Angucken - JA, Anfassen - NEIN. Aha!


18.03.2017 Auja, ein kleiner Einkauf. Beim lokalen Dealer. In der Fussgängerzone in Koblenz. Heute möchte ich nicht bei Amazon herumkurven und bestellen. Tagesmotto: buy local. Auja.

Die Haushalts-Messersammlung passt nicht mehr in den Messerblock hinein. Die sechs Schlitze für Messer unterschiedlicher Klingenbreite reichen nicht mehr aus. Magnetleisten kann ich nichts abgewinnen. Ich brauche was zum Reinstecken. Los geht es. In einem Store von Cookmal finden sich Messer in Hülle und Fülle und tatsächlich ein Exemplar zur Messeraufbewahrung. Ein "Gewaltgerät" mit geschätzt 40 cm Länge aus Holz zum liegenden Aufbewahren der Messer. Dafür sehe ich keinen Platz in der heimischen Küche. Anbauen wollte ich nicht und für einen Messerraum fehlt der Platz. Also weiter zum in der Innenstadt liegenden nächsten Fachgeschäft.

In der 1. Etage versammeln sich die Teller-/Tassengarnituren und allerlei Innendekorationsteilchen. Im Erdgeschoss wohnen die Kochgarnituren und die Messer und die Schöpflöffel und die  - Messerblöcke -. Die Messerblöcke stehen dekorativ auf einem Präsentationstisch und die Auswahl gefällt mir auf den ersten Blick. Schlitzzählung ist angesagt.

Ein Exemplar gefällt mir ganz besonders, dieses hier. Der Block aus Nylonfäden, die aussehen wie Graphitstäbe [ Atomkraftwerk ], lässt sich herausnehmen und reinigen, sofern der Nutzer da schmuddelige Messer reinstecken sollte. Die extrem gut verarbeitete Holzeinheit [ erfühlt mit intensivem Befummeln ] gefällt mir auch. Das dezent angebrachte Preisschildchen [ 149 € ] lässt mich nicht unbedingt erschaudern und jetzt brauche ich noch einen Test für das Feeling beim Reinstecken von Messern. Supi, da steht ein Modellmesserblock mit verschiedenen Messern [ gewaltig, schmächtig, zackenbarschige Schneide, glatte Schneide ] herum. Schwupps, alle mal genommen und in das Nylonblöckchen gesteckt. Yeap, das ist was für mich.

Kaufen wollen.

Leider gibt es nur den Vorführmesserblock in diesem Geschäft, aber die willige Verkäuferin würde eine Bestellung auslösen. Lieferzeit? 14 Tage. Da musste ich heftig schlucken und überlegen, ob ich das möchte. Mir schwamm das "Haben wollen, jetzt gleich"-Glückserlebnis den Bach hinunter. Ich entscheide mich jedoch für die Bestellung, denn im Hinterkopf krähte mein Motto - by local - herum. Okay, okay.

Bis hierhin war ich im Lot. Ausgewuchtet.

Während des Bestellformular-Ausfüllens meinte die Verkäuferin, dass sie durchaus verstehen könne, dass "man" ein unversehrtes Exemplar des nicht gerade tiefpreisigen Produktes haben möchte. Die Schrammen am Holzmesserblock seien eben durch das Testen des Messerblockes durch Kunden entstanden. Der mit einem leicht nach unten in der Tonlage absackende unausgesprochen seufzig vibrierende Text ---> " -leider machen die Kunden das- " hat mich aus der Auswuchtung gebracht. Fröhlich teilte ich der Verkäuferin mit, dass auch ich alle verfügbaren Messer aus dem Nachbarmesserblock in das Nylonbüschel gesteckt hätte, um meine Entscheidung - ja oder nein - zu festigen. 

Schweigen im Walde.

Bei Amazon kostet das Teil 119 Euronen und hat eine Lieferzeit von 2 Tagen.

Super Motto bei Amazon: Client first.

Buy local?

So nicht. Derlei verärgert mich und das Kapitel - buy local - hake ich erst Mal ab. Beim Einkauf im Haushaltsbereich Töpfe-Pfannen-Messer-Gläser-Tassen-Schalen.

 

By the way: Wer geschirrspülertaugliche Wassergläser suchen sollte, ist mit diesem Produkt nach meiner bisherigen Erfahrungen hervorragend bedient: Picardie Gläser. Auch hier erhältlich. Man könnte auch hinfahren. Und wer gerade Zeit hat, fährt noch bei denen vorbei. Gegenstände des täglichen Gebrauches bis über den eigenen Tod hinaus. Echt.

 

 


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Wo gehobelt wird, fallen Späne (= Fleischpäckchen)


17.03.2017 Schon wieder. Um 05Uhr40 fährt ein Güterzug in Richtung Norden. Mit gemäßigter Geschwindigkeit. Fünf Minuten später fährt ein Güterzug in Richtung Süden. Ebenfall mit gemäßigter Geschwindigkeit. Beide Güterzüge werden von - festhalten - je einem Alpäzähmer gezogen.

Zwei Welten der Geräuschentwicklung wie aus dem Lehrbuch. Der in Richtung Norden fahrende Güterzug brummt inklusive der Waggons sonor durch den HBf Koblenz. Der in Richtung Süden fahrende Güterzug rangst, scheppert, kreischt mit unangenehm hoher Lautstärke durch den HBf Koblenz.

Welche Waggonbauart kommt wohl aus der Schweiz und wann werden wir alle derartige Transportmittel mit Stand der Technik genießen können?

Fragen Sie nicht den derzeitigen Chef der Deutschen Bahn. Gottseidank wird diese Frage offenbar auch nicht von Herrn Pofalla beantwortet werden müssen. Dessen Antwortqualität 1 in anderem Zusammenhang verachte ich.

Die gusseisernen Waggonbremsen alleine können beim Waggonrollen nicht den Unterschied der Geräuscherzeugung ausmachen. Da fährt wie im Personenfernverkehr steinaltes und ökonomisch gebautes Material auf den Gleisen herum. Mit dem Unterschied, dass der vorgesehene Fahrkomfort für Güter auf Höhe Null abläuft. Welcher Container hat sich schon mal bei der EBA über den Nichtkomfort beschwert? Keiner.

Für die an Bahnstrecken wohnenden Menschen werden bedingt wirksame Schallschutzwände [ ich sehe den Zug nicht mehr, höre selbigen nur noch gedämpft ] an die Gleisanlagen geballert. Wahlweise werden Wohnungen/Häuser mit ultramodernen Schallschutzfenstern ausgestattet, um die Lärmrbelastung zu verringern. Beide Maßnahmen haben erwiesenermaßen ihre Tücken. Wer wie ich am Hang gewohnt hat und die Bahngleise lässig von oben betrachten konnte, weiß, dass die Schallschutzwände im Tal so gut wie nix bringen.

Die angeblich wirksamste angebotene Lösung [ die DB zahlt massiv Zuschüsse ] sind die ultramodernen Fenster, die auf Grund ihrer Schließdichtheit den Einbau eines Zwangszuluftsystems erforderlich machen. Bei geschlossenen Fenstern dieser Bauart ohne Zwangszuluftsystem würde die Zahl der Erstickten dramatisch zunehmen. Schall draußengehalten, Luft natürlich ebenso. Ohne Luft gehts direkt in die Gruft. Will kein Planer wirklich und aus dem Grund erfolgt der Einbau eines Zwangszuluftsystems. Wahrscheinlich leiten die in dem System den Schall mehrfach um die Ecke, damit nix in den Wohnraum gelangt. High-Tech wie im Auspuff. Im Ergebnis dann ein High-Tech-Käfig-Gefühl. Schlimmer als im Massenhühnerzuchtstall. Da bleibt dann nur übrig, wegzuziehen.

