Cloudlösungen + Schadsoftware + was juckt da noch die NSA? [Update/Aktualisierung]


Der Schnelltest besteht darin, eine schadsoftwareverseuchte Datei [ erhalten am 20.01.2016 um 11Uhr42 per Mail und wie einige andere Schadsoftwaredateien sorgsam aufbewahrt ] wieder in Umlauf zu bringen und drei Cloudanbieter daraufhin zu checken, ob diese Cloudlösungsanbieter das Versprechen "Ihre Daten sind sicher" einhalten. Sicher bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es den Anbietern gelingt, die Bits genauso sortiert wieder auszuliefern, wie selbige eingeliefert wurden. Und zwar an den berechtigten Empfänger. Nicht das Ausliefern der Bits an irgendwen oder sich die Bits eventuell klauen lassen. Dropbox hatte da gut vorgelegt in der Vergangenheit.  Das Thema ist mählich erledigt. Sondern sicher im dem Sinne, dass der/die berechtigte/n Empfänger durch die Weiterverteilung [ Freigeben ] der Daten nicht geschädigt wird/werden. ISO 27001 +  ISO 27018 sind hier ebenso wie andere Zertifikatsbepperle nicht das Thema. Heute geht es um den "eigentlichen Job", das Basisgeschäft der IT. Könnerschaft, nicht Kompetenz, sondern echtes Können. Meisterhämmerchen.

Vorweg: Das Ergebnis lässt mich ein bisschen fassungslos werden.

Die schadsoftwareverseuchte Datei wird auf Windows10 [ natürlich in einer VM ] vom lokalen Bitdefender [ Modellreihe TotalSecurity 2016 ] als Trojan.GenericKD.2094632 erkannt und gleich mal weggeschmissen. Wech! Nix Schaden angerichtet. Die Bits sind verschossen, umgenietet, umsortiert, atomar neu verteilt. Full Metal Jacket [ Stanley Kubrick ] in Digitalien. Die schadsoftwareverseuchte Datei liegt jetzt auf dem Binärfriedhof.

Rechts hinten in der Friedhofsecke liegt die Datei, huch, ohgottchen, da liegt ja schon McKinsey rum. Wobeiiiiii, die neoliberalen Untoten turnen draußen auch noch herum --> im Lageso, im Verteidigungsministerium usw. Übrigens habe ich seit dem 1980 erschienenen Werk "Shining" von Stephen King eine Sammlung von Holzpflöcken gebunkert. Schiere Angstreaktion - sehr lange schon anhaltend. Wo sind die eigentlich abgeblieben?

Auf dem Windows8.1 System mit einfachem Microsoft Security Essentials muss die detaillierte Dateiprüfung angeworfen werden, damit der "Müll" erkannt wird. Beim Hochladen selbst in die jeweiligen Cloudlösungen --------- eisiges Schweigen der Microsoft Schutzlösung. Totenstille. Psssst, weck die Toten nicht auf, die Schlafenden auf dem Weg nach oben. Position von Microsoft Security Essentials : Friedhof vorne rechts vor McKinsey.

Wechsel auf einen anderen Rechner ohne Schadsoftwareabwehrsystem, um den Test beginnen zu können.

Beteiligte Cloudlösungen sind GoogleDrive, Microsoft OneDrive und Seafile. Bei allen drei Cloudlösungen ist das Hochladen der Datei problemlos möglich. Das anschließende Herunterladen der Datei verhindern GoogleDrive sowie
Microsoft OneDrive, wenngleich sich beide Anbieter über die Option eines Meldungsfensters "herausschlängeln". In diesem Meldungsfenster kann der Kontoinhaber durch Häkchensetzen den Download doch anstoßen. Das ist wohl den
Fehlalarmen der jeweils eingesetzten Virenabwehrlösungen geschuldet. Kann man drüber streiten, ob der Masse der unbedarften Nutzer [ Klicken bis Fifi jaulend auf dem Baum sitzt ]  überhaupt das Melde-Entscheidungs-Ich-bin-der-Herr-im-Hause-weil-kostenloses-Konto-berechtigt-mich-zu-Allem-Fensterchen angeboten werden darf?

Der dritte Anbieter unternimmt gar nichts. Lass es laufen, das verspiiiiiiiielt sich dooooooch. Ja klar, alles im großen Datenbrei. Diese Admins schaukeln die Kl..[ Zensur ]ten.
 
Hedwig meldet sich mit barschem Unterton und Wortfetzen der Art " NoGo.... Wo bleibt die vorsorgliche Verantwortung......Bevormundung im Sinne der Sicherheit ist immer erlaubt .......... sind doch zu viele Deppen unterwegs", was Karl Eduard auf den Plan ruft. Rein formal natürlich nur. Karl Eduard kann sich als Qualitätswolkensucher nicht für eine Richtung entscheiden und versucht wieder mal, eine in sich kreisförmige Argumentation einzubringen. Das haben die Vertreter von QM alle eingebimst bekommen. Nennt sich PDCA [ Plan - Do - Check -Act], wird immer als Kreis dargestellt, muss aber eine Spirale sein. In einem Kreis würde Act ja dann Plan unter Umständen löschen müssen [ DELETE ]. Und wo wäre dann der Beginn, wenn Plan wech ist? Also bleibe ich bei spiralförmigem PDCA.  Bei Karl Eduard vermischt sich das unglücklicherweise noch mit seinem unausgesprochenen, aber gelebten Ansatz, alles konstruktivistisch angehen zu wollen. Einmal wenden, zweimal wägen, einmal wenden. Liegen lassen. Panieren. Prokastinatorraupe. -- Das Haus brennt, oweh, hätten wir mal bloß entschiedener gehandelt und zuvor die Wasserrechnung bezahlt --. ICH ÜBERNEHME KEINE VERANTWORTUNG, wir sind schließlich auch erst bei Check angekommen. Brrrrr. Karl Eduard eben.

