zukünftiges Modell der Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Sektor könnten lokale Sendungen mit einem angepassten Finanzierungskonzept erhalten bleiben. Meinen bisherigen Monatszwangsbeitrag würde ich beim Wegzug von ARD+ZDF nicht mehr überweisen. Meiner Inhaftierung sähe ich gelassen entgegen.

Die Hauptsache, die gegenwärtige Geldfressmaschine, bestehend aus ARD+ZDF, wird aufgelöst. Die Hauptsache, ARD+ZDF werden nicht mehr als Parkplatz für ausgemusterte Politiker benutzt. Die Hauptsache, ARD +ZDF werden von den Steuerungsmechanismen der jeweiligen Regierungsvertreter ferngehalten. Hey, im vielbeschworenen "Internet" lassen sich die bereits vielfältig eingeübten Lall-Schwall-Gummi-Ball-Beiträge von ARD+ZDF sicherlich kommerzialisieren. Ganz offiziell. Nicht mehr in der jetzt verschämt gehandhabten Art und nicht mehr umhüllt von Konflikt-/Verantwortungs- Mäntelchen. 

Befreien wir die ARD+ZDF-Mitarbeiter und die ARD+ZDF-Verantwortlichen von der ungeheuren Last des ursprünglichen Auftrages. Kommando Brückenkommandant an Ruderer: Leinen los. Segeln im Meer der Beliebigkeit. Auf geht es ins "Internet". Butter bei die Fische. Jetzt.

 

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Brenner-Stiftung

https://www.buecher.de/shop/journalismus-allgemein/die-macht-um-acht/klinkhammer-friedhelmgellermann-ulibraeutigam-volker/products_products/detail/prod_id/47218346/

https://de.wikipedia.org/wiki/Butter_bei_die_Fische

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/rbb-bonus-system-ard-100.html

https://www.youtube.com/watch?v=ZSxK9xo_sDY 

https://bahnmops.de/832-foermliche-programmbeschwerde-zdf-auslandsjournal-27-10-2021-bangkok-ueberschwemmung-maerz-thess-stefani-sonne-2022

https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/medienpolitik/237014/bildungsauftrag-und-informationspflicht-der-medien/#node-content-title-5

https://www.heise.de/news/Datenschuetzer-Oeffentlich-Rechtliche-sollen-sich-aus-Tiktok-und-Co-zurueckziehen-7393497.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Logik

https://zackzack.at/2021/11/21/gehts-scheissen

https://waldhammer.com/schutzraum-bauen-das-sollten-sie-beachten/

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Gentlemen

https://asemann.de/index.php/2019/01/20/georg-restle-plaedoyer-fuer-einen-werteorientierten-journalismus-eine-replik/

https://bahnmops.de/571-georg-restle-monitor-werteorientierter-journalismus-cicero-tichyseinblick

https://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Brenner-Stiftung

https://www.otto-brenner-stiftung.de/wissenschaftsportal/publikationen/titel/journalismus-in-sozialen-netzwerken/aktion/show/

https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikationen/AH110_OERM_Soziale_Netzwerke.pdf


Tags: Politwahn, BildungsMurmeln

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