Bananeninnenschale, Flacheisen-Kommentatoren + IT-Sicherheit [1 Nachtrag]


Die letzten Transporttage in den Stahlkästen der DB verliefen unspektakulär. 

15.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz pünktlich und keine weiteren besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt mit dem 16Uhr27 IC ab HBF Düsseldorf verlängert sich um 30 Minuten, da im Kölner Einzugsbereich eine Bombenentschärfung vorgenommen wird. Für Bombenfunde und deren Beseitigung 70 Jahre nach dem unfassbaren Krieg trägt die DB mal keine Verantwortung. Die Gesamtpendelzeit beträgt heute 4 Stunden und 50 Minuten. Das Pendlerehrennädelchenkissen zur Vorlage beim Bundespräsi erhält ein weiteres Nädelchen. So langsam füllt sich das Pendlerehrennädelchenkissen.  

18.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Das verunsichert mich und ich frage mich, ob verborgene Kräfte am Wirken sind.  

19.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und wieder zischt eiskalte Luft aus den Schlitzen im Fensterbereich. Hat der Lokführer die Umstellung vom Fleischtransport für den Hühnerbaron auf regulären Menschentransport nicht mitbekommen? Irre Gedanken durchfluten mich: Bestimmt wird mit dieser Kühlungsmaßnahme im Waggon den herumschwappenden NiesErkältungsAnsteckungsNebeln der Garaus gemacht. Alles für die Gesundheit der Fahrgäste. Also erstmal schnattern, dann Mäntelchen drüber und durchhalten, was sind schon vereiste Füße? - Peanuts - ! Wirkt das außerdem faltenglättend? Dann will ich keinen beheizten Waggon mehr. Nie mehr. Gar keinen mehr von den geschätzt funktionierenden 3 Prozent der überhaupt beheizbaren Waggons. Bestimmt haben die Jungs und Mädels der DB-Betriebstechnik [Verwaltung Berlin] im Bereich der Waggonaußentüren hochmoderne infrarotgesteuerte Zählschranken angebracht, die im Verbund mit einer Temperatursteuerung pro neuem Fahrgast dann eine Temperatursenkung von 0,05 Grad Celsius einleiten und jedem Fahrgast den adäquaten NiesErkältungsAnsteckungsNebelSchutz zusichern. Lecker, dann sind die Fahrgäste im Zielbahnhof Binz Frostgut. Super frisch gehalten. Wenn das doch mit Schadsoftware auf dem Computer auch so ginge.............. dieses Thema behandle ich weiter unten. 

22.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Draußen ist es warm, im Waggon ist es warm. Was will ich mehr?

23.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und die Stahlschlange raupt verdächtig langsam vor sich hin. Die Ansage verkündet, die Zugfolge auf diesem Streckenabschnitt sei eng bemessen. Zur Wahrung des Sicherheitsabstandes verzögere sich die Fahrt bis HBF Bonn um 11 Minuten. Genau, das ist wieder dieser vordrängelnde Güterzug. Der taucht jetzt regelmäßig um die Uhrzeit auf. Ab HBF Köln wird der Raupengang mit der sattsam bekannten Signalstörung begründet. Ziehen die sich eigentlich die Begründungen aus einem Begründungsbeutelchen, so nach Lust und Laune? Ankunft HBF Düsseldorf mit 14 Minuten Verspätung. Das gibt noch kein Pendlerehrennädelchen für mein Kissen.

Die Rückfahrt hellt meine Pendlermine auf, da kein Aufschlag im ICE auf der Kurzstrecke Düsseldorf - Köln fällig wird. Das elektronische Kontrolleurs-Lesegerät laut Eigenauskunft nicht betriebsfähig. Der QR-Code des Mitfahrenden wird per Augenaufschlag begutachtet und für gut befunden. Geil, im Augenpaar implantierter QR-Code-Leser mit Anbindung an die Leitstelle über eine Funkstrecke ohne Funkloch. Das gelänge aber zwischen Bonn und Koblenz garantiert nicht, denn auf dem genannten Streckenabschnitt sind die Funklöcher größer als die von pupsenden Bakterien erzeugten Löcher in Käselaiben. Aneinandergereihte Funklöcher. Gottseidank ist diese Hauptstrecke zweigleisig ohne Gegenverkehr auf dem jeweiligen Gleis.

Der schon als Ausfall gemeldete IC von Köln nach Koblenz wurde durch einen IC aus der Wirtschaftswunderzeit der BRD ersetzt. Entgeistert herumirrende und herumstarrende Fahrgäste, da alle Waggons mit einer abschreckenden <1> beschriftet sind. Erste Klasse, wääh, darf ich hier eigentlich mitfahren? Diese klitzekleinen Schildchen an den Waggontüren mit der Aufschrift <Heute 2. Klasse> werden nicht wahrgenommen. Die Waggons sind mit massiven scharlachrotfarbenen bezogenen Sitzen bestückt, gigantischen herunterklappbaren Tisch-Rückseiten-Tischchen, Fußstützen aus der Luxusklasse a ' la Mercedes Benz Pullmannklasse. Und das Einsinken in diese Monstersitze, ein Gefühl wie bei Omi zuhause. Plüschig. Königsklasse mit diesem Aufbau wie Ohrensessel. Da will ich nicht mehr raus, außerdem ist der Waggon heimelig warm. Keine weiteren Ereignisse zu vermelden. Ankunft oberpünktlich. Ich muss raus, heute echt schade. 

Der Reinigungstip für Lederschuhe bei weißlichen Flecken[ Schnee, Schweiß]: Betroffene Region mit der Innenseite eines Ministückchens einer Bananenschale ausreiben, trocknen lassen, Schuhcreme drauf. Polieren. Alles wieder tip top in Ordnung. Beim Stöbern im Web hier entdeckt.  Biobananen müssen für die Umsetzung nicht verwendet werden, das wäre snobistisch. Markenbananen aus dem MonsantoGiftInDerPflanzeImBodenWirMachenEuchSchleichendPlattLabor sind ebenfalls nicht erforderlich. Zum deutschen Bier hat sich diese MonsantoWirSorgenFürFruchtbareÄckertruppe übrigens auch vorgearbeitet. Aber vielleicht merkt jetzt der letzte am Weltgeschehen Desinteressierte, wie die Gefährdung uns auf die Pelle gerückt ist. Erst der Hopfenersatz und jetzt noch Glyphosat drinne. Im Feierabendtrunk Glyphosat! Bäääh, will das jemand wirklich? Wenngleich, wer säuft schon 1000 Liter Bier täglich, um die gefährliche Tagesdosis zu erreichen? 

Meine morgendliche und spätnachmittägliche Pendlerlektüre bestand in den letzten Tagen darin, die Seuchenmeldungen aus dem Bereich Informationstechnik durchzuackern. Das Fachmagazin c't  berichtete zu meinem Entsetzen in oberflächlichster Art und Weise über die mit Schadsoftware verseuchten Mailanhänge sowie über die neu einherrollenden Gefahren beim einfachen Surfen. Analyse? Fehlanzeige. Untersuchen der in Massen verschickten und mit Schadsoftware gespickten Anhänge? Jojo, ein Screenshot von irgendwoher mit geheimnisvollem Code. Wo ist da der Mehrwert für den Leser? Das Forum ist bei solchen Themen nur noch mit spitzen Fingern [Sichtschutz für die Augen empfehlenswert] zu betreten angesichts der fachlich unterdurchschnittlichen Beiträge. Das Forum hat sich zu einer Trollwiese der Klickkönige und ungebildeten Schreihälse entwickelt. Nur ganz selten gibt es Kommentare von Fachleuten zu lesen. Sprengselartig im Unrat der <Windows ist Scheiße>, <Mit Linux wäre das nicht passiert> sowie <Das kann mit Apple nicht passieren> zu finden. Wer schreitet schon gerne über Müllhalden, um nach der Stecknadel im Heuhaufen zu fahnden? Niemand. Es ist ein quälendes Unterfangen. 

Am 20.02.2016 hat sich eine schwärig-stinkende Mini-Müllhalde aus dem Forenbereich in die offizielle Berichterstattung bei <www.heise.de> eingeschlichen, regelrecht reingenagt. Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, hat sich mit dem Titel <Kommentar zu Locky: Windows ist ein Sicherheits-Albtraum> in die Menge der Schreihälse eingereiht. Das eigene Schreihalsgrab hat er sich geschaufelt mit dem letzten Absatz seines Kommentares: ....... dafür sind meine Daten sicher und ich kann arbeiten, während die Windows-Nutzer überlegen, wie sie jetzt ganz schnell an die Bitcoins für das Lösegeld kommen...... 

Welch widerwärtige Häme. 

Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, begründet dies mit der Wahl seines Betriebssystems. Er hat nach eigenem Bekunden eine Linux-Distribution im Einsatz und wähnt sich jetzt im sicheren EDV-Hafen. Der Autor sollte ins kabarettistische Fach überwechseln oder zur RTL-Unterhaltungstruppe [Rammeln-Töten-Lallen]. Oder zu einem Teleshopping-Kanal, die nehmen vor lauter Verzweiflung auch alles, was noch kriechen kann. Der Autor, dessen Name ich hier immer noch nicht aufführe, hat mit seiner Wahl des Betriebssystems lediglich die Angriffsfläche verringert. Denn jede Variation von Schadsoftware [Erpressungstrojaner oder was auch immer da herumfliegt] wird zur Verbreitungszeit mit einschlägig bekannten betriebswirtschaftlichen Optimierungsschritten an das jeweilige Zielsystem angepasst. Das sollte er wissen. Tut er aber offenbar nicht oder verheimlicht dem geneigten Leser seines Kommentars diese Grunderkenntnis.  Böser, ganz böser Mensch. Bei der Wahl des Betriebssystems als Teilnehmer einer weltumspannenden Vernetzung [Internet] bedeutet des Autors Wahl des Betriebssystems mit Linux lediglich, dass ER, dessen Name ich immer noch nicht erwähne, als Verteilerstation sehr wohl mitspielen wird bei der Weiterreichung von Schadsoftware. Oder mailt der Autor etwa nicht oder versendet Dateien nicht in die Cloud [Facebook, Google, Microsoft und so weiter] oder über USB-Datenträger? Nein? Tut er nicht? Der Autor hat den Netzwerkstecker gezogen? Glaube ich nicht. Demzufolge ist der letzte Absatz seines Kommentars seine zur Schau gestellte pure Schadenfreude, wenn es Andere erwischt. Nach dem Motto, sollen die Anderen doch niedergestreckt werden, die Hauptsache, ich habe mein Linux-Krönchen noch auf. Hähäha, der VBA-Code funktioniert bei mir nicht und mein Betriebssystem hat keine Windows-Bibliotheken, die angegegriffen werden können. Und schon gar keine Registry, die manipuliert werden könnte. ICH BIN SICHER, WEIL ICH LINUX HABE.

Welch ein widerwärtiger hämischer Mensch. Selbst Abgänger einer deutschen Hauptschule sind mit höheren Fähigkeiten zum analytischen Denken und mehr Empathie ausgestattet. Wo bitte hat die Redaktion von <www.heise.de> den eigentlich ausgegraben? Aus der Themse? Oder aus einem Pub? Ist er ein Opfer der klassenorientierten britischen Bildung? Haushaltsgeld der Eltern hat nur für die Baumschule gereicht?  

Ich arbeite seit 7 Jahren auf meinen Rechnern ausschließlich mit Linux-Distributionen als Betriebssystem. Ich weiß die Softwarepflege über die Repositories sehr zu schätzen. Die Handhabbarkeit des Linux-Betriebssystems ebenso. Aber des Autors anmaßende Haltung geht mir völlig ab. Da rollen sich mir die Fußnägel nach hinten weg. Sobald sich die Schadsoftware, ausgerichtet in der ersten Welle auf Windowsnutzer, in abgewandelter Form als mindestens Javascriptschadsoftware über den Browser einherrollend oder als Javaschadsoftware selbst, im Umlauf befindet, bin ich als Nutzer eines Linux-Betriebssystems ebenfalls voll betroffen. Als Linux-Benutzer bemerke ich Word/Excel-Dateien mit eingebautem VBA-Schadcode überhaupt nicht. Stimmt. Aber wenn ich diese Dateien weiterversende, ohne selbige zu prüfen, dann bin ich aktiver Teilnehmer der Schadsoftwarewelle. Punkt.

Nutzer von OpenSource-Produkten als Mittäter, jaja, dieser Denkansatz ist nicht von der Hand zu weisen. Isolierstation kann ich keinesfalls sein [außer ich lösche die Dateien direkt ], was also unternimmt der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux immer? Er prüft vor dem Versand der Dateien mindestens über <virustotal.com>, was er beabsichtigt zu versenden. Und bei zuweilen vorhandener Paranoia wirft der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux das Windows in der Virtuellen Maschine an, um mit dem dort installierten Schlangenöl [Bitdefender, Kaspersky,G-Data, Avira und wie sie alle heißen] die zu versendenden bzw. über USB-Datenträger weiterzugebenden Dateien prüfen zu lassen. Das ist Aufwand und den wird so mancher einfach scheuen. Der Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, erzählt in seinem Kommentar hiervon nichts. Warum? Jede Wette, er weiß es nicht, es ist ihm völlig egal, denn seine Denke ist simpel gehäkelt. In Wiederholung: Er denkt nur an sich und die Therapeutengespräche werden ihn zu bestätigen wissen. Bloß keine Unsicherheiten. Never.

Was ein widerwärtiger hämischer Mensch. Verhält sich wie mein vor Jahren verstorbener dschungarischer Zwerghamster. Dschungarische Zwerghamster riechen übrigens immer vorzüglich, da sie sich unentwegt intensiv putzen. Besagter Zwerghamster hat sich sein Holzhäuschen immer mit Futter bis zum Anheben des Holzhäuschens vollgestopft. Hamster sind Egoisten. Hamster sind auch extrem bissig, wenn es um das Futter geht. Meiner hat mir öfters mal in die Finger gebissen beim Überreichen eines Regenwurms [Fett brauchte das Viech für das Wohlbefinden, die Regenwürmer waren immer im Kühlschrank in einer Sägespäneschale aufbewahrt zum Frischeerhalt. Zum völligen Entsetzen meiner Frau]. Gierige Viecher halt.

Der Autor beißt aber nicht, er sabbert nur. Weißliches strähniges Getropfe rechts und links aus dem Maulwinkel wie bei der Dogge vom Nachbarn. Der Autor, dessen Name ich nicht hier aufführe. 

Und dieser widerwärtige hämische Mensch holt Luft und will als Element der Anwendermenge OpenSource gelten? Bäääh. Gäbe es eine Blacklist für das Downloaden von Linux-Distributionen, dann wäre der Autor für mich die Nummer 1. Ganz oben. Ich würde ihm sowieso lebenslang den PC wegnehmen und in die Ukraine [Donezk-Becken: Stahlkocherszene-Fertigungsstraße 4] verfrachten. In Wiederholung: Schweiß und Schmerz treibt Scheiße aus. 

Die verzweifelt anmutenden Rundmails von Firmen-IT-Abteilungen haben groteske Züge angenommen. Die Textbausteine haben die alle vom BSI übernommen. Nichtssagende Formulierungen überall, die Fußnägel rollen noch weiter zurück. Gleich brechen sie ab. Meine Fußnägel. Oweh. Aktive Hilfe? Wo? Apropos BSI: Der neue Präsident wird diese Behörde mainstreamig zurechtrücken und damit in Grund und Boden rammen. Wäre ich Kabarettist, würde ich es so ausdrücken:  Lobby ist dein Hobby, bist ein arg zwielichtiges Wesen, weißt ums Geldverdienen, den Buchstaben V [wie Verantwortung, Verlässlichkeit, Vertrauen etc] hast Du gewiss aus Deinem Lexikon gestrichen. Geld ist für Dich die einzige Welt.   

Im Jahr 2016 sind einige Wahltermine zu bestreiten. Den Herrn aus dem obigen Absatz kann man leider nicht wegwählen. Das bedauere ich sehr. Aber ich bin guter Hoffnung: Irgendwann sind die herumstehenden Geldsäcke so schwer und groß, dass Alberichs Tarnkappe nicht mehr ausreicht. Dann sieht die Geldsäcke jeder Mitbürger. Und damit auch der Wähler.  

Außerdem: Pfeift das Elend aus dem Dunkelwald der Politik, trifft es den Fälscher alsbald. Guttenberg musste ja auch in die USA entweichen. Aber nur, weil die Anderen keinen Kontakt mehr mit ihm haben wollten. Nicht wegen der Schieberei an sich. Nö, das ist Tagesgeschäft. Bei denen im Dunkelwald.  

Worthülsen in raumgreifender Berichterstattung, ein jeder Lesebefähigte kupfert vom Nächsten ab, das ist Alles. Das Fachmagazin, welches den Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, zu Wort kommen ließ, testete ein Produkt von <malwarebytes.org>. Bitte nicht falsch eingeben mit <malwarebytes.com>, da landet man in einer Schmuddelecke. Beim Aufruf von <malwarebytes.org> bespringen den Betrachter Grafiken aus dem japanischen Manga-Bereich, wahlweise auch Grafiken aus dem Themenbereich einer FacebookIrrlichterTeenieDesignGroupVomAllerDümmstenLevel . Die Seite würde ich unter normalen Umständen noch nicht einmal aufrufen, um Topflappen für meine Mutter online bestellen zu wollen. Und DIE haben ein Tool hergestellt, welches nach Aussage des Fachmagazins [wo der Autor wohnt, der wie oben aufgeführt hämische Kommentare verfassen darf] die derzeitige Ransom-Schadsoftware lokal auf dem Rechner zu blockieren fähig ist. DIE ? Wo sind eigentlich die großen Player auf dem Schadsoftwareabwehrmarkt abgeblieben? Untergetaucht oder in Urlaub oder einfach desinteressiert? Also DIE [MangaSchreckGrafikDesignPöbler] haben laut der Berichterstattung des Fachmagazines[ wo der Autor......] ein funktionierendes Tool in Beta-Version [nicht für den Produktiveinsatz geeignet] hergestellt, welches die Verschlüsselung der Daten auf dem befallenen PC blitzschnell stoppt. Wowh! Der veröffentlichte Screenshot auf <heise.de>  beeindruckt mich im ersten Moment.  