Aber dass der Cloudanbieter Seafile mit 5 Euronen Monatsgebühr überhaupt keinerlei Maßnahmen beim Durchschleusen von offensichtlich schadsoftwarebehafteten Dateien unternimmt? Schweinerei. Supportmail an den Anbieter ist unterwegs, mal sehen, ob eine Antwort kommt.........

Die Antwort schlägt soeben auf, uuuups, das glaube ich nicht! Dann werde ich mal mein Seafile-Konto umgehend kündigen. In der Antwort wird die Tatsache bestätigt, dass der Speicherdient Seafile keinen Virenschutz installiert hat. Zumindestens nicht für die zahlenden Kunden. Das ordne ich dem Verhalten eines in Frankfurt-hinter-dem-Hauptbahnhof -Holzverschlag-Zahnpasta-mit-leistungsfördernden-Drogen-für-Radrennfahrer-handelnden Dealer zu. Das halte ich für unverantwortlich. Schleich Dich. Netter Versuch, mit dem Schlagwort wahlweise IT-Mainstream-Geschwurbel den deutschen Speicherstandort für Seafile als das! schlagende [ überzeugende ] Argument für das Buchen der 5 Euronen-Offerte/Monat nutzen zu wollen. Yeah, Babies, aber ein Kabarettist würde solche Schnuckeltierchen als billigste Cloud-Nepp-Betrüger bezeichnen. Würde der Josef Hader auf jeden Fall tun. Ein derartiges Geschäftskonzept werde ich nicht mit meinem Geld unterstützen. 

Mal sehen, wieviele Cloud-Nepp-Betrüger mir in den nächsten Wochen noch so unter die Tastatur geraten. Es ist ein bisschen mühsam, überall die Konten einzurichten. Ein bisschen zeitaufwändig. Puuhhh!

Haben die US-Firmen Google sowie Microsoft, den heißen Drachenatem der NSA im Nacken [ HomeLand Security sei Dank ], die technisch konsequentere Umsetzung hinbekommen? Wollen diese Firmen nicht als mögliche Schadsoftware-Schleuder-Plattformen tätig sein? Sieht so aus. Lob! Verschärftes Lob! 

Da bleibt dem/der deutschen Michel/Micheline wahrlich nichts Anderes übrig, bei der hier angeführten Kleinst-Auswahl von drei Anbietern, einer der beiden US-Firmen den Zuschlag zu geben. Was juckt da noch die NSA? Sollen die doch auch noch reingucken. Ist das der Weg zur Schadsoftwarereduktion? Weiah, weiah, da muss ich jetzt mal Strato und Telekom in der nächsten Zeit testen.

Die Unternehmens-Datensammler von Gottes Gnaden UND die Datenspäher aus dem Darknet [ die mit dem geilen Rechenzentrum in Utah ] als Security Consultants worldwide. Die mit den breiten IT-Patschhändchen im Frankfurter Zentralverteiler. Wo auch der BND seine niveagepflegten zarten Zeigefingerchen drinne rumkurven lässt. Brizzel! Also, mal echt.

Diese zwei US-Unternehmen sind technisch überzeugender aufgestellt als zum Beispiel der deutsche TÜV [ die mit dem abgestürzten Prozessmanagement ] bei der Kontrolle von Fahrzeugen zur Nutzung im Straßenverkehr? Sind lichtgebende  Instanzen in der Weitverkehrskontrolle, nicht auf der Teerstraße, sondern auf der Datenautobahn, diesem Gemisch aus Kupferkabeln und Glasfasersträngen, auf welchem die Bits rumtoben? Diesen zwei genannten US-Unternehmen fehlt tatsächlich erstmal die Skandalkette des TÜV, welche schon bis nach Asien rübergekettet ist. Die Skandalkette des TÜV. Und die Kette der physisch Geschädigten sowie der finanziell Geschädigten auch. Alles sehr verstörend. Diese zwei genannten US-Unternehmen sammeln aber ALLES, was nicht niet- und nagelfest ist, und archivieren das Gesammelte. Bekomme ich vor meinem Rentenbescheid eine Kontrollmitteilung, in meinem Leben unangenehm aufgefallen zu sein durch das Einschleusen von Schadsoftware? Ist das möglich und, welch furchtbare Vision, kürzen die mir was weg? Von meiner Rente? Wäääääh.

Neurexan.

Ich hüpfe schnell zur Apotheke.

Sonst haut mich der Koller weg.

Mir wird schon ganz schwummrig, schaffe ich es bis zur Apotheke?

Geschafft.

Vorrat vergrößern ist angesagt. Abwarten, ob das hier stimmt.

