correctiv.org, pubertierende Kotzbrocken im World-Wide-Web + das Bier wurde teurer [Update]

03.05.2017 Von der Fahrt des Gleisbeschickers Deutsche Bahn am 26.04.2017 mit Startpunkt Koblenz und Zieladresse Düsseldorf gibt es schlicht keine Besonderheiten zu vermelden. Wobei ich nicht behaupten kann, dass an diesem Tag die Hin- sowie Rückfahrt supergenial oder gar superschrottig gelaufen sind. Ich weiß schlicht nicht mehr, welche Einzelerlebnisse meine Synapsen am 26.04.2017 wo abgespeichert haben. Ich finde die gespeicherten Informationen nicht mehr. Echt. Wech. Irgendwie ist an dem Tag die Indexfunktion meines Gehirns ausgefallen gewesen. Backup mache ich ja grundsätzlich nicht, da die von der Health-for-Ever-In-this-World versprochene Anschlussbuchse ( statt der blöden Kopfhaube wie hier ) noch nicht bei mir implantiert worden ist. Und bekanntermaßen ist eine der vielen Voraussetzungen für ein Backup von Daten, dass die gesicherten Daten an einem anderen Ort als die Originaldaten aufbewahrt werden. Mein System hat voll versagt.

Was mich nicht groß in Schrecken versetzt, denn was genau im "Hirnkäschtle" abläuft, versucht die Medizin schon lange herauszufinden. Innerhalb des Kopfes wohnt ein hochkomplexes Gebilde. In einem Artikel des Onlinemagazines "Der Spiegel" vom 02.05.2011 (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78313696.html) wird die funktionelle Kernspintomografie (fMRT) beschrieben. Die Vorgehensweise für die bildliche Erfassung des Großhirns mit einem Zitat aus besagtem Artikel beeindruckt schon:  

<Zitatbeginn>
Dafür wird das Gehirn in der Regel in rund 130 000 Würfel von jeweils drei Millimeter Kantenlänge eingeteilt, sogenannte Voxel. Bereits diese Aufteilung setzt der Methode klare Grenzen: Ein Voxel enthält zwischen 500 000 und drei Millionen Neuronen mit mehr als 100 Kilometern an Nervenbahnen und bis zu 27 Milliarden Kontaktstellen (Synapsen).
</Zitatende>

Uihuihuih. Pro Würfelchen (Voxelchen) bis zu 27 Milliarden Kontaktstellen. Da wundert es mich schon, dass bei mir nur gelegentlich Tage "verschwinden". Das überfordert schlicht mein Vorstellungsvermögen, dass in einem solchen Würfelchen (Voxelchen) mit einem Volumen von 27 Kubikmillimeterchen bis zu 27 Milliarden Kontaktstellen vorhanden sein könnten. Pro Kubikmillimeterchen bis zu 1 Milliarde Kontaktstellen? Ich bin erst mal überwältigt von dieser Vorstellung.

Angenommen, jede Kontaktstelle würde wie in der EDV 1 Bit (ob Null oder Eins spielt jetzt mal keine Rolle) speichern können, ergäben sich 27 Milliarden Bit pro Würfelchen (Voxelchen). Kurz mal rechnen: 27 Milliarden Bit entsprechen ( dividiert durch 8 ) 3 Milliarden und 375 Millionen Byte. Entsprechend 3 Millionen 375 Tausend KByte. Entsprechend 3375 MByte. Entsprechend 3,375 GByte. Nehmen wir vereinfacht an, dass ein Byte einen Buchstaben darstellen würde, dann sind das 3.375 Milliarden Buchstaben. Aus dem Bereich der analogen Bücher (---> Papier, knistern beim Umblättern, haben Eselsohren, verfügen über Fettflecken, es finden sich gezwirbelte Haarreste zwischen den Seiten) stammen sehr schwankende Werte der Wortberechnungen in einem Buch. Als Richtwerte lege ich pro Seite im Normaldruck etwa 1400 - 1800 Zeichen (inkl. Leerzeichen, die müssen aber auch gespeichert werden!) fest. Das entspricht in deutscher Sprache einer geschätzten Wortzahl von 300-380 Wörtern pro Seite. Rechnen wir mit 300 Wörtern * 300 Seiten, kämen wir auf ein Ergebnis von 90.000 Wörtern. Wenn ich locker flockig 1800 Zeichen pro Seite mit 1800 Byte pro Seite ansetze, erreiche ich bei 300 Seiten Buch (ohne Umschlag und einem beschrifteten Lesezeichenteilchen) 540 000 Byte. Das ergibt entspannende 540 KByte pro Buch.