Und jetzt lädt wahrscheinlich jeder dritte verzweifelte PC-Nutzer genau das Tool herunter und setzt es ein. Wetten? Und keiner weiß, was es genau tut. Was das besagte Tool so nebenher tut, während das Tool den Wächter spielt. Nach der Devise - Außen hui - Innen pfui -. Könnte ja sein, dass auf dem Rechner des Benutzers was ganz Irrwitziges unter der Oberfläche läuft. Das Fachmagazin äußert sich hierzu nicht. Die Sysinternals-Suite kennen die mittlerweile auch nur noch vom Hörensagen. Oder das Fachmagazin weiß es, hält aber die Informationen zurück. So wie der Autor, dessen Name ich jetzt teilnenne: Der Vorname ist <Fabian>. Mehr verrate ich nicht. Wie nennt der Kabarettist Josef Hader in seiner Vorstellung <Hader spielt Theater> mein heutiges düster anmutendes Verschwörungsstricken?  - Vorurteile - passen immer - garantiert. In diesem unserem Fall das Vorurteil: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Praktische Ableitung: Des Fachmagazins hauseigener Gestank wird nach unten weitergereicht. Personalabteilung engagiert nach Geruch. Stimmt - passt - bestimmt. 


Das Vorhaben, welches ich in den nächsten Tagen umsetzen werde, um die Schadsoftwarewelle für mich im Ablauf und der möglichen bordeigenen Vorsichtsmaßnahmen verständlich werden zu lassen: 

Betriebssystem/ Softwarezusammenstellung

1. Windows 8.1 tagesaktuell gepatcht mit Herstellerupdates in einer Virtuellen Maschine auf Ubuntu 14.04 Betriebssystem 
2. Bitdefender Total Security 2016 installiert in Windows 8.1 mit tagesaktuellen Signaturen ----> Jahresbetrag ~ 40 Euronen 
3. Software Policy Restrictions von Microsoft nach Anleitung konfiguriert ---> kostenlos [gpedit.msc ab MSWindows 7 Pro, nicht Home]
4. EMET von Microsoft nach Anleitung konfiguriert -----> kostenlos [Download hier ]
5. Ehemals Sysinternals Tools [Mark Russinovich] nach Anleitung zur Analyse ----> kostenlos [Download hier]

Testablauf

1. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.
2. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 2. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.

Falls was schiefgeht

Wird die entsprechende Virtuelle Maschine einfach ersetzt durch eine jungfräuliche Virtuelle Maschine. Natürlich von einer während der Tests nicht angeschlossenen externen Festplatte. 


Den von mir eingesetzten Browser Mozilla Firefox habe ich seit Jahren mit NoScript und AdBlock versehen. Der derzeitige Schadsoftwaredreck rollt ganz bestimmt auch über die Werbenetzwerke rein. Bei den Advertising Anbietern sitzen sowieso nur hilf- und gewissenlose Callcenteragents herum, die beim Arbeiten mit der Maus immer wieder über die Schreibtischkante hinausfuhrwerken, weil ja ------weil: Medienkompetenz ist eben nicht nur der Doppelklick auf ein Icon.

Jaja, murmelt Florence, schon ganz entnervt,  so ist es. Die Elektrohunde sind begeistert, Action macht ihnen Freude. Hubertus ist völlig abgetaucht, vertieft in diese Lektüre. 

Die Tatsache, dass es manche Administratoren zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht gebacken bekommen, die Systemrichtlinien einer Windows-Netzwerk-Domäne mit dem Ziel zu konfiguríeren, dass auf dem jeweiligen Einzelrechner die VBA-Sicherheit auf maximal [Zertifikats-/ Signaturprüfung] eingestellt ist UND diese vorgegebene Einstellung vom Benutzer ums Verrecken nicht geändert werden kann, bewerte ich als Eiterpickelseuche der völlig Unfähigen. Und vom Layer 5 im TCP/ IP Schichtenmodell haben manche offenbar keine Kenntnis. Oder wie erklären so einige der FirewallProxyData-Admins denn, dass lediglich nach dem Dateiende-Punkt umbenannte MS-Office-Dateien [von .xls bzw .xlsx auf die Dateiendung .pdf] vom Malwareschutz im Mailgateway [wahlweise Mailserver] nicht erkannt werden? Werden die Teile etwa nicht in den ersten 200 Byte gecheckt? Offensichtlich nicht. Da brechen mir endgültig die Fußnägel ab. Auah, das tut wirklich weh jetzt. Die Profi-Gateways bieten derlei Möglichkeiten allemal. Die allereinfachsten Lösungen natürlich nicht. Alles eine Frage der Investition. 

Die Ergebnisse werde ich hier veröffentlichen. Reengineering im Mikroformat. Aus schierer Verzweiflung. Stärkt aber mein Selbstbewusstsein. Macht mich unabhängig. Das Abo der Fachzeitschrift c't werde ich morgen kündigen. Per Einschreiben mit Rückschein, denn wer weiß, ob das Servicecentrum des Fachmagazines <www.heise.de> überhaupt noch Mails öffnet. Vor lauter Angst haben sie vielleicht die Mailkonten geschlossen. Und warten einfach, bis der Sturm vorübergeht. Vergebens, der jetzige Sturm wird der El Nino der IT. Dauerhaft und jede Woche ein neues Schäkerchen. Ganz gewiss. Tschüss, Heise, nach 20 Jahren ist es notwendig geworden. Wie sang Charles Aznavour damals: - Du mit Deinen Lockenwicklern, isch liebe Dich, aber immer nur Lockenwickler, nein, Du hast unsere Liebe vergessen - Du mit Deinen Lockenwicklern - ..........

Außen hui - Innen pfui - Nööö, keinen Bock mehr. 

Nachtrag 29.02.2016 Microsoft Update Betriebssystem 8.1 Pro

Das heute im Updatefenster erscheinende Update mit der Bezeichnung KB 3035583 ist kein Update, sondern eine Installationsdatei für die <Get Windows 10> Werbequälschleuder. Geführt wird es dennoch als Update mit der unvergleichlichen Formulierung < Installieren Sie dieses Update, um Probleme in Windows zu beheben>. Interessanterweise habe ich mit dem Betriebssystem 8.1 Pro einen Lifecycle laut Hersteller bis 09.01.2018 und den erweiterten Support bis 10.01.2023 mit meinem Geld erworben und so lange gedenke ich das System auch zu nutzen. Aber der Hersteller Microsoft presst sein Anreißer-Tool für das SchnüffelHorchAbgreifBetriebssystem Windows 10 mit aller Gewalt zu seinen Kunden. Mit aller Gewalt, das machen doch sonst nur die Türsteher in Sankt Pauli, oder? Werde ich jetzt zur BetriebssystemAbnahmePresswurst degradiert? 





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Böse Mailanhänge und IT-Kaulquappen [2 Updates]


11.02.2016 Bei dem IC Abfahrt 06Uhr05 HBF Koblenz wanderte Wagen 3 von der Zugspitze ganz nach hinten, wurde also zum Waggon mit den roten Rückleuchten. Meistens glühen zwei rote Rückleuchten. Zur Kontrolle fehlt mir heute die Zeit. Zwei Waggons, deren Nummern mir entfallen sind, fehlen gänzlich. Dafür gibt es eine rote Lokomotive, die unruhig auf die Abfahrt lauert. Pünktlich brummen wir los und außer den vernachlässigbaren fünf Minuten Verspätung beim Aufschlag in Düsseldorf verläuft die Fahrt reibungslos.

12.02.2016 Bei dem IC Abfahrt 06Uhr05 HBF Koblenz sind diesmal alle Waggons wieder da und die Wagenreihung stimmt. Geradezu unheimlich.

Die jeweiligen Rückfahrten mit einem ICE bis zum Anschlusspunkt HBF Köln darf ich ohne ICE-Zuschlag zurücklegen. Das ICE-Zuschlag-Roulette mit meiner magischen Kugel ist weiterhin in Betrieb. Die magische Kugel ist ab sofort meine ganz persönliche Kugel. Ich habe sie adoptiert. Ganz allein mein. Auf die Schnelle habe ich mir die Rouletteregeln von Wikipedia organisiert. Fällt die Roulette-Kugel auf Zero, also auf die Null, ergeben sich folgende Möglichkeiten:

---> gewinnen die Einsätze auf die Null bzw. diejenigen, welche die Null in einer Kombination enthalten
---> Kombinationen sind (0/1, 0/2, 0/3, 0/1/2, 0/2/3, 0/1/2/3)
---> alle anderen mehrfachen Chancen, also Transversalen, Dutzende und Kolonnen verlieren und
---> die Einsätze auf die einfachen Chancen werden gesperrt, man sagt, sie gehen en Prison (Gefängnis)

Ohoh, Gefängnis als Option hört sich gar nicht gut an, also spiele ich weiterhin mit den Kombinationen [0/3,75], [0/4,0], [0/5], [0/6]. Immer die Fingerchen in mindestens zwei Teichen drin. Die Klammerwerte sind die Minimal- Maximalentgelte in €, die ich bisher entrichtet habe.  

