Ausschwärmen + selbst beklaut werden?


07.08.2016 Das Geschäftsmodell der Bundeswehr soll, wie in diesem Artikel 1 berichtet wird, erweitert werden. Aha! Präsenzshow.

Vornerum die Präsenzshow und die Beteiligten [ Gute und Böse ] bedienen sich aus denselben 2 Depots?

Welchen Depots denn nun?

Zum Beispiel diesem hier 3 .

Oberpeinlich.

Für die Regierung.

Hintenrum die/der Mittelkürzung/MitteleinsatzNichtKontrolle/Materialschwund bei der Bundeswehr. Vornerum dann öffentlichkeitswirksam Soldaten in der IndenKriegZiehAusstattung zum Beispiel an Bahnhöfen auftreten lassen.

Lächerlich.

Das Darstellerriege der derzeitigen zuständigen Regierungsabteilung [ hier: Verteidigungsministerium ]  könnte auch in einem Manga 4  auftreten.

Lächerlich.



1 Link führt zu SpiegelOnline Artikel 12.04.2016 06Uhr57
2 Link führt zu www.uni-due.de
3 Link führt zu WeltOnline Artikel vom 18.03.2014
4 Link führt zu Wikipedia Artikel geändert 26.06.2016 11Uhr11

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Angstwellenreiter? Pendeln + pampige Weichen, der Müll + ein Lob


Kotzartikel des Monats August 2016

Themenblock: Änderung der Störerhaftung. Pssst, wer jetzt vermutet, dass es sich um die Störerhaftung in Verbindung mit dem "mysteriösen" Internet handelt, liegt jetzt völlig richtig.

Der Artikel bei der FAZ Online darf hier beäugt 1 werden. Ein Autor mit akademischer Höchstbetitelung. Vorweg: Verbal zündelnde Vertreter [ Textbausteine von der Medienindustrie per Abo bezogen wahlweise vom wissenschaftlichen Mitarbeiter zwangszusammenklöppelt ]  der Akademikerklasse gehören nach meinem Empfinden in die Riege der Hallo-Ich-Brauche-Noch-Einen-Carport-Für-Die-Tessin-Villa-Und-neue-Titten-für-die-Freundin-Autoren.

Stichwort: Mietmäuler

Der Lebenslauf des Autors lässt sich hier beäugen 2 .

Die Liste der möglichen Mietmäuler wird immer länger.

Die technische Seite hat der Autor nicht erfasst. Das möchte ich einem Juristen auch nicht übelnehmen. Das Curriculum der Jurisprudenz lässt keine Spielräume bei den meisten Absolventen zu. Die Hauptsache, irgendwas losgepöbelt. Die unsicheren Zeiten im Hinterkopf erzeugt der Autor eine zusätzliche Angstwelle. Angstwellenerzeugungsgeschwafel mit dem hier gewählten Einstiegsvokabular: " .......für Hacker und Bombenbauer ......"

Gewagter Vergleich aus der geerdeten Realwelt: .......für Innenminister und das Wehrbeschaffungsamt .....

Auch noch möglich: ..........für Straßenbahnschaffner und Terroristen..........

Und das ist auch möglich: ...... für die Kanzlerin und die Wirtschaftsverbrecher............

Plattes Korrelationen-/Koinzidenzen- Geschwätz. Tja, die Ausbildung hat halt nicht bis zum Substantiv Kausalität und der Erschließung der Inhalte gereicht. Bedauerlich. Sehr bedauerlich.

Ich übertrage das Geschwurble aus dem Feuilleton der FAZ Online des besagten Autors in die Realwelt. Ich zitiere den letzten Absatz und hier den Textausschnitt Eins

 ".....Anonymität kann aber wie alles missbraucht werden...."

Munter geht es weiter im Absatz mit der Betextung Zwei

".....Mögen Täter künftig auch anonym bleiben. Ihre Opfer bleiben Opfer. "

Bei der Gelegenheit: Früher wurden auch Verbrechen über das Telefonnetz/Postnetz geplant. Heute muss das Internet für ALLES herhalten. Für die Planung und Umsetzung. Mir sind keine Beispiele bekannt, dass damals, in den Zeiten des kabelgebundenen Bakelittelefons, einer auf die Idee gekommen wäre, dass nur derjenige das Telefonnetz benutzen darf, der auch als Anschlussinhaber registriert war. Das hätte ja ganze Familienverbände in den Kollaps getrieben. Und erst die schreckliche Situation für den anonymen Einbrecher, der nach den Wahnvorstellungen des Autors dann auch nicht seine Kumpels aus der eingebrochenen Wohnung hätte anrufen dürfen. Weil, ja weil ja nicht registriert. Oweh! 

Tja, Herr Autor, was basteln wir zukünftig im öffentlichen Straßenverkehr oder im ÖPNV oder beim Einkaufen bei Edeka [ Lidl, Tengelmann etc ]  oder beim Bergwandern zusammen? Jeder kann bisher ohne Authentisierung-Authentfizierung-Autorisierung 3  unterwegs sein und jeden Scheiß bauen. Bis zur Verkehrskontrolle/Fahrkartenkontrolle. So ist es nun mal. Und selbstverständlich kann dies nicht nur alles missbraucht werden.  Es wird missbraucht. Ohne Zweifel. Darf ich also damit rechnen, dass in Bälde die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr oder im ÖPNV oder beim Einkaufen bei Edeka [ Lidl, Tengelmann etc ]  oder beim Bergwandern ähnlich reguliert werden soll wie der Herr Autor es gerne im Themenbereich der Störerhaftung geregelt haben wollte?

Ja? Soll es das werden?

Vielleicht eine einzurichtende Zentralstelle für die neu zu schaffenden Ich-darf-anonym-bleiben-Ausweise und die Ich-darf-nicht-anonym-bleiben-Ausweise? Die Neuauflage 2016 ff. angelehnt an das hier 4 ?

So,so, das steckt also dahinter?

Tja, Herr Autor, das gab es schon einmal. Das totalitäre in Deutschland [ das derzeitige Nordkorea lasse ich außen vor]. Die Juristenausbildung sollte justiert werden: Mindestens plus 100 Stunden Geschichtsunterricht. Inklusive Modulprüfung. Wer nicht besteht, fliegt. Ganz weit weg. Fliegt aus der Ausbildung. Eine solch justierte Juristen-Ausbildung könnte nicht verhindern, dass Charakterschwache durchkommen. Aber die zahlenmäßige Überflutung könnte sich dramatisch reduzieren lassen. Die zahlenmäßige Überflutung durch Charakterschwache.

Bestimmt parken Die sich dann in der von RaupkopierMördernGemeinFiesTypen bedrohten Film-/Musik- Industrie.  Und bekanntermaßen holen deren Vertreter immer den größtmöglichen Hammer heraus, um die eigenen Pfründen zu sichern. Wie der Autor mit seinem FAZ-Beitrag?

Wääääh!
 
Zurück zur 1435 mm Realität.

Dienstag 02.08.2016 Mit dem 06Uhr05 Stahlwurm von Koblenz aus sieht es ganz gut aus. Waggonmäßig betrachtet. Vollzählig. Und der StandardZugTriebKopf brummelt an der Stahlwurmspitze herum. Das arme Rolltreppchen am Bahnsteigdoppel vier/fünf verharrt weiterhin im halbreparierten Zustand. Bergauf rollert die Treppe, bergab immer noch nicht.

Pünktliche Ankunft in Düsseldorf HBf.

Der um 16Uhr27 in Düsseldorf startende Intercity marschiert pünktlich am Bahngleis auf. Die Waggonreihung entspricht der Anzeige im Bahngleisdisplay. Sapperlot. Irgendwo lauert immer mal ein kleines Komforthäkchen herum. Heute die im Bistrowaggon ausgefallene Kühlung. Die Kühlung für die Getränke. Für das Bistroinnere vermelde ich reichlich frischliche Temperatur. Nun gut, dann eben ein Seniorenbier. Schön vorgewärmelt. Offensichtlich snd alle Sicherungsautomaten rausgeflogen, denn ein Glas für das Flaschenbierchen gibt es nicht. Kein Geschirrspüler betriebsfähig. Brrr, es zieht wirklich frischlich durch die Bude.

Na wer sagt es denn. Beim Verlassen des Kölner HBf verlautorgelt die Lautsprecherdurchsage, dass eine Weichenstörung im Einzugsbereich Bonn zu Verspätungen führen wird.  Bereits nach jetzigem Kennntnisstand sollen es 20 Minuten Verspätung werden. Immer diese renitenten Weichen. Auf der anderen Seite: Wer nicht gepflegt und gehegt wird, pampt hal mal rum. Nachvollziehbar. Schließlich wohnt auch in der Weiche und um die Weiche herum ein zwar unsichtbares, aber existentes Irgendwas. Gaaanz sicher. Gilt nicht überdies die Regel: Ohne Fett und Strom pampt die Weiche schon?

Ü/==?$$Fu345.

Es werden schlussendlich 15 Minuten Verspätung.

04.08.2016 Die Rolltreppe zum Bahnsteigdoppel vier/fünf verharrt weiterhin im teilreparierten Zustand. Ist das etwa eine Auswirkung der Ferienzeit? Der vor sich hinzischende Stahlwurm (hört sich nach dem Drucklufttest für das Bremssystem an) scheint waggonmäßig vollständig zu sein. Kaum in Waggon vier, höre ich das leise Schluchzen. Ja, das Schluchzen des Reservierungscomputerchens. Heute hat die Reservierungsdiskette, wie so oft in diesem Jahr, nicht den Weg zum 06Uhr05 Zug in Koblenz gefunden.

Pünktliches Einlaufen in den HBf Bonn. Und ebenso pünktliches Einlaufen in den HBf Köln. Mal sehen, was das Zentrum der Verspätungsminuten aus der Situation bastelt. Das gemächliche Einlaufen in den HBf Köln gibt mir die Zeit, die SprühPhantasie der nachtaktiven Künstler an den Schallschutzwänden zu begutachten. Doch, das gefällt mir. Allemal schöner als Rauhfaser weiß. Oder Beton in EinheitsGrau. Weit weniger attraktiv sind die Einblicke in so einige Balkone bzw. Hinterhöfchen. Da scheint all das rumzufliegen, was eigentlich in die Mülltonne gehört.

Ah, da sind sie jetzt doch von allen Seiten herbeigeschlichen. Die Verspätungsminütchen. Plus 11 Minuten beim Einlaufen in den HBf Düsseldorf.

Die Rückfahrt mit dem 16Uhr27 startet halbwegs pünktlich. Nun ja, in Köln wird es sich wieder weisen, wieviele Verspätungsminütchen dazu geschlichen kommen. Gucke da, beim Verlassen des HBf Köln haben sich 8 Minuten Verspätung kichernd am Zug festgeklammert. Die leichte Häme im Kichern kann ich gut vernehmen. Bis unter die eingestöpselten In-Ears kann ich es hören. Mittelschwer giftiges Zischeln gesellt sich zur Häme hinzu.

Es werden dann 14 Minuten Verspätung.

Tagesleistung: 25 Minuten Verspätung. Verdammt, der neue PendlerehrennädelchenIgel ist noch nicht angekommen. Das heutige Nädelchen bewahre ich in einem kleinen Schraubenkästchen auf.

05.08.2016 Wowh, die Rolltreppe wurde repariert. Jetzt gleiten die Hoch- sowie Runtertreppchen wieder gleichmäßig vor sich hin. Der Bahnsteigservice für Fleischpäckchen mit schwerem Gepäck funktioniert wieder.

Der Stahlwurm mit Abfahrt 06Uhr05 rollt pünktlich aus dem Bahnhof Koblenz raus, verfügt über eine funktionierende Reservierungsanzeige und tatsächlich, bis Köln [ dem Auffanglager aller deutschen Verspätungsminuten im Bahnwesen ]  trübt kein Wässerchen die Reise. Juppidei, los geht es in Köln? Neeeein, nur ein paar Meterchen. Auf der Rheinbrücke stoppt der Stahlwurm etwas unsanft. Mann, mann, wenn ich dieses Abfallsammelsurium auf der Brücke so angucke, dann frage ich mich schon, wofür es Mülltonnen gibt. Und warum die Mülltonnen so unbeliebt bei nicht wenigen Zeitgenossen sind, frage ich mich auch? Warum bloß? Es geht weiter. Ich nenne die häufigen Haltereien auf dieser wohlgestalteten Stahlbrücke ab sofort "Look-to-the-Waste-of-the-Bridge-Stops". Wenn der Stahlwurm auf dieser Kölner Brücke einen Stop einlegt, weil entweder ein Zugverband vor uns herumwichtelt oder in umgekehrter Fahrtrichtung der Zugführer verkündet, dass wieder alle Bahngleise besetzt sind. Von anderen Zügen natürlich. 
 
Na gut, mit 6 Minuten Verspätung schlingert und rangst der Stahlwurm an den Bahnsteig in Düsseldorf.

Die freitägliche Rückfahrt wage ich mit dem 16Uhr27 IC. Oh, oh, da hat die VerkehrsLeitPlanAnzeigeGeneralStabsStelle nicht realisiert, dass der Stahlwurm in umgekehrter Waggonreihenfolge unterwegs ist. Des öfteren merken die Generalisten das und dann erfolgt eine BahngleisLautsprecherAnsage. Hilfreich zur Orientierung. Heute schwebt der IC wie mit einer Tarnkappe herein. Das Gehopple und Gerenne der falsch platzierten Fleischpäckchen startet schlagartig. Das tue ich mir heute nicht an und werfe mich auf ein freies Plätzchen in einem Standard-2.Klasse-Waggon. Wie gut, dass ich ohne flüssige Bevorratung keinen Zug mehr besteige.

Grundsätzlich verstehe ich dieses dermaßen häufig auftretende WaggonVertauschSpielchenOhneÜbertragInDieZuganzeigeAmBahngleis nicht. Im Gegensatz zum öffentlichen Straßenverkehrssystem, welches jeder PKW, LKW, Motorroller, Fahrrad oder Dreirad [mit Einschränkungen] berollen darf, ist der gleisgebundene ÖPNV doch übersichtlich zu managen. Die Gleisstrecken gibt es nicht doppelt oder dreifach mit unbekannten Umfahrungen oder Abzweigen, die Gleise selbst sind nicht einfach mal verlegefähig wie ein erstklassiger englischer transportabler Rollrasen, die auf den Gleisen herumhoppelnden Züge [Personen-, Güter- und Reparaturzüge] können nicht beliebig an irgendeiner Stelle auf die Gleise draufhupsen. Alle beteiligten beweglichen Elemente sind erfassbar bzw. erfasst. Wo die Teile rumstehen oder rumkurbeln, kann dank GPS nahtlos auf den Karten abgebildet werden. Die WaggonZusammensetzung eines FleischpäckchenTransportVerbandes beim Start kann zentral erfasst werden und das Vertauschen von Waggons bzw. Änderungen bei den Zugverbandsfolgen kann nur an Sackbahnhöfen stattfinden ODER wenn ein Richtungswechsel angesagt ist ODER wenn ein defekter Waggon aus dem Zugverband herausgelöst werden muss. Alles erfassbar. Die Änderungen werden nicht per Post verschickt und keiner benötigt zur Durchgabe etwaiger kurzfristiger Änderungen die Verlängerungstrommel mit 2-Ader-Kupfer-Kabel mitsamt einem Bakelittelefon. Nein. Alles per Funk. Mobil also.

Habe ich irgendwas übersehen? Liege ich völlig daneben? Die Ausrede, dass da kein benutzerfreundliches Wischel-Klick-Mobilgerät mit entsprechender Softwareoberfläche zur Verfügung stehen könnte, lasse ich jetzt nicht durchgehen. Das wäre auch zu billig. Als Ausrede.

Woran hängt es dann?

By the way in Wiederholung ein Lob für die in den Zwischengängen patrouillierenden Kontrolleure/Kontrolleurinnen. Bis auf gaaaaanz seltene Ausrutscher erlebe ich professionell-freundliche Mitlebewesen. Lob. Jawoll.

Aufschlag in Koblenz HBf mit 5 Minuten Verspätung.

Wochenende.




1 Link führt zu FAZOnline Artikel vom 04.08.2016
2 Link führt zu Onlinepräsenz http://www.medienrecht.th-koeln.de Aufruf am 05.08.2016
3 Link führt zu datenschutzbeauftragter-info.de Artikel vom 24.06.2016
4 Link führt zu Wikipedia Artikel geändert 03.08.2016  04Uhr13

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Mit den Waffen einer Frau - aus der Spur gelaufenes Qualitätsmanagement beim ZDF?


04.08.2016 Empörung.

Die bisher hochinteressante Sendungsreihe 37 Grad im ZDF [ BRD-Staatsfernsehen ] hat am 02.August 2016 um 23 Uhr [ warum eigentlich so spät, welche Zielgruppe mag das wohl ansprechen sollen? ] die Sendung Mit den Waffen einer Frau 1 gesendet. Der gräßliche Flashplayer wird wieder benötigt. Sei es drum.

Über den Titel des 30-minütigen Beitrages ließe sich trefflich streiten. Offensichtlich sitzen beim ZDF vermehrt Wesen, die einer nichtpolarisierenden Sprache völlig abgeneigt sind. Sei es drum.

Den Beitrag empfand ich als interessant, wenngleich die Tiefenschärfe anderer 37 Grad Sendungen hier nicht erreicht wurde. Sei es drum.

Bei Minute 29:08 [ im Abspann gewissermaßen ] wird der ganze Sendungsbeitrag desavouiert. Mit einem einzigen Satz. Beginnt bei 29:08.

Das, oh ZDF [ BRD-Staatsfernsehen ], hätte nicht gesagt werden dürfen. Nicht beim ZDF. Mit satten Beiträgen vom Bürger finanziert. Ausgestattet mit einem eindeutigen Auftrag. Bei der RTL-Gruppe [ Markenzeichen: Rammeln, töten, lallen ] gehört solcherlei zum Grundwortschatz. Dem beschränkten. Grundwortschatz. Von RTL.

Die Endkontrolle hat bei diesem Beitrag der 37 Grad Sendungsreihe zum Schluss gefehlt. Aber offensichtlich hat Mann/Frau/welchesGeschlechtauchimmer sich gedacht: Wie der Titel, so der Abspann. Nicht denken. Machen.

Ein Satz wie im 3,8 Promillezustand nachts um 00:30 in der Düsterkneipe. Wahlweise Studentenwohnheim einer schlagenden Verbindung. Oder nach zu langen Linien frühmorgens auf der Glasplatte.

Jesses.



1 Link führt zu http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/402#/kanaluebersicht/402

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Miele + was ein Typ wie ich [Pleistozän] überragend findet


Häusliche Mitteilung der anderen Art.

Im Juni 2016 hat der Geschirrspüler Ausfallerscheinungen. Die Fehlermeldung F70 prangt keck im Display rum. Reinigungsvorgang abgebrochen. Nix geht mehr. Nada!

Meine allumfassende Neugierde, was denn das nun genau zu bedeuten hat, ergibt bei der Recherche im WorldWideWeb: Der Sicherheitsschwimmschalter im Bodenbereich hat registriert, dass sich ungehörigerweise Wasser im selbigen Bodenbereich angesammelt hat. Und dann der dort montierte Schwimmschalter aus Sicherheitsgründen zum Abschalten der Maschine geführt hat. Parkettschonung. Nachbarschaftsschonung.

Well done.

Trotzdem: So weit so big Shit.

Auch ich teste dann alles aus, um dieses vermaleidete Spülen von Geschirr (Maschine prallvoll mit allem, was der Haushalt zu bieten hat) irgendwie zu vermeiden. Gesagt. Getan. Kurzwahlprogramm mit maximal 20 Minuten angeworfen.

Maschinchen spült.

Bis zum Ende.

Dann wieder die bekannte F70 Fehlermeldung im Display.

Ein jeder ahnt es: Das praktiziert der Verbraucher so lange, bis es nicht mehr will.

Es (das Geschirrspülmaschinchen) wollte nach 14 Tagen nicht mehr. Spülen. Und überhaupt.

Okay. Ich gebe mich geschlagen.

Autorisiertes ServiceUnternehmen vor Ort angerufen und einen Inspektionstermin vereinbart.

Der Inspektionstermin hat zum Ergebnis, dass Reparaturkosten in Höhe von 50 % der Neuanschaffungskosten des Geschirrspülers fällig werden, um die volle Funktion des Maschinchens zu erreichen.

Da wechsle selbst ich kurz mal auf Durchgang, Verweigerung und Gesichtsfarbverlust.

420 Euronen. Reparaturkosten.

Eine etwas ausufernde Recherche ergibt, dass alleine die Ersatzteile bei entspannten 240 Euronen liegen werden. Und dann müsste ich das noch einbauen. Traue ich mir zwar zu. Habe ich aber keinen Bock mehr drauf.

Der Hersteller des Geschirrspülmaschinchens erklärt sich auf Anfrage seitens des autorisierten lokalen ServiceUnternehmens bereit, ein Modell aus der mittleren Preisklasse mit einem erheblichen Preisnachlass als Austauschgerät zu liefern.

Wait, what. Der Hersteller bietet einen erheblichen Preisnachlass bei Lieferung einer neuen Maschine als Ersatz für unser Maschinchen, welches achtkommafünf (8,5) Jahre ohne jede Beanstandung einen guten Job gemacht hat?

Herzchen drauf, ElektropumpenDasKannIchKaumGlaubenVibrieren bei mir. Handschlag. Jawolli. Da mache ich mit.

Ich beginne, an das Bessere auf diesem Planeten zu glauben.

Abgekühlte zweibeinige Rechner werden zu jedem Zeitpunkt [vormittags, mittags, abends, tief in der Nacht ] belegen können, dass ich trotzdem draufgezahlt haben könnte. Mag sein. Nachvollziehen könnte ich das dennoch nicht.

Ich bin beeindruckt, weil

  • der Hersteller überhaupt reagiert.
  • ein für den Kunden interessanter Vorschlag in den Raum geworfen wird.
  • der Vorschlag in einem höchst attraktiven Endpreis für den Verbraucher resultiert.
  • das Schließ-Schluss-Endlich Pi-mal-Daumen 33 Prozent weniger als der Durchschnittspreis online sind.
Dieses kundenorientierte Geschäftsgebaren haben so einige der Palettenschieber in der Weiße-Ware-Branche seit langem nicht mehr drauf.

Beispielchen gefällig? Gerne.

Vorweg schicke ich ein dynamisches  ÜpLK/&%$FiDDTcktEuch8WQ . Kann sich jeder denken, was er so möchte.

Nehme ich mal den Hersteller/Vertriebler der Waschmaschinen wiederum jener überaus bekannten Firma , welche bis 2004 mit dem Slogan geworben hat  -- " Wir wissen, was Frauen wünschen" --. In weiser Vorahnung des bedrückenden Gendergeschwafels [ wer will, kann auch political correctness in diese große Sickergrube schütten ] seit 2004 agierend mit dem Slogan --" Heute leben".

Bei den Waschmaschinen oben erwähnten Herstellers/Vertrieblers sitzt unten rechts die sogenannte Abwasserpumpe [ ich glaube, manche nennen das auch Laugenpumpe ] und genau jenes Pümpchen guckt mich alle vier (4) Jahre völlig flügellos an, wenn ich dann mal das FrontSchraubDeckelchen abnehme. Weil die Maschine nicht mehr abpumpen kann. Dieser Anblick nach dem Abschrauben des FrontSchraubDeckelchens besagter Abwasserpumpe lässt sich vergleichen mit einem Motorflugzeug, bei dem nur noch die Antriebsnabe des Propellers zu sichten ist. Sonst nix mehr.  Mangels der Flügelchen des Propellers würde das Flugzeug NIEMALS abheben können. Wo kein Auftrieb, dort kein Aufsteigen. Und hier wird eben kein Wasser mehr abgepumpt. Punkt.

Und NEIN: Keine in den Hosentaschen versteckten Schrauben oder ähnliche absägefähige Klein(st)gegenstände haben die Flügelchen abgesägt. NEIN. Und bei uns wird auch nicht mit säurehaltigen Mitteln die Wäsche gewaschen. NEIN.

Besagtes Pümpchen kostet(e) im Schnitt zwischen 65 - 90 Euronen. Im Ersatzteilhandel [ die Umrechnung auf DM erspare ich mir hier ]. Ohne Éinbau. Ohne Versandkosten. Und alle Kontaktaufnahmen zu diesem weltbekannten Hersteller mit dem derzeitigen Slogan "Heute leben" betreffend das vorzeitige Verrecken des Pümpchens und wieso und überhaupt schmelzen da die Flügelchen weg und gibt es dann da kein Entgegenkommen beim Ersatzteilpreis verliefen im WeltAllNichts. Alles fruchtlos verlaufen. Verschleiss eben.  

Miele 6730 SC Maschine heute geliefert, aufgebaut. Schnackelt.

Ich bin mächtig beeindruckt. Vom gesamten Ablauf.

Hey, mein Zufriedenheitsgrinsen wird immer breiter.

Überragend.





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