Mmmh. In einem Würfelchen (Voxelchen) wären ja dann pi mal Daumen 3375 MByte / 0,540 MByte = gerundet 6250 (sechstausendzweihundertfünfzig) Bücher ( reiner Text, keine Bilder!) abspeicherbar. In einem Großhirn sind demzufolge überschlägig 130 Tausend x gerundet 6 250 Bücher = 812.500.000 Bücher abgelegt. Mannomann. In der British Library in London stehen laut Wikipedia 170 Millionen Medien zur Verfügung und die British Library ist die größte Bibliothek der Welt. Einfach so ins Blaue hinein gedacht: Wenn jedes Medium in der British Libraray ein fetter Wälzer (ohne Bilder) wäre und mit 2 MByte pro Buch angesetzt wäre, dann benötigten wir 170 Millionen x 2 MByte = 340 Millionen MByte = 340 000 Gigabyte Speicherplatz.Ohjesses. Was für Zahlen. Ich bin fassungslos, das muss ich noch einmal nachrechnen. Unbedingt.

Spannende Frage: Warum machen einige so wenig aus dem Bestand im jeweiligen Großhirn? Und warum gibt es Beispiele völliger Entgleisung in mannigfacher Zahl tagtäglich zu bewundern?

Beispiel völliger Entgleisung aktuell gefällig? Aber bitteschön, gerne. Wir schweben mal zu einem Exemplar der selbsternannten Sprachkorrektoren/Wahrheitsfinder/Faktenchecker in der BRD im Jahr 2017 rüber. Wir schwappen zu correctiv.org 1. Die Artikelüberschrift lautet:

Radikalliberal, islamfeindlich und lesbisch

 

Welch eine widerlich-anbiedernde Artikelüberschrift. Niveau wie hinterm Frankfurter Hauptbahnhof und plakativ. Bin gespannt, ob sich dieses giftige Autorenelement auch mal an den Finanzminister wagt. Wetten, dass diese Dame sich vorher in ein Höschen macht? Und dann ganz andere Formulierungen finden wird. Gratulation, Frau Tania Röttger. Spekulieren Sie auf einen Job bei der "bildenden" Zeitung Deutschlands? Nur zu. Wie wäre es damit?

Knauserig und im Rollstuhl fahrend

 

Eine schlicht widerliche Artikelüberschrift wäre das. Aber als Initiativbewerbung ginge es das vielleicht für Frau Tania Röttger durch?

Ganz der Stil aus der von Frau Schwesig mitfinanzierten Amadeu Antonio Stiftung. Einfach mal was rausgeballert.

Die Leutchen bei correctiv.org sind übrigens diejenigen, die sich mit praller Kompetenz (mein Lieblingsthema!) den Opferjob (juhu, ich darf endlich Opfer sein, Opfer ist geil, Opfer kriegen fast immer Geld von irgendwoher ) beim Socialmediagiganten Facebook geangelt haben. Mit einer Initiativbewerbung, wie ich vermute. Fast schon aufdrängelnd in meinen Augen. Bei dem Background reicht die Monatskasse 2 gerade mal so zum Überleben derzeit. Da war dann die verschmähte Kaltakquise beim SocialMedia-Giganten als Methode der Wahl angesagt. correctiv.org behauptet Unabhängigkeit auf der Webseite? Diese Unabhängigkeit sieht so aus 3? Echt pralles Geschäftsgeba(h)ren von Faktenfindern, oder? Frau Elke Schenk beäugt die von correctiv.org selbst behauptete Unabhängigkeit sehr kritisch in einem Artikel mit der Artikelüberschrift Professionelle Heuchelei 6. Ganz unbinär brummelt mein Bauchgefühl bei diesem strukturierten Artikel von Frau Elke Schenk zustimmend vor sich hin.