Bevor ich meinen Blick zum tausendsten Mal auf den zur Zeit fast Hochwasser führenden Rhein werfe, ziehe ich mir eine der umhersausenden Mails mit der Wichtigkeit - Hoch - Mail rein. Textauszug: " Viren-Emails, die Ihnen vorspielen, es handele sich um ........ und damit sichere E-Mail" und weiter geht es mit " ....ist möglicherweise nicht irritiert, dass er von seinem Kopierer angeschrieben wird....." [ das mit dem Kopierer hat mir schon in der Berichterstattung bei www.heise.de die Lampen angehen lassen] und jetzt kommt es knüppelhart mit "..... hier jedoch wird die Makrofunktion in Microsoft Office ausgenutzt............" , um dann lässig mit " ....Virenschutz......... mit den aktuellen Virenpattern......." und einer ellenlangen Anmerkung mit Textblüten der folgenden Art weiterzunerven " ....öffnen Sie unter keinen Umständen Dateien von unbekannten Absendern...... nicht immer werden solche gefährlichen Anhänge von .... Antivirenschutz-Herstellern erkannt......Informieren Sie auch ................ über mögliche Gefahren.....".

Hilf mir oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen, was bitte soll das Geschreibsel bewirken? Rauskopiert aus den Standardempfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit? Zu meiner Unfreude regelmäßig auch in einschlägigen Pseudofachmagazinen wie Chip oder Computerbild zu lesen........

Vorspielende E-Mails? Bin ich im Theater oder gar im Kino oder im Konzert? Wo spielt hier was vor? Die gewagte Schlussfolgerung, dass eine interne E-Mail sicher sei , wird nicht begründet. Wer braucht schon nachprüfbare Begründungen? Wie auch, geht ja nicht, denn der Viren-Schadsoftware-Abwehr-Schild ist grundsätzlich zwei Tage hinter jeder aktuellen Böser-Anhang-an-der-Mail hinterher. Selbst die ausgefeiltesten Algorithmen in der Viren-Abwehr-Software helfen da nicht mehr. [Algorithmus: Eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems (einer Aufgabe) in wohldefinierten Einzelschritten in endlicher Zeit].  Übrigens habe ich in fünfzehn Jahren noch kein Schreiben von einem Kopierer bekommen. Was soll der mir auch schreiben wollen? Ein Kopierer kopiert und wenn er nicht kopiert, hält er die Klappe. Welcher PC-Anwender kennt eigentlich die Makrofunktion in Office? Hand aufs Herz, wie viele haben davon schon mal gehört? Und wissen, wie die Makrosicherheit des eingebauten Microsoft-Office-Programmes überprüft werden kann? Was bitte sind denn Virenpattern? Ich kenne einen General Patton (Panzergeneral im 2. Weltkrieg und Knight Commander of the Order of the British Empire), hat der was damit zu tun? Schnell <leo.org> aufgerufen, ahah, das sind Schablonen, Bitmuster, Vorlagen und überhaupt Muster(auch Reifenprofil). Jetzt wird es ein bisschen klarer für mich, warum benutzen die Verfasser derartiger E-Mailwerke das nicht in den Texten? Die Hammerempfehlung, keine Dateien von unbekannten Absendern zu öffnen, stammt wohl aus QM-Dokumenten des Zeitraumes 1998 - 2000. Nicht hilfreich, werte Verfasser solcher E-Mailwerke, denn wenn wir das unisono befolgen, geht Parship noch heute pleite. Kontaktsperre gibt es in Guantanamo-Bay, aber doch nicht in unserem Ländle. Wie sollen denn in Zukunft die Renten gewährleistet werden, wenn keiner mehr mit...........einem/einer kontaktet? Grumpf ::(( Wenn dann noch jeder bei der aus dem Mailkörbchen kriechenden Gefahr seine Kolleginnen und Kollegen über die Gefahren informiert, belebt das den Flurfunk ungemein und die Arbeit bleibt in Gänze liegen. Ganz bestimmt, denn täglich grüßt der Unrat aus dem Mailkörbchen. Was bitte soll das Geschreibsel, welches aus den digitalen Federn öffentlicher Verwaltungen oder von Unternehmen stammt, also bewirken?

Mein Puls steigt in nicht gekannte Höhen hoch. Wer bitte nimmt das eigentlich noch ernst angesichts der so oft übermittelten Nullinformationen, welche in diesen Mails hausen? Nullinformationen sind gegeben, wenn der Empfänger den Inhalt nicht versteht (weil der Absender[ein Haderwachl, österreichisch] in seinen unerreichbaren fachlichen Sphären herumlungert) oder den Inhalt versteht, jedoch nicht weiß, was er jetzt am Besten tun kann. Also kein hilfreiches Händchen in der Mail herumwedelt, sondern die Mail mit Fachbegriffen gespickt ist und die Mail wie ein Schlag mit einem oberbayerischen Eichenholzbrett auf die Stirn des Empfängers wirkt. Reflexhaft erkenne ich das Verhalten von charakterlich schwächelnden Medizinern [Sondertruppe Implantatschrauber sei hervorzuheben], wenn die sich ein Spässken auf Kosten der Patienten erlauben und die auswendig gelernten Fachbegriffe derart einsetzen, dass die/der Patientin/Patient vor lauter Schreck erstarrt. Oder wahlweise böse wird, denn die Reaktion hängt schwer vom Kompetenzgrad der/des Patientin/Patienten ab. AfD-Anhänger erstarren vor Schreck, das geistige Fundament gibt einfach nicht mehr her. Auch Politiker halten locker mit. Der Begriff Prekariat wurde einzig und alleine zu dem Zweck kreiert, dass die/der Auszugrenzende/Ausgegrenzte in einer Gesprächsrunde keinesfalls mitkriegt, auf welche Weise gerade über sie/ihn gesprochen wird. Political Correctness nennen die Mainstream-Flatter-Flegel/innen das dann, von denen ganze Horden im Einsatz des Auswärtigen Amtes aufzufinden sind. Die Fragestunden mit Tilo Jung sind ein Highlight und zeigen die scheuklappengeprägte Sprachlosigkeit des Spitzenpersonals gnadenlos auf. Mainstream-Flatter-Flegel/innen amüsieren sich regelmäßig königlich außerhalb der Reichweite möglicher Zuhörer: Tuschel-heuchel-hechel, grins, Füßegetrappel, der/die Depp/Deppin hat gar nicht mitbekommen, wie wir ihn/sie durch den Rücken in die Brust gefi[Zensor hat zugeschlagen]t haben. Bayerischer Intrigantenstadel im modernen Gewand.

By the way: Antivirenschutz ist jetzt was genau? Ableitung aus Grippeschutz [Schutz vor oder der Grippe?], Lebensversicherung [Versicherung vor dem Leben oder des Lebens?], Korrosionsschutz [Schutz vor Korrosion oder der Korrosion?].
Also erstens möglich [Schutz der Antiviren oder vor den Antiviren oder Schutz vor/des Viren vor/des Anti?, Schutz der Anti vor/den Viren?]. Oder Schutz gegen Viren, dann ist aber das Anti überflüssig.

Alternativ vielleicht Schadsoftwareabwehrsystem? Ist das besser? Alles sehr rätselig, das macht mich fertig.

Nichts soll das WorteAneinanderReihen bewirken, Angst verbreiten wird es UND die/ denVerfasser von der Verantwortung befreien, praktikable Lösungswege zu erarbeiten und diese kundzutun. Alles Alibi-Mails. Pulshochtreiber. Kurzum:  Spam-Mails. Eyh-gucke-mal-wir-sind-die-Coolen-welche-die-Anwender-schützen-vorgeben-wollen. Pustekuchen, träumt weiter, geknechtete QM-Bengel/Bengelinnen, das tust Ihr mitnichten. Und kömmet alle mal aus den Denglisch-Burgen raus, macht den Job lösungsorientiert und erklärt es in der Empfängersprache. Alle Verfasser (w/m/tg/mg/ng)* von Wichtigkeit - Hoch - Mails, welche nicht nur in diversen öffentlich-rechtlichen Netzwerken sowie Unternehmensnetzwerken auch des Landes Rheinand-Pfalz herumbrausen dürfen,  ordne ich übermütig einer Kaulquappenart zu, welche eine aquatische Kaulquappenphase mit mehreren Jahren Dauer erleben dürfen. Das Schicksal ähnelt dem des Nordamerikanischen Ochsenfrosches. Im ausgewachsenen Zustand laut quaken und randalieren. Bevorzugt nachts.  Als Kaulquappe übt er schon mächtig mit dem hektischen Rumwedeln im Wasser [rumzitternd, rumkaspernd, ganzkörpervibrierend unterwegs] und der Erlaubnis, Mails schreiben zu dürfen.