[Update 25.03.2016 - Eine weitere deutsche Cloud]

Willkommen, du Feiertag.  Du Feiertag, der von dem OnlineMagazin - Die Zeit -  in dem Beitrag von Frau Antje Schrupp mit den nachfolgend aufgeführten Textgebilden beworfen wurde. [Original  hier  vom 23.03.2016 20Uhr04 ]

Originaltextauszug eins --- "Der Karfreitag ist schon ein schräger Feiertag. Aber vor allem als Nichtchrist sollte man ihn nutzen, um über das Leid all der Menschen um uns herum nachzudenken" ---
 
Innerhalb des Beitrages von Frau Antje Schrupp beklopft meine geröteten Pupillen noch der nachfolgende Satzauszug:

Originaltextauszug zwei --- " Ältere erzählen mir, wie es früher war: Da zogen sich an diesem Tag alle tiefschwarze Trauerkleidung an und gingen in die Kirche....." ---

Yeah, tiefschwarze Trauerkleidung tragen und über das Leid all der Menschen um uns herum nachdenken.

Da darf die Cloud des Marktführers nicht fehlen. Oder präziser formuliert, die Nichtnutzer sowie die Nutzer der Cloud-Plattform des Marktführers dürfen nicht fehlen. Die Nichtnutzer stehen am Grab, die Nutzer liegen drinne. Vom Marktführer niedergestreckte pulsbefreite Opfer, nicht als in Trauer versunkene Wesen, denn Tote können nicht mehr trauern.  Ja, ja, die Nutzer wohnen im Eichenholz-Sarg. Bevorzugt horizontal. Das Gewürm im Erdreich erarbeitet schon Strategien, wie das nahrhafte Ziel erreicht werden kann. Bohr, knusper, schab, schieb, raspel.

Für Bestandskunden sind die 25 GByte Speicherplatz in der Wolkenlösung kostenfrei [Stand 25.03.2016]. Apps für die Mobilgeräte gibt es als Dreingabe. Rechenzentren in Deutschland. Deutscher Datenschutz. Jetzt flattern mir leicht die Knie, EECHT?, das alles für NullZusatzKosten? Jetzt kommt es ganz fett: Verschlüsselter Datenverkehr zwischen Kundenrechner und Rechenzentrum.

Ich bin ein Nutzer und mein heute durchgeführter Test [ohne jede Bedeutung für die Welt, aber für mich] fördert die Erkenntnis zu Tage, dass jeder schadsoftwarebehängte Datenhaufen von dieser Plattform ungeniert weitergeschoben wird. Kein Torwächter, nix. Weder beim Reingehen noch beim Rausgehen. Jede bessere Diskobutze hat einen Türsteher. Und für die randalierenden Abgefüllten das Rausschmeißerteam, personaltechnisch zuweilen identisch mit dem Reinigungsteam. Übler Job das, die Kot......  vom Boden wischen, lallende und feinmotorisch schwer gestörte bevorzugt männliche Kunden überhaupt anfassen zu müssen, damit die Anderen keinen Schaden erleiden müssen........übler Job. Meine Hochachtung gilt immer wieder Türstehern und Rausschmeißerteams. 

Die Cloud des Marktführers hat sowas nicht. Nicht nötig? Oder mal keinen Bock drauf, weil Arbeit? Oder hat das der Praktikant zusammengeklöppeln dürfen? Oder hat der Vorstand entschieden? Nach der Devise --- das verspiiiielt sich dooooch alles?

Der Marktführer geht in die Vollen und handelt ganz nach der ultimativen Devise im mainstreamigen "Wolkenzeitalter" der Informationstechnik -- dem Cloudwesen. Der Marktführer frönt dem Mantra der deutschen Bitschieber: Alle kriegen Alles. Egal, ob es ein Diamant ist oder schlicht Scheiße. Ohne Ansehen der Person. Wir sind die wahren Demokraten, haben uns jetzt einen Altar jüngst in Sachsen-Anhalt gebaut [Die Welt Online 11.11.2015]. Unseren Altar. Da beten wir unseren Heiligen, den Herrscher der Bits and Bytes an.  --- Säkularisierung, wat is dat denn? Junger Mann, Sie benutzen das falsche Lexikon. Setzen, sechs. Wir beten binär, da gelten andere Regeln. Und deswegen haben wir unseren Altar in Sachsen-Anhalt errichtet. Die wurschtigen Amis haben den BitAltar halt in Utah --- .

Tuschel, wisper: Microsoft Deutschland steuert auch was bei zu den horrenden Betriebskosten, wissen schon, Strom, Heizung, Kühlung, Frischluft und die FestplattenErsatzRollWägelchen im Dauereinsatz UND die Schallschutzkopfhörer für das Hardwareservicemanagementpersonal. Was die da in unserem AltarGewölbeKeller treiben, interessiert uns nicht im Geringsten. Hauptsache Penunze.  Echt, Microsoft, die mit dem funktionierenden SchadsoftwareHauWechZeug im gleichen Gebäude? Aber mit DENEN unterhaltet Ihr euch nicht, gelle? Sind ja nicht Eure Kumpels, sind nur Eure zahlenden Konkurrenten. Pffffhhh! 

Ihr als Marktführer lebt wohl die Devise, aber sagt es niemals öffentlich: Geteiltes Leid ist  vielfaches Leid [und Euer Vorteil, zwinker, tuschel...] Als Marktführer schießt ihr mit der Bit-Makarow/Kalaschnikow/was auch immer [maximales Streufeuer wegen schlechter Laufqualität]  und trefft  IMMER. Mit Eurer Cloud. Irgendwann habt Ihr auch mich. Garantiert. Und dann kaufe ich Euer exklusives Norton/Symantec/GelbeSeuche/wasauchimmeresseinwird High-Tech-Softwärchen?

Der Glaube versetzt Berge.