Sprachhilfe für correctiv-Faktenfinder wegen des in Klammern eingeschlossenen h im vorvorletzten Satz: "Sie gebar ein Kind---> sie brachte ein Kind auf die Welt versus sie ließ den Opa aufbahren--> sie stellt den verstorbenen Opa während eines gesetzlich bestimmten oder eines behördlich genehmigten Zeitraumes in öffentlichen oder privaten Räumlichkeiten vor der Beerdigung auf einer Totenbahre oder in einem Sarg auf.

Jetzt liegt der Verdacht in meinen Augen sehr nahe, dass der Vorstand des in meinen Augen verhaltensoriginellsten Schmäh-Schlachtschiffes der Bürgeraufklärung ( die bildende Zeitung im Tagesabonnement ) um die Ecke kommt und ein bisschen in den Spendentopf einwerfen möchte? Völlig unrealistisch? Sagt wer? Was spricht dagegen? Wer derlei Artikelstil verwegen mit dem eigens erstellten und behaupteten Begriff der Faktenfindung in Verbindung zu bringen weiß, wie correctiv.org dies tut, hat gaaaanz schnell gaaaanz viele Freunde. Aus dem unerschöpflich gefüllten Buchstabenschmierertopf. Meine Prognose: Die Schlange der potentiellen Spender wird sich vergrößern.

Huhu Frau Kahane, das wäre doch mal was für die Amadeu Antonio Stiftung. Sie haben doch auch mit dieser gefälligen Frau zu tun 4, die sich auf Bühnen herumtummelt, oder etwa nicht? Diese Früchtchen, welche derzeit so über Bühnen geistern [ Merkmal solcher Früchtchen-Bühnenhüpfer: Der ganze Satz als unbezwingbares Hindernis und das aus dem Wischeltakt bei der Mobilgerätebedienung resultierende peinliche WorthülsenHerumStolpernÄhOhUhGezappel ] müssen doch irgendwo herkommen? Welche gesellschaftlichen Zustände/Umstände haben derlei Früchtchen hervorgebracht? Die können doch nicht alle aus Berlin kommen. Nein, das glaube ich nicht. Mögliche Hinweise geben die Artikelschreiber mit diesem Beitrag von sich 5
 
Zurück zum Gleisbeschicker Deutsche Bahn. Der am 03.05. um 06Uhr05 in Koblenz abrollende IC-Stahlwurm vertrödelt seine Zeit im geschickten Raupentakt. Unmerkliche Herabsetzung der Durchschnittsgeschwindigkeit, leicht verspätetes Losfahren aus der Gleisdrehscheibe Köln und es haben sich in Düsseldorf die bewährten 10 Minuten Verspätung angehäufelt. Jaja, das sind die Freuden des Pendlers. Plus 10 Minuten sind beim Kegelabend kein Problem, beim Pendeln zum Arbeitsplatz haben diese 10 Minuten Gewicht.

Morgen, morgen, bloß nicht heute, schwafeln bei diesem Unternehmen sichtlich zu viele Leute. Diese Leute des Gleisbeschickers mit den supereng getakteten Gleisbelegungen. Diese Leute, die ohne Rücksicht auf Verluste mit dem Stahlcontainermaterial aus Urzeiten auf den Gleisen einherrollen. Diese Leute, wohlig im Lederdrehstuhl herumlungernd im Tower in Berlin Abteilung Planung und Strategie.   

Die Rückfahrt mit dem 18Uhr27 IC-Stahlwurm verläuft reibungslos. Im vorhandenen Bistrowägelchen erstehe ich ein von 3 Euronen auf 3,20 Euronen preislich angehobenes Fläschchen Bier mit 0,33 Literchen Inhalt. Das Weizenbier mit einer Erhöhung um 10 Cent auf aktuell 4,00 Euronen bei 0,5 Liter Inhalt bleibt weiterhin attraktiver. Bezogen auf Menge und Preis. Ich befürchte, ich muss umsatteln. Sinnvoll wäre das allerdings nicht, denn ab dem 60-ten Lebensjahr schlägt der Biergenuss noch heftiger auf die Geometrie der männlichen Körpermitte. In Anlehnung an den "Vorbau" des weiblichen Geschlechts baut sich hier ein männlicher  "Vorbau", allerdings um ein gutes Stück nach unten verrutscht, auf. Kollisionsgefährdung mit der Hosenbundweite. Gürtelkollision. Strangulationseffekt. Sattsam bekannte physische Deformation setzt ein: Hintern wech, Bauch vor. Pffft.