Kompetenzkarrierevorbereitend und weit vom Meisterhämmerchen entfernt. Können Frösche eigentlich ein Hämmerchen halten? Gibt es eine Untersuchung darüber?

Eine im Schnelldurchgang erstellte Skizze zeigt den Wahnsinn auf: Mail und Wahnsinn  Der Wunsch " Herr [ersatzweise: Bösewicht, Cracker, NSA, BND] geh doch weiter und zünde die Bude des Nachbarn an und bitte bitte verschone mich" gilt weiter für alle PC-Anwender. Wegen des uneingeschränkten Vollversagens der Systemhersteller. Ohne Ausnahme, denn die Linux- bzw. Appleanhänger sind deshalb noch nicht in der Microsoft-Masochistenstube gelandet, weil der Marktanteil schlicht keine Rolle für Schadsoftware-Schreiber spielt UND die vorbezeichneten zwei Betriebssysteme darüber hinaus einige Schwächen des Marktführers nicht haben. Wer gerade nichts zu tun haben sollte (und für die nächsten 4 Wochen sollte das auch gelten) widmet sich diesem Produkt und testet Social-Engineering-Hacking im praktischen Alltag. Da quellen die Testeräuglein über. Versprochen!  Da geht die Lucy ab. Die fortgeschrittenen PC-Anwender benutzen sowieso wieder Faxgeräte. Der Rest widmet sich dem "PC-Verrammeln", ein gänzlich unnützes Unterfangen wie das Bestellen von WKS-6 Türen (Sicherheitsstandard für Juweliere). Bei WKS-6 lacht der Bagger, Semtex sowieso. Zum Geld verdienen für den Rest des Lebens der Anderen reicht es allemal, wie die überragenden Finanzberichte der Hersteller von Schutzsoftware zeigen. Für die Hersteller und im Gefolge für die IT-Kaulquappen lohnt es sich. Sei endlich Opfer, du PC-Anwender. Oder erlerne einmal nur Backupstrategien. Nicht diese abgehobelten Marketing-Sprech-Ich-Knall-Dir-Eine-Vor-Deine-Latz-Backup-Strategien der mainstreamigen Cloudanbieter. Die meine ich nicht. Sondern die aus dem Lehrbuch, boah, aus einem Buch? Genau die, du Opfer, ein guter Einstieg hier.  Die Microsoft-Windows-10-Benutzer müssen sich um Nichts mehr kümmern, der Hersteller baut ja Rechenzentren ohne Ende und die Festplattenhersteller freuen sich diebisch. Die Späh-Abgreif-Betriebssystemsoftware Windows 10 wird die Rechenzentren befüllen. Das Leben in guten Händen, ein bisschen Nivea Handcreme macht es geschmeidig, gelle? 

Mails mit Wichtigkeit - Hoch - schmeiße ich ab sofort sofort weg. Ab sofort gilt meine eiserne [platinähnliche, goldähnliche] Regel: Wegschmeißen, besonders wenn jede Menge Ausrufezeichen an die Pupillen klopfen. Immer. Purzelnde und unsortierte Bits im ASCII -Code  - in Mails mit der Wichtigkeit -Hoch - nehme ich nicht mehr an. Schon gar nicht von einer öffentlichen IT-Administration oder den selbsternannten Profis aus Kleinstunternehmen. Von IT-Kaulquappen eben..

(w/m/tg/mg/ng)-------> weiblich, männlich, transgender, multiple gender, no gender

Update 1 vom 18.03.2016

Vom täglichen Erleben in dahintobenden Unterrichtsräumen urlaubsreif geschossen [das Fleischtransportunternehmen DB gibt mir teilweise noch ein Eimerchen Schockwellen dazu] hier meine Wiederholungslektüre über die Eier-Such-Häschen-Fange-Spielen-Zeit : Das Kommunikationsmodell des leider zu früh verstorbenen Paul Watzlawick.  Als Wikimediamitglied haue ich jetzt nur diesen Link zur Einführung hier rein. Die letzte Aktualisierung bei Wikipedia fand am 03.03.2016 um 15:07 Uhr statt. 

Über die Eier-Such-Häschen-Fange-Spielen-Zeit steht Stoffwiederholung für mich an. Aus der JGU-Wochenendschulung aus den letzten 2 Jahren. Mit den absolvierten 7 Modulen. Und hier speziell dem sagenhaften Modell der täglichen Kommunikation zur Eskalationsvermeidung. Da hatte seinerzeit die Trainerin Superübungsinhalte mit der 20-Personen-Gruppe präsentiert und praktiziert. Das hat mich mächtig beeindruckt. 

Die Kernaussage, das Gerüst, das Skelett jeder Kommunikation, schrittweise von oben nach unten abzuarbeiten. Schrittauslassung nicht zulässig, ansonsten Kollaps und Stress pur.

Synchronisation
Sichtweise schildern
Auswirkungen beschreiben
Gefühle benennen
Erfragen, wie der Andere die Situation sieht
Schlussfolgerungen ziehen

Muss ich verstärkt in die allgemeine Unterrichtsgestaltung einbauen.

Die Häschenzeit beginnt.

Jetzt.

Doch noch nicht.

Update 2 vom 19.03.2016

Der von mir regelmäßig besuchte Blog des Herrn Hadmut Danisch liefert heute einen wunderbaren Beitrag welchem ich nichts mehr hinzufügen kann. Gratulation, Herr Danisch. Ich bin begeistert. [Beitrag vom 19.03.2016 14Uhr39 Titel - Ach, plötzlich bin ich Edelinformatiker -]

Jetzt startet die Häschenzeit.



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Kohlenmonoxid, glühende Leitungen und der kreischende Stern [1 Update]


Die Heizungswartung findet aktuell statt und der regelmäßig hier aufschlagende und ungemein akribisch arbeitende Monteur vermeldet, dass der Etagenheizungsbrenner (betrieben mit Gas aus Wladimirs Vorräten) ein Eigenleben führt. Erinnert mich sofort an Nummer 1 aus dem Getränkecenter. Was ist passiert? Das 25 Jahre alte Markenprodukt verhält sich in der Anheizphase ziemlich pampig und produziert über 1000 ppm Kohlenmonoxid. Erst wenn sich nach ein paar Minuten "Bollern" die Warmluft blubbartig den Schornstein hochgeschafft hat, sinkt der Wert auf unter 100 ppm Kohlenmonoxid. So die erste Annahme des Monteurs. Die telefonische Abklärung mit dem Firmensupport des Brennerherstellers ergibt, dass zwei Problemfelder existieren: Der Wärmetauscher selbst UND der Schornstein. Wärmetauscher ausbauen und durchblasen ist erstmal nicht angesagt, denn der Insidertip, nach rötlichen Kokelpunkten unterhalb des Wärmetauschers zu suchen, endet mit der Feststellung, dass es keine gibt. Beruhigend - keine Kokelpunkte. Dann ist das Durchblasen des Wärmetauschers erst mal nicht erfolgversprechend - so der Insidertip -. Gibts dazu ein Youtube-Video vielleicht, ich habe noch nie rote Kokelpunkte gesehen? Nein, gibt es nicht. Auf dem Kontrollzettel des Monteurs wird die vorzunehmende Inspektion des Schornsteins notiert. Nicht heute, Terminabfolge lässt das nicht zu. Okay, neuer Termin wird noch abgesprochen. Jetzt klärt sich auch das Verhalten der bisher hier jährlich im August - Aha! - aufgeschlagenen Schornsteinfegerḱontrollmenschen, die seit Jahren! immer erst die Heizung blubbern ließen und nach circa 10 Minuten die Messung durchführten. Nur hat kein einziger dieser mit Zertifikatsbepperle versehenen HochleistungskompetenzImKaminBürstleIchMalHerumWichtel was von Kohlenmonoxid in lebensgefährdender Dichte während der Anheizphase erzählt. Da hieß es immer nur, dies tue Mann/Frau aus dem Schornsteinfegergewerbe, um die ungemein strengen Vorgaben des Gesetzgebers zum Stilllegen der Heizung bei Grenzwertüberschreitung nicht umsetzen zu müssen........ (Wissen schon, zwinker, tuschel, wir sind die Coolen). Diese Vorgehensweise sei schließlich zu meinem Besten. Klasse. Und so praxisnah. Tote können bekanntlich nicht mehr klagen. Das Zertifikatsbepperle sollte diesem KompetenzImKaminBürstelIchMalHerumWichtel-Betrieb entzogen werden. Sofort. Und das Personal zur Strafe dann ab in die Ukraine (Donezbecken) und hier ins Stahlwerk, Wälzstraße 3. Schweiß treibt Flausen aus. 

Übrigens: Damals wurden in die Gasetagenbrenner keine Gaswächter/Kohlenmonoxidwächter eingebaut. Heute wohl Standard. Und was jetzt tun? Der gut gemeinte Tipp, mit einem kleinen Spiegel oberhalb des Etagenbrennergehäuses auf Beschlag (Feuchtigkeit) zu kontrollieren und gegebenenfalls sofort die Heizung abzuschalten, scheitert an der Umsetzbarkeit im Alltagsleben. Soll ich jetzt in jeder Anheizphase den Schminkspiegel als Messinstrument einsetzen, um dem Tod durch Kohlenmonoxid zu entgehen? Auf die Schnelle einen Kohlenmonoxidwarner eines Markenherstellers online bestellt. Bei kritischem Wert heult das Teil laut Beschreibung mit 85 dbA los. Allemal besser als das Spiegelwesen.

In der Karnevalszeit habe ich mich dem Erfassen und Auswerten von Netzwerkdaten gewidmet.  Drei Szenarien wurden umgesetzt:

A:)  Netzwerkverkehr beim Starten von Windows7Prof mit abgeschaltetem automatischem Update
B:)  Netzwerkverkehr beim Starten von Windows10Prof mit abgeschaltetem automatischem Update
C:)  Netzwerkverkehr beim Aufruf einer Webseite mit Werbeblocker und einmal ohne Werbeblocker mit Firefox Version 44.0 sowie dem AdblockPlus Addon 2.7.1 (Betriebssystem Ubuntu 14.04) 

Die Datenerfassung erfolgte auf einem Ubuntu 14.04 LTS Grundsystem mit der Software Wireshark Version 2.0.1. Die WindowsSpähBetriebssysteme wohnen bei mir jeweils in einer Virtuellen Maschine (Virtualbox 5.0.14).

Während sich Windows7Pro mit circa 1 MByte Datenvolumen begnügte, marschierte der Newcomer Windows10Prof mit 40,6 MByte Datenvolumen gnadenlos durch die Kupferleitung. Und ich habe die Füße stillgehalten und lediglich das Kennwort beim Windows10Prof eingegeben. Nix geklickt. Gar nix. Den entstandenen Datenverkehr beider WindowsSpähIchBinDeinBesterFreundBetriebssysteme habe ich dann mit den entsprechenden Wiresharkfiltern aufgeteilt auf  DNS (Namensauflösung, Port 53), HTTP (Port 80) sowie HTTPS (443).  ARP, ICMP, IGMP, LLMNR, SSDP sowie NBNS fielen der Übersichtlichkeit wegen gänzlich raus.  Auffallend bei Windows10Prof waren die Tuschelgespräche (HTTPS) mit den Seiten www.bing.com und www.twitter.com. Das erschien mir wie eine Kaffeekränzchenrunde älterer Damen, die gar nicht mehr aufhören können und zwischendurch kleinteilige Linzertörtchen knuspern. Bei den Bytes auf dem malträtierten Kupferkabel sah es sehr rege aus:  Einmal hin, einmal her und das 2000 Netzwerkpakete lang bei der Tuschelrunde www.bing.com . Boah! Die PDF-Datei mit den Endpoints zum Download hier------> Windows7/ Windows10-Endpoints 

Die Wirkungsweise eines Werbeblockers aus C:) in aller Kürze: Beim Aufruf der Seite www.stern.de (Seite für Verwirrte/ Bilderjunkies/ Informationsnullgehaltsuchende) ohne Werbeblocker satte 7.2 MByte Datenvolumen, mit Werbeblocker dann 4,3 MByte Datenvolumen. PDF-Datei mit den Endpoints zum Download hier ----->  Webseitenaufruf Stern Endpoints  . Wie gut, dass diese Seite aus meinen Bookmarks geflogen ist. Nicht nur wegen der Inhaltslosigkeit/ Niveaulosigkeit ähnlich der Bildzeitung. Gruner+Jahr als Stammhaus für die Schmuddelseiten Stern, Geo, Brigitte sowie Gala sollte endlich das InhalteNichtAnzeigenWennAdBlockerInGebrauchKonzept  konsequent durchziehen. Dann verirrt sich der mediengestählte Informationssuchende nicht mehr dorthin und spart sein zu bezahlendes Datenvolumen für die Übertragung von digitalem Müll. Auf die Art und Weise findet die fällige Marktsäuberung statt und gewinnen werden die Teams mit echten Redakteuren. Und keinesfalls diese dpa-Meldungen ungeprüft durchreichenden MainstreamWichtel. Entlastet wird das eigene Geldsäckchen.  Die lokalen Müllabfuhrgebühren sind ja auch nicht mehr ohne. Echte Inhalte/ Recherchen verschwinden in Bälde hinter der Paywall. Das ist dann wieder so wie früher im Pleistozän bei den großen Lexika, verkauft vom mobilen Vertreter und mit vier Jahren Ratenzahlung. Internet goes back to the roots. 

Vor Monaten wunderte ich mich, dass mein Online-Zeitung-Lesen frühmorgens auf dem geliebten iPad mini schon am 20. des Monats zu diesem Meldungsfensterchen führt - Ihr Datenvolumen ist erreicht, ab sofort wird die Verbindungsgeschwindigkeit auf 64 Kbit/ sec gesenkt. Buchen Sie zusätzliches Volumen - hier bitte entlang. Und wieder 4,95 € für läppische 200 MByte Datenvolumen entrichtet. Ich will eben nicht mit 64 Kbit/sec rumsurfen, wofür kann das Gerät LTE? Nun gut, wahrscheinlich würde dieses Meldungsfensterchen nie aufschlagen, wäre ich ausschließlich in einem jener heruntergewirtschafteten Stahlcontainer des Schienenunternehmens DB unterwegs. Verlässlich zwischen kurz nach Koblenz und Bonn ziehen hier die Funkmasten die Antennen ein und gehen zum Kaffeekränzchen über. Datenübertragung? Pustekuchen, der Ladekreis im Browser komatös dreeeeeeeeheeeeeend. Endlos. Kommt nix. Aber der Ladekreis im Browser sieht schick aus bei der Auflösung von 2048x1536 Bildpunkten. Schick. In Düsseldorf sind die Funkmasten nicht abgetaucht, sondern abgeraucht. Total unterdimensioniert. Da stehen kleine Wesen drin und schaufeln die Bits einzeln aus dem Turm raus. Nix Datenautobahn, feldwegähnlich. Auf dem iPadmini habe ich im Dezember 2015 einen Adblocker installiert und seitdem kommt das Meldungsfensterchen nicht mehr. Yeap. Obgleich ich im HBF Köln intensiv Online-Zeitung-Lesen kann. Muss irgendwie die Streckenausfälle kompensieren und das gelingt mir. 

Update Kohlenmonoxid Warnmelder:

Gerät pünktlich eingetroffen und gemäß Herstellervorgabe montiert. Geräteinternen Test ausgeführt und jetzt bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen, wann das Teil losheult. Diesen Kohlenmonoxidwarner habe ich eingesetzt.



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Barcodes, Temperaturen, Goldkettchengerd und Rechnen im Alltag [1 Update]


Die Leergutrücknahme erfolgt im Getränkecenter des All-inclusive-Kaufhauses Globus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) mittels dieser rot-orangenen Stahlkästen, in welche der Kunde sein Leergut reinschiebt, ein Förderbändchen lossurt und der im Inneren des Stahlkastens wohnende Laserscanner den Wert des Leergutes erfasst. Die roten Blitzchen, rotierenden Erfassungsbewegungen des Scannerchens und gelegentlichen Ablehnungen bei nicht lesbaren Codes imponieren mir. Nummer 1 aus der Reihe von fünf dieser rot-orangenen Stahlkästen führt jedoch ein Eigenleben. Nicht dass Nummer 1 ab und an nicht funktionieren würde (AN oder AUS), nein, dieser Stahlkasten entscheidet autonom, was denn heute für ein Leergutwert vom Kunden reingeschoben wurde. Das tut der Stahlkasten schon seit 1 (einem) Jahr. Nummer 1 dürfte aus der Entwicklerreihe der autonomen Google-Fahreier stammen. Nummer 1 also ein Beta 0.0.1 Modell, welches der Hersteller der rot-orangenen Stahlkästen in die Reihe der sechs Stahlkästen im Globus Getränkecenter eingeschmuggelt hat? Ob Einschmugglung  wie bei VW auf nicht dokumentierte und von mir vermutete Anweisung von "OBEN" oder  nur auf Anweisung des Niederlassungsleiters oder gar als Individualanweisung eines Getränkecentermitarbeiters oder unbemerkt von allen zuvor Genannten und im Alleingang in Regie des Herstellers, muss geklärt werden. Finanziell lohnt es sich auf jeden Fall. Für den Markt.  Die rot-orangenen Stahlkästen haben nach meinem Kenntnisstand einen Netzwerkanschluss. Zum Warenwirtschaftssystem hausintern. Aber die Biester haben auch einen "Internetzugang". Echt. Aber nicht zum Surfen im "Internet", diesem modernen Fabelwesen. Wo kämen wir hin, wenn die rot-orangenen Stahlkästen einfach im "Internet" rumsurfen und Online-Zeitung lesen würden. Wechseln wir die Richtung, dann wird ein Schuh draus. Damit die rot-orangenen Stahlkästen von außen ÜBER das "Internet" gesteuert werden können. Für Maschinenbauer ein Segen in der Wartung der Softwaresteuerung für die eingesetzte Hardware, ohne sich ins Auto oder gar ins Flugzeug schwingen zu müssen. RemoteZugang (Zugriff auf Maschine, ohne lokal vor selbiger sitzen zu müssen) nennt sich das. Super Sache. Aber so wie Münzen hat auch der RemoteZugang zwei Seiten (hier: Aspekte der Nutzung). Und ich schweife hier nicht ab zum Feinbildbegriff der Bildzeitung: Hacker. Ich bleibe auf dem Niveau derzeitiger Jung-Spund- BWL'er, die Excel beherrschen. Klicken, bis die Zelle weint. Die Zelle J14 in der Exceltabelle 1, nicht die mit den Streifen aus hochfestem Stahl im Fenster selbst. Die nicht.   