Nicht mal in einer Lichtensteiner [ kann auch Luxemburg, wahlweise ein UBS-Häuschen in der Schweiz sein ] Bankfiliale kann ein Kunde sein Tresorschächtchen befüllen, womit er so meint, es befüllen zu müssen. Die Banker checken, ob da Sprengstoff reintransportiert werden soll und wenn ja, dann wird das verhindert. Könner eben. Wenngleich seidige Könner.

Die Testexemplare wurden vor dem Hochladen mit Bitdefender [ TotalSecurity 2016 ] geprüft und der Befund laut Protokoll Bitdefender: Einmal ein X97.Downloader.BO und einmal Trojan.GenericKD.2094632, beide mit aktueller Virensignatur des Bitdefender  [Datum 25.03.2016]. Der zusätzliche Abgleich mit Microsoft Security Essentials sowie der letzte Schritt mit Hochladen bei www.virustotal.com ergeben eindeutig, dass die Dateien gefährlich sind. Beide Exemplare konnten nach Belieben heruntergeladen werden, das Komfortmerkmal mit Verschicken einer Mail an den Empfänger inclusive dem enthaltenen Downloadlink UND festhalten: Das Sicherheitsmerkmal glüht wie in einem alten Zweitakter hoch, ja mit einem Kennwort. Neiiiiin, mit einem Kennwort geschützt der freigegebene Inhalt. Geil! Das wars dann aber auch mit der ISO 27001 beworbenen Sicherheit. Und von wem stammt das SicherheitsbeschwörungsBestätigungsBepperle? Wessen Zertifikatsbepperle jetzt genau prangt da orientierungslos auf der Werbeseite des Marktführers herum? Richtig, es prangt ein TÜV Bepperle herum. TÜV Saarland.

Schuss ins Schwarze. Armes geliebtes Saarland, besser gesagt arme liebe Menschen im Saarland. Ihr seid aber auch von seltsamen Figuren und Organisationen umstellt gewesen/ aktuell umstellt. Von dort durfte doch vor einiger Zeit der heutige Justizminister der Bundesrepublik Deutschland [ Stand 03/2016 ] entschweben. Aus der saarländischen Provinz. In die Bundeshauptstadt. Geräuschlos wie eine Schwebfliege. Landeplatz: Ministerium der Vorratsdatenspeicherungsumsetzer. Der von Gabriels Gnaden umleuchtete SchwebfliegenSpeicherLandeplatz.  Schwebfliegen-Platz-Hausnummer-1. Heul. 

Hat nicht gerade die AfD den Saarländischen Landesverband geschlossen wegen irgendwelcher rechtsradikaler Tendenzen? Da klingelt doch was in meinen Ohren herum, da war/ ist doch was ....... Könnten die Aufsichtsbehörden im Saarland nicht gerade mal um die Ecke rödeln und gleich den TÜV-Standort schließen? Die Kundschaft am St. Johanner Markt könnte im Sommer beim Girliespannen entspannter den Latte Macchiato schlürfen, wenn die gänzlich Unqualifizierten [ Geldgeilen, Geltungsgeilen, kognitiv vorzeitig Abgebogenen] den Blick nicht stören. Könnte eine Lebenswahrnehmungsverbesserungsmaßnahme sein. 

Hmmmmm, der Marktführer, von dessen technischen Qualitäten ich als langjähriger Kunde [die ersten Vertragsunterlagen sind vergilbt und kurz vor dem Zerbröseln] immer profitiert habe, leistet sich dieses Auftreten, also den nicht vorhandenen SchadsoftwareVerhinderungsVerteilMechanismus UND die Werbung mit dem TÜV? Hat sich denn kein analysefähiges Zertifizierungsunternehmen finden lassen? Die gibt es doch. Wer tut sich und den Kunden so etwas freiwillig als Unternehmen an? Echt jetzt. Ich muss jetzt mal die ISO 27001 durchackern, unbedingt. Da steht wirklich nicht drinne, dass, ähnlich wie beim Inverkehrbringen von Autos in den deutschen Straßenverkehr, auf der Datenautobahn der Speicheranbieter von den Verpflichtungen befreit ist, dass die in Verkehr gebrachten Bits keinen Anderen schädigen dürfen? Ich muss mir diese ISO 27001 besorgen und erarbeiten. Ich kann es nicht glauben.

Obwohl, es könnte tatsächlich nix drinstehen. Weeeiiil, das Werk haben vielleicht Kompetenzler geschrieben? Diese gradlinigen Scheuklappenbesitzer, pardon, diese focussierenden Zielliniengrabscher.  --- Da vorne liegt das Gold, was stören mich da die seltsamen Ölfässer rechts und links von meinem Weg, die aussehen wie zu großgeratene Bomben ----     Jaja, der Blick fürs Ganze halt.  

Unser aller Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel, die Frau mit der Rautenhandhaltung, predigt seit der Finanzkrise: ---Alles Alternativlos ---

Der Marktführer schließt sich dem --- Alles Alternativlos --- an und nimmt die gebückte Haltung des technisch Unbedarften sowie handlungstechnisch nur kurz oberhalb der Nulllinie  operierenden Unternehmens ein? Oh mein Gott. 

Ich bin fest davon überzeugt, dass im Rechenzentrum irgendwas falsch konfiguriert ist. Irgendwas. Die haben den Hebel für den Einsatz des SchadsoftwareAnalyseHauWechWerkzeugs noch nicht umgelegt. Bestimmt! Das sind doch Könner. Haben Die die Beschriftung für den Hebel vergessen oder hat den Hebel irgendwer geklaut? Hihi , geklaut und die Cloud, niedlich.