Heul.

05.05.2017 Auch spannend. Um 5Uhr40 am HBf Koblenz an Bahnsteig 5 stehend und das Rangieren im Gewusel der Gleise im Vorfeld des um 06Uhr05 geplant abfahrenden IC-Stahlwurmes beobachten zu dürfen. Als noch spannender entwickelt sich mein Blick in das Mailkörbchen des Mobilgerätes. Da lungert ein Verspätungsalarm des Gleisbeschickers Deutsche Bahn herum, in welchem mir mitgeteilt wird, dass genau dieser Zug heute von Bahnsteig 8 abfahren wird. Ahjah, von jenem Bahnsteig also, der schon bei den Grusel-RE mit dem Verhältnis Zuglänge zur Bahnsteiglänge zu kämpfen hat (offensichtlich hatte beim Bau des HBf Koblenz der Betonlieferant eine Lieferschwäche) . Von dort soll der IC-Stahlwurm abfahren? Da warte ich mal ab. Der Zug wird momentan so hin und her geschoben, rumpel krach quietsch. Bloß keine Hektik aufkommen lassen, denke ich mir derweil. Waaaarten. Auf das Ergebnis der Verschieberei. Warten auf das Ergebnis des Realitychecks. An Bahnsteig 4 schleicht sich derweil ein Güterzug durch. Hoppala, zwei rote Lokomotiven ziehen den Güterzug, da muss ich die Güterwaggons zählen. 39 Waggons mit jeweils 50 Tonnen Gesamtgewicht. Beeindruckende knapp 2000 Tonnen schleichen gerade durch den HBf Koblenz. Verschärftes Lob bei der Gelegenheit für die reduzierte Schleich-Geschwindigkeit. Ich muss mich nicht an einer Sitzbank oder an einem Stahlträger festhalten, um mitgeweht zu werden. Nochmal: Lob.

Rumms, patsch, quietsch, der IC-Stahlwurm schiebt sich doch noch an den gewohnten Bahnsteig 5 heran. Einsteigen und losfahren. Heute patrouilliert eine sehr angenehm agierende Fahrkartenkontrolleurin durch den Waggon. Mit einem flotten Morgensprüchchen und offensichtlich guter Laune inspiriert sie meine Reise. Die fünf Minuten Verspätung beim Einlaufen in den HBf Düsseldorf sind eine Halbierung der Mittwochsverspätung. Es geht voran.

Die Rückfahrt mit dem 14Uhr46 IC-Stahlwurm zeigt mir, dass die Waggon-Anzeige im Bahnsteigdisplay wieder mal wenig mit der Waggonrealität zu tun hat. Die annoncierten zwei 1.Klasse-Waggons (Ansteuerpunkt für Bistrobesucher, da fährt wirklich ein Bistro mit!) direkt hinter der schnaufenden roten Lokomotive wurden nach hinten verschoben. Da haben sich zwei 2. Klasse-Waggons dazwischengedrängelt. Zwischen die Lok und die 1. Klasse-Waggons. Und da gibt es sogar Sitzplätze. Nix wie hin. Pünktliches Abfahren und pünktliches Einfahren in den HBf Koblenz vermelde ich. Wowh!

Wochenende.

PS: Wer einen Rechenfehler findet, behält denselben bitte für sich. Ich korrekturlese den Artikel erst am Samstag. So isch' es eben. Ich will auch mal ein bisschen "fakenewsen". Hier ein Onlinerechner.

 

 

1 Link führt zu correctiv.org Artikel https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/artikel/2017/04/24/afd-alice-weidel-portraet/ Aufruf am 05.05.2017 19Uhr30

2 Link führt zu correctiv.org Finanzen https://correctiv.org/correctiv/finanzen/ Aufruf am 05.05.2017 19Uhr30

3 Link führt zu https://www.fischundfleisch.com/ineslaufer/genossen-vom-propaganda-correctiv-uebernehmen-sie-30905 Artikel 23.01.2017 15Uhr15

4 Link führt zu danisch.de Artikel 02.05.2017 19Uhr29 Doch nicht bei der Amadeu-Antonio-Stiftung? (Oder doch?)

5 Link führt zu sciencefiles.org Artikel 28.04.2017 - mehr-weibliche-lehrer-erteilen-weniger-unterrichtsstunden-wie-genderismus-die-bildung-ruiniert

6 Link führt zu rubikon.news Artikel vom 04.05.2017 12Uhr53

 

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Passt wie Arsch auf Eimer......


