Richtig schlechter Film: "Plötzlich Papa" mit Omar Sy


03.06.2017 Plötzlich Papa heißt der Film mit Omar Sy als Darsteller des Papas. Der Film hat mich verärgert zurückgelassen. Nach 30 Minuten Filmgucken wollte ich schon die Bluray aus dem Player reißen, aber wer einen Film verrupfen will, muss denselben ganz angucken. Das muss so. Halbe Sachen gibt es nicht. Durchhalten war angesagt. Bis zum vermutet triefigen Ende?

Ich zitiere einen Textausschnitt aus der welt-online vom 05.01.2017 1. Autor/Autorin des Artikels sind leider nicht hinterlegt. Finde ich immer wieder brizzelig.

<Zitatbeginn>Regisseur Hugo Gelin erzählt die Geschichte mit einem gut funktionierenden Schauspielerensemble, mit schönen Aufnahmen südfranzösischer Strände und des Londoner Stadtlebens sowie den charmanten Differenzen zwischen französischer und angelsächsischer Lebensart. </Zitatende>

Welchen Film hat der/die nicht genannte Artikelautor/Artikelautorin der Welt gesehen, um zu diesem schmeichelhaften Urteil [ siehe Zitat oben ] zu kommen? Ich sah ein Potpourri aneinandergereihter Filmsequenzen, die mit derartigen Zeitsprüngen miteinander verknüpft werden wollten, dass ich glaubte, stundenlang während des Betrachten des Filmes im Koma gelegen zu haben. Es fühlte sich so an wie der Text des Telefondienster: Kein Anschluss unter dieser Nummer. Ich fand keinen Anschluss. Oder vielleicht Einschluss?

Schwupp, war das Kind da, allerdings die Mutter auch gleich wech, schwupp, waren Papa und Kind in London [ Mutter immer noch wech ], schwupp, lebten Papa und Kind mit einem nicht näher bezeichneten netten bauchansatzkugeligen Typen in einer mondänen Behausung [ Mutter immer noch wech ]. Schwupp, war Papa erfolgreicher Stuntman [ lockere 10 000 Pfund/Monat ], schwupp, war das Kind beim Lebensalter von 8 Jahren angelangt.

Übrigens: Mutter immer noch wech.

Schwuppediwupp, stellte sich heraus, dass Papa dem Kind die Existenz der seit Beginn des Filmes verschwindibusten Mutter über, hach wie modern, Facebook mit gefakten Mitteilungen vorgaukelte.

Schwuppeldibupp, es schwabbeln in den aneinandergeklebten Filmschnipseln herein: Ein bisschen Schulprobleme beim Kind, ein mysteriöser Arztbesuch, zu Hause eine nach WaltDisneyWelt-Kriterien eingerichtete Superbude. Es haben den Auftritt: Die zwei Wohnungstüren, eine für den Papa, eine für das Kind [ mit unterschiedlichen Türhöhen, wie geckig ].

Schwappeldibopp, irgendwann mal meldet sich die verschwindibuste Mutter wieder zurück [ logo: über Facebook ] und möchte wieder Mutter sein. Natürlich mit Sorgerecht.

Schwappeldipiep, es kommt zur Gerichtsverhandlung. Papa erhält das Sorgerecht. Ein salomonisch entscheidender Richter hat gewirkt.

Schwappeldipups, die Mutter beantragt jetzt mal den Vaterschaftstest. [ Moment mal, hätte das jetzt nicht vor dem Schwappeldipiep stattfinden müssen? Grübel. ]

Schwuppeldipoep, der bisher als Vater agierende Schauspieler ist natürlich nicht der Vater. Die Mutter möchte das Kind zu sich holen. [ Wo blieb eigentlich der Mutterschaftstest? Grübel. ]

Schwampf, dampf, unerwarteterweise möchte das Kind aber bei Papa bleiben. Papa und Kind flüchten.

Schmerzdampf, Herzkrampf. Schlussszene: Mutter kommt zu den beiden Geflüchteten. Es wird offenbart, dass das Kind lebensbedrohlich und unheilbar erkrankt ist und seine Lebenserwartung mit Monaten beschrieben wird. Mmmh, also darum der mysteriöse Arztbesuch. Mmmh.

Herzschmerz: Kind stirbt.

Monolog. Filmende.

Ansprechende Dialoge? Ich habe keine gehört. Und mein Hörgerät hat frische Batterien.  
Ausdrucksstarke Schauspieler? Einzig der bauchansatzkugelige Typ. Ansonsten hätten da auch Pappfiguren anstelle der Schauspieler agieren können. Was eigentlich sollte die nörgelige Frau, welche dem Papa ständig Vorhaltungen gemacht hat?
Handlungsstrang? Bestimmt kennt der Regisseur denselben und hat denselben mit TopSecret deklarieren lassen.
Dramaturgie? Auf Valium 50 Niveau. Gottseidank lag neben meinem Sesselchen mein Florida-Taser. Sonst wäre ich sanft weggenuckelt.
Charmante Differenzen zwischen französischer und angelsächsischer Lebensart? Derlei Sequenzen müssen in meiner Fassung vollständig rausgeschnitten worden sein.
Humor, Sarkasmus, fühlbare Gefühlswallungen? Nix zu finden. Ich habe mein digitales Gefühlometer [ 32 Bit Auflösung Version 3.4.2017 ] angeschmissen. Bei einer Skala von 0 - 50 pendelte sich die Anzeige bei 9 ein.
Vibrationen? Also echte Tränen, echte Sorgenfalten? Die müssen den Zentrallieferanten von Botox am Set gehabt haben.
Pseudophilosophische Sprüche kurz vor dem Abspann? Kinder, Kinder, Textbausteine in völliger Tonlosigkeit vorgetragen gibt es beim Landesschülerwettbewerb für die Unterstufe. Ab und zu. Hie und da.