Eigentlich ist mein Vorgehen gänzlich unfair: Auf keiner der Seiten des Marktführers, bezogen auf das CloudAngebot, ist die Aussage zu finden, dass in der Cloud die Daten auf Schadsoftwarebefall geprüft werden. Auf keiner einzigen Seite steht das geschrieben. Und wir Deutschen wissen ja, nur Geschriebenes ist gültig. Da steht immer nur ---geprüfte Sicherheit --. Tja, ich habe offensichtlich Sicherheit dem falschen Kontext zugeordnet. Beziehungsweise mit falschen Einzelkriterien befüttert. Wie unfair. Sicherheit klingt doch G E I L . Oder?

Oder verhohnepiepeln Die mich? Weil Sie wissen, dass ich alt bin? Vermuten Die, ich sei kurz vor der geistigen Umnachtung und nutze das CloudGedingens vom Marktführer jetzt noch? Bei dem Ergebnis?

Dem ist definitiv nicht so.

Höchstwahrscheinlich hat der TÜV einen Teilauftrag erhalten und die 230 V Kabel auf VDI-Stempel geprüft oder die Netzwerkkabel im Verteilzentrum auf die CAT-7-Beschriftung hin geprüft. Immerhin. Können die bösen Bits erstklassig transportiert werden. Ausfallslos. Unbegrenzt. Eventuell liegt es wirklich an der von mir vermuteten Gestaltung des Teilauftrages an den TÜV Saarland und den Messgeräten? [Link verweist auf den Artikel vom 23.12.2015 18Uhr02 SpiegelOnline]

Geprüfte Sicherheit! Wäääääh. Sehr geehrter Herr Timotheus Höttges, ich als Kunde mit über 25-jähriger Bindung an dieses Unternehmen, möchte nicht Opfer sein oder werden. Beheben Sie diesen Missstand in Bälde? Oder möchte sich irgendein Cloudanbieter auf diesem Planeten auf den Standpunkt zurückziehen wollen, dass InternetRouter [ die Bitschubser auf Höchstleistungsniveau ] ja auch keine Schadsoftware ausfiltern und demzufolge der mit geprüfter Sicherheit agierende CloudAnbieter nicht mehr als ein InternetRouter tun muss?

Echt? Das wäre billig.

Das Getuschel von Florence und Willibald aus dem Nebenzimmer bekomme ich ungewollt mit. Was haben die eigentlich am Feiertag hier zu suchen und warum können die zwei nicht superleise flüstern?

Florence: Wie sieht der Finanzplan für 2017 aus, Willibald?

Willibald: Nachtigall, ick hör dir trapsen. Du willst doch bestimmt was rüberbugsieren nach 2016, wie ich Dich einschätze?

Florence: Nimm die Posten aus Haushaltstitel 27001 aus 2017 . Ich brauche die sofort zum Verplanen in 2016.

Willibald: Dann ist 27001 in 2017 völlig leer, ich habe schon alle Schattenhaushalte auf die anderen Positionen verteilt

Florence: Völlig wurscht. Ich brauche den Titel zur sofortigen Verwendung. 2017 merkt keiner, dass in dem Bereich Sicherheit nix passiert.

Willibald: Ach, du willst den Planungsfehler, den die Marketingabteilung zu verantworten hat, ausbügeln?

Florence: Und zwar sofort. die Maßnahme muss bei den Kunden wirksam platziert werden können.

Willibald: Seit wann sind dir die Kunden sooooo wichtig?

Florence: Ich will mich nicht beim zu offensichtlichen Lügen erwischen lassen.

Willibald: Ja, das kann ich bestätigen, schummeln ok, aber lügen tust du nicht.

Florence: Eben. Meine Kernkompetenz. Haushaltstitel 27001 aus 2017 für mich gesichert?

Willibald: Done.








Drucken E-Mail

Bahngefährtenzuwachs + Gleichstellungsreferat hat zugestimmt [Update]


Die Bahngefährten haben Zuwachs erhalten. Ab dem heutigen Sonntag, 20.03.2016, gehören dazu Ann Kathrin und Karl Eduard. Die Bahngefährten verbergen sich unter dem Eintrag



Karl Eduard wurde die vollständige Schuhausstattung nicht genehmigt. Ann Kathrin wurde gegen mögliche Mundtrockenheit eine Dentalsalbe vom Medizinischen Dienst empfohlen. 

Eier für die Eier-Such-Häschen-Fang-Zeit sind nachbestellt.

Es geht rasant voran. Hinzugekommen sind heute, 21.03.2016, Hedwig und Herr Peppel. Die kritische Größe ist erreicht und der Datenschutzbeauftragte muss bestellt werden. Das sind diese intellektuellen Bitschieber. Obacht. Mal sehen, was kommt. 

Der frisch hinzugekommende männliche Kollege besteht darauf, mit  Herr angesprochen zu werden. Das kann ja was werden.

Eierbestellung für die Eier-Such-Häschen-Fang-Zeit soeben telefonisch aufgestockt.






Drucken E-Mail

Bahndefekte, coole Typen bei der Bahn + Kettenhunde

03.03.2016 Abfahrt 06Uhr05 in Koblenz. Wagen 7 fehlt, als Ersatzlösung ist im Angebot der Wagen 6. Die Reisenden mögen doch bitte die Plätze nehmen, welche mit der elektronischen Markierung <ggfs. reserviert> versehen sind. Ein
Übertrag der korrekten Sitzplatzzuordnung bei Reservierungen war mal wieder nicht möglich. Wie beim Fleischtransport: Viecher rein, nehmt ein Plätzchen. Wird schon irgendwie klappen. Well done.