25.04.2017 Tja, die "häck bäck, hau wech den scheiß"-Truppen mit dem gestählten Blick nach vorne [ vorne= Zukunft=Future ] sollten erst Mal im bestehenden IT-Gewurschtel-Military-System aufräumen. Der Artikel bei heise online vom 25.04.2017 14Uhr27 mit dem Mängeltext des Bundesrechnungshofes liest sich schon wie eine Gruselstory aus Pleistozäntagen der Informationstechnik. Aber wer braucht schon ein Konzept? Uihuihuih, ein Konzept? Das müsste unter Umständen dokumentiert werden! Uihuihuih, nö soweit sind wir noch nicht gekommen. Beim Alphabet sind wir gerade bei dem Buchstaben C angekommen. Wissen schon, Cyber-Security. Was gucken Sie eigentlich so empört da draußen herum? Wir brauchen halt unsere Zeit für das Erschließen komplexer Inhalte. Momentan haben wir bei C wie Cyber-Security am Bindestrich Halt gemacht, weil wir jetzt nicht so genau wissen, wie wir auf S wie Security vorstoßen können. Wir überlegen auch, wie wir um D wie Dokumentation herumgleiten könnten. Das ist doch alles Pille-Palle, dieses zeitaufwändige Dokumentieren. Das sind doch ZeitmörderBeschäftigungen. Wann sollen wir denn dann noch zum Schießstand gehen können?

Sapperlot, was ist denn das für eine komische Geräuschkulisse? Kommt irgendwie von dahinten. Gruselig laut. Hey Emil, wo kommt der Lärm her?

Hinten aus dem Kleingartenbereich kichern gehässig die Qualitätsmanagement-Apologeten herum und wiehern sich gerade einen heftig ab. Oweh! Und diesmal ganz zu Recht.

Die Fragestellung überfordert ja auch jeden: Wer benötigt schon Zugriffs-/Abgriffs-/Änderungs-/Lösch-/Neuanlegen- Berechtigungen in einem Multi-User-IT-System?

DIE Weltenkünstler, welche in dem Bericht des Bundesrechnungshofes genannt werden, haben sich dieser Fragestellung offensichtlich nicht gewidmet. Aber ganz bestimmt wohnen die Führungskräfte der Extraklasse in Häusern, die mit WK3 Türen 1 ausgestattet sind oder etwa nicht? Jaja, der Perspektivenwechsel [ Zuhause ----> Analoge Sicherheit ---> huch, da ist noch was----> Arbeitsplatz ---> Digitale Sicherheit ] macht schon Mühe. Da kann der Kopf schon mal weh tun.

Das wird ein fröhliches Cyber-Schießen werden in Zukunft. Wie ich schon im gestrigen Artikel larmoyant vermerkt habe: modern gunmen. 

Flotte Zukunft, gestaltet durch Führungskräfte der Extraklasse.

 

Reim dich oder ich fress dich: Hast Du gar kein Konzept und gar keinen Willen, wird Dir McKinsey blitzesschnell die Wohlfühlplätze killen.

Und in diesem speziellen Fall fände sogar ich das zielführend.

Und noch ein Päckchen dazu: Zeigst Du allzu lässig langanhaltende Unfähigkeit, macht Dich schon wieder McKinsey breit. 

 

Nachtrag: Als ich 1973/1974 am Standort Weingarten (Bodensee) stationiert war, haben clevere Jungs [ sie wurden allerdings erwischt ] am Wochenende das technische Inventar aus der Abteilung Motoren/Instandhaltung aus der Kaserne bugsiert. Um das gemopste Material an welche Empfänger auch immer zu verkloppen. Genaueres wurde damals nicht mitgeteilt. Wenn die aktuelle Mängelliste des Bundesrechnungshofes zutreffen sollte, bedarf es dieses Aufwandes nicht mehr. Da reicht dann das Mausklicken. Zum Rausschaffen der Penunze. Zwischen diesen Ereignissen liegen sage und schreibe 43/44 Jahre. Erschreckende Bilanz.

 

 

 

1 Link führt zu habefa.de Sicherheitstüren


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magic washing machine


12.04.2017 Hans Rosling ( ✝ 7. Februar 2017), Initiator der Gapminder-Stiftung 0, hat 2010 auf der TED 1 den Vortrag - the magic washing machine 2 - gehalten.

Welch ein Ereignis. Wunderbar, wie er aus der Waschmaschine die Bücher herausgereicht bekommt und wie er Zusammenhänge herzustellen weiß. 

 

 

 

0 Link führt zu Wikipedia Artikel geändert 08.02.2017 08Uhr44

1 Link führt zu https://www.ted.com

2 Link führt zu YouTube uploaded 11.10.2011


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häck bäck, hau wech den Scheiß + modern gunmen


23.04.2017 Kaum sind die erfrischenden Osterfeiertage vorbei, rollt während des World-Wide-Web-Erkundens dieses Exemplar von Werbung vor meine Augen. Warum teste ich auch nur mal wieder einen Browser ohne jegliche Schutzmaßnahmen? Im World-Wide-Web herumsurfen ohne einen Adblocker? Warum tue ich mir so einen Scheiß eigentlich noch an? Surfen ohne Schutz?

Heul!

Patsch, bekomme ich diese (An)Werbung serviert. Beim Aufrufen der Startseite von SPIEGEL-ONLINE am 21.04.2017 um 17Uhr00.

Patsch.

Welch gelungene Ansprache mit dem Motto "Mach, was wirklich zählt". Erinnert mich an die Plakate aus einer düsteren Zeit in diesem Land. An solch ein Exemplar 1 zum Beispiel. Wobei das aktuelle Exemplar viel geschickter rüberkommt.

Mit der Farbwahl [ grün wie eine bayrische Wiese ] und dem farbverlaufenden Malspielchen im linken Teil. Süss, diese Punkte mit den Verbindungspfeilchen. Süss. Sieht aus wie die Verbindungen zwischen Netzwerkroutern. Goldig! Und die erdverbundene grüne Farbe von unten zerläuft nach oben in den grauen [ Obacht: Grau = Hirnleistung ] Farbraum. Dermaßen sphärisch. Uihuihuihuih. Und wie geschickt die Frage ohne Antwort da reingebastelt wurde. Wer die Frage nicht sieht: "Wann darf man Hacker hacken"

Auf in das Camp. Das Bastel-Ausbildungscamp. Unter nationaler Flagge. German-Army-Cyber-Security häcks bäck. 

 

hacker bundeswehr werbung 2017

 

Einstiegslehrgänge werden sicherlich dank einer großzügigen Rahmenvereinbarung mit den Erzeugern des -calliope-mini 2 - stattfinden. Bei anderen Autoren hält sich zwar die Begeisterung für das Produkt in Grenzen 3. Herr Scheppler regt sich auch ziemlich auf 4. Wer hätte auch gedacht, dass der Brexit das vermutete technische Vorbild für den -calliope-mini- , den Einplatinencomputer BBC-micro:bit, 5 aus dem einfachen Warenbezug dermaßen derbe herauskatapultiert.

Das wird nix mit "häck bäck, rühr die häcker wech". Ich widme mich diesem Thema 2040 noch mal. Dem Thema mit dem "häck bäck, rühr die häcker wech".  Warum erst so spät wieder?

Ganz einfach.

ERSTENS: Die ANDEREN sind schlicht besser. Für die ANDEREN ist das kein Neuland.

ZWEITENS: Die ANDEREN benutzen kein Betriebssystem aus Redmond. Das haben die ANDEREN nämlich schon Reverse-engineered.

DRITTENS: Die ANDEREN kennen die Kommandozeile nicht nur, DIE beherrschen sie auch. Und, nein oh Gottchen, die können programmieren. Ja echt. Nicht das LED-Blinken für Ampelanlagen für Anfänger. Nein. Echt mehr.

VIERTENS: Wer Bildungspolitik schon an die Betonwand fährt, betrachtet auch dieses pfadfinderähnliche Unterfangen nur als Alpha-Test. Für Geldverteilung6 . Für sonst nichts.