Für diejenigen, welche immer noch glauben, dass in den schwarz-weißen-Strichen des Barcodes direkt auch der Preis wohnt , kommt die niederschmetternde Botschaft: Dem ist nicht so. Der Preis des mit Barcode versehenen Produktes wohnt in der Warenwirtschaft und die wiederum wohnt in einem PC (bei Großbetrieben, ansonsten in der autonomen Kasse wie bei Restaurants [ganz eigenes Thema] ). Gemeinhin heißt der PC dann: Server (Diener). Hochtrabend. Und der Preis für einen definierten Barcode kann jederzeit geändert werden. Direkt in der Warenwirtschaft, die in einem PC oder in einer autonomen Kasse wohnt. Und wer hat da jetzt die Berechtigung, den Preis an dieser zentralen Schaltstelle zu ändern? Manuell, automatisch, vielleicht noch nach Tages- / Jahreszeit oder Sonnenstand oder gar nach Lust und Laune? Ja, wer eigentlich? Gibt es ein auf leidensfähigem Papier niedergeschriebenes Prozessmanagement? Und, vieeeeeel wichtiger: Controlling? So wie bei den Mediamärkten, die bevorzugt samstags ein Hü-Hot-Spielchen bei den Verkaufspreisen veranstalten? Angestellter des Tages wird Gerüchten zufolge dort derjenige, der am hippsten Preise schunkelt. Well done und ein Bonüsschen gibt es dann auch. 

Übrigens sind bei einem Barcode die Ziffern unterhalb der schwarz-weißen-Striche für genau den Fall vorgesehen, falls die schwarz-weißen-Strich-Folgen beschädigt, verklebt, kurz: vom Scanner nicht lesbar sind. Dann müssen die Damen des Kassierwesens (die Herren würden nicht geschont, sofern im Kassierwesen eingesetzt) im Regelfall die Brille rauszerren und die bei manchen Produkten im Nanobereich der Zifferndarstellungshöhe wahrzunehmenden Ziffern händisch in die Kasse eingeben, damit ein Preis aus dem Warenwirtschaftssystem dem Produkt zugeordnet werden kann. Ziffern als Reservesystem. Klug gemacht. 

Natürlich habe ich am rot-orangenen Stahlkasten nach einem Zertifikatsbepperle gesucht und keines gefunden. Wäh. Ich muss noch mal genauer suchen.  

Die 8 x 0,5 ltr -Flaschen-Kästen einer heimischen Brauerei (Produktname:Zischke) werden seit 1 (einem) Jahr von Nummer 1 mit 2,38 € statt mit korrekten 2,70 € bewertet. Das sind 32 Cent Differenz und somit mehr als 10 Prozent. Hey, jetzt die jährliche Umschlagmenge dieses Produktes ermittelt und das wird nicht im uninteressanten Bereich bleiben. Sofern alle Kunden auch Nummer 1 benutzen bei der Leergutrückgabe.  Ich muss die Testreihe mit anderen Produkten ansetzen. Natürlich habe ich an der Kasse reklamiert und natürlich gab es keinerlei Probleme, die fehlenden 32 Cent von der Gesamtrechnung meines Einkaufes abzuziehen. Cool, wenn man darauf achtet, wird man fair behandelt. Den Sachverhalt reklamiere ich seit 1 (einem) Jahr. Es wird sich auch nach meiner heutigen Reklamation nichts ändern. Glaube ich nicht. Bei diesem Leergutspielchen geht es im Gegensatz zu Verkaufspreisen um einen zuvor bereits entrichten Geldwert, der hinterrücks reduziert wird. Gib mir fünf, ich geb Dir zwei, alles Einerlei. So nicht! 

Eigentlich muss Nummer 1 auffallen. Der Vorgang - Barcode einlesen - hinterlegten Eurowert abfragen - Bon drucken bedeutet: Erstes Datenfeld gelesener Barcode - digital gespeichert - Preis abgefragt aus der hinterlegten Tabelle - diesen Preis in das zweite Datenfeld - digital gespeichert - , Produkt aus der hinterlegten Tabelle abgefragt - digital gespeichert  -. Fertig ist der frisch erstellte Datensatz und natürlich gespeichert. Schick und nachvollziehbar wäre das. Gibt es etwa keine Abfrage auf zentral hinterlegte Daten? Ist es das? Gibt es für jeden rot-orangenen Stahlbehälter eine eigene Datenbank? Ohweh. Befragt Nummer 1 eine individuelle Tabelle, im sagenumwobenen "Internet"? Sozusagen die Schwarzgeldtabelle? Müssen diese Tagesumsätze eigentlich aufbewahrt werden, oder reicht die Angabe des Tagesumsatzes für die Buchhaltung? Fragen über Fragen. Es gibt auf jeden Fall fett was für die Kaffeeküchenkasse. Mann oh Mann, muss das eine Kaffeeküche sein. Monströs wie bei Saarberg, den saarländischen Grubenbetrieben. 400 Mann passten da rein und nix stehend, jeder hatte einen Stuhl am Tisch.   

Die Temperaturen im oben angeführten mehretagigen Großkaufhaus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) variieren wie bei jedem All-inclusive-Anbieter. Von Zahnstochern bis Schweinehälften gibt es in diesem Kaufhaus alles käuflich zu erwerben und dementsprechend sind unterschiedliche Temperaturzonen vorhanden. Bei Non-Food ist es allgemein erträglich warm, im Klamottenbereich wird es noch ein bisschen wärmer, um dann im Fleisch-Verkaufsbereich deutlich kühler zu werden. Gigantische Kühltheken sorgen im Fleisch-Verkaufsbereich dafür, das vom vorschnellen Verfall bedrohte Fleisch- / Wurstsortiment vor der Unverkäuflichkeit zu bewahren. Interessanterweise gleicht sich die Temperatur des Fleisch-Verkaufsbereiches der Temperatur im Kassenbereich an. Meinetwegen auch umgekehrt. Ich muss das nächste Mal ein Temperaturmessgerät mitbringen, denn auffallend viele Damen des Kassierwesens sind dick eingemümmelt. Jetzt weiß jeder Mensch, dass bei langanhaltendem Sitzen (wir sprechen hier von 5 Stunden am Stück) mit Temperaturen deutlich unter den von mir gefühlt wahrgenommenen 19 Grad Celsius der EisesGlibberZitter von den Füßen langsam in den Körper hochschleicht. Ekliges Gefühl. Mit eisigen Zehen beginnt es und dann raupt sich die Taubheit langsam die Beine hoch. Ich komme da in einen körperlich sehr unwohligen Zustand. Da ich ein Durchschnittsmensch bin und die Damen des Kassierwesens ebenso Durchschnittsmenschen sind, müssen die sich, entsprechend des sichtbaren Einmummungsgrades,  recht unwohl fühlen. So ist es auch. Die Tätigkeit des Warendurchschiebens und Geldeinsammelns alleine kann unmöglich zu solch einer einheitlich wahrzunehmenden IchBinGeplagtSiehstDuEs-Stimmung führen. Heute habe ich die Bestätigung dieser Vermutung von Mitarbeitern erhalten. Die Temperatur im Kassenbereich hat hier einen hohen Krankenstand zur Folge. Hohen Krankenstand mögen Arbeitgeber ja gar nicht, das wirft die Kalkulation mit geforderten Überstunden ohne Ausgleich nach der Stempelzeit völlig über den Haufen. Könnte geändert werden, es gibt in Deutschland das SHK (Sanitär-Heizung-Klima)- Handwerk, die können Heizungsanlagen professionell bauen und warten. Scheint aber nicht das einzige Problem zu sein, denn hier im Großkaufhaus in Lahnstein (Vorort von Koblenz) dreht jemand zusätzlich an der Temperaturvoreinstellung der 10 Jahre alten Heizungsanlage rum. Kosten, Kosten, die Globalisierung frisst uns alle. Hört das Fauchen. Seht die gebleckten Zähne. Raubtiergleich, so glaube es, ist die Globalisierung. Also runter mit der Temperatur. Und die aalglatten, streichholzdünnen und gegelten BWL'er aus dem überheizten Verwaltungstrakt ( mindestens 22 Grad Celsius) skandieren keck - Kälte hält das Fleisch doch frisch, hehe, alles paletti hier im Kassenbereich -. 

Adele raste kopflos durch den Kassenbereich und jammerte nur noch "Ach wie schrecklich kalt hier bei den Kassen, soll ich superheißen Tee bringen?". Bert, im Auftrag der Geschäftsführung unterwegs, führte die Sachstandsaufnahme durch. Ergebnisse: Zu niedrige Temperatur im Kassenbereich, hoher Krankenstand sowie schlechte Stimmung bei den Damen des Kassierwesens, sich nicht wertgeschätzt fühlende Kunden (bedingt durch Unfreundlichkeit der Damen des Kassierwesens). Striezel erarbeitete die möglichen Lösungen: Heizstrahler im Kassentischunterbereich, Modernisierung der Heizungsanlage, Polaranzüge für die Damen des Kassierwesens, Reduzierung der geöffneten Kassen und damit einhergehend die Erhöhung der Durchschubgeschwindigkeit auf den Kassenbändern zur Erhöhung der Körpertemperatur der Damen des Kassierwesens. Jour Fixe der Geschäftsführung hat stattgefunden. Ansage, knapp und missdeutungsbefreit: Missstände sind nicht feststellbar, wem die Arbeitsplatzsituation nicht zusagt, möge sich einen anderen Arbeitgeber suchen.

Tjaaaaaaaaaaaaaaa, das würden die Damen des Kassierwesens gerne tun........ABER da gab es vor vielen vielen Jahren den Bundeskanzler (Spitzname: Goldkettchengerd) und den zu Weltruhm gelangten Herrn Hartz UND die Verräterpartei mit S am Anfang der dreibuchstabigen Parteibezeichnung. Die Furchtlosesten wähnten sich zu Projektsteuerern berufen. Ohohoh! Die haben ein völlig geniales Projekt gebastelt. Kennt jeder. Im Wortschatz als negativ umflorter Standardbegriff angekommen und nennt sich - ja - nu - genau - Hartz-Reformen!  In der praktischen Ausführung anschließend ein vierstufiges Modell zur marktwirtschaftlichen Optimierung der Arbeitnehmer der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem mit der Neuausrichtung des Arbeitsamtes mit neuen Steuerungsmöglichkeiten. Yeap, Steuerungsmöglichkeiten für das Arbeitsamt,  zusätzlich zu den Steuerungsmöglichkeiten der Wirtschaft selbst. Sozusagen Einkreisung der Arbeitnehmer. Arbeitnehmer unter Beschuss von vorne (Wirtschaft) und von hinten (Staat). Mit der Kernaussage - Fordern UND Fördern -. Damals die Kernaussage. Diese Kernaussage verfaulte inhaltlich geräuschlos. Heute so: Fördern bis zur Bewusstlosigkeit, planlos, hilflos, strukturbefreit. Brrr. Fordern? Kenn ich nicht.  

Bei der Gelegenheit: Goldkettchengerd arbeitet heute bei Nord Stream im Aufsichtsrat (Wladimir hat ihm zur Seite gestanden, der Maturanden-Kumpel aus dem Kreml, damit er nicht zum reformierten deutschen Arbeitsamt wackeln muss, der Goldkettchengerd). Hoffentlich erinnere ich mich richtig. Und Herr Hartz hat wegen Penunzeabgriff seinerzeit bei VW (Ach ne, bei VW? Sach nur! Wie das denn?) eine Verurteilung vom Gericht verabreicht bekommen.  Heute darf sich der Herr Hartz wieder in der noblen Beraterszene (direkt links nach dem Haupteingang auf dem Hauptfriedhof, rechts hinten wohnt ja McKinsey, direkt vor McKinsey liegt der rechtskräftig verurteilte Steuerbetrüger Graf Lambsdorff von der FDP) tummeln. 

Zurück zu den Damen des Kassierwesens. Die unterliegen dem reformierten deutschen Arbeitsamt (Vitamin B gibt es für die nur in Form von Multivitamintabletten, Geschoss 2 und hier Regal 14 unten links) und die Losung für alle Betroffenen mit über 40 Lebensjahren lautet: Meide es, solange Du kannst. Ums Verrecken meiden. Bist Du erst in diesem Mahlwerk, dann kommst Du kaum noch heile raus. Geschweige denn an eine Arbeitsstelle, die noch oberhalb des Dunstkreises von KIK und Konsorten angesiedelt ist.  Und ausgerechnet in dem Segment - Kassierwesen - gibt es fast keine Förderung für alle mit mehr als 40 Lebensjahren. Ach ne, warum eigentlich nicht? Also kein Arbeitsamt, direkt nach einem Arbeitsplatz suchen? Vielleicht gibt es einen Arbeitgeber, der die Heizung in Betrieb hat und einen überlebensfähigen Lohn bezahlt? Suchen. Suchen. Suchen.

Höherqualifizierung verwehrt, weil bei dem entsprechenden Ausbildungsweg sowieso nichts draufzusatteln wäre? Gibt es einen Eignungstest? Wo? Bei dem reformierten Arbeitsamt? 

Bist Du oben und willst weiter, schaffst Du das. Gestreifte Fensterdekoration (hochfester Stahl) im Lebenslauf stellen in diesen lichten Höhen kein Hindernis dar. Garantiert nicht. Bist du unten, hast mehr als 40 Lebensjahre auf dem Buckel und willst weiter, zeigen Sie das Bild von dem Möhrchen am langen Stab. Wohlgemerkt das Bild. Loslaufen nicht gestattet, nicht gewährt. Nönö. Warte doch einfach bis zum 58-ten Geburtstag, dann bist Du ganz aus der Statistik des reformierten Arbeitsamtes getilgt. Heute schon haben die Furcht- und Strukturlosen aus der Arbeitsverwaltung ein total geiles Angebot auf Lager: Die Mitbürger zahlen den Lohn wie beim Billardspiel über Bande an das Unternehmen, damit die Arbeitsstelle besetzt werden kann. Wertschätzung glüht da vor sich hin. Solche Arbeitgeber werden jeden das Fürchten lehren. Grüße aus Shenzhen (Sonderwirtschaftszone in China). Übrigens:  Hühnchenquäler sind keine Menschenfreunde. Wer einmal quält, ist auf ewig gestählt. Dem fehlt nichts, der hat einfach nichts. Außer Penunze. Ganz einfach. 

Der abschließende Besuch beim Backbetrieb, der in diesem Jahr zum wiederholten Male für hervorragende Produkte ausgezeichnet wurde, endet im finanziellen Mehrwert. Für mich, freu. Wenn ein Berliner 1,25 € kostet, was kosten wohl 3 Berliner? Hier ergeben sich 3,95 €. What the fuck? Habe ich Hirnstörungen? Ich bin gespannt auf die Wechselgeldrückgabe nach der Übergabe meines 5 € Scheines. Wowh, ich erhalte 2,05 € zurück. Geil! Falsch multipliziert trotz Kassensystem (kein Berliner verfügt über einen Barcode als Einzelprodukt), welchen Einzelpreis muss man eingeben, um auf 3,95 € zu kommen? Keine Ahnung, mit Kommarechnung kenne ich mich nicht aus. Die Subtraktion hat auch nicht geklappt oder ist das Kassendisplay kaputt gewesen? Einfach grandios. Wäre die Verkäuferin nicht so abweisend gewesen, ich hätte es korrigiert. So nicht.  

Nachtrag zum Dienstag, 02.02.2016, und hier zum Thema Bahntransport

Morgentransport ohne Beanstandungen. Abendliche ICE Abfahrt HBF Düsseldorf ohne Entrichtung eines ICE-Zuschlages bis HBF Köln. Coole Kontrolleure. Signalstörung auf dem Streckenabschnitt Köln - Bonn. Verzögerung 15 Minuten. Das Bistro im IC wurde 10 Minuten nach der Abfahrt Köln HBF geöffnet. Waren verstauen ist erste Bistromitarbeiterpflicht. Verständlich. Aber die runtergeschobenen Bistroverkleidungen in Verbindung mit der winterlichen Bistroraumtemperatur sind nicht kundenfreundlich. Wozu auch? Die erwarten halt Kundschaft, welche sich in den Wechseljahren befindet. Heiss-Kalt-Feeling. Diese Bistrowagen mit der Anmutung eines DDR-Vorkriegswartesälchens sind sowieso nur was für Wechseljahrmenschen. Die Preise sind im Getränkebereich übrigens völlig ok. In der freien Wildbahn ohne Gleisanschluss zahle ich immer mehr als die 3,90 € für 0,5 Ltr Weizenbier mit Alkohol. Immer. Wechseljahrmenschen und danach sind leidensfähig und überaus kompromissfähig.  

Update zu Nummer 1 vom 13.02.2016

Nummer 1 hat das Eigenleben beibehalten. Heute eine ganz neue Variante: Eine Flasche mit Keramikbügelverschluss und dem Aufdruck <Uerige> auf einer unter der Bezeichnung <Zischke> verkauften Flasche stößt dem Kontrollsystem auf.
Die Kiste kommt auf dem surrenden Förderbändchen zurück und nach dem Herunterklappen des Keramikbügelverschlusses (tarnen und täuschen) wird die Kiste mengenmäßig korrekt erfasst und der falsche Leergutwert ausgedruckt. Kassenpersonalquältherapie.





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