Schall und Geruch sind eigenwillige Wesen. Wie jener grillende Nachbar, der mit Kampfstoffen den Grill betreibt und überaltertes Fleisch drauflegt. Und dann rumgrölt.  

Brizzel.

Wir brummen pünktlich in Richtung Norden los. In Waggon 4 des IC-Stahlwurms muss wieder der mysteriöse Fahrgast mitgefahren sein, welcher das Toilettenkabinchen gerne mal in miesem Zustand hinterlässt. Her mit der Videoüberwachung. Direktanschluss des Videosystems zum DB-Clean-Room-Channel bei YouTube. Vielleicht Livestream? Als Ersatz für die in der Jugend nicht erfahrene Erziehung? Südostasiatische Methoden einführen?

Heute morgen spinne ich.

Wir rollen so vor uns hin. Die Gleisdrehscheibe Köln wird zum Hindernis für eine pünktliche Ankunft in Düsseldorf. Beim Verlassen des Kölner Bahnhofs vermeldet das Lautsprecherdurchsagesystem eine Verspätung von 15 Minuten. Diese optimistische Prophezeiung trifft nicht zu. Es werden 30 Minuten Verspätung. Und auch im Untergeschoss des HBf Düsseldorf kämpft der lokale U-Bahnbetreiber mit sich und den U-Bahnen. Erst erscheinen auf der Anzeigetafel 3 x die U79 und dann fliegen alle U79 aus der Anzeigetafel und erscheinen als U78 Bähnchen. Kurz darauf erscheint eine antatschbare physisch echte U79. In der Anzeigetafel sind nur noch U78 zu sehen und der Zeittakt sieht mächtig strubbelig aus. Toller Morgenauftakt. Grml%$&/.  

Die Rückfahrt mit dem 16Uhr44 IC-Stahlwurm gerät zu einer Pannenserie. Mit einer Stunde Vorlauf vermeldet der Verspätungsalarm im Mailkörbchen, dass mein gebuchter Zug im Fahrplan nicht aufgeführt ist. Dieser Falsch-F/&$"-Inhalt ist mir nicht unbekannt. Am HBf an Bahnsteig 15 wird dieser Zug mit einer Abfahrtsverschiebung von 9 Minuten aufgeführt. Die Betonung liegt auf -Abfahrt*-. Neuer Startpunkt 16Uhr53. Außerdem haben sich in der kurzen Zeit zwischen dem irritierenden Verspätungsalarm und in der Realzeit noch 5 - 9 Minuten Verspätung hinzugeschlichen. Bahnübergangsprobleme. Angeblich.

Plumps, fällt dieser IC-Stahlwurm aus dem Bahngleisdisplay raus. Wech. Und jetzt? Plopp, ist er wieder da und jetzt mit dem Startpunkt an Bahnsteig 4. Also gut, von Nummero 15 zu Nummero 4 gewabert. Auf dem Bahnsteigdisplay wird der Zug immerhin aufgeführt, die 1. Klasse-Waggons sollen sich in Segment E befinden, sofern dieser Zug mal einrollen sollte. Intensive Bahnsteigbeforschung zeigt, dass Segment E nicht existiert. Das Ende ist bei Segment D erreicht und dann sind da schon die Sperrgitter für das Ende des Bahnsteiges. Geschätzte 15 weitere Fleischpäckchen irrlichtern wie ich in Segment D herum. Warten scheint die beste Lösung zu sein. Aus 5 - 9 Minuten werden 15 Minuten, dann hüpfen nochmal 5 Minuten auf die 15 vorhandenen Minuten drauf.

Plumps, fällt dieser IC-Stahlwurm schon wieder aus dem Bahngleisdisplay heraus. Wech. Waaarten. Könnte was passieren, oder? Er ploppt nicht mehr in das Bahngleisdisplay hinein. Wo ist er geblieben?

Oh,oh,oh, nein. Steht der etwa am Bahnsteig 6 rum? Das könnte er eventuell sein? Mal spähen gehen. Fehlschluss. Es ist der IC-Stahlwurm nach Berlin und dahin will ich eindeutig nicht. Was sagt das Bauchgefühl? Eventuell doch wieder zu Bahnsteig 15 zurückhechten und checken, was los ist? Gesagt, getan. Fehlschluss zwei. Und jetzt? Nix wie zu Bahnsteig 4 zurückkehren. Jetzt ist traben angesagt, sonst darf ich noch lange auf den nächsten Zug warten. Traben? Rennen.

Und an Bahngleis 4 ist dieser IC-Stahlwurm mit Zielbahnhof Stuttgart wieder in das Display zurückgeploppt. Och männo. Wir zockeln mit plus 29 Minuten auf die geänderte Abfahrtszeit los. Das immerhin vorhandene Bordbistro bietet mir ein Plätzchen und jetzt muss ein kleines Bierchen ran. Dann trage ich die vorsorglich organisierte Bierdose mit dem labbrigen König-Pilsener aus dem Edekaladen im HBf Düsseldorf halt nach Hause ins Depot. Macht nichts. Kommt irgendwie weg. Keinesfalls wird der Doseninhalt verderben.

Aufregend. Abnervend. Der FreitagsVerspätungsWert bisher beträgt 59 Minuten reine Verspätung plus die 9 Minuten der geschickt zuvor verschobenen Abfahrtszeit. Satt. Mein Jahresdepot bei 240 Fahrten entspricht 240x6 = 1440 Minuten Verspätung = 1440/60 = 24 Stunden Verspätung. Ich muss mir für 2017 eine schnuckelige Exceltabelle anlegen, um das im Blick behalten zu können. Die Gleisbaustellen bis 05.04.2017 auf meiner Pendlerstrecke werden noch einige Stündchen in meinen Verspätungsbottich spülen. Garantiert.  

Die Pünktlichkeitsquote der DB für den Januar 2017 laut ad-hoc-news.de vom 13.02.2017:

Bahn-Fernzüge im Januar zu mehr als 80 Prozent pünktlich. Der Anteil pünktlicher Fernzüge lag nach der Bahn-Statistik im Januar im Durchschnitt bei 82,3 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das war ein etwas schlechterer Wert  als im Dezember (83,0 Prozent), aber deutlich besser als im Januar 2016, damals betrug die Quote 76,9 Prozent. Der Jahresdurchschnitt 2016 lag bei 78,9 Prozent. Die Bahn definiert Züge noch als pünktlich, die weniger als sechs Minuten Verspätung haben.

Jojo. 359 Sekunden = pünktlich | 360 Sekunden = 1x unpünktlich . Diese Cleverle. Geschickt gewählter Wert. Keine Abstufungen im unpünktlich-Bereich mehr gewollt? Damit die Maxi-Zeiten auch mal erfasst werden. Es geht mir nur um die Erfassung + die jährliche Veröffentlichung der Verspätungswerte. Mit den angebotenen Entschädigungen bei unterschiedlichen Verspätungswerten will ich mich hier nicht befassen. Nach dem Motto 720 Sekunden --> entspricht 2 x  unpünktlich | 1440 Sekunden ---> entspricht 4 unpünktlich | 2880 Sekunden ---> entspricht 8 unpünktlich und so weiter und so fort.

Rechenbeispiel: 30 Minuten Verspätung sind 4x unpünktlich= 24 Minuten plus 1x unpünktlich= 6 Minuten. Mir reicht die Annäherung an den Verspätungswert völlig. Sach ich mal.

Dann würde ich den Freitag, 17.03.2017, mit frühmorgens großzügig 5x unpünktlich und den Nachmittag mit 6x unpünktlich abschließen. Gesamt 11x unpünktlich. Die Vorgehensweise ergäbe die Füllung für meinen Verspätungsbottich. Verspätungen muss man sehen können. Als Hügel oder Berge wahrnehmen können. Das beeindruckt.

Verhält sich wie bei der Körbchengröße. Der Weidenkörbchengröße für den Einkauf beim Bio-Gemüsehändler. What else.

Das Schlussergebnis: Vormittags 30 Minuten, Nachmittags 9 Minuten Startverschiebung im Fahrplan + 35 Minuten Verspätung = 74 Minuten

Wochenende.

 

 

1 Link führt zu ZEIT online vom 12.08.2013 aktualisiert 18Uhr18


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Strippenzieher. Jauchegruben gibt es nicht nur auf dem Land.


12.03.2017 Strippenzieher im Regierungs-BMW unterwegs? Wahlweise im Regierungs-Mehrkreis-Allrad oder gar im Regierungs-Stern-Gefährt? Völlig egal. Könnte sogar ein Regierungs-Zweirad sein, mit oder ohne Hilfsbatterie. Für Antriebsschwache nur mit Hilfsbatterie.

Gaanz üble Nachrichtenlage. Ich werfe eine mini-mikromale Verschwörungstheorie in die weite Welt hinaus. Eeeeendlich kann ich mal versponnene Gedankenstreifen zusammenführen. Eeeeendlich.

Zwei Planungszüge fahren in hoher Geschwindigkeit auf völlig getrennten und weit voneinander entfernten, aber in der BRD verlegten, Gleisen herum.

Im Planungszug eins sitzt die Chefin und wirft markige Texte von sich. Zum Beispiel den hier 1 . Hier interessiert nur der Text, welcher sich auf die Verschleierung in der BRD bezieht. Ein bisschen nach unten scrollen. Ich weiß, es ist ein Link auf das Zentralblatt der ungeschminkten und jederzeit voll belegbaren Wahrheiten. Egal.

Im Planungszug zwei sitzt das untergeordnete Völkchen der Chefin aus Planungszug eins in den Lotterwaggons [ auf eine kleine Hütte am Lago Maggiore hoffend, wahlweise Toscana bei den Kumpels ] und bereitet die Kopplung des eigenen Zuges mit Planungszug eins vor. Im never-ending-wir-schaffen-DAS-die-Demokratie-ABZUSCHAFFEN-Bahnhof. Der Name des Bahnhofs: Noch unbekannt, könnte aber durchaus eine Ähnlichkeit zu diesem Bahnhof 2 haben?

Das Motto der Auftrag-Agierenden in Planungszug zwei: Wir ändern mal schnell das Personalausweisgesetz 3.

Das Ergebnis der Kopplung: Verschleierung verboten + die Dr. Seltsam-Dienste der BRD dürfen auf die Passbilder zugreifen.

Anonymisierung sowie Pseudonymisierung sowie Privatheit oder gar Individualität landen endgültig in der Mülltonne der Geschichte der erfolgreichen Entwicklung der BRD.

Systemwechsel erforderlich. Personalwechsel sowieso. Derzeitige Bewerber für die Kanzlerstelle werden bei der Gelegenheit entjubelt und zurückgeschickt. Meine Begründung wäre: Qualifikationsprofil derzeit nicht ausreichend.  

September 2017.

Do it. Change the system.

Bei der jetzigen Auswahl wählen gehen? 

Aussichtslos.

Betriebssystemwechsel [ wie beim PC: Windows-Festplatte formatieren, alternatives Betriebssystem installieren ] vornehmen und den Reboot nicht vergessen. Aktualisierungen einspielen!

Dann könnte es was werden mit der Zukunft.

 

 

 

 

1 Link führt zu bild.de Artikel 06.12.2016 11Uhr51 u.a. Florian Kain

2 Link führt zu wikipedia.de Artikel geändert 23.11.2016 18Uhr

3 Link führt zu netzpolitik.org 09.03.2017 11Uhr22 Markus Reuter


 

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Geisterbahnen, der Alpäzähmer + das Saarland gebar Seltsames


15.03.2017 Ein Geisterzug. Sofern die Ankündigung an Bahnsteig 4 im Display zutrifft. Ein IC-Stahlwurm mit Abfahrtszeit 06Uhr11 ab dem HBf Koblenz mit dem Zielbahnhof Norddeich Mole. Da muss ich spähen gehen, was es mit diesem Zug auf sich haben könnte. Siehe da, der ausgehängte dunkelgelbe Zusatzfahrplan [ interessante Farbwahl angesichts der Bahnhofsfunzelbeleuchtung ] im Orientierungs-/Verkündigungskasten in der Mitte des Bahnsteiges (gültig für den Zeitraum 15.03.- 05.05.2017) annonciert diesen IC-Stahlwurm mit der Abfahrtszeit 06Uhr27. Aha. Wissen das auch die reisenden Fleischpäckchen? Das verwirrt mich jetzt, dass ein Zug so viel früher abrollt als im offiziellen Fahrplan. Irgendwas Seltsames verbasteln die mit diesem IC-Stahlwurm auf der Strecke bis Düsseldorf, denn die der DB-App zu entnehmende Ankunftszeit in Düsseldorf um 07Uhr58 mutet reichlich spät an. Irgendwie passt die Ankunftszeit nur auf die offizielle Abfahrtszeit. Die werden doch nicht etwa auf der Rheinbrücke nach dem Kölner HBf eine Sightseeing-Pause einlegen? Um die wunderschönen umgedrehten L-Häuser [ Luxuswohnungen ] im Kölner Hafengelände anzugucken? Komisch. Ich bin verwirrt.

Soeben rollt per Mail der Verspätungsalarm für die gebuchte Reise am 22.03.2017 herein. Nun gut, die Abfahrtszeit verlegt sich. Wird verlegt. Von 17Uhr48 auf 17Uhr59. Gepflegte 11 Minuten nach hinten. Noch mehr in Richtung geplantes ungesundes reichliches Abendessen. Wie gut, dass ich keine dieser Fitness-All-inclusive Uhren angeschnallt habe, die mit dem iPhone kommuniziert und alle Messdaten in die legendäre Cloud [ leg die Bits in die Cloud, sind sie auch bald geklaut ] schiebt. Wie gut.

Uih, Waggon 3 wurde heute beim 06Uhr05 IC-Stahlwurm ganz an das Zugende verschoben. Und, ach Gottchen, Waggon 5 und Waggon 4 zeigen das bewährte Bild in den Reservierungsanzeigen - ggfs reserviert -. Ich glaube, das Reservierungscomputerchen heult heute ganz still vor sich hin. Das muss ein großes Taschentuch sein, in welches das Reservierungscomputerchen reinheult. Keine Reservierungsdiskette erhalten. Der mobbende Arbeitgeber DB. Bäääh. Ich leide mit. Wir rollern in den Morgen hinein und bis auf ein paar herangewanzte Verspätungsminütchen kann ich keine Störungen vermelden. Im Untergeschoss des HBf Düsseldorf erwische ich gerade noch eine verschubste U 78. Die U 78 rappelvoll und kurz vor dem Freiligrathplatz werfe ich mich aus dem Teil, da mein Transportbähnchen die U79 Richtung Duisburg ist. Irgendwie muss es beim lokalen U-Bahnschubser jede Menge Störungen gegeben haben und jetzt normalisiert sich der Fahrplan wieder.

Die Abläufe bei der Rückfahrt mit dem geplanten 17Uhr48 IC-Stahlwurm laufen in eine famose Pannenserie hinein. Der Stunden vor Abfahrt dieses Zuges eintreffende digitale Verspätungsalarm der DB teilt mir mit, dass meine gebuchte Verbindung ----> 17Uhr48 <----- nicht im Fahrplan zu finden ist und ich die Reiseauskunft befragen solle. Dieser irritierende Meldungstext des Verspätungsalarmes, einem Komfortangebot des Gleisbefahrers Deutsche Bahn, kommt mir sehr bekannt vor.

Ich mag mir nicht vorstellen, wie das ProgrammiererTeam für diesen Verspätungsalarm zusammengestellt wurde. War es Coolness oder schieres Desinteresse des Projektumsetzers [ ingesourct oder outgesourct oder phantastosourct ] beim Anforderungs- bzw. Pflichtenheft oder hat der Projektumsetzer verzweifelt nach jedem verfügbaren und TÜV-zertifizierten Datenbankberichts-/IrgendwieAuswertungs-Spezialisten gegriffen, welcher da gerade so an der roten Ampel stand oder gar um die Ecke herumschob? Und bei der Gelegenheit die Bierdeckelnotizen zur Ausgestaltung des Programmierauftrages zum Non-plus-Ultra erhoben? Wer bitte verweist den benachrichtigten Kunden auf die Nichtauffindbarkeit des gebuchten Zuges und fordert den Einsatz der kundeneigenen Rätselauflösung, wenn alle Daten [ hier: Zugdaten, Abfahrtswert, Ankunftswert sowie Verspätungsdaten ] des relevanten Zuges sowieso in der Datenbank herumschwappen?

Wer bitte schafft es nicht, vorhandene Datenbestände für den per Mail versandten Verspätungsalarm auszuwerten und anzuzeigen? Hey, sogar die BahnApp zeigt die zugzugehörige Verspätung zuverlässig an. Ein Schrittchen vor, drei Sprünge zurück. Die Hauptsache, irgendwas gemacht und Eindruck geschunden, aber den zahlenden Kunden auf halber Strecke hängen lassen. Macht nix, das bekommt das Beschwerdemanagement schon in den Griff. Zum Glück organisieren die Verantwortlichen die Auswertungen aus dem Beschwerdemanagement schleppend. Andere Bau- pardon Kostenstelle. Keck nehme ich zur Kenntnis: In 2017 bei dem Stand der Technik wäre eine kundenorientierte und strukturierte Gesamtlösung beim Verspätungsalarm schlicht der Wahnsinn. Schließlich kostet der Verspätungsalarm den Kunden ja nix.

Ich höre das Gewimmere der DB-Verantwortlichen sogar unter dem Kopfhörer: Was für übersteigerte Vorstellungen die Kunden auch immer haben, männo! Statement DB: Wenn es so ablaufen würde wie beim Essen, wäre es zu einem besseren Ergebnis gekommen. Wir ahnen es alle: Gänsestopfleber gibt es nicht, indem die Gänse genüsslich und hie und da mal Körnerchen picken. Nö, nö. Da wird vorne was gewaltsam reingestopft [ in der DB-Welt---> Geld, Penunze ] und dann erst kann auch richtig was hinten rauskommen [ strukturierter Kundenservice? ].  

Pffff.

Es ist 17Uhr20. Die Bahnsteige 15 und 16 im HBf Düsseldorf sind völlig verwaist. Platz ohne Ende. Der Brötchen-/Süssigkeiten Verkäufer jammert. Heute wurden alle Zugabfahrten gleismäßig durcheinandergewürfelt. Die Fleischpäckchen mit Ziel Stuttgart wabern heute zu Gleis 4 oder zu Gleis 10 oder gar 17, um die üblicherweise an den Gleisen 15/16 startenden Züge zu erhaschen. Gleistauscherei am heutigen Tag, getarnt als Fitnessprogramm?

Ein rappelvoller IC-Stahlwurm brummt mit 15 Minuten Verspätung an den Bahnsteig heran und legt noch ein paar Minütchen bis zur Abfahrt in Richtung Süden drauf. Eigentlich fahren wir mit einer geänderten Abfahrtszeit plus jetzt 18 Minuten Verspätung los. Was geht hier genau ab? Mmmmh. Grübel.

Wenn der Gleisbeschicker im vorhinein dem Zug eine Verspätung als regulär geänderte Abfahrtszeit unterjubelt, fällt der eigentliche reale Verspätungswert [ Wert auf der Anzeigetafel am Bahnsteig alternativ in der BahnApp ] gar nicht mehr so unangenehm hoch aus, oder? Auch für Brillenträger sehen die Werte nicht unfreundlich aus. Wenn ich jedoch die Reisebuchung mit der aufgedruckten Original-Abfahrtszeit betrachte, wird der Verspätungshaufen größer. Abfahrtszeit plus untergejubelte geänderte Abfahrtszeit = plus 15 Minuten. Aktuelle Verspätung auf die untergejubelte geänderte Abfahrtszeit = plus 18 Minuten. In Summe ergibt das 33 Minuten und somit wird der PendlerehrennädelchenIgel heute bepiekst. Ich nähere mich der PendlerehrenNadelVerleihung im Bundespräsidialamt. Langsam aber stetig.  

16.03.2017 Uiiiih, um 05Uhr40 brummt ein Alpäzähmer-Güterzug durch den HBf Koblenz. Und brummen trifft das Fahrgeräusch dieses Güterzuges. Nicht dieses Gerangse, Gescheppere, Gekreische in jener unangenehm hohen Lautstärke der anderen [ z.B. DB- ] Güterzüge. Nein, der Alpäzähmer brummt mit seinen Güterwaggons ganz angenehm, fast wie ein Personenzug, durch den HBf Koblenz. Alpäzähmer? Ich recherchiere und dank Google die Erkenntnis in Kürze und Würze: Von der SBB Cargo International geschützte Marke von Lokomotiven, die durch den Gotthard-Basis-Tunnel erhöhte Lasten transportieren können. 2015 vorgestellt mit anfangs 9 Lokomotiven in fetzigem Rot mit weißer Schrift auf blauem Grund ----> Alpäzähmer. 1. Das Wort zusammengesetzt aus "Alpen" und "zähmen" und ein bisschen verschweizert im Ausdruck. Yeah, das gefällt mir! Emotion und Action bei einer Stahlrossbeschriftung.

Hach, das finde ich toll.

Dieses Schweizer Eisenbahnverkehrsunternehmen [EVU] ist offensichtlich weiter bei den Lokomotiven als unser DB-Gleisbeschicker und enorm viel weiter bei der technischen Qualität [ Geräuscherzeugung ] der Transportwaggons. Mit derlei geräuscharmen "Hängereien" wären die Rheintal-Geräusch-Belastungen inklusive der Talflucht der Bewohner dramatisch reduziert. Das wäre was. Träumen darf ich ja mal. Und die vielen anderen Betroffenen ja auch.   

Wir verlassen pünktlich den HBf Koblenz und bei diesem Zugverband fehlen heute morgen gleich 4 Waggons. Egal. Stumme Reservierungsanzeigen im Wechsel mit korrekt befüllten Reservierungsanzeigen signalisieren mir einen zufrieden glucksenden Reservierungscomputer. Wir erreichen pünktlich den Zielbahnhof Düsseldorf. Beim lokalen U-Bahn-Schubser nagt zur Zeit der Störungswurm umeinander. Die Taktzeiten sind außer Rand und Band. Meine Sucht-Rauch-Päuschen nach Nutzung der U78 und Aussteigen bei der Haltestelle Messe, um die folgende U79 mit Richtung Duisburg zu erklimmen, werden immer länger. Heute satte 10 Minuten. Komisch.

Die Rückfahrt genehmige ich mir heute mit dem 14Uhr36 IC-Stahlwurm, der sich pünktlich an Bahnsteig 4 heranbrummert. So viele Waggons im IC-Zugverband habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Nix wie rein und schon brausen wir aus dem Bahnhof raus. Reichlich freie Sitzplätze. Alles prima. Fast. Zeitweise schleichen wir uns wie ermattete Raupen auf dem Gleis entlang.

Zeitverluste? Ach woher, das definiere ich jetzt in Zwangs-Relax-Time um. Ab sofort lautet das Codewort ZRT. In der IT haben wir den bösartig-abwertenden Begriff DAU (Dümmster anzunehmender User) auch in MSB umgetauft. MassivSchulungsBedürftiger. Geht doch. Immer schön empathisch bleiben und die helfende Hand ausstrecken. Kommt gut!

Abseits der Gleise meine Frage: Warum gibt das Saarland derzeit so zu denken?

Zwei mögliche Antworten:

1912 wurde Erich Honecker in Neunkirchen im Saarland geboren. Er wurde Generalsekretär des Zentralkomitees der SED in der 1989 offiziell beendeten DDR. Status: Gestorben 1994 in Santiago de Chile.

1966 wurde Heiko Maas in Saarlous im Saarland geboren. Er wurde 2013 Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz der BRD. Status: Weilt unter den Lebenden.

Herr Heiko Maas justizelt ein bisschen rum und wir wollen das Substantiv Verbraucherschutz in dem Zusammenhang nicht unterschlagen. Den Begriff muss er nämlich bald ersetzen. Das Substantiv Verbraucherschutz wird zu ersetzen sein durch Verbraucherverblödung. Ich schlage vor, die Bezeichnung auf  -Bundesminister für Justizelei und Verbraucherverblödung- zu ändern. Gallig, gelle?

Das Heiko-Maas-Ziel: Der aus dem Saarland nach Berlin entwichene derzeitige Minister der Justiz, Herr Heiko Maas, ist auf dem Weg, neue Standards für zulässige Inhalte im WWW 2 zu setzen. Agathe hilf. Da müssen der Herr und die Ausführungsbehörde zwar gewaltig in der Sprache herumwurschteln, geradezu herumbiegen, um die gewünschte Aufmerksamkeit erreichen zu können. Am Ende der Biegereien wird aber das die angepasste Handlungsvorschrift ohne Beteiligung der Justizbehörden hierzulande?

Was geht ab?

Strafbare Inhalte in freier Handhabung [badisch = mach was du denkscht, mach was du willscht ]  = unerwünscht = political-correctness-non-konform = wirtschaftsschädigend. Die Leitwölfe/Leitwölfinnen/Frau Mohn/Frau Springer und Andere in Berlin fühlen sich gedisst4?

Soso.

Ahmt der Justizminister jetzt die mit dem InternetStop-Schild [ = wir müssen die Kinder schützen, um Gottes willen, überall Päderasten! im "Internet" ] legendär gewordene Jetzt-Noch-Verteidigungsministerin-Frau-Ursula-Von-Der-Leyen nach?

Wie sagte Opa gaaanz früher des Öfteren in singendem Tonfall: Wenn nur ein kleines Kerzlein brennt, find' auch ich mein Kukident. Tast, klirr, bepp.

Zurück zum Dirigenten der Justiz und des Verbraucherschutzes, Herrn Heiko Maas, aus dem Verein mit politischen Ambitionen. Wie, ein Verein hat Ambitionen? Ohja, die Mitglieder dieses Verein gucken ganz interessiert auf den September 2017. Das ist der Futterverteilungsmonat im Jahr 2017. Das Event! Der Knüller! Die Hammerveranstaltung! Da geht die Luzie ab.

Gut geraten lieber Leser, dieser Verein heißt im Falle des Herrn Maas: SPD.

Jetzt muss Opa schon wieder ran mit einem Spruch: Wer hat uns verraten?..... Sozialdemokraten5.........

Zwischensumme der Leidbegriffe von Opa: Kukident + Sozialdemokraten. Wahrlich keine belebende Kombination.   

Was ist nur passiert?

Herr Heiko Maas ist ja so furchtbar enttäuscht von der mangelhaften Zusammenarbeit - wir alle wissen es natürlich, es sind die Dauerbrennerthemen FakeNews und strafbare Inhalte -  mit den großen sozialen Medien [ ganz besonders dem US-Unternehmen Facebook ], dass er jetzt, wie gelegentlich früher der Opa [ der mit dem Leidbild von oben ], zum Knecht-Ruprecht-Knüppel greift.

Ob dem ein großes Treffen in diesem Jahr mit den Gesellschaftern der meinungssteuernden Verlegerfamilien in der BRD [ Bertelsmann, Springer, Funke, Schaub, Burda ] vorangegangen ist? Bei einem vermuteten solchen Treffen war wohl Themenerweiterung angesagt. Das Bekämpfen von geschäftsschädigenden? AdBlockerHerstellern füllt den Tag der Gesellschafter der meinungssteuernden Verlegerfamilien offensichtlich nicht zufriedenstellend aus. Da musste ein Riesenfass aufgemacht werden und das alles erschlagende Wort fiel in trauter Runde beim Roibuschteeschlürfen: Es droht Geschäftsfeldentzug. Der Totalschaden. Der SuperGAU. Unisono wird geschrieen und getobt. Das Internet! Das Böse! Das mit dem Falschbegriff Internet habe ich in einem Artikel schon abgehandelt im Zusammenhang mit der Internetsucht und dem Universitätsklinikum Tübingen

Die Verlegerfamilien fühlen sich bedroht? Und in deren Selbstüberschätzung wird damit sofort auch die freie Gesellschaft bedroht? Irrlichternde Phantasien von Anstaltsentwichenen? Die wahren Garanten für eine freie Gesellschaft verkörpern schwergewichtsmäßig die Gesellschafter der meinungssteuernden Verlegerfamilien? Echt? Ich kann leider nur Vermutungen über dieses Roibuschteeschlürfen-Treffen anstellen.

Ojeh, meine Vermutung = FakeNews? SEK 6 rollt an?

Ich habe mir den Artikel auf der Webseite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz angetan. Yeap.

<Zitatbeginn>
Fair im Netz
Bekämpfung von Hasskriminalität und strafbaren Falschnachrichten – Bessere Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken
</Zitatende>

Zwischenruf von Opas Enkel: Hasskriminalität? Was ist das denn? Es gibt Autokriminalität, WasserverschmutzKriminalität, SteuerVermeidungsKriminalität, FinanzamtsBescheissKriminalität. So weit so gut. Wer hasst, ist kriminell? Wer kriminell ist, hasst? Wie herum denn nun? Wer liebt, erfüllt die Norm und wird nicht kriminell? Liebende Stalker sind normgerecht? Häh? Welche Norm könnten wir hinzuziehen? Und überhaupt: Wovon sprechen die eigentlich?  

Was bitte sind denn "strafbare" Falschnachrichten? Falschnachrichten sind übrigens gar nix für hilflose Zöglinge der Bologna-Reformen. Derlei können hilflose Zöglinge noch nicht einmal erkennen, da die reine Kompetenz-Lehre solcherlei Aspekte der Analyse von niedergeschriebenen Worten nicht näher beleuchtet. Seit wann sind eigentlich Nachrichten per se richtig oder falsch? Wer behauptet das und kann das belegen und zu welchem Zeitpunkt? Gibt es für Nachrichten einen Zeitstempel, um im Nachgang den Richtig-Status der Nachricht zum Zeitpunkt der Erstellung zu belegen UND bei einem nachfolgenden Zeitstempel den Falsch-Status der Nachricht zum Zeitpunkt der Korrektur der Nachricht zu belegen? Und von welcher absoluten Warte aus wird das dann beurteilt und bewertet?

Ich übe mit dem folgendem praktischen Beispiel:

Am Tag X berichtet der Onlinedienst X in der Mittagsausgabe von einem Unfall X an der Kreuzung X in der Stadt X und 2 Verkehrstoten.
Dank überragender Notdienstorganisation der Stadt X können die 2 am Vortag vermeldeten Verkehrstoten zum Tag X+1 vom Onlinedienst X in der Mittagsausgabe als 2 Schwerverletzte vermeldet werden. Supernachricht vor allen Dingen für die zuvor vermeldeten Verkehrstoten, oder?

Wer löscht jetzt welche Nachricht wann? Mit welcher Begründung?

Keiner. Da wird nichts gelöscht, denn derlei Nachrichten interessieren Politiker nicht.

Ich übe ein bisschen weiter.

Am Tag X berichtet der Onlinedienst X in der Frühausgabe von einer anonymen Anzeige gegen den Politiker M aus der Partei S. Der Anzeige wurden Fotodokumente, welche die Übergabe von mattsilbernen Koffern an den Politiker M in unmittelbarer Nähe zu einem Offshoredienstleister-Bürohaus in Singapur zeigen, beigefügt.

Variante 1: Am Tag X+1 berichtet der Onlinedienst Y in der Spätausgabe von einem Ermittlungsergebnis der örtlichen Singapur-Polizeibehörden, dass die Fotodokumente gefälscht waren und von einem Profi-Photo-Shop-Bearbeiter erstellt worden waren.
Variante 2: Am Tag X+2 berichtet der Onlinedienst W in der Mittagsausgabe, dass der von Onlinedienst X gemeldete Vorfall aus einer anonymen Anzeige zur Verhaftung des Politikers M in Singapur geführt hat. In den mattsilbernen Koffern des Politikers M wurden Leichenteile gefunden.

Welche der obigen 3 Darstellungen wird in Zukunft länger als 24 Stunden im World-Wide-Web zu finden sein? Na? Was meinen Sie?

Ich meine, KEINE.

Es betrifft nämlich einen Politiker. Und da hört der Spass aber wirklich sofort auf. Da kommt in Zukunft Knecht-Ruprecht vorbei. Sofort. Schön wäre es ja, wenn es so einfach wäre. Ist es aber nicht. Knecht-Ruprecht droht nur, kommt nicht vorbei und alle 3 Darstellungen werden von den WWW-Dienstanbietern aus Angst vor Schlägen [ Geldstrafen ] unterbunden.

Übung macht den Meister, also noch ein Experiment.

Am Tag X berichtet der SocialMediaAnbieter F in aller Frühe von einer grausigen Gewalttat unter Männern. Die Männer sind Mitglieder der Partei A und werden bei der nächsten Wahl in dem Land D beachtliche Erfolge erringen können.
Am Tag X+1 berichtet der SocialMediaAnbieter F in der Mittagsausgabe von der erwähnenswerten? Gruppenzugehörigkeit der zwei A Parteimitglieder und weiß zu berichten, dass beide Männer Swinger im Club Delta-phi sind. Dieser Club veranstaltet Rudelf[Zensur]en und Sauforgien.
Am Tag X+2 berichtet der SocialMediaAnbieter F in der Abendausgabe von den neuesten Ergebnissen bei der gemeldeten Gewalttat unter Männern von Tag X. Die beiden Männer haben mit gefälschten Personalausweisen auch noch der Partei S angehört. Und waren dort im Ausschuss für Kinderschutz tätig. Alle Kolleginnen im Ausschuss bescheinigten die akribische Arbeitsweise der zwei Männer.

Könnte es sein, dass die ersten zwei Meldungen ewig im WWW verbleiben, während die dritte Meldung sofort gelöscht wird? Wieso das denn nun, fragen sie? Antwort: Partei S ist im Regierungsamt und will nix mit Partei A zu tun haben. Aber A soll einen schlechten Ruf verbrezelt bekommen. Ach was? Ach ja tatsächlich? Echt? So schlicht gestrickt?

Fair im Netz? Welchem Netz? Dem Spinnennetz, dem Bieneneinfangnetz, dem FischFangNetz? Huhu, geht es vielleicht weniger flapsig? Meinen die eventuell das World-Wide-Web?  Das einzurichtende neue Objekt des Maas-Amtes nennt sich "Wirksames Beschwerdeverfahren". Ich zitiere aus dem oben verlinkten Dokument des Bundesministeriums der Justiz und für den Verbraucherschutz.

<Zitatbeginn>

Der Gesetzentwurf zielt darauf, Hasskriminalität und strafbare Falschnachrichten auf den Plattformen sozialer Netzwerke wirksamer zu bekämpfen. Die Regelungen beziehen sich auf Inhalte, die den objektiven Tatbestand einer der im Gesetzentwurf genannten Strafvorschriften erfüllen. Dazu zählen z.B. Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten, Volksverhetzung und Bedrohung.


Der Gesetzentwurf setzt verbindliche Standards für ein wirksames und transparentes Beschwerdemanagement. Die Betreiber sozialer Netzwerke werden verpflichtet, den Nutzern ein leicht erkennbares, unmittelbar erreichbares und ständig verfügbares Verfahren zur Übermittlung von Beschwerden über strafbare Inhalte anzubieten,
    Nutzerbeschwerden unverzüglich zur Kenntnis zu nehmen und auf strafrechtliche Relevanz zu prüfen,
    offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren,
    jeden strafbaren Inhalt innerhalb von 7 Tagen nach Eingang der Beschwerde zu löschen oder zu sperren und
    den Nutzer über jede Entscheidung bezüglich seiner Beschwerde zu informieren.

Die Verpflichtung zur Löschung oder Sperrung bezieht sich auch auf sämtliche auf der Plattform befindlichen Kopien des strafbaren Inhalts.Dazu zählen z.B. Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten, Volksverhetzung und BedrohungVorabentscheidungsverfahren. Ein Diensteanbieter ist nach § 10 des Telemediengesetzes verpflichtet, einen rechtswidrigen Inhalt unverzüglich zu löschen, sobald er von diesem Kenntnis erlangt hat. Das bedeutet, dass ein Diensteanbieter zunächst selbst entscheiden muss, ob ein gemeldeter Inhalt rechtswidrig ist.

</Zitatende>

Damit wird jeder Online-Informations-Anbieter mit einem bisher nicht existierenden neuen Funktions-Wesen verschmolzen: Staatsanwalt und Richter in einem Körper. Cool. Wir sparen Personalkosten. Vereinfachte Geschichte. Ich klage an, ich richte. Zum Prüfen keine Zeit. Das [Hin]richten per Knopfdruck. That's the way i like it. No cost, no memory. 

Im Wilden Westen und vor der französischen Revolution war das genau so. Gun-Men nannte man im Wilden Westen diese Leute. Sheriffs zuweilen auch. Marshalls waren ganz andere Kaliber und sowieso Bundesbeamte.

Bravo, Herr Maas. Zurück zu welchen Wurzeln nochmal genau? Und worin besteht der Verbraucherschutz genau? Ach so, Klementine 3 wohnt noch in der Gedankenwelt von Herrn Heiko Maas? Ach so. Die Hauptsache sauber. Na dann.

Bravo, Herr Maas.

Wo verbleibt eigentlich ein Erzeuger der gelöschten, bösen oder gemeinen Fakenews, der mit der/den Fakenews vielleicht auch gleich zur Volksverhetzung aufgerufen haben könnte und gar eine Bedrohung darstellen könnte?

Weggeschossen. Ganz einfach. Im Maas-deutsch: gelöscht. Von unqualifizierten, nicht beauftragten und nirgendwo greifbaren ängstlichen Löschteams.

Gunmen.

Und die Erfolge beim Löschen erzählt man sich regelmäßig und super entspannt beim Lagerfeuerchen.

Wieso glaube ich eigentlich, Frau Annetta Kahane da erkennen zu können? Vor dem Lagerfeuerchen auf einem Eichenstumpen sitzend und ausgestattet mit dem Perlwasser und dem Würschtle? Halluziniere ich schon? Was bitte könnte die Amadeu Antonio Stiftung mit all dem zu tun haben können? Und was sind das eigentlich am Grill für aufgedrehte Typen? Sind die von den Redaktionen der offiziellen Unterstützer der Amadeu Antonio Stiftung? Verflucht, ich habe meine Fernsichtbrille zu Hause vergessen. 

Verflucht.

Ich weiss, Wiederholungen mit fast oberlehrerhaftem Unterton sind superätzend, aber dieses Buch weist einen Weg       the deliberate dumbing down of america     Charlotte Thomson Iserbyt [738 Seiten]  Second Printing 2000 . Könnten wir mal auf unser Ländle übertragen wollen. Die Erkenntnisse des Buches.

In diesem Land rennen viele Gutbetuchte/Politiker [Einzelnennung, weil Idealisten darf ich nicht mit Geld in Verbindung bringen, never ]/Einflussreiche mit vollen Hosen rum, oder?

Es schmurgelt.

Jesses.

 

 

1 Link führt zu http://blog.sbbcargo.com/18362/sbb-cargo-international-praesentiert-sich-als-alpaezaehmer/

2 Link führt zu http://www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2017/03142017_GE_Rechtsdurchsetzung_Soziale_Netzwerke.html

3 Link führt zu YouTube Klementine Werbung 05.03.2009 uploaded

4 Link führt zu Wikipedia Artikel geändert 25.11.2015 13Uhr49

5 Link führt zu Wikipedia Artikel geändert 04.03.2017 16Uhr58

6 Link führt zu sek-einsatz.de


 

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Drogen für die Lok + Präsentationsmörder [Update]


08.03.2017 Dauerregen. Um 05Uhr40 steht zu meiner Begeisterung schon der IC-Stahlwurm an Bahnsteig 5 des HBf Koblenz so vor sich hin. Goil. Freiwillig bin ich nicht um diese Uhrzeit am Bahnsteig 5. Aber: Das kostenfreie Parken hinter dem HBf Koblenz fordert seinen Tribut. Wer ab 5Uhr30 noch ein kostenfreies Parkplätzchen ergattern will, muss eventuell sehr lange suchen. Und darf dann reichlich Strecke laufen vom Auto zum Bahnhof. Ich will nicht suchen. Der Wecker ist richtig erschrocken, als ich ihn noch ein bisschen mehr in Richtung Nachtweckzeit gestellt habe. Das frühe Huhn kann fröhlich gackern, wenn Aussicht auf ein kostenfreies Parkplätzchen besteht.

So isses.

Nix wie rein, das misshandelte Toilettenkabinchen in Waggon vier Einstieg Süd übersehe ich wohlwollend. Flauschige Wärme im Großraumwaggon und ein flinker Blick auf die Reservierungsanzeigen bestätigt meine Vermutung: Das Reservierungscomputerchen hat die legendäre Diskette mit den Reservierungskoordinaten erhalten und die Bits and Bytes erfolgreich vermampft. Das Reservierungscomputerchen muss also nicht greinen und weinen. Wunderbar. Die Reiseantrittsstimmung beglückt mich.  Besonderheiten sind auf der morgendlichen Reise bis Düsseldorf HBf nicht zu vermelden. Die lässigen paar Minuten Verspätung gehen wir heute am "was auch immer" vorbei. Der lokale U-Bahnbetreiber hat seinen Kampf mit Widrigkeiten schon hinter sich und das U-Bahn-Schubsen gelingt mit erträglichen Verzögerungen. Na dann.

Die Rückfahrt mit dem 17Uhr48 IC-Stahlwurm steht schon 10 Minuten vor der Abfahrt unter einem unseligen Stern. Zuvor habe ich mich an der Wagenstand-Anzeigetafel an Bahnsteig 16 davon überzeugt, ob dieser Zug immer noch mit der völlig falschen Wagenzahl und somit mit der falschen Gesamtlänge geführt wird. Es hat sich niemand um eine Korrektur gekümmert. Also trabe ich in den B-Bereich, um noch Entscheidungsmöglichkeiten zu haben, wenn das "Biest" hereinrollt. Entweder schiebe ich schnell in den vorderen Zugbereich in die recht oft nicht so dichtbesiedelten 2. Klasse Abteile nach dem 1. Klasse-Einheit. Oder ich schiebe gleich in Richtung Zugende. Das Zugende scheint immer mehr gemieden zu werden von den mitfahrenden Fleischpäckchen. Da gibt es reale Sitzplatzchancen, wenn sich die Zugmitte schon leicht "beult" vor Überbesetzung mit Fleischpäckchen.

Zurück zum unseligen Stern. In der BahnApp erscheint der Warnhinweis, dass der Bonner HBf wegen eines Notarzteinsatzes derzeit komplett gesperrt ist. Angekündigt werden Verspätungen in diesem zentralen Nord-Süd-Streckenbereich der DB von 35 Minuten. Das war es dann mit dem halbwegs pünktlichen Abendessen zu Hause. Ich kalkuliere mit meinem Aufschlag in der Wohnung um 20 Uhr. Empfehlen nicht die Allgemeinärzte immer wieder, das Essen nicht allzu spät einzunehmen und vor allen Dingen mit dem Alkoholgenuss vorsichtig umzugehen? Pfff.

Da schwappt die Un-Versorgung von immer mehr IC-Stahlwürmern schlagartig hoch. Der 17Uhr48 wurde schon 2016 von seinem BistroWaggon befreit, weshalb einige Fleischpäckchen nur noch den 18Uhr27 IC-Stahlwurm ( BistroWaggon noch vorhanden, oho!) besteigen. Ob der BistroWaggon des 17Uhr48 IC-Stahlwurmes wegen Altersschwäche außer Betrieb genommen wurde, weiß ich nicht. Wer teilt mir schon so was mit? Ob der ob der Gleisbeschicker einfach keinen Bock mehr hatte? Ich habe keine Informationen vom Gleisbeschicker erhalten. Und ich kenne auch niemanden, der es wissen könnte. Sakrafix.

Die Reise beginnt, mächtig voller Zug heute. Wir reisen so vor uns hin. Verweilen ein bißchen in der Gleisdrehscheibe Köln. Und setzen die Reise fort. Über die Lautsprecherdurchsagen werden wir über die fortschreitende Entspannung bei der Gleissperrung in Bonn informiert.

Soeben, es ist 19Uhr10, rollt der abonnierte Verspätungsalarm der DB in das Mailkonto rein. Euphorische 25 Minuten Verspätung werden angekündigt auf meine Verbindung. Irgendwer hat der Lok eine weiße Prise serviert und die Stromleitungen müssen glühen. In echt! Denn das wird im Minutentakt immer realistischer mit - Achtung festhalten - einer Unterschreitung! der angekündigten Verspätung. Jesses. Dass Lokomotiven aus dem Pleistozän dermaßen zulegen können! Alle Achtung.

In neudeutsch heißt dieser Gib-Gummi-Lass-Die-Elektro-Sau-raus-Vorgang: Booster. Nicht zu verwechseln mit dem Wimpernbooster, eher vergleichbar mit dem Booster beim Raketenstart Apollo X von Cape Canaveral.

Alle Achtung. Das Material ist am Anschlag. Brumm, brumm, rüttel, vibrier, Windgeräusche. Die Fleischpäckchen verwippen im Takt der Bodenunebenheiten. Großes Kino heute. Allerdings nicht das Fleischpäckchen in der gegenüberliegenden Sitzeinheit. Das Fleischpäckchen bohrt dermaßen intensiv in seinen Nasenlöchern herum, dass ich zwei Mal irritiert hingucke. Hoffentlich hat dieses Fleischpäckchen einen integrierten Bohrschutz in den Fingerchen, sonst sind selbige gänzlich verschwunden und haben eventuell zentrale Hirnfunktionen zerdeppert. Dolchstoss oder so.....

Gelungen, die Verspätungszeit aus der Ankündigung wird tatsächlich unterschritten. Wir landen bei plus 19 Minuten auf die reguläre Fahrtzeit. Alle Achtung. Danke Stahlross, pardon Lokomotive.

Letzthin durfte ich eine Präsentation besuchen. Keine Filmpräsentation, nein, was ganz Ernsthaftes. Eine CRM/CMS Präsentation. CustomerRelationShip/ContentManagementSystem- Präsentation. Irgendwas zusammengeschmurgeltes mit Enterprise-Solutions und dem allgegenwärtig dahinterlauernden Qualitätsmanagement. Brizzel. Buuuh.

Derlei Präsentationen begegne ich mit großem Misstrauen, da die laut kreischenden Vertriebler seit Jahren die Super-Dupa-Software an/in/zu den Kunden zu kloppen versuchen. Das Beste sind die Anzüge der Typen oder wenn selbige nicht vorhanden sind [ die Typen mit dem Bewe-eller-Gel auf dem Schöpfchen ] sind es die Stylings und Duftnoten der Ladies [ könnte auch der Nagellack sein ::) ]. Bohei ohne Ende und hinterher bin ich immer dermaßen erschöpft von der Null-Information, mit welcher ich beschickt worden bin. Puuuh.

Ich lasse mich auch dieses Mal nicht entmutigen und gucke mir also wieder so eine Präsentation an.

Rundum nette Menschen. Echt. Gutes Feeling. Die üblichen unvermeidbaren Selbstdarsteller, die gaaaanz große Fans des - Lass uns doch mal tuscheln, wir wissen das eh schon - Gehabes. Wic[Zensur]s-Wischel-Typen halt. Birne leer, aber 1000 Euro Brillen spazieren führen. Sei es drum.

Hier und heute kam ein Beamer nicht zum Einsatz. Todeslinie 2017 überschritten. Die Beleuchtung ähnelte einer Funzelbeleuchtung. Die vorbereiteten Darstellungsskizzen auf dunkelbraunem Knisterpapier mit einem erschlafften blauen Filzer aufgetragen. Die allseits beliebten Moderationskärtchen in allen Farbschattierungen und dann mit Mikromal-Schrift bestäubt. 

UNLESBAR AUS 4 Korrektur 8 METERN ENTFERNUNG. ALLES VÖLLIG UNLESBAR. KEINE UNTERSTÜTZENDEN EXPOSE-ANALOG-PAPERS. NIX. GAR NIX. SELBSTVERMURMELNDER UNVORBEREITETER MODERATOR. SPRACHLICHE DAUERSCHLEIFE [ jede Kurzerklärung endete mit - gut - ja - was als nächstes - wo ist mein Leitfaden geblieben? ].

UND DIESES UNSÄGLICHE DARSTELLEN DES PDCA-KREISLAUFES [das ist der Plan-Do-Check-Act-Kreislauf, dieser ScientologyHauch für ganz Mutige, die bis heute nicht verinnerlicht haben, das am Ende eines 4-Stufen-Ablauf-Kreises niemals der ursprüngliche Beginn des Kreislaufes mit den Korrekturergebnissen vom eben absolvierten Korrektur-Kreislauf beginnen ḱann. Ich bin der Ansicht, das müsste für die QM-Gläubigen eine Spirale sein. Das wäre sinnvoller. Neuer Startpunkt. Ich kann doch nicht die Anfangsbedingung am Ende der Prozessstruktur bei unerwarteten Act-Ergebnissen eventuell zerstören. Jo mei, wie soll das denn gehen? Da werden QM-Typen doch völlig wahnsinnig. Dann schreien DIE. Hilfäää, wo war mein originaler Ausgangspunkt nochmal? Der ist ja wech. Hilfääää.......Wäre es spiralig, könnten QM-Typen von oben auf den Ursprungsstartpunkt gucken und den soeben neuen und veränderten Startpunkt in der Spirale sicherlich mit einem Blick nach "unten" besser assozieren, oder?]

Wäre ich bloß in die Kneipe um die Ecke gegangen und hätte mir was hinter die Binde gegossen.

Alternativ hätte ich ins Kino gehen können.

Denkbar wäre auch gewesen, einfach in einem Einkaufszentrum herumlungernd die Mitmenschen anzugucken. Mobilspähwart spielen.

Warum nur gibt es das in 2017 noch? 90 Minuten für rein gar nichts.

Der Kaffee war gut, die Mini-Ritter-Sport-Riegelchen reichlich vorhanden. Bagger, schlürf. Alles geht mal vorüber.

Jesses.

 

 

 


 

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