FÜNFTENS: Ich halte mich an die Ansage von Frau Dr. Kurz, nachzulesen hier 7. Und genau das werden "häck bäck, rühr die häcker wech"-Truppen niemals wagen. Den BND, schnorchelnd im DECIX Knoten herumkruschtelnd, bekämpfen. Never.

 

Wer nichts Besseres zu tun hat, bewirbt sich. Jetzt! Das ist der Job mit Work-Life-Balance-Style, der bei völliger Erfolglosigkeit im beruflichen Tagewerk zu einer individuell auskömmlichen Altersabsicherung führen wird.

Wenn die Newbies dann erst mal den ersten Testlauf starten dürfen und ganz nebenbei die verlotterte Infrastruktur in Deutschland lahmlegen [ von IoT weltweit will ich gar nicht erst anfangen ], gewinnt auch die Aussage von Herrn de Maiziere eine völlig neue Bedeutung: Wie sprach der Herr so larmoyant in dem Interview davon, dass Polizisten außer Schutzwesten auch Schusswaffen benötigen, um ihren Auftrag zu erfüllen? Zu betrachten ist das Interview hier. 8 Das wird in Zukunft die Zeitungsspalten der kränkelnden Nachrichtenerzeuger zu füllen wissen, wenn dann auf ein Mal im kalten Winter die ferngesteuerten Heizungen [ sowas muss ja auch mit billigster Software ans Netz der Netze, logo! ] ausfallen infolge des digitalen Schusswaffengebrauchs.

Häck bäck, hau wech den Scheiß, gelle? Die Hauptsache irgendwas getroffen. Mit der digitalen Knarre, ehoi. Irgendwie, irgendwas, irgendwo. Bei im Realleben stattfindenden gewalttätigen Auseinandersetzungen in Folge von Demonstrationen sieht der angegriffene Polizist mit Schutzweste den Angreifer und im Falle der Gewalteskalation wird der Angreifer vom Schutzwestenträger zu Recht kampfunfähig "gemacht". Im digitalen Neuland der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel jedoch ist das so einfach nicht darstellbar. Meine Befürchtung: Die Neulandunkundigen haben sich das Thema noch nicht mal ansatzweise erschlossen 10. Das mit dem Erkennen des Angreifers.

Puuuh.

Ich bezweifle auch stark, dass bei den "häck bäck, hau wech den Scheiß"-Truppen dieses Werk 9 zur Grundausbildung gehört.

Nochmal puuuh.

 

1 Link führt zu uni-muenster.de Nachlässesammlungen Plakate

2 Link führt zu danisch.de Beitrag 16.04.2017 Calliope mini

3 Link führt zu blogs.faz.net Beitrag deus 20.04.2017

4 Link führt zu https://bildungsradar.de Beitrag 14.01.2017

5 Link führt zu Wikipedia Artikel Änderung 13.04.2017 16Uhr52

6 Link führt Amazon Buch "Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt" /Kraus

7 Link führt zu faz.net Feuilleton Beitrag Dr. Kurz

8 Link führt zu tagesschau.de Beitrag 09.04.2017 Zuständigkeit bei der Cyber-Abwehr

9 Link führt zu frozentux.net Tutorial iptables Copyright © 2001-2006 Oskar Andreasson

10 Link führt zu ccc.de Sachverständigen-Gutachten gemäß Beweisbeschluss SV-13 30.09.2016


 

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Hoppelzeit + die Kellertreppe 2017


11.04.2017 Ostern naht und somit der Kurzurlaub. Wunderbar.

Auf die Schnelle habe ich meine Kellertreppe 2017 erstellt. Nein, ich habe nicht betoniert. Digital gewurschtelt habe ich.

Meine Kellertreppe 2017.

Die ebenfalls neu eingerichtete Subdomain mit dem sinnigen Titel    klementine.bahnmops.de   widmet sich dem Auflisten interessanter Fundstücke. Wer hätte schon vermutet, dass Frau Beatrix von Storch (AfD) Mitglied der Friedrich A. von Hayek Gesellschaft ist? Ich nicht. Wieso eigentlich Klementine als Webseitenbezeichnung? Deshalb.

 

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich wunderbare und erbauliche Osterfeiertage. Happy easter::)

 

Für einige Mitmenschen werden es die letztmalig fröhlichen Osterfeiertage in der gewohnten Machtumgebung werden. Aber ich habe da keine Bange, dass es diesen nachfolgend aufgeführten Mitmenschen meiner persönlichen Hitliste finanziell keineswegs schlechter ergehen wird, wenn der Souverän im September 2017 die große Klatsche der Empörung? des Widerstandes? des totalen Unwillens? herausholen sollte: 

 

Herr Gröhe [ zuständig für Arbeitsplatzsicherung im Apothekenbereich ]

Herr Dobrindt [ zuständig für Arbeitsplatzsicherung im Bundesfernstraßenbereich ---> verschämt PublicPrivatePartnership genannt ] [ zuständig für Arbeitsplatzsicherung im Autobau, ungeachtet der VW-Ereignisse ]

Herr Maas [ zuständig für - oho - Verbraucherschutz ] [ zuständig für das "wischmoppeln" in Neuland (<-- Frau Dr. Merkel) ] [ sauberes World Wide Web = saubere Bilanzen ]

Frau Dr. Merkel [ zuständig für die große Linie ] [ zuständig für Mauerbau - im Ausland -!! - zur Wahrung von Anstand und Sitte ] [ Physikerin mit eigener Sichtweise zur Sicherheit von Atomkraftwerken ]

Frau von der Leyen [ zuständig auch für die McKinsey Integration in der Bundeswehr ] [ nach dem Scheitern der Internet(Porno/Päderasten) Sperre auf ein Neues im Cyberraum unterwegs ]

Herr Thomas de Maiziere [ ".. dies dürfen wir der Bevölkerung nicht sagen, es könnte .... beunruhigen " ]

 

Wird schon. Bestimmt!

 

Thema FakeNews 2017/2009: Frau von der Leyen legte einen denkwürdig peinlichen Auftritt bei Anne Will letzthin 1 hin. Chapeau, keinen Gesichts-Farbwechsel konnte ich bei der Dame entdecken. Während sie Herrn Lüders in die von ihr angestrebte Ecke "stellte". Vielleicht sollte die Dame vor dem Inkrafttreten des von Herrn Heiko Maas formal initierten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes selbigen Herrn noch mal beflüstern. Da müssen ein paar Anpassungen rein. In das geplante Gesetz. Sonst wird es eng für die Dame der rechtschaffenen Äußerungen. Richtig eng. Merke: Wenn im Sioux-Zelt der konservativen Presseerzeugnisse filterbefreit derartiges 2 berichtet wird. Uiuiuih.

Da ich ein nachtragender Typ sein kann, erinnere ich in dem Zusammenhang noch einmal an die legendären Äußerungen von Frau von der Leyen im Zusammenhang mit der Internetsperre 3 [ vulgo= Kinderpornosperre ]. Als sie ohne mit der Wimper zu zucken die technischen Umsetzungen für dieses Gesetz im World-Wide-Web für geklärt hielt 4. Diese Behauptung erwies sich als unhaltbar. Einen Einblick in den damaligen Ablauf kann jeder hier erhalten 5. In der Wortwahl war Frau von der Leyen schon damals nicht wählerisch 6.

 

By the way: Bei einer der vielen Pressekonferenzen 2009 saß neben Frau von der Leyen [ damals Familienministerin ] Frau Brigitte Zypries [ Wirtschaftsministerin 2017 | Justizministerin 2009 ]. Wie sie sich alle wieder so treffen im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit........

 

 

1 Link führt zu daserste.ndr.de Mediathek Anne Will Sendung 09.04.2017

2 Link führt zu welt.de Panorama Artikel 10.04.2017 Ralf Dargent

3 Link führt zu Wikipedia Artikel Änderung 07.01.2017 21Uhr19

4 Link führt zu taz.de Artikel 16.01.2009

5 Link führt zu presseschauer.de Dokument -zensursula.pdf -

6 Link führt zu welt.de Artikel 25.03.2009


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Mein Impressum. Den eventuellen Sinn dieser von der EU durchgesetzten Einverständniserklärung können Sie hier oder hier erlesen. Sie könnten auch Herrn Jan Philipp Albrecht befragen.