Mein Jahresglückslos wirkt immer noch: Bei der Rückfahrt mit dem ICE bis Köln HBF wird kein Aufschlag verlangt. Souveräner Blick der Kontrolleurin. Ich liebe diesen Blick für das Wesentliche. Der Anschlusszug um 17Uhr53 in Richtung Koblenz nahm sich die notorische Verspätung von 12 Minuten, parkte lässig auf Gleis 7, die Fahrgäste turnten in die Stahlkästen und dann, ja dann ward es schlagartig finster im Zug. Strom weg. Die Lautsprecherdurchsage auf dem Bahnsteig verkündete, dass ein Waggon des Zugverbandes defekt  sei. Leider sei der defekte Waggon im Mittelteil des Zugverbandes, aus diesem Grund werde der Zugverband auseinandergezogen, um das Defektteil ausrangieren zu können. Das Bahnbistro also finster und die ganz Unentwegten können sich die Frage nicht verkneifen, warum die Erwärmung der bestellten Gulaschsuppe denn jetzt nicht fortgesetzt werden könne. Glauben die ganz Unentwegten wirklich, dass die Mikrowellenöfen im Zug mit Batterien oder gar Gas betrieben werden? Gelärme und ja, ach, wie niedlich - " wird die Gulaschsuppe bis Bonn noch fertig?" - Fragen führen mich zur Diagnose: Kognitiv falsch abgebogen, aber vor der Erkenntnisampel. Genau diese Fahrgäste. Oder gar Opfer der Kompetenzbewegung, die seit 1989 durch das Land rauscht? Nö, die Alterseinschätzung gibt das jetzt nicht her. Komisch. Einfach nur blöde Fahrgäste? Gibt es ja. Schlicht blöd.

04.03.2016 keinerlei Auffälligkeiten beim Hin- und Rücktransport.

07.03.2016 Hinfahrt problemlos und jawoll, das Jahresglückslos wirkt weiter. Kein ICE-Aufschlag. Lässige 9 Minuten Verspätung bis Aufschlag in Koblenz HBF.

Bei meinen Bemühungen, die Auslöser für die seit geraumer Zeit von mir wahrgenommene Hysterie in diesem Land zu finden, stößt mir immer mehr die inhaltlich verfälschende Berichterstattung der Medien auf. Ich bekomme regelmäßig einen Schluckauf, wenn ich zum Beispiel die qualvollen 15 Minuten der Tagesschau hinter mich gebracht habe. Hicks. Warum ich diese auf Krawall gebürstete und mit teilweise gefälschten Hintergrundberichten (Ukraineberichterstattung mit bestochenen Reporterteams, wie ich lesen durfte) befütterte Sendung betrachte? Weil mein Vater, Gott habe ihn selig, immer gepredigt hat, dass der Blick auf des "Volkes Maul" wichtig ist, um die eigene Orientierung nicht gänzlich zu verlieren UND die Verhaltensweisen der Mitmenschen verstehen zu können. Sei es drum, in dieser besagten Tagesschau wurde irgendwann mal berichtet, dass der derzeitige Justizminister (Bengel von Gnaden Gabriel) sich mit dem gigantischen Konzern Facebook anlegt, um dem Phänomen der "Hasstiraden etc" Einhalt zu gebieten.  Wow, hoffentlich ist der von Gabriels Gnaden geduldete und als willfährig einzustufende Herr bald Geschichte, denn er spielt ein hässliches Bandenspielchen. Er gehört zwar zur Bande der SPD, aber er spielt Bande im Sinne des Billardspielers. Er schiebt die Kugel nämlich über Bertelsmann zum Bürger. Ein bisschen sehr heimlich tut er das, der Herr Justizminister, so mein Eindruck.

Bertelsmann hat vor längerer Zeit ein schickes Nest gebaut. Da liegt nicht nur das Centrum für Hochschulentwicklung als Ei drin, überdies liegt da noch ein Riesenei drin. Das Riesenei heißt Arvato. Habe ich schon am 16.01.2016 erwähnt. Die modernen Kettenhunde von Facebook. Bääh, die Formulierung geht wegen der umfassenden political correctness ja gar nicht, natürlich die Qualitätsmanagementbude für Facebook beim Erhalten eines sauberen Weltbildes beim Social-Media-Riesen Facebook. Bereich Kommentare, Bereich Vernetzung überhaupt. 
 
Arvato, nur die Kettenhunde von Facebook? Oder über Bande die Kettenhunde der Kanzlerin? Oder die Kettenhunde des Justizministers? Oder die Kettenhunde der durchgegenderten und deshalb im Koma taumelnden SPD? Komisch, es könnten so viele sein...... spielt aber keine große Rolle mehr, da die Teilnehmer dieser Regierung sowieso nur in einem Suppentopf herumrühren. Und täglich das einheitliche Geblubber aus diesem Suppentopf herausschwappt.  Die Auflösung, wer wann was warum weshalb hier herumschiebt, offenbart sich gaaanz laaaaaangsam und in Trippelschrittchen. Aber die Lösung naht.

Das Haus Bertelsmann, dessen Tochterunternehmen Arvato wichtige Aufgaben für den Weltkonzern Facebook ausführt, greift richtig durch. Wenige Worte reichen offensichtlich schon, um die Polizei ins Haus zu bekommen und darüber hinaus eine "Gefährderansprache" zu erhalten. Der Ablauf ist unter anderem hier nachzulesen. Drollig, wie sich schleichend mit Hilfe eines SPD-Mitglieds in führender Position des Rechtsstaates (oder hat Herr Maas die Parteimitgliedschaft gekündigt) die Vorbereitungen für ein Wiedererstarken der Gedanken von 1933 erkennen lassen. Wie ich im Beitrag vom 16.01.2016 bereits vermutete, wird die Firma Arvato, welche zu allem Unglück im Bildungsbereich herumvagabundiert, die Zensur in Deutschland wieder einzuführen wissen. Ein Startpunkt ist geschaffen, die furchterregenden Substantive: Pegida,  wahlweise AfD. Oh mein Gott, die drohende Wahlniederlage unter anderem in Rheinland-Pfalz muss furchtbar sein für die mainstreamigen Nichtwisser in der Regierungskoalition. Das ist aber auch eine Crux mit den verkorksten Lösungen für dieses Land in der letzten Zeit: Erst marschiert (die Stiefel dröhnen hart auf dem Asphalt) die Vorratsdatenspeicherung zum Ablauschen der eigenen Bevölkerung voran, dann setzen sich die EU-Kurtisanen (Stichwort Osterweiterung) mit eigenen Vorstellungen zum großen Problem der Flüchtlingsströme völlig ins Abseits, entdecken den Nationalstaat, und desavouieren die Kanzlerin. By the way, den randalierenden Ministerpräsidenten Bayerns nehmen zwar nur noch ganz Verstörte zur Kenntnis, aber der Herr der intriganten Flüsterparolen (der Ministerpräsident des Freistaates Bayern) grätscht der Kanzlerin mächtig von rechts rein. Klar von rechts, er sucht ja den Schulterschluss zu den zwei bösen Substantiven: Pegida pardon AfD.

Arvato zensiert. Und die Inhalte für die Prozesssteuerung gibt vor ------ja wer eigentlich? Familie Mohn nach dem abendlichen 5-Gang-Menü? Oder der Justizminister? So nach dem Motto: Bääh, da wollen Andere an die Geldtröge. Die müssen weg. Die machen wir platt. Nach dem abendlichen 5-Gang-Menü beschließt vielleicht der Mohn-Familienrat: Wir drücken das <Delete>-Knöpfchen bei den Multiplikatoren. Jawoll. Das tun wir.

Dröhnende Stiefel auf Asphalt. Such - kram - da brauchen wir doch nur ein Geschichtsbuch und die Seiten 101 - 130. Erstausgabe 1933. Genau. Da wird exakt beschrieben, wie die öffentliche Meinung zu steuern ist. Hat ja damals super funktioniert. Verdammt, der Volksempfänger ist abgeschafft. Es gibt dieses seltsame Ding, genannt Internet. Wir nehmen mal den größten Anbieter ins Visier. Wen denn jetzt auf die Schnelle? Genau.

Facebook.

Uuuups .., die haben ja einen Vertrag mit unserem kleinen Ableger Arvato. Cooooooool. Oh wie geil ist das denn? Wir können das steuern. Wo ist nochmal das Telefonverzeichnis mit den Rufnummern zum Kanzleramt (wahlweise Justizministerium, SPD-Führungsmannschaft) abgeblieben? Wir müssen über die Kostenerstattung verhandeln. Es muss sich lohnen.

Mal sehen, ob Facebook durchhält. Angesichts der internen Querelen bei Facebook, immerhin einem amerikanischen Unternehmen,  ob der Einflussnahme in der Kommentar-. Posting- oder welcher Funktion auch immer  durch Arvato. Eventuell führen die Facebook-internen Querelen auch dazu,  Einflussnahme von außen abzuwehren und somit gleichgeschaltete Texte zu verhindern. Oder den Direktlöschknopf von Arvato außer Betrieb zu nehmen, wenn allzu offensichtlich wird, aus welchen nicht nachgewiesenen Gründen (muss Arvato eigentlich Rechenschaftsberichte erstellen?) einfach gelöscht wird. 

Mal sehen, hängt voraussichtlich von der Koffergröße ab. Diese Koffer mit den ordentlichen Bündeln mit Zahlen drauf. Und dem Sicherheitsstreifen. 

Wer die Meinung Anderer, egal wie ordinär sie sein mag oder gar ist,  zensiert, darf bald "Vom Winde verweht" spielen gehen. Wer über die staatliche Einflussnahme die Anderen unterdrückt, spielt das Spielchen "Vom Winde verweht" hoffentlich ganz schnell. Erste Anzeichen waren zu beobachten, als die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz die öffentliche Auseinandersetzung mit den Anderen im Fernsehen abgelehnt hat. Jojo, selbst keine Argumente mehr und vor lauter Angst diese Erkenntnis dem Bürger vorenthalten wollen. Gut gemacht, Frau Ministerpräsidentin, halten Sie den Ball weiterhin schön flach. Ganz flach.

Pfeifen, wohin ich spähe. Den Politiksektor meine ich jetzt. Gefällt mir, das Wort  - Sektor - . Berlin Sektorengrenze kenne ich noch aus meiner Jugendzeit, als es nur Schwarz-Weiß-Fernsehen gab. Da sind wir wieder gelandet, bei den Sektoren.

Mohn-Sektor, Kanzlerinnen-Sektor, SPD-Sektor, Maas-Sektor, Seehofer-Sektor.

Ganz wie früher, jeder hat seinen eigenen Geldbeutel. Der Rest ist scheißegal. Völlig egal. Kompetenzstreifen auf 2 Beinen. 









Drucken E-Mail

Bremsprüfungen, Plitsch Platsch + Back to the roots? [ Aktualisierung]


10.03.2016 Frühmorgens schiebt sich der IC Richtung Düsseldorf aus dem Bahnhof Koblenz. Die Lautsprecherdurchsage verkündet, dass Wagen 4 und Wagen 12 heute fehlen. In Köln wird der Irrtum bemerkt und aus Wagen 4 wird Wagen 5. Immerhin hatten die Fahrgäste bis Köln ausreichend Zeit, durch den Zugverband nach den reservierten Plätzen zu suchen. Erhöhte Bewegung erforderlich, ein älterer Mitbürger mit wuchtigem Rollkoffer möchte ich aber bei der Aktion nicht sein. Manchmal sind die kontrollierenden Mitarbeiter auf geradezu mysteriöse Art und Weise verschwunden. Unauffindbar, nicht mal KaffeeschlürfGeräusche könnten den Weg weisen. 

Auf der Rückfahrt mit dem ICE spätnachmittags wird der erste Teilabschnitt Düsseldorf - Köln mit der Präsenz  einer außergewöhnlich freundlichen Mitarbeiterin erleuchtet. Wahrlich erleuchtet. Toll. Weniger toll ist der verspätete IC ab Köln Richtung Koblenz. Warum dieser Zugverband regelmäßig 10 - 15 Minuten Verspätung erreicht, bleibt mir verborgen. Keine weiteren Vorkommnisse.

15.03.2016 06Uhr05 Abfahrt in Koblenz und heute wohnen die Erste-Klasse-Waggons im vorderen Zugsegment. Zwei  2. Klasse-Waggons direkt hinter der Lok suchen nach den 2. Klasse-Kameraden.  Immerhin pünktliche Ankunft in Düsseldorf. Die Rückfahrt entpuppt sich als Verkettung unglücklicher Abläufe. Die U-Bahn hat den Takt verloren und rumpelt mit 25 Minuten Verspätung an. Damit ist der ICE um 17Uhr27 nicht mehr erreichbar. Meine klitzekleine Resthoffnung, den 17Uhr49 zu erreichen, erledigt sich beim Spähen in die Bahn-App. 60 Minuten Verzögerung wegen einer Bombenentschärfung, prächtig. Also auf in den immer prallgefüllten RE5 mit Abfahrt 17Uhr58. Stehplatz bis Köln, danach ein Plätzchen für das mobile Filmvergnügen. Heute im Programm Captain America2 -The Return of the first Avenger 2014. Der Film lenkt mich von dem Nerverlebnis des streckenweise vor sich hinzuckelnden RE 5 ab. Ankunft Koblenz 19Uhr50. Das gibt ein weiteres Nädelchen für das Pendlerehrennadelkissen. Hin- und Rückfahrt gesamt 5 Stunden 35 Minuten.

17.03.2016 Der IC rumpelt an Gleis 5 um 5Uhr50 ein. Und wird so geparkt, dass die Lok genau dort zum Stehen kommt, wo normalerweise Wagen 6 steht. Ohohoh. Die Fahrgäste, heute zahlreich wegen der Ostervorurlaubszeit vorhanden, rütteln an den Türen. Keine Reaktion. So steht das Teil mal einfach so rum. Einfach so verschlossen. Muss ja einen Grund hierfür geben und die mögliche Auflösung für die knast-invertierte Zugverbandssituation bewegt sich mittelmählich schnell auf zwei Beinen um 5Uhr57 in Richtung Lokomotive. [knast-invertiert deshalb, weil im Knast normalerweise die Insassen "drinnen" sind, heute morgen aber alle Fahrgäste erst Mal draußen sind und im Gegensatz zu Goldkettchen-Gerd, der damals am Stahltor des Bundeskanzleramtes herumrüttelte, NICHT in den Palast, pardon die Stahlschlange kommen könnten]. Es ist der Lokführer. Weiah!! Ich bin kurz davor, Beifall zu klatschen.

Hoffnung keimt gerade bei den Fahrgästen auf, erneutes Rütteln an den Türen alternativ leicht genervtes Drücken der Türöffnertaste - Farbe grün - .  Hilft alles nicht. Zug bleibt verschlossen. Obacht, es tut sich was, der Zug beginnt Richtung Norden anzurollen. Wie anzurollen, was bitte soll das denn, ohne Fahrgäste? Der Zug rollt gemächlich Richtung Norden und ich will schon wieder kehrtmachen und nach Hause fahren, als mich der deutlich hörbare Bremsvorgang innehalten lässt. Rumdrehen in Richtung Zugspitze und, hey, die Stahlschlange steht wieder. Der Lokführer scheint erkannt zu haben, dass es nicht sinnvoll ist, mit Waggons außerhalb des Bahngleiseinsteigebereichs zu parken. Rechtzeitig gestoppt.

Der Auftrieb am Bahnsteig zu der jeweilig neuen Waggonposition lässt mächtig Wallung aufkommen. Hubertus, eben standen wir doch vor Waggon 8, das ist jetzt aber Waggon 12, kräht Eva-Maria los. Hubertus, wir müssen nach vorne! Hubertus, tu doch was! Hubertus telefoniert mit Bert, der wiederum Striezel kontaktiert. Gottseidank sollte Striezel heute zum Sicherheitskongress mitfahren und da Striezel nach dem Aufwachen ein unrundes Bauchgefühl hatte [Problemlöser haben ja sