Möpender IC 2, Alberichs Tarnkappenzüge, die Schleimspuren Bolognas + S.B. eröffnet den Trog ?


13.06.2016 Die Abfahrt trete ich heute mit dem 06Uhr41 Stahlwurm an statt des Wirtschaftswunderzuges um 06Uhr05. Ein Intercity der neuen Baulinie [ IC 2 ] wartet an Gleis vier. Die riesigen SchiebeEingangsTüren geben einen regelmäßigen Ton von sich. Ton mittelfrequent und laut - Pause - Ton mittelfrequent und laut - Pause und so weiter. Alle Türen geben diesen Ton von sich. Hallo? Was bedeutet das? Das klingt wie eine Schiffshupe, jedoch deutlich leiser. Ein möpender Stahlwurm? Herr Bahndoktor, bitte, bitte, schauen Sie doch mal nach.......... Nicht dass der Stahlwurm Schmerzen hat?

Der neue zweistöckige Intercity mutet an wie eine Kopie der RE-(Regionalbahn)-Serie. Nur eben auf Zugneuheit getrimmt. Noch während des Anfahrens der zweistöckigen Stahlschlange im HBf Koblenz verabschiedet die Zentralstimme der Lautsprecherdurchsage die Fahrgäste, welche beim nächsten Halt in Andernach aussteigen. Der Zeit voraus. Sportlich. Ohoooo!

Die ersten Ergebnisse der Prüfung des neuen IC hatte ich bereits in diesem Beitrag festgehalten. Heute steht die intensive Inspektion der herunterklappbaren Sitzplatztischchen an. Ich entdecke mindere Verarbeitungsqualität. Die, ich nenne es mal "Laufrille", des herausziehbaren Metall-U-Gestänges im Sitzplatztischchen wirkt wie das Ergebnis einer schlechten Hobbywerkstatt. Grate stehen an den Löchern, aus welchen das Metall-U-Gestänge herausläuft, hervor, so als hätte man vergessen, selbige abzufeilen. Und der umlaufende Rand der Pseudoholzoberfläche wirkt, als hätte ein HobbySanitärTechniker das Silikon/ den Kleber verarbeitet. Und die ersten Grobmotoriker haben auch schon Verbiegeübungen gestartet. Das wird kein langandauerndes Herausziehvergnügen werden. Garantiert nicht. Außerdem empfinde ich den neuen DoppelstockIntercity deutlich lauter als den gealterten WirtschaftsWunderZeitIntercity. Beim näheren Erkunden des Waggons findet sich die Quelle des mitteldumpfen Brummens, welches ein paar Minuten vorhanden ist und dann ein paar Minuten nicht mehr. Es ist die Klimaanlage, jener gelochte Verschlag, welcher beim Aussteigen aus der oberen Etage ins Sichtfeld rutscht. Jenen ins Gesichtsfeld rutscht, die den bodenorientierten Blick nicht praktizieren. Brummmmmmmmmm und wir haben noch keinen Hochsommer. Das wird ein Geräuschspässken werden bei + 30 Grad Celsius Außentemperatur. Wahrscheinlich schickt dann der abtretende Herr Kefer 0 die Ohropax-Sheriffs in die Züge, damit die Fahrgäste den StahlWurmBetreiber DB nicht auch noch wegen Tinnitus- was auch immer es da gibt - verklagen.

Jaja, der Herr Kefer, der Verantwortliche für die Haltestelle Stuttgart. Nicht Bahnhof Stuttgart. Die Erklärung für die Haltestelle Stuttgart hatte ich bereits hier aufbereitet. 

Plant einer dieser 3400 DB-Manager eigentlich mit dem Bahnkonstrukteur ganz praktisch so was? Kann ich nicht glauben. Hilfreich wäre auch ein Blick in die Beschädigungsstatistik deutscher Fussballstadienbetreiber. Haben DIE natürlich nicht nötig, denn DIE leben in einer abgeschotteten Welt. Der DB-Welt. Und warten höchstwahrscheinlich ganz gelassen, bis die letzten Praktiker im Unternehmen biologisch entsorgt sind. Dann müssen DIE sich die Einwände der Praktiker nicht mehr anhören. Dann müssen DIE auch nicht mehr die In-Ears aus den Ohrmuscheln herauspulen, damit es beim Gespräch nicht allzu unhöflich aussieht. Die In-Ears bleiben dann dauerhaft drinne.  

Der HBf Düsseldorf ist erreicht, der Zug steht am Gleis. Hallo Welt, der Zug steht. Gaaanz still steht er. Leider öffnen sich die gigantischen Schiebetüren nicht. Und zwar keine einzige Schiebetüre dieses funkelnagelneuen IC 2. Die in den Türen eingelassenen Berührknöpfe wollen einfach nicht grün leuchten. Da hilft auch kein dramatisch verstärktes Draufklopfen, liebe Mitpendler. Ein Kontrolleur der DB greift schließlich zu einem hinter einer Serviceklappe verborgenen Telefon. Wahrhaftig zu einem kabelgebundenen Telefon [ Bakelitausführung? ] und veranlasst die Öffnung der Schiebetüren. Vermutlich ist das der Direct-Connect zum Lokführer gewesen.

Yeap, die Türen öffnen sich und die Fleischpäckchen dürfen entweichen.

Rückfahrt mit dem Phantomzug 16Uhr52 mit Zielbahnhof Stuttgart (des Zuges, nicht meines Zielbahnhofes). Im gültigen Fahrplan nicht zu erspähen. Aber in einem Sonderausdruck im FahrplanGlasSchaukasten. Mit vermerkter Fahrbereitschaft bis einschließlich 15.06.2016. Ahja. Pünktlicher Einlauf des StahlGewürmes.Und es ist ein Wunder: Das in der Bahnapp vermerkte Bistrowaggönchen fährt tatsächlich mit! Und die BistroVerkäuferin entpuppt sich als superfreundlich. Und Platz für den Pendler ist auch vorhanden. Und das Bistro präsentiert sich mit höchst angenehmer Raumtemperatur. Ich bin begeistert.

Kleines Lekkerli am Rande: Hier die von Sonderpädagogen völlig unzulänglich therapierten Vertreter des Flachsinns. Voller Stolz präsentiert die unter dem Linoleum wühlende <Grüne Jugend Rheinland-Pfalz> ein neues Förderüngchen 1
Eine wunderbare Zusammenfassung des Forderungskataloges der <Grünen Jugend> möchte ich hier noch anbieten 2 .  Und da verwirrt mich nachhaltig dieses Förderungchen. Oder?

Allerdings gestehe ich den pöbelnden Vertretern der <Grüne Jugend> nicht zu, im Gefolge von Rauschmitteln Derlei abgesondert zu haben. In meiner Wahrnehmung sind das die KompetenzWahnFolgen. Welche wir dem Kaffeekränzchen unbedarfter Politiker damals in Bologna [ aus der die gleichnamige Bildungsreform mit den Schreckbegriffen (gesponsert von PISA sowie OECD) entstanden ist ]  zu verdanken haben. Die pauschale Förderung von Scheuklappen und in der Folge des flachen Denkens/Handelns. In der Breite kann da auch kein Mensch mehr verlangen. Echt nicht. Das ähnelt doch sehr dem Tankvorgang für das Auto: Ohne Benzin (Input) keinerlei Bewegung im Otto-Zerknall-Treibling (Kolben-Motor) [Output). Selbst wenn der Treibstoff ungehindert fließen sollte, nicht gerade wenige Tankbehälter sind eben arg schmächtig ausgelegt. Blubb, sprudelt es wieder rückwärts raus.  

So isses.

Zurück zur < Grüne Jugend> heutzutage. Früher [ im Pleistozän ] sind wir bewusst in die großen CDU-Veranstaltungen gewackelt und haben mit zuletzt leicht heiserer Stimme auf die Änderung von Abläufen [ im Kleinen ] hingearbeitet. Das legendäre Substantiv -- Argumentation -- war anno dunnemals noch schwer "in". Wir sind immer aus der jeweiligen Veranstaltung geflogen. Aber wir hatten Argumente vorgetragen. Auf die finstere Idee, gleich die Abschaffung Deutschlands zu fordern, wären wir nicht mal nach dem x-ten Spezialpfeifchen  (Schwirr-schwapp-schwupp-die-Sterne-funkelten) aus Holland gekommen .  

14.06.2016 Abfahrt mit dem Wirtschaftswunderzug um 06Uhr05 im HBf Koblenz. Keine Vorkommnisse auf der ganzen Fahrt. Reibungsloser Transportübergang zum U-Bahn Betreiber im Tiefparterre. Great.

Die Rückfahrt habe ich geplant mit dem Stahlwurm um 16Uhr52 ab HBf Düsseldorf. Das ist der Zug, der laut Fahrplan um 16Uhr27 fahren soll. Der gültige Fahrplan hat diese Änderung nicht mitbekommen in der BahnApp, aber immerhin findet sich diese Änderung auf einem PapierSonderAnschlag in der FahrplanGlasBox auf dem Gleis. Enddatum der aktuellen Änderung: 15.06.2016. Da bin ich auf den Donnerstag, 16.06.2016, und den 16Uhr27 oder 16Uhr52 Stahlwurm gespannt wie ein kleiner Flitzebogen. Rechtzeitig werde ich den Bahnhof ansteuern, um ja nichts zu verpassen.

15.06.2016 HomeOffice. Soeben schleicht das Grauen um die digitale Ecke.

DAS GRAUEN.

Meine Vermutung [ die TAZ hatte letzthin auch schon so was gemurmelt ], dass die Obergendervertreterin der BRD ins Gespräch kommen will, gewinnt an Gestalt. Ins Gespräch um die bald vakante Position des/der Bundespräsidenten/Bundespräsidentin der Bundesrepublik Deutschland. Die Dame hat wohl einen unerschrockenen Fürsprecher. Ich fasse es nicht. Was eine grauenhafte Vorstellung. Hier. 4

Neeeeeeeein. Nochmals Neeeeeein. What a fake: Die Dame hat gelehrt. Im GenderKompetenzZentrum am, so glaube ich mich zu erinnern, Standort Humboldt-Universität Berlin. Dieses Zentrum hat die Dame wirklich gegründet? Beweise sind wo zu finden? Wer hat eine valide Fundstelle für dieses behauptet gegründete GenderKompetenzZentrum auf diesem Planeten? Her mit.

NEEEEEIIIIN!

Ohgottchen, es scheint eine reale Person zu sein, welche diese oben verlinkte Unterstützerseite betreibt. Wie, das gibt es in der GenderSchreiEcke auch noch? Warum hat dieses GenderBefürwortendeWesen nicht einfach alles über Twitter dödeln lassen? Wie dieses #Aufschrei-Gedöns damals? Mit Webseiten dieses Inhaltes fängt Mann/Frau/welchesGeschlechtAuchImmer doch nur gaaaaaanz mühsam die SchlichtBegeistertenMitMenschen ein. Weil, da müssten die [ SBMM ] sowie kompetenzstrangulierten BauchOrientiertHandelndenWillMalMitschreienWesen viel zu viele Zeichen erfassen. Unmöglich. Gaaaanze Sätze. Katastrophal. 

Diese Fundstelle des Grauens verdanke ich NICHT einer eigenen intensiven Recherche, sondern entnahm die Information dieser Webseite. Ich bedanke mich ausdrücklich beim Betreiber des Blogs.

Scotty, beam me up.





0 Der Link führt zu ZeitOnline Datum Artikel 14.06.2016 um 21Uhr56
1 Link führt zu Rheinneckarblog Artikel vom 11.06.2016 
2 Link führt zuŕ Webseite www.netzwolf.info mit letzter Änderung vom 12.06.2016
3 Link führt zu www.bayernkurier.de mit Datum 05.10.2015 16Uhr36
4 Link führt zu der Webseite unsereerstebundespraesidentin.wordpress.com Aufruf am 15.06.2016
5 Link führt zum Blog von Hadmut Danisch mit Artikeldatum 14.06.2016 um 22Uhr28 Propaganda für Susanne Baer als Bundespräsidentin

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SonntagsRuheZone .......


Ganz harmlos und liebevoll erscheint das hier. Und wer dann mit Interesse hier weiterforscht, könnte nach einigen Stunden [ tatsächlich Stunden ] dann dies hier erhalten. Wie schön.

Mr Randall Munroe ist der Erfinder von xkcd. Jeder feinsinnigen Seele empfehle ich das Buch " what if? Was wäre wenn? (Wirklich wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen)"  ISBN-978-3-8135-0652-5.

Mr Randall Munroe war Roboteringenieur bei der NASA und die Internationale Astronomische Union hat einen Asteroiden nach ihm benannt: Asteroid <4942 Munroe>.

Das Beispiel auf Seite 21 des circa 360 Seiten dicken Buches: 

Was würde passieren, wenn ich in ein Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente springen würde? Müsste ich tauchen, um eine tödliche Strahldosis abzubekommen? Wie lange wäre ich an der Oberfläche sicher?
[ Frage gestellt von Jonathan Bastien-Filiatrault ]

Für die Beantwortung dieser drei Einzelfragen benötigt er gesamt vier Buchseiten.

Großartig.

Alle Links führen zu xkcd.com und der Erklärbärseite  explainxkcd.com, ohne die gar nichts geht. Muße erforderlich. Zu jedem seiner Comics gibt es eine solche Erklärseite. Zu jedem. Geht der eigentlich jemals schlafen?





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Wetterkapriolen, TelekomChef wiehert + Qualitätsjournalismus ? [ FAZ keine Heimat mehr]


07.06.2016 Hey, die Abfahrt mit dem Wirtschaftswunderzug um 06Uhr05 verläuft reibungslos. Keinerlei Vorkommnisse. Auf die Minute genau gleitet der Intercity in den HBf Düsseldorf und der reibungslose Übergang auf die im Untergeschoss herumhummelnde U 79 lässt die Pendlerseele vor Vergnügen quieken. Das Vergnügen kann auch nicht durch die HeringsTransportFahrt in der U 79 beeinträchtigt werden. Heute nicht. Pünktlicher Antritt am Arbeitsplatz gewährleistet. Priml.

Make my day.

Die geplante Rückfahrt mit dem laut BahnApp um 16Uhr52 abfahrenden Intercity geht allerdings völlig in die Hose. Den letzten spähenden Blick habe ich um 15Uhr50 in die BahnApp geschmissen und es sah wunderbar aus. Keiner der berüchtigten Einträge mit + irgendwas und immer in der Farbe rot. Nix. Der erneute Blick in die BahnApp während der Reise mit einer U79 in Richtung HBf um 16Uhr20 führt bei mir zu kurzen Kreislaufunwuchten. Oh jeh, der 16Uhr52 Intercity wird mit plus 35 Minuten Verspätung annonciert, da ein Halt in Essen auf Grund eines Unwetters eingelegt wurde. Dafür kann der StahlContainerVerschieber natürlich gar nichts. Der nächste mögliche Transport wäre der RE 5 um 16Uhr58. Derzeit mit plus 8 Minuten annonciert. Besagter RE 5 ist immer gnadenlos vollgerammelt. Stehparty wäre da unter Umständen wieder angesagt, nötigenfalls vor dem Toilettenteil im vorderen Bereich des RE 5, in dem Waggon direkt hinter der Lok. Wo auch die Fahrradstellplätze eingerichtet sind. Bäääh, muss nicht sein, oder? Der nächste Ausweichzug bietet sich mit dem ICE um 17Uhr27 an. Mal spähen, wie sich der Anschlusszug um 17Uhr53 in Köln HBf so zeitmäßig einsortieren lässt: leicht spät, sehr spät oder gar nicht. Was orakele ich auch immer so rum: Angekündigt ist der Intercity ab Köln HBf mit plus 35 Minuten Verspätung. Dann verbleibt noch der Intercity um 17Uhr49 als Transportwerkzeug. Aber das sind ja dann gepeilte 60 Minuten hier im Bahnhofsbereich. Brrrh.

Die Entscheidung fällt: RE 5 . Wenigstens ein Teilstück schon mal in Angriff nehmen. Ich möchte bewegt werden. In Richtung Koblenz. Reichhaltiges Gemaule beim Einsteigen der Fleischpäckchen. Zugegebenermaßen kein Vergnügen, diieses Geschiebe vor dem jeweiligen Einstiegsbereich. Natürlich wieder eine empörte Mutter mit Kinderwagen im Stoßtrupp Richtung RE 5 Innenbereich. Natürlich wieder dieses ins OFF geblähte vorwurfsvolle Getexte mit dem Inhalt, dass Höflichkeit heute nicht mehr an der Tagesordnung sei. Denn früher -- als alles besser war, die Honigströme vom Himmel herunterflossen und die Männer nur Kavaliere waren -- hätte man der Mutter mit Kinderwagen den absoluten Vortritt gelassen beim Einsteigen in den Zug. Tja, junge Frau im Frühling, das würde ich auf jeden Fall auch heute noch gerne so umsetzen. WENN mir nicht zu oft schon überengagierte Mütter mit Kinderwagen dermaßen übergluckig dahergekommen wären.

Gluckig? Sobald sich der Kinderwagen innerhalb des Zuges befand, haben besagte Jungmütter den Rangier-Optimier-Wohlfühl-Guck-Mal-Da-Draußen-Die-Häuser-Gespräch-Führen-Mit-Dem-Kind  gestartet. Da war dann Rückstau angesagt, denn die zweibeinigen beweglicheren Fleischpäckchen hatten kein Durchkommen mehr. Presswurstdesign. Sehr sinnig. Ging allerdings keiner dieser Jungmütter allzu nahe. Ganz im Gegenteil, die sorgfältig zu Hause einstudierte Empörrolle wurde dann des öfteren ausgepackt. Gluckig halt. [ Neumodisch: Helikoptermutter  Zukünftig: Drohnenmutter ] Wenn es mich dann überkommt [ und negative Wallungen kann ich in solchen Fällen auch als Dauerpendler nicht mehr gänzlich wegsteuern ], empfehle ich der Stauverursacherin, einen Dokumentarfilm über das Leben der Ameisen anzugucken. Zu finden bei 3Sat oder Arte oder Youtube. Im Ameisenbau herrscht eine Superorganisation. Extrem durchdacht sieht es im Ameisenbau aus. Devise: Optimierung der Ressourcen. Ich weiss jetzt nicht, ob Ameisen in ihrem Leben auch Organisationshandbücher lesen [ bezweifle ich dann doch sehr ] oder ob das einfach in der Ameisenkultur " drinne " ist. Fakt ist, dass in der IT-Szene mächtig Brainpower investiert wird, um das fahrerlose Auto [ Google ] ans Laufen zu bringen UND die Spezialisten studieren hierzu das Leben der Ameisen. Weil die Abläufe bei den Ameisen unglaublich effizient sind.

Selbstverständlich führte in der Vergangenheit mein kurzer Einwurf zur Weiter/Aufbau -Bildung nicht zum gewünschten Ergebnis bei der Stauverursacherin. Ganz im Gegenteil. Fauchen erfüllte den Innenraum. Zischeln und Keifen.

Die Jungmutter mit Kinderwagen findet selbstverständlich einen Platz, um die Reise antreten zu können. Bestimmt nicht einen Wunschplatz. Aber wer hat den Wunschplatz heute im RE 5 ergattert? Hauptsache, es geht weiter, oder? In dem Alter der Jungmutter muss ich mich auch nicht um Gebrechlichkeiten sorgen. Sie sieht prall gesund aus. Auch stehend. Prall gesund.

Im Hauptbahnhof Köln steigen wieder viele Fleischpäckchen aus dem RE 5 [ auch die Jungmutter mit Kinderwagen ] und ich hüpfe in das Obergeschoss des Waggons. Platz ergattert. Hurrah! 

Die Hurrah!Stimmung vergeht mir ab dem Halt in Bonn HBf. Es steigt ein älteres Ehepaar ein und der kräftig gebaute Ehemann setzt sich neben mich. Leider. Der Herr beginnt, sein Sitz-Bein-Areal zu erkunden bzw. zu erweitern. Von der Sorte gibt es reichlich viele Vertreter mittlerweile. Völlige Distanzlosigkeit ist das Markenzeichen. Drücken, bis der/die Sitznachbar/Sitznachbarin langsam immer schmaler zu werden beginnt. Rüpelhaft. Und wenn dann die Herren der Schöpfung zwar wissen, wie das Smartphone angeschaltet und eine Rufnummer angewählt wird, jedoch nach dem Anwählen des Gesprächspartners an die Ehefrau zwecks Gesprächsführung übergeben und sich nicht entblöden, ständig korrigierende Einwürfe für die telefonierende Ehefrau von sich geben, genau dann rollen sich mir die Fußnägel rückwärts hoch. Gruselig. Besagter Herr registriert nach geschätzten 10 Minuten, dass ich völlig entspannt meinen Film auf dem Laptop angucke UND ich keine Anstalten mache, auch nur einen Millimeter mehr in Richtung Waggonscheibe zu rücken. Er gibt tatsächlich auf. Heute hätte ich wahrscheinlich nachgefragt, ob er Kontakte besonderer Art aufbauen möchte. Gottseidank bleibt mir das jetzt erspart. Der Herr hat seine Sitzgrenzen erkannt. Gut!

Die Pressemitteilung der FAZ über das neueste Wortgeflirre des Oberbosses der Telekom geht mir auch auf dem Heimweg nicht aus dem Kopf. Es dödelt so richtig in meinem Kopf rum. Das Wortgeflirre des Oberbosses der Telekom. Der Beitrag wurde am 06.06.2016 um 20:29 Uhr online gestellt bei der FAZ. [ Ergänzung --  Und ist bis zum 08.06.2016 16Uhr45 nicht geändert worden -- ] Belastbare Mitmenschen finden den Beitrag hier. 1

In diesem Beitrag fordert der Oberboss der Telekom Reformen im Schulsystem. Der nächste Kurzsatz beinhaltet die Forderung zum Erlernen von Programmiersprachen als Schulpflichtfach [ ohoh, Pflicht! ], da diese [ Programmiersprachen ] eine ebenso große Bedeutung haben wie Multiplizieren oder Lesen. Nicht multiplizieren und lesen. Nein, oder steht da. Also, für mich kann nur derjenige multiplizieren, der auch lesen kann. Liege ich völlig falsch? Das hat doch was mit Zeichen zu tun, mit lesbaren Zeichen.

Zugegeben, Lesen zu können, erscheint mir sauwichtig. Aber, aber Herr Höttges, das mit dem ebenso wichtigen [ von Ihnen befundenen ] Multiplizieren kommt schwer lallig rüber. Vielleicht ein Blick in die Basics? Rechnen können heißt das und jetzt sind wir unumstößlich bei der --- ein jeder ahnt es --- Mathematik angekommen. Grundrechenarten gehören da auch dazu. Multiplizieren ohne die Grundkenntnis des Addierens? Echt jetzt? Wie läuft es denn so beim Dividieren bei Ihnen ab? Hallo?

Und wozu die Reform genau? Natürlich für die Arbeitsplätze der Zukunft. Wowh!

Der Knaller [ und ich vermute, es ist ein Rechtschreibfehler deś FAZ-Schreibers, aber das interessiert mich jetzt nicht. Weil es mir jetzt grade genau in den Kram passt und weil ich den Verdacht habe, dass dieser heruntergerotzte Artikel nicht ein einziges Mal binnen zweier Tage gegengeprüft wurde hinsichtlich der Rechtschreibung. Das, liebe FAZ, ist ein NoGo für Euch  ] im Original  ---- " Die Ausbildung an Schulden und Universitäten passe nicht zur neuen digitalen Welt" ------ verreißt mich schier. Lapsus genialis telekomikis. Ich biege das jetzt um. Und formuliere den Satz, wie ihn der Herr Oberboss wirklich gemeint haben könnte. Hier mein Ergebnis:

Die Ausbildung zur weiteren Steuerung des Aufrechterhaltens der pekuniären Schulden des Einzelnen muss geändert werden. Das Ziel: Einseitigkeit [ Fachidioten ] sowie die Abrichtung auf GUI und mächtig viel Code zeichnet den Arbeitnehmer der Zukunft aus. Dafür lassen wir entspannt die dem Nachdenken gewidmeten Fächer [ Ethik, Wirtschaftskunde, Mathematik!, Chemie etc ] wegfallen. Denn irgendwo müssen die Stunden zum Unterrichten ja herkommen. Das Fach Sport lassen wir auch gleich wegfallen. Da reichen doch schmächtige Wesen aus. Für die Zukunft. Vor dem PeeeCeeeh. Oder vor dem Tablet. Oder in der VR-Brille. Jawolli!

Das Ziel wohlformuliert: Drohnen am Boden, Drohnen in der Luft. Wie bei den Bienen. DROHNEN. Eines eigenen Denkprozesses nicht mehr fähig. Nach dem Motto: Wir haben die Entwicklungsumgebung, lass uns was zusammenklatschen. Fehler? Gibt es sowieso keine. Woher denn? Programmierung ist kein Basiswissen, sondern ein Wissen für eine Minderheit der Menschen. Da rücke ich nicht von ab. Von dieser meiner Sichtweise. Programmieren ist ein Arbeitsbereich unter vielen Arbeitsbereichen. Alleine die Vorstellung, dass Programmierung an Schulen gelehrt werden soll [ von wem eigentlich? von denen, die gerade mal den Makrorecorder in VBA anwerfen können? ] erfüllt mich mit leichtem Schaudern. Programmieren als Unterrichtsfach für die breite Schülerschaft? Bei welchen theoretischen Berufsaussichten eigentlich?

Programmierende Bauern. Pfffh. Wofür? Programmierende Abfallentsorger. Wofür? Programmierende ArbeitsamtBedienstete. Wofür? Programmierende Ärzte. Wofür? Programmierende Altenpfleger. Wofür? Programmierende SHK-Monteure. Wofür?

Reicht es denn wirklich noch nicht, dass große Bevölkerungsteile nicht im Stande sind, der ZinsUndZinsesBerechnung zu folgen? Und dann soll da Programmieren draufgesattelt werden? Lachhaft. Funktioniert doch klasse bisher, das Schulsystem. Ein Großteil der bisherigen Schulabgänger garantiert das erfolgversprechende Langzeitprojekt [ Aufrechterhalten des Banken- bzw. Sparkassenbetriebes in der Republik ]. Bisher.

Kann es nicht mal genug sein mit der Gier? Der Gier der jetzigen Kapitalbesitzer/Kapitalverfüger/Kapitaldirigierer?

Hilfäää, Herr Alexander Humboldt, bitte kommen Sie her und helfen Sie uns. Hilfääääääää. Das Menschenbild wird von den Byte-Fressern zermalmt. Hilfäääääääää. Flüstern Sie, hochgeschätzter Herr Alexander Humboldt, mir die Geheimadresse zu. Ich hole Sie ab. Garantiert.

Wolf Schneider 2 hat völlig recht mit seiner Ansage, dass die Pflicht des Qualitätsjournalismus darin besteht, nicht jeden oralen Bullshit von Wirtschaftsführern oder Politikern zu veröffentlichen. Diese Meldung der FAZ erhält von mir keinen Preis für Qualitätsjournalismus.

GefälligkeitsMeldungsSchreiben der FAZ. Zeilenfüllen. Wertlos. Saftlos. Verarschung pur. Von beiden Beteiligten ---->  der FAZ und dem Oberboss der Telekom. Ich muss mir mal die gewerblichen Inserenten der FAZ genauer anschauen. Inklusive der verschachtelten Deckadressen für Anzeigenaufträge. Bald.

Die FAZ. Bei einem Monatsabopreis von 39,90 € für die digitale Variante.

Ähem, wofür?

Ergänzung:

Lapsus genialis telekomikis = Völlige Fehleinschätzung eines abgedrehten? Vorsitzenden eines Großunternehmens, der um die realen Resultate der konzerninternen Ausbildungsqualität sehr gut Bescheid weiß?

Bei uns im badischen Ländle nennen wir SprachblasenPumper auch Rosstäuscher. Kommt übrigens aus dem Pferdehandel. Rentenberechtigte mit nicht zugelassenen Medikamenten hochgespritzte Gäule als Rennpferde verkaufen wollen. Gibt es auch bei Hunden. Leider!  




1 Link führt zu FAZ-Online mit Beitrag vom 06.06.2016 20Uhr29
2 Link führt zu Wikipedia mit Artikeldaten Änderung vom 12.04.2016 13Uhr07

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PleistozänMaterial, Moppelitis, noch eine Finsterspinne im Anflug? [Update]


10.06.2016 Prima, die Abfahrt ab Koblenz HBf mit dem 06Uhr05 Dampfer erfolgt pünktlich. Auf der Transportstrecke nach Düsseldorf HBf schleichen weder von rechts noch von links irgendwelche Verzögerungsminuten hinzu. Die neben, im und auf dem Gleis [ zuweilen auch in den Weichen selbst ] wohnenden Verzögerungsminuten. Perfekter Übergang auf eine der im Tiefparterre herumhummelnden U-Bahnen des Lokalbetreibers. Pünktliche Ankunft am Arbeitsplatz.  

Die Rückfahrt habe ich mit dem 18Uhr27 geplant. Der ist leider total ausgefallen [ technischer Defekt wo genau auch immer ] und immerhin wird ein Ersatzzug angeboten. Selbiger rollt mit zwanzig Minuten Verspätung in Düsseldorf ein. Natürlich ohne Bistrowagen, dafür mit dem verhärmten Servicepointchen, verschämt als Alibiliveranstaltung in einem Abteil untergebracht.  Ich nenne das Teil ab sofort <Gruber im Zug>. Immobility statt Mobility im Transportwesen der Fleischpäckchen.

Die Damen und Herren des DB-Führungszirkels [ 3400 Manager ] speisen derweil fürstlich (Menge 1) im AngesagtRestaurant oder auch nur (Menge 2) zu Hause bei der Gattin/Lebenspartner oder vielleicht im (Menge 3) Fremdappartment. Wenn das nicht zutrifft, gibt es (Menge 4) erstklassige Escortservices [ pscht....., Du, die haben besondere Serviceleistungen, da moppelt der Bär... ] in der Republik, wo der Neugierige sicherlich die in Menge 1 + Menge 2 + Menge 3 nicht Untergebrachten wohlbehalten kichernd [ weitere Geräuschkulissen vermag ich mir nicht vorzustellen ] auffinden kann.

Ein wahrhaft uralter Wirtschaftswunderzug. Rosa/Rot bepolstert die 1. Klasse Abteile, die 1. Klasse Abteile umdeklariert bei der heutigen Ersatzfahrt zu 2. Klasse Abteilen. Fußstützen wie für Flusspferde gemacht. Diese Fußstützen sind dermaßen massiv gefertigt, da könnte man locker einen LKW dranhängen. Und das Platzangebot erst: Platz wie Graf Koks ihn sich wünschen würde. Der Charme der Republik aus den 50-er Jahren. Natürlich wirkt alles ein bisschen abgeschrabbelt. Alles wirkt wie aus der Zeit, als Reisen noch plüschig wohliges Wohnzimmerflair verbreiten konnte.

Wagemutig die Ankündigung nach dem Verlassen des HBf Köln um 19Uhr20, dass der StahlWurm mit plus 25 Minuten Verspätung den nächsten Bahnhof erreichen wird. Das gilt es zu checken im Zielbahnhof Koblenz, ich gehe da eher von 34 Minuten aus. Mal gucken, was da so rauskommt! Bemerkenswert die Klima-Kühlleistung in diesem Waggon. Leise säuselnd. DIE können auch leise säuseln. Hey, das finde ich klasse. Und bei genauer Betrachtung fällt mir auf, dass die Luftschlitze (Stahllamellen) der Lüftungsanlage auf einer Höhe angebracht sind, damit sitzende Fleischpäckchen mit einer Körpergröße von 170 Zentimetern auf den vorgebauten Lüftungsschlitzen den Ellbogen ablegen können. Und nicht ständig bei der Aktion abrutschen. Haben DIE früher [ im Pleistozän ] etwa Probesitzen beim Waggonentwurf betrieben? Also in der Phase der Erprobung ausführlich getestet [ Merkmal: Nutzerorientierung ] und dann erst wurde der endgültige Konstruktionsplan erstellt und dann wurde geschweisst und genietet? Wundern würde mich das angesichts des Ergebnisses nicht.

Es sind schlußendlich 28 Minuten Verspätung beim Einlaufen in den HBf Koblenz. Kontrolleure huschen bei dieser Fahrt an den Fleischpäckchen vorüber. Einfach so. Keiner will eine Fahrkarte sehen. 

Heute gibt es ein Nädelchen für das Pendlerehrennadelkissen. Der Igel wächst.

Ach jesses, die Verleihung des Pendlerehrennädelchens in Bronze [ mehr wird es wohl nicht werden ] wird beim/bei der  Nachfolger/Nachfolgerin des momentan agierenden Bundespräsidenten stattfinden. Wenn das dann die 1 [ der untere der zwei aufgeführten Namen ] werden sollte, gehe ich nicht hin. Übrigens konnte ich zu dieser Einrichtung der Humboldt-Universität Berlin noch nicht einmal ein Curriculum finden. Die Humboldt-Universität Berlin gerüchteweise auch noch nicht. Aber rumtoben durften die Mädels [ darf man das in 2016 noch schreiben, ohne das SEK vor der Haustüre befürchten zu müssen? ] da. Gaaaaanz intensiv rumtoben durften die da.  Nicht mal zehn Pferde bringen mich dann ins Schlösschen. Die Dame aus dem von mir verorteten Gendersumpf der Humboldt-Universität Berlin darf aktuell beim Bundesverfassungsgericht arbeiten. Brrrh. Da sammle ich meine Pendlerehrennädelchen so lange, bis was Besseres kommt. Garantiert. Jetzt wächst tatsächlich mein Risiko der Nichtverleihung des PendlerehrennadelOrdens, denn das Amt des Bundespräsidenten umfasst eine erste Amtszeit von fünf Jahren [ könnte noch mal was drangehängt werden ]. Dann bin ich im Rentenstatus. Und Rentner hätten bei der oben angeführten Dame welche Chance zur Einladung ins Schlösschen? Kämen dann auch Rentner hin, welche dem Kriterienkatalog der 60-Geschlechter-Sozialisierung entsprechen [ könnte noch klappen, Schniedelbesitzer gucken einfach orientierungslos, wirkt immer! ] UND das Bekennerschreiben dieser Ersatzreligion unterschreiben UND schriftlich versichern, niemals die Literatur der Aufklärung gelesen zu haben UND keinesfalls andere Schriften als die Genderschriften zu lesen oder gelesen zu haben? Beim letzten Kriterium gehe ich dann ko [ Plattfischdesign ]. Ich als Überzeugter des Werkes von Herrn U. Kutschera " Das Gender-Paradoxon - Mann und Frau als evolvierte Menschentypen " [ ISBN 978-3-643-13297-0 ].

Miese Aussichten.

By the way, Scientology ist keinen Deut besser. Zeugen Jehovas übrigens auch nicht, die habe ich vor Urzeiten ein Jahr erforscht. Identischer Vorrat von Substantiven/Handlungsweisen anzutreffen: Missachtung, Gewalt, Zerstörung, Geld scheffeln, Menschenbeugung, RasseZuchtGedanken. 

Gruselig. Echt bäääh.

Der ungeheure Verdacht lautet: Gender= SPD ?

Und die anderen Parteien halten die Schuhlöffel bereit?

Die auf der rechten Seite der obigen Gleichung nach dem Gleichheitszeichen sind hoffentlich bald bei realen 8 Prozent angekommen. 18 Prozent sind in Kürze erreicht, da bin ich mir sicher. Der ehemals honorigen Partei schlabbern die Hosenbeine schon mächtig um die staksigen Beinchen herum. Zu Recht übrigens. Flatulenz-WindchenFähnchenHalten kann jeder/jede/welchesGeschlechtAuchImmer Depp/Deppin/jetzt wird es unlösbar in der Ausdrucksweise.

Wer sich mit dem Thema Gender noch nicht befasst hat, hier ein wunderbarer Beitrag zu dieser Beschäftigung von überbezahlten wohlstandsgenährten Denkbefreiten, welche von der realarbeitenden Bevölkerung mit durchgefüttert werden müssen. Müssen! Gefragt hat mich jedenfalls niemand. Kommt mir so vor wie die GEZ-Gebühr. Ob Du es willst oder nicht, Du musst einfach die Kohle abdrücken. Sonst darfst Du einrücken. Hinter die Fenster mit vertikalen Stahlstäben. Zur Beugung.

Und als Lekkerli zum Wochenende noch ein älterer lesenswerter Artikel aus dem konservativen WeltlageBerichtsPostillchen " Die Welt " 3 [ ich komme immer mehr durcheinander, gehört das Blatt zum Friede Springer Zirkus oder dem Liz Mohn Zoo? In Deutschland haben wir ja nur noch wenige Großfamilien, welche nach dem 5-Gang-Menü gemeinschaftlich beschließen, was am nächsten Morgen in den Zeitungen der Republik zu stehen hat. Proscht, gib mal noch einen Dujardin rüber, Lizzie....... Ach, Friede, hast Du schon beim Chefredakteur angerufen? .... Pruscht.......] .

Wochenende.





1 Link führt zur HU-Berlin letzte Änderung 01.06.2016

2 Link führt zu FutureZone mit Erstelldatum 10.06.16 15Uhr26

3 Link führt zu WeltOnline Artikel vom 23.12.2008

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Rumpel-di-pumpel-mit-dem-Zeitdieb-unterwegs

06.06.2016 06Uhr05 Der Wirtschaftswunderzug rollert heute umgekehrt gereiht und ohne den legendären Waggon vier los. Hinter Waggon fünf hängt statt des Waggons Nummero vier eine rote Lok, in welche wir Fleischpäckchen ja nicht einsteigen dürfen. Pünktliche Abfahrt. Die Klimaanlage hat das Säuseln vollständig eingestellt. Ich behaupte, die schläft noch den Schlaf der Gerechten. Schnorchel weiter. Die Ankunft im HBf Düsseldorf mit plus neun Minuten versaubeutelt dann wieder den "weichen" Anschluss an die im Tiefgeschoss herumhummelnde U79 des lokalen Betreibers Rheinbahn. Die Ankunft am Arbeitsplatz verspätet sich entsprechend. Also geht die Mittagspause zur Kompensation drauf.

Well done. 

Die Rückfahrt trete ich mit dem 14Uhr46 Intercity ab Düsseldorf HBf an. Angekündigt in der BahnApp mit einem Bordbistro. Ich weiß, das gehört zur Kategorie DB-Bullshit. Freundlicher ausgedrückt: Die Märchenonkel/Märchentanten treiben wieder ihr Unwesen in der BahnApp. World-Wide-Web ist ja soooooooooooo geduldig. Geduldig wie eine Raucherlunge. Und wenn dann noch die DB-VirtualReality [ SchönredenNachZuvielAlkoholAlternativAndersartigeDrogen ] auf RealTastatur trifft.

Bääääng.

Da klopft halt kein Aufrechter [ Robin Hood der Schlechtbehandelten ] mit dem Hämmerchen auf die Schreibfingerchen, wenn inhaltlicher BullshitTango über die Tastatur des/der Operators/Operatorin reingehämmert wird. Aller Wahrscheinlichkeit hat die DB die Planer/Schreiberlinge/Bitklopfer aus der Konkursmasse der regulären Zeitungsbetriebe rekrutiert.

Naja, der angekündigte Erste-Klasse-Waggon findet sich noch nicht mal im vorgesehenen Gleisabschnitt E. Anzeigetafel mit Eigenleben? Vermutlich wird ein Teil des Zuges verlustig gegangen sein. Strukturierte Längenbeschränkung nennt sich das bestimmt im BWL-Lockenköpfchen-Kauderwelsch. Ich nenne das verschwindibust.

Worin genau besteht wohl die besagte strukturierte Längenbeschränkung des StahlContainerWurmGebildes der DB?

Natürlich, mindestens der Bordbistrowaggon glänzt durch Abwesenheit. Es handelt sich um einen Pleistozän-Wirtschaftswunderzug mit rot-bläulicher-musteriger-Stoffbepolsterung. Gaanz alter Zosse! Darf noch nicht auf die BahnGnadenWeide und vor sich hin rosten. Nein, darf er nicht. Der muss rollern, bis die Nieten wegflitzen. Wie goldig, die Sitze mit den zartrosa Kopflätzchen. Im Angesicht der völlig unter den Teppich gekehrten Reinigungsleistung [ ein weiterer Verlust im Getriebe der DB ] des StahlContainerVerschiebers nenne ich diese Kopflätzchen nur noch LäuseTennisPlätze. Hey was ein Topspin-Aufschlag, mitbekommen? Nö? Echt nicht? In-Ears drinlassen, Lupe raus, genaaaaau gucken. Besser als Dschungelcamp mit den Silikonhügelchen. Geradezu spannend. 

Der ungeplante Stop auf offener Strecke um 14Uhr55 verheißt nichts Gutes. Die Lautsprecherdurchsage verkündet eine Streckenstörung. Nach 10 Minuten Aufenthalt fährt die Stahlschlange wieder. Immerhin viel Grün ums uns herum. Beim Verlassen des HBf Bonn haben wir eine Verspätung von vierzehn Minuten erreicht. Und eben nicht die in der BahnApp angezeigten plus zehn Minuten Verspätung. Wobei die in der BahnApp angezeigten plus zehn Minuten erst bei Remagen durch eine Weichenstörung hervorgerufen werden? Was bitte soll das denn? Fehlanzeige bestimmt. Endverspätung beim Einrumpeln in Koblenz HBf beträgt 12 Minuten. Da hat dann jemand mit Vollgas noch Zeit rausgeholt.

Hinfahrt    → plus 9 Minuten
Rückfahrt  → plus 12 Minuten

Fahrzeit theoretisch für Hin-Rückfahrt → 2 Stunden 55 Minuten
Fahrzeit real für Hin-Rückfahrt                → 3 Stunden 16 Minuten

Wie lautet die Aussage des StahlContainerVerschiebers? Züge, welche bis einschließlich 5Minuten59Sekunden abweichend vom offiziellen Fahrplan später losrollern, gelten als verspätet? Ziel heute mal wieder voll erreicht, IHR ManagementKumpels aus dem Planungssumpf der DB. Mit dem Überschreiten der legendären 5M59S Marke.

Garantiert verstecken sich die Full-Sumpf-Generatoren wieder hinter der außergewöhnlichen Wettersituation. Stimmt: Wasser in unterschiedlichen Aggregatzuständen kommt auf die Erde nieder. Aber das Problem plagt EUCH doch schon bei Laub, Schnee und zu dichtem Nebel. Behaltet die fauligen Ausreden für EUCH.

Jesses.

Geht doch Blumen gießen. Dort              




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