Boah, eyh, das war nix für mich. Bei imdb haben gepeilte 7000 Zuschauer diesen Film mit der Bewertung 7,4 versehen. Aha!

Wer was Ansprechendes gucken möchte, dem werfe ich zwei Möglichkeiten rüber:

Once upon a time in America 2 hat eine Bewertung von 8,4 bei gepeilten 240.000 Zuschauern. Und da sind mir beim Zuschauen schon mal die Tränchen aus den Augenwinkelchen geschlichen. Da habe ich gebebt. Echt.
Silver Linings 3 hat bei imdb eine Bewertung von 7,8 bei gepeilten 565 000 Zuschauern. Da habe ich auch gebebt. Echt.

Meine Bewertung des Filmes Plötzlich Papa mit Omar Sy als Hauptdarsteller: Von 10 erreichbaren Punkten vergebe ich 1,25 Punkte. Und frage mich keiner, woher der Viertelpunkt plötzlich kommt.

 

 

1 Link führt zu https://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article160882935/Erst-Party-dann-Ploetzlich-Papa-Omar-Sy-wird-vom-Lebemann-zum-Super-Vater.html

2 Link führt zu http://www.imdb.com/title/tt0087843/

3 Link führt zu http://www.imdb.com/title/tt1045658/


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Zertifikatshandel gefährdet? Reicht es bald nicht mehr für die Yacht?

 


31.05.2017 Leicht frischelige Temperatur um 5Uhr45 an Bahnsteig 5 im HBf Koblenz. Der sonnige Himmel verspricht einen wassertropfenfreien Arbeitstag. Der IC-Stahlwurm mit Zielbahnhof Binz (Rügen) wabert in umgekehrter Waggonreihung heran und ist bereit zur Fleischpäckchenaufnahme. Um 6Uhr07 stehen wir immer noch herum statt zu rollen und das Lautsprecherdurchsagesystem verkündet eine Verspätung von exakt 7 Minuten. Der Tag beim Gleisbeschicker DB beginnt verhalten, beinahe zögerlich.  

Nein, wir fahren los! Plus 9 Minuten.  Bis zur Gleisdrehscheibe Köln holen wir ein kleines Häufchen der Verspätung wieder "rein". Um dann bis zur Abfahrt aus HBf Köln auf den Ursprungswert der Verspätungsminuten zurückzufallen. Leider steigt in Köln eine unangenehme zweibeinige Telefonstimme [ Tonhöhe ähnlich dem Klingelton eines Bakelit-Telefons aus der uralten Postzeit ---> also Pleistozänzeitraum um 1980 herum ]  in Waggon 4 zu und setzt sich dauertelefonierend hinter meine Sitzeinheit. Ätzend. Selbst mit eingestöpselten In-Ears kann ich mich nicht der unangenehmen zweibeinigen Telefonstimme mit den inhaltsverblubberten Lauten [ Textteil - ÄÄÄh - Textteil - mehrfaches ÄÄÄh - Textteil ] erwehren. Wie gerne würde ich dem Typen das Mobilgerät funktionsunfähig machen und beispielsweise einmal um dessen Hals wickeln. Wenn das Mobilgerät bloß ein Kabel hätte. Hach, die guten alten Kabel-Zeiten. Vorbei. Finstere Gedanken blubbern umeinander. Wie wäre es mit einem drahtlosen Akkuzerstörer? Gibt es portable Störsender für den Frequenzbereich von Mobilfunkgeräten, welche mit einem kleinen ReichweitenEinstellKnopf ausgestattet sind? Damit ich beispielsweise im Radius von 2,50 Metern jedes Mobilfunkgerät aus dem Datenverkehr des Mobilfunknetzes herausschießen kann? Würde mir erst Mal reichen.    

Mit den 10 Minuten Verspätung von heute morgen hatte ich Glück. Die Fahrkarte für den 18Uhr27 IC-Stahlwurm, welche ich aus finanziellen Kalkulationsgründen [--> Euro, Geld, Kohle, Penunze, Schotter] vor 3 Wochen online ergattert hatte, erweist sich als Griff ins Klo. Während der 17Uhr48 IC-Stahlwurm pünktlich aus dem Düsseldorf HBf entweichen konnte und eilig in Richtung Süden streben durfte, verpeilt der 18Uhr27 sich völlig. Besser gesagt, er wird verpeilt. Die Einsätze der Feuerwehr, welche irgendwo bei Duisburg und angeblich auch zwischen Leverkusen und Düsseldorf über die Gleisanlagen hoppeln darf sowie ein Bombenfund bei Münster legen die Nord-Süd-Achse des Gleisbeschickers ins Koma. Plus 30 Minuten erscheinen für den 18Uhr27 IC-Stahlwurm erträglich angesichts der Zugfahrt-Stornierungen [ hau wech den Zuch ] für Grusel-RE und andere Gleisrumpelzüge. Die Stornomeldungen brodeln aus dem Lautsprecherdurchsagesystem hervor und lassen so manchen Gesichtszug von reisewilligen Fleischpäckchen entgleisen.

Ich muss mir den 18Uhr27 Stahlwurm in Zukunft abgewöhnen. Gefühlt hat dieser Zug mit zu vielen Verspätungen in den letzten Jahren geglänzt.

Seit der Gleisbeschicker Deutsche Bahn die Fahrpreise auslastungsabhängiger [ Verhältnis der Menge der Fleischpäckchenelemente pro Stahlwurm ] gestaltet, werden an manchen Tagen der 14Uhr27 Stahlwurm sowie der 17Uhr48 Stahlwurm mit flockigen 7 - 10 Euronen Aufpreis zum Standardpreis von 28,50 € verkauft. Aus diesem Grund hatte ich heute auch den 18Uhr27 Stahlwurm gebucht, welcher mit 30,00 € preislich attraktiv erschien. Diese Attraktivität sinkt natürlich mit jedem 30 Minuten Verspätungsblock beträchtlich nach unten weg, denn jetzt muss wegen der stark verspäteten Heimankunft dem absaufenden Blutzuckerspiegel entgegengemampft werden. Mit einem oder gar zwei Knabberteilchen. Zwei Knabberteilchen entsprechen rund 3 € und wer jetzt noch eine stärkende Cola [ oder wie ich ein Blechdöschen mit einer Flüssigkeit mit 4,8 Vol% Alkoholanteil ] einwerfen möchte, hat den Preisvorteil beim Ticketkauf schon kräftig "genullt". Außerdem wird der "freie" Abendgestaltungsanteil unangenehm verkürzt.  

Um 19Uhr03 verlassen wir den HBf Düsseldorf und brummen so vor uns hin in Richtung Süden. Keine weiteren Vorkommnisse bis zum Aufschlag im HBf Koblenz, welchen wir um 20Uhr27 erreichen.

Ja, ja, lustig ist das Reisen.

01.06.2017 Akkurat gereiht brummelt der Früh-Morgen-Stahlwurm um 5Uhr40 an Bahnsteig 5 vor sich hin. Das finde ich super, dass ich nicht auf dem Bahnsteig herumgammeln muss, sondern schon in den Waggon einsteigen kann. Überaus angenehm. Ob das in die vorzeitige Rente entfleuchte Komforterlebnis des Gleisbeschickers Deutsche Bahn [ Näheres zum Komforterlebnis hier ] unermüdlich aus dem Off heraus vor sich hin werkelt, um seinen Schutzbefohlenen [ = Fleischpäckchen ] Gutes zukommen zu lassen? Vorstellen möchte ich mir das schon.

Pünktlich verlassen wir den Bahnhof. Und, kaum zu glauben, auch der für die Heimfahrt genutzte 17Uhr48 IC-Stahlwurm folgt dem Transportpflichtenheft mustergültig. Jesses Maria.

 

02.06.2017 Uihuih, der amerikanische Präsident will nicht mitmachen. Bei dem verstrickten Pariser Abkommen [ Klimaproblematik und so; huch, höre ich im Hintergrund Geldscheine knistern? ]. Oweh. Wie kann der nur so was tun?

Wer hat jetzt eigentlich mehr Angst? Die Kapitalbesitzer oder die Lohnabhängigen? Gibt der amerikanische Präsident die Steilvorlage ab für eine [ von mir nicht geförderte und keinesfalls gewollte ] Wiederwahl von Frau Dr. Angela Merkel als Bundeskanzlerin?

Herr Martin Schulz, gehen Sie jetzt wieder zurück zur EU-Kissenparty?

Und während allen RTL-Konditionierten [ Rammeln-Töten-Lallen ] das ganze Thema völlig am Ar[Zensur]h vorbeigeht, hat unsere willfährige Regierung die

 
abgehandelt.
 
Immer schön auf das Wischelgerät oder zumindest in die Richtung gucken, ihr lieben kleinen RTL-Konditionierten, wo es kracht und zischt. Trump-Stream? Wowh, gelle! Während im Rücken der Gucker der völlige Wahnsinn abläuft. Auch beim Stromerzeuger geht die Luzie ab.
 
Schöne Pfingstfeiertage.


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Züge verschwinden, Politschmiere + Qualitätsjournalismus bei der Tagesschau [Update]


17.05.2017 Angeblich soll der heutige Tag von der Sonne und mit weit über 20 Grad Celsius Lufttemperatur verwöhnt werden. Mal schauen. Angesichts des frischen Lüftchens um 5Uhr40 bin ich froh, ein Fleece übergeworfen zu haben. Mmmh, vor mir rollt der IC-Stahlwurm mit dem Fernreiseziel Binz (Rügen---> ich empfehle den super interessanten Ausflug in den Ortsteil Prora12) an Bahnsteig 5 heran. Im elektronischen Postkörbchen vermeldet der DB-Verspätungsalarm, dass dieser Zug mal wieder von Bahnsteig 8 abfahren soll. Die Entscheidung, nicht in den ordentlich bezeichneten und vor mir stehenden und nach Binz rollenden IC-Stahlwurm an Bahnsteig 5 einzusteigen, werde ich nicht weiter analysieren. Lieber im richtigen Stahlwurm drinne als auf einen nie erscheinenden Stahlwurm an Bahnsteig 8 warten. So isses.

Die grünbläulich glimmenden Reservierungsanzeigen mit Beginn- und Zielbahnhof zeigen mir, dass das Reservierungscomputerchen die Datendiskette erhalten hat und fleißig abgearbeitet hat.

Dauerzeitaufschlag bei der Hinfahrt heute mal wieder 10 Minuten. Planung und Realität sollten bei dem Gleisbeschicker DB zur Deckungsgleichheit gebracht werden, oder?

Die Rückfahrt von Düsseldorf nach Koblenz wird ein kleines Erlebnis. Um 17Uhr48 sollte das Züglein vom HBf Düsseldorf aus startend den Zielbahnhof Koblenz ansteuern. Um 17Uhr35 wird genau dieser IC-Stahlwurm mit 3 Minuten Verspätung in der BahnApp aufgeführt. Da ich mich mit der U-Bahnabfahrtszeit von Kaiserswerth aus völlig verkalkuliert hatte, war ich heilfroh, eine Verspätung von 3 Minuten für den Rückfahrtszug des Gleisbeschickers Deutsche Bahn in der BahnApp erspähen zu können. Alles für die Katz. Um 17Uhr45 verstarb der IC-Stahlwurm. Ein Stahl-Blitz-Tod ereilte das Gefährt? Als Transportfahrzeug nach Koblenz völlig ausgefallen. Warum und was geht ab? Wer verrät den Fleischpäckchen schon die DB-Gleisbeschickergeheimnisse! Wer denn? Den 17Uhr58 Grusel-RE haben die Planer bei der Gelegenheit gleich aus dem Programm gestrichen. Also bleibt der 18Uhr27 IC-Stahlwurm als nächste zumutbare Transporteinheit für mich übrig.

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo, der uralte Song [ Christian Anders 1] und gleich noch dieser Song7 mit dem sinnigen Titel " Geh nicht vorbei " ploppen aus meinem Off heraus. Auf das aktuelle Gleisbeschickerhandeln angepasst: Der Zug scheint da zu sein, scheint weg zu sein, scheint unauffindbar zu sein. Fährt irgendwo, fuhr an uns vorbei. Wo ist er bloß?

Aber wen juckt das schon? Die Gehälter im DB-Tower Berlin beeinflusst derlei nicht. Ganz im Gegenteil: Ein verschwundener Zug erzeugt keine Verbrauchskosten. Das gibt garantiert ein Bonüsschen zum Jahresende. Den genialen Diesel-Strom-Bonus-Spar-Bonus. Wetten? Wo sind dann bloß die Fleischpäckchen aus dem verschwundenen Zug geblieben? Fragen über Fragen.

An der Bahnsteigkombination 15/16 kabbeln sich die Stahlcontainer um die Plätze. Gaaanz toll. Irgendein Grusel-RE dampft mit 25 Minuten Verspätung an Bahnsteig 16 heran  und ein IC-Stahlwurm mit Ziel Hamburg lümmelt an Bahnsteig 15 herum. Der Grusel-RE verlässt immerhin mal den Bahnhof, beim IC-Stahlwurm mit Ziel Hamburg gibt es unvorhergesehene Hemmnisse. Das Teil kommt nicht vom Fleck. Lokführer und Waggonpersonal sind ziemlich hektisch drauf. Warum genau? Das bleibt mir verborgen. Das Ende vom streitigen Spielchen: Der 18Uhr27 IC-Stahlwurm, der unruhig im Vorfeld des Bahnsteiges vor sich hin brummelt und einfach nicht an den Bahnsteig heranrollen darf, rollt mit plus 10 Minuten an Bahnsteig 16 ein und, NEIN oh NEIN, das Teil nimmt uns Fleischpäckchen auf. Ja sag nur. Wie konnte das passieren? Wir dürfen mitfahren, wowh.

Weitere Verspätungsminuten wanzen sich auf der Strecke an den Zug heran. Endstand plus 25 Minuten beim Aufschlag im HBf Koblenz. Supertransporterlebnis. Ursprünglich geplante Ankunft mit dem totalausgefallenen Zug sollte 19Uhr16 sein. Die Realankunftszeit heute mit dem Nachfolgezug liegt bei 20Uhr15. Aufrunden kann ich auch und notiere: Eine(1) Zusatzstunde für läppische 130 Kilometer. Also 2Stunden30 für läppische 130 Kilometer. Wir schreiben das Jahr 2017. Es ist lediglich leichtsommerlich mit plus 22 Grad Celsius. Kein Fröstelwinter, kein Laubgewäschel auf den Gleisen, keine fehlenden Schmiermittel an den Weichen, keine ausgefallenen Stellwerksleiter. Es ist leichtsommerlich temperiert. Dank der starren Gleise und der vorhersehbaren Belegung müssen wir auch nicht, wie die Autos, über diverse Kölner Ringe pilgern. 

Ich bin auf den Hochsommer gespannt.

19.05.2017 Pünktlich dampfen wir aus dem HBf Koblenz heraus. Ab Münster wird dieser IC-Stahlwurm rappelvoll sein. Die Reservierungsanzeigen sprechen ein klare Sprache. Bis zur Gleisdrehscheibe Köln haben wir schon ein plus von 15 Minuten auf dem Zeitkonto. Beim Einrumpeln in den HBf Düsseldorf notiere ich 20 Minuten Verspätung. Immer wieder wechseln sich raupenartiges Vorwärtsrollen mit Stillstand in der Pampa ab. Och manno.

Die Rückfahrt mit dem 14Uhr46 IC-Stahlwurm beginnt pünktlich. Die Warnhinweise für die Fleischpäckchen, dass auch dieses Gefährt nicht über Köln HBF, Bonn HBf sowie Remagen (Andernach) rollt, flimmern auf dem Bahnsteigdisplay unruhig durch. Ich finde einen fast leeren Bistrowaggon vor. Wir erreichen ohne weitere Vorkommnisse den Zielbahnhof Koblenz. 

Der Außenminister der BRD 2017 setzt bewährte Traditionen im Politgewerbe fort. Während Herr Möllemann im Jahr 2011 wegen seiner unseligen Einkaufswagen-Chip-Affäre 2 zurücktrat [ zurückgetreten wurde ], optimiert der Außenminister Herr Gabriel 3 seine Altersversorgung ohne jegliche Scham. Der Steuerzahler zahlt für die Verkaufsveranstaltungen des Gabriel-Buches dieses aktuell aktiven Politikers? An was erinnert mich das bei Herrn Gabriel bloß? Stimmt, Herr Gabriel musste damals den Verlust des Ministerpräsidentenpostens verschmerzen. Allzu weh tat Herrn Gabriel das nicht. Bestimmt konnte er wertvolle Erkenntnisse 4 zu diesem Unternehmen beisteuern. Alles ganz koscher. Darben wäre die falsche Bezeichnung für diese Phase des Nicht-Mehr-Ministerpräsidenten gewesen. Das Handelsblatt 11 veröffentlichte am 25.02.2005 mit dem sinnigen Titel - Landesversorgungsanstalt VW - nette Details.

Die ARD klärt auf. Mit locker 25 Jahren Verspätung erkennt die ARD Unglaubliches. Es existieren IP-Adressen. Ja nein, echt. IP-Adressen für digitale Endgeräte. Ja nein, wie toll. Und jedes Endgerät erhält eine individuelle IP-Adresse [ digitale Adressdaten ], damit die digitale Päckchenschieberei [ sie wissen schon, diese irritierenden Null-Einser-Aneinanderreihungen ] reibungslos abläuft. Ja nein, wie interessant. Ich greife mir einen Absatz aus dieser Berichterstattung 5 heraus. 

<Zitatbeginn>

IP-Adressen sind aus dem Internet nicht wegzudenken. Alle internetfähigen Endgeräte haben eine solche Adresse, seien es Computer, Notebooks oder Smartphones. Zwar ist diese Adresse häufig dynamisch, das heißt, sie ändert sich in regelmäßigen Abständen. Trotzdem hat jeder Internetnutzer durch die IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt eine ganz bestimmte Kennung - quasi einen digitalen Fußabdruck.

</Zitatende>

Die Welt ist ein bekannt bunter Spielplatz für Ausdrücke/Worte/Begriffe. Ist der im obigen Zitat aufgeführte "digitale Fußabdruck" identisch mit diesem "digitalen Fingerabdruck 8 " und wofür genau gibt es als AddOn für den Browser Firefox dieses wunderbare Teilchen? 9. Werden wir verabdruckt mit digitalen Fingerabdrücken sowie digitalen Fußabdrücken? Gibt es noch andere Abdrücke? Fiel die mögliche Befähigung der Artikelschreiber in Ohnmacht, als es darum ging, über IP-Adressen differenzierter [ sie wissen schon, vielschichtiger ] zu berichten? Haben die digitalen Verabdruckungen kein Recht mehr auf akkurate Berichtserstellung? Bestimmt sind die Verabdruckungen jetzt schwer beleidigt. Ich an der Stelle der Verabdruckungen wäre zutiefst beleidigt.

Wo läge der Schwerpunkt eines teilkundigen sowie hyperaktiven World-Wide-Web-Benutzers [ anerkanntermaßen die gefährlichste Spezies im Universum der "Internetspezialisten" ], um die im obigen Zitat genannte IP-Adressspeicherung für sein digitales Endgerät zu unterbinden? Wird unser teilkundiger World-Wide-Web-Benutzer jetzt irgendwelche Verschleierungstaktiken anstreben, weil er/sie/es/welches-geschlecht-auch-immer mit dem Gerichtsurteil nicht einverstanden ist? Wendet er sich dem TOR-Browser zu, weil das Kegelabendgetuschel dieses Produkt dermaßen empfohlen hat [ psscht, da bischte supersafe, da kann dir keiner was, da bischte superanonym, da findet dich wirklich keiner, da kannschte die portable version jeden monat auf einen anderen usb-stick kopieren, so ebbes findet keiner raus, da bischte aus 'em schneider ]. Oder begibt sich der teilkundige World-Wide-Web-Benutzer in die unergründlichen Sphären der "Anonymisierungs-Proxys", verbastelt er/sie/es/welches-geschlecht-auch-immer irgendwelche Strategien mit mysteriösen VPN-Tunnel-Konstruktionen? Oder praktiziert der teilkundige Benutzer jenes unausrottbare, mir heute noch zugetragene, heimische Superrezept für gaaanz Ohnmächtige: DSL-Router rebooten. Im Minutentakt. Weil beim Reboot die externe IP-Adresse des Routers vom Betreiber neu zugewiesen wird [ das immerhin stimmt ], glauben gaaanz Ohnmächtige, sie seien unmöglich nachverfolgbar. Noch heute schlagen meine Augäpfel entgeistert von innen an die Brillengläser bei diesem Wortgeplärre. Echt. Wenn mir Wortgeplärre Schmerzen bereitet, werde ich unleidlich.

Den finanziell wohlbepolsterten Artikelschreibern der Onlinepräsenz [ tagesschau.de ] hätte ich angeraten, den Inhalt dieses Artikels 6 ergänzend zu erschließen. Die Präsentation des European Cybercrime Center [ Europol EC 3 ] vermeldet einige interessante Details zum Thema IP-Adressen und die Erkenntnis, dass die wohlfeile Behauptung mit den eindeutigen IP-Adressen diverse Lücken enthält. Die nach dem Lesen eventuell gewonnenen Erkenntnisse aus jener Europol-Präsentation hätten in den Artikel eingeflochten werden können. Sofern die Selbstbehauptung von tagesschau.de, Qualitätsjournalismus zu betreiben und nicht FakeNews oder nur Artikel mit vorenthaltenen Informationen zu vertreiben, noch gültig sein soll. Im Dienste einer differenzierten Berichterstattung. Im Sinne einer Kenntnis-/Detail- Schärfung hinsichtlich der mysteriösen Welt des Internets. Für die Volksbildung[jetzt schreien die policital-correctness-Sprachpfleger-wieder]Bürgerbildung [ merke: das "Volk" die Bürger sind beileibe nicht alle schlichte und desinteressierte Finstergestalten ].

Da gibt es doch einen grundsätzlichen Auftrag [ Bildung ] für die öffentlich-rechtlichen Wohlbepolsterten. Ist jener Auftrag auch etwa still und leise verschwunden? Ähnlich den verschwundenen Zügen des Gleisbeschickers Deutsche Bahn? 

Das Hauptmerkmal des oben verlinkten Artikels in der öffentlich-rechtlichen Onlinepräsenz [ tagesschau.de ], welche über steuerzahler-zwangsfinanzierte Gelder in rauhen Mengen verfügt, sehe ich in der Wischi-Waschi-Moppel-Qualität des Artikels. Der Artikel entspricht dem Schwurbel-Ich-Schreibe-Ab-Niveau von alternativlos verblödet berichtenden Onlinepräsenzen. Artikel nur noch mit der Keule des Kostendrucks in die Tastatur reingehämmert oder schlicht mit Drag and Drop ungeprüft übernehmend, die Hauptsache die Seite wird voll. Nicht unähnlich dem Essverhalten einiger Mitmenschen, welche die schlichte Fülle des Tellers ungeachtet der Zutatenqualität loben und dann ähnlich einem Schaufelradbagger den eigenen Körper bemästen. Glucks, sabber, rülps, pfurz. Die Hauptsache, bapp-satt.

Grunz.

Gegrunzt hat sich halt schnell und kostengünstig, gelle?

Zum Schluss mein Lästerbeitrag: Wäre das Internet eine Schöpfung der SPD [ gottseidank entstand das Internet in der Schweiz, puuuh! Schweiß abtupf! ], wären die IP-Adressen-Nutzer zumindest erfolgreich "verschachert 10. Das musste jetzt sein. Wer hat mich verraten und verratzt mich fürderhin? Sozialdemokraten.

Würg.

 

Update zum Thema Wohlbepolsterte 20.05.2017 18Uhr05

Das hätte ich nicht erwartet. Dass ein deutsches Gericht solch ein Urteil 13 von sich gibt. Wo doch die Bundesministerin Manuela Schwesig [ SPD ] über so viele Förderziele/Förderorganisationen, z.B. die in meinen Augen Hetzseiten organisierende Amadeu-Antonio-Stiftung, die Patschhändchen ausgebreitet hat. Und bei sciencefiles.org geht zu dem Gerichtsurteil aus Leipzig ein flotter Text ab. Wowh 14. Uuuh.

 

 

1 Link führt zu YouTube https://www.youtube.com/watch?v=HYnotUA4p1E

2 Link führt zu http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politiker-comebacks-da-bin-ich-wieder-a-748437-6.html

3 Link führt zu https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/der-staat-kassiert-ab-der-buerger-zahlt-murrend/

4 Link führt zu http://www.spiegel.de/politik/deutschland/politiker-gehaelteraffaere-auch-sigmar-gabriel-stand-geschaeftlich-in-beziehung-zu-vw-a-340083.html

5 Link führt zu http://www.tagesschau.de/bgh--ip-adressen-101.html

6 Link führt zu https://ripe74.ripe.net/presentations/125-CGN-presentation-Greg-Mounier-EC3-RIPE-74-Budapest.pdf

7 Link führt zu YouTube https://www.youtube.com/watch?v=zKIjnE71_6g

8 Link führt zu https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/testen-sie-selbst-ihr-browser-hinterlaesst-ihren-einzigartigen-fingerprint-ganz-ohne-cookies/

9 Link führt zu https://www.eff.org/privacybadger

10 Link führt zu https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/zensur-im-netz-die-plaene-der-groko-und-der-spd/

11 Link führt zu http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/inniges-verhaeltnis-zwischen-gewerkschaft-und-konzern-landesversorgungsanstalt-vw/2478576.html

12 Link führt zu https://de.wikipedia.org/wiki/Prora

13 Link führt zu http://www.danisch.de/dok/LG_Leipzig_7_O_3558_15.pdf

14 Link führt zu https://sciencefiles.org/2017/05/20/organisierte-gender-kriminalitaet-leipziger-landgericht-beendet-frauenfoerderung-und-stellt-rektorin-der-universitaet-leipzig-ein-vernichtendes-charakterzeugnis-aus/


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Manchmal ätzt es mich wech .......selbst am Eis kleben staatsfinanzierte Hetzlinge


30.05.2017 Der Kurztrip nach Wien hat mich begeistert. Ich sammle und verarbeite meine Eindrücke derzeit noch. Vorab: Das ÖPNV-System hat mich beglückt. Die Gestaltung bei Hotelzimmerpreisen weniger. Mehr demnächst.

Heute ist Motztag. Irgendwie hat es mich überrollt. Das Wetter geil, die Technik schwer nervend. Nix wie raus mit dem Ärger, bevor sich ein Magengeschwür einnistet.

Das macht fröhlich, das macht geckig. Eine Windows10 Installation als Upgrade auf ein vorhandenes Windows-Betriebssystem. Ich habe die Option <Alle Updates herunterladen und installieren> gewählt. Yeap. Seit 10Uhr30 hängt das Notebook an einem DSL 16000-er Anschluss des magentagefärbten Farbpatentierers und Datenspediteurs der Nullen und Einsen, der  Deutschen Telekom. Und die Windows10-Installation tobt vor sich hin. In den letzten Zügen der Installation zeigt mir der Bildschirm an, dass 44 Prozent der Gesamtwuchtelei schon bewältigt sind. Ich notiere die Uhrzeit:  14Uhr26. Geschafft um 15Uhr02. Und anerkennend stelle ich fest, dass keinerlei persönliche Daten verschwindibust sind und alle Programme den Dienst verrichten. Das Lob werfe ich zu Microsoft rüber. Den bordeigenen Windows Defender haben die Jungs und Mädels von Microsoft vergessen zu aktualisieren. Das finde ich wiederum peinlich angesichts der aktuellen Sicherheitswarnung 0

Hewlett Packard [ HP ] hat seine besten Zeiten bei PeeCeeh's offensichtlich hinter sich, was die Treiber-Download-Sektion betrifft. Eine popelige NVIDIA GT 610 Grafikkarte brachte alle im Download-Center von HP hinterlegten Installationsprogramme zum Straucheln. Nach einer Stunde brezelt meinen Äuglein immer noch die Standardauflösung mit 800 x 600 Bildpünktchen entgegen. Auf einem mit 1920 x 1080 auflösenden Monitor ein echtes Highlight. Es setzt nach ein paar Minuten das Pupillentaumeln ein.  Da schlagen mir die Augen ganz empört von innen an die Brille. Keuch. Also das aktuellste Nvidia-Gesamtpaket von der Hersteller-Webseite heruntergeladen [ fetzige 350 MByte ] und diesmal gelingt die Installation. Prachtvolle Auflösung am Monitor erreicht.   

Avira [ die properen Viren-Schadsoftware-Bekämpfer im Auftrag der Bevölkerung ] liefern bei der Installation der "Schutzsoftware" noch ein unnettes Paketchen mit: Avira System Speedup 3.0. Der geübte PC-Nutzer weiß mittlerweile, wie er installierte Software von seinem Rechner wegkatapultiert. Um Avira System Speedup 3.0 vom Rechner zu katapultieren, hilft allerdings der Blick in die installierte Softwaresammlung auf dem heimischen PC gar nicht weiter. Alle im Zusammenhang mit der Avira-Schutzlösung installierten Programmmodule tauchen dort auf, nur besagtes Avira System Speedup 3.0 nicht. Dort taucht das musterhaft gänzlich unschicklich installierte Paket nicht auf. Und somit verbleibt nur der Gang auf die Festplatte, um voller Hoffnung einen Uninstaller des Herstellers zu finden. Der Uninstaller findet sich auch und endlich ist das versehentlich installierte Avira System Speedup 3.0 vom Rechner wegkatapultiert. Schmeißen DIE willkürliche Programmsammlungen auf die Festplatten, welche sich gerade noch in irgendeiner Softwarecke für Umme gefunden haben? Die Hauptsache, beeindruckende Mini-Icons trödeln auf dem Desktop herum? What the hell........

Über Vodafone muss ich auch ätzen. Über den Bereich Kabel-Internet-Hardware bei Vodafone. Wieso? Das WLAN Gateway CH7466CE an einem 50 Mbit/sec Kabelanschluss, betrieben an einem von mir supporteten Anschluss, lässt sich zwar vom Intranet aus über die Anmeldemaske im Browser ansteuern. Mal lässt sich die Sprache per Klick umschalten, mal nicht. Es geht mir tierisch auf den Zeiger, wenn ich beim Login-Vorgang in das besagte WLAN Gateway vollgesprudelt werde mit "Ajax-Fehlermeldungen" oder schlicht der Botschaft "Loginserver not present". Uuuuh. Und von https [ verschlüsselte Verbindung im Browser für die gesicherte Kommunikation ] haben die Meisterklassenkonstrukteure des WLAN Gateways auch noch nie was gehört. Genau so wenig wie die Switch-Dealer von D-Link. Beim Login über den Browser blendet derselbe bei der Smartserie DGS-XYZ-Hast-Du-Nicht-Gesehen-Vergisst-Du-Am-Besten-Gleich frech ein Popupfensterchen mit einer Sicherheitswarnung auf. Well done, D-Link. Und soll ich der im WLAN Gateway [ geliefert von Vodafone ] implantierten Firewall wirklich über den Weg trauen? Echt, soll ich das? Ich kann das Teil ja nicht dauerhaft mit einem <nmap>-Skript von außen abtasten, oder? Ich bin doch kein Digitalbefingerer. Will ich gar nicht sein. Bei dem im WLAN Gateway integrierten DHCP-Server [ automatische Adressverteilung an Rechner, Mobilgeräte etc im Intranet ] ist mir völlig unklar, von wo bis wo dieser DHCP-Bereich zur Verfügung steht. Für eine Bereichsdefinition [ Start - Ende ] hat es hier nicht gereicht. Soll ich den Müll-DHCP-Server jetzt händisch abtesten?

Grusel.

Zur Entspannung habe ich mir was gegönnt. Leider habe ich vor dem Kauf des Ben & Jerry's Eisbechers 1 heute nicht darauf geachtet, welche Finsterspinnen mittlerweile Werbung auf Eisbechern schalten. Das nächste Mal werde ich zuerst hier vorbeischauen 2. Denn mit den in meinen Augen allgegenwärtigen Hetzern [ den Sprachregulierern und gewollten politischen Standortbestimmern (wo wir sind, ist alles gut, wo du mit abweichenden Sichtweisen bist, ist Bääh-Land)] der Amadeu Antonio Stiftung [ huhu Frau Manuela Schwesig, ist Ihnen noch wohl bei dem staatlichen Finanzspritzengeben für diese Stiftung? ] möchte ich nichts zu tun haben. Jetzt muss ich das Eis umtopfen. Damit mich beim Eis-Schlecken nicht die Würgereflexe niedermannen.

Heul!

Wer hätte auch gedacht, dass am Eisbecher das Geschwurbel der political-correctness-Pseudo-Kämpfer der Amadeu Antonio Stiftung dranbeppt. Ich muss jetzt gaaanz schnell das Eis umtopfen, nicht dass sich der Schriftzug dieser unseligen Stiftung noch in das, oh Gott oh jemineh, Eis selbst reinnagt. Oh mein Goooottt. Amadeu Antonio Stiftung: Ätzend?

Umgetopft.

Schleck, schleck.

 

 

 

 

0 Link führt zu https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritische-Luecke-in-Microsofts-Malware-Protection-Engine-3728141.html

1 Link führt zu http://www.benjerry.de/unsere-mission/one-sweet-world

2 Link führt zu https://sciencefiles.org/2017/05/30/boykottiert-ben-und-jerrys-und-unilever-gelebte-konsumentenmacht/

 


 

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Microsoft und das allgegenwärtige "Ich bin nicht schuld" Gelalle [Update]


15.05.2017 Eine gelungene Show soll das sein? Die Erklärung des Softwareriesen aus den USA sollte sich jeder durchlesen. Das Meisterwerk ist online. 1

Ja ne, ist schon klar. Mit der Argumentation wird bei einem größeren Auffahrunfall auf einer deutschen Autobahn mit vielen Verletzten die Fahrbahn frei für die abstrusesten Erklärungen seitens der Autohersteller.

" Wir wussten ja nicht, dass die vom Subunternehmer gelieferten Bremsscheiben von minderer Qualität waren"

ODER

" Von der Fehlerhaftigkeit der Bremsanlagensteuerung in Verbindung mit dem bei unseren Fahrzeugen eingebauten Internetanschluss hat uns keiner was gesagt"

ODER

" Wären unsere Kunden zu den regelmäßigen Inspektionen gekommen, wäre dieses Unfallgeschehen nicht so dramatisch ausgefallen. Wir haben für diese Behauptung keine Beweise, aber das gefällt uns gerade ganz gut als Aussage "

ODER

" Wir können doch nicht ahnen, dass uns böse gesonnene Menschen mögliche technische Fehler in unseren Produkten für ihre eigenen/bösärtigen Zwecke ausnutzen"

ODER

" Weisen Sie böser Mensch uns erst einmal nach, dass wir einen Fehler gemacht haben UND davon gewusst haben "

ODER

" Unsere Geschäftsdaten lassen keine höheren/intensiveren/kostenintensiven Qualitätskontrollen zu. Haben Sie schon mal unsere 233 Seiten AGB gelesen? Wie nein? Ja dann. "

 

Mann, Mann. Und dabei schwimmt der Konzern im Geld. 2

Wie bei den Geldspielern [ diverse Banken, diverse Fonds ]: Zu uns die Kohle, zu Euch das Risiko. 

Quiek.

Update: Interessant, welche Gesprächsrunden ich bei der NZZ (Neue Zürcher Zeitung) so finde.  Die Leserdebatte mit dem Thema - Sollte man Computer-Eigentümer bestrafen, die ihre Systeme nicht updaten?- haben die Verantwortlichen bei der NZZ einfach mal in die Welt geschmissen. Auch wenn dieser Aufmachertitel für die Debatte recht platt daherkommt [ kompetenzorientiert eben ], der Ansatz gefällt mir. Grundsätzlich ließe sich durchaus ein Vorschriften-/Haftungs- Katalog für die fahrlässig handelnden Privatanwender erarbeiten. Was bei Autos funktioniert, könnte auf die Produkte der vierten industriellen Revolution [ Digitaltechnik ] mit einigem Aufwand übertragen werden. Mit dem schlichten Übertragen der regelmäßigen und weit auseinanderliegenden TÜV-Prüfungstermine aus dem Autobereich käme man im IT-Bereich nicht weiter. Da könnte man sich auf einen Monatstakt einigen. Vielleicht. 

Wer würde ein solches Vorhaben gaaaanz misstrauisch beäugen? Ohne Zweifel viele Privatanwender. Ohne Zweifel. Aber ganz besonders aufgeschreckt wäre die Industrie. Mein Gott, was würde zuallererst mit den Android-Smartphone-Herstellern in Zukunft wohl passieren? Oh Gott. Ich mag es mir nicht ausdenken.

Anfangen könnte man aber schon mal. Wie weit wir mit der kompetenzorienten Medienbildung [ Unterrichtsgestaltungen im Bildungsbereich öffentlich und privat ] gekommen sind, erlebe ich tagtäglich.

Wischel, wischel.

Alles im Browserfenster anklicken, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

Alle Anhänge im Mailprogramm öffnen. Alle. Egal woher die Mails kommen.

Pfffft.

 

 

 

 

1 Link führt zu https://blogs.microsoft.com/on-the-issues/2017/05/14/need-urgent-collective-action-keep-people-safe-online-lessons-last-weeks-cyberattack/#sm.00171hptc1696eybqyy2miju9b8bn

2 Link führt zu https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155721/umfrage/entwicklung-des-nettogewinns-der-microsoft-corporation-seit-dem-geschaeftsjahr-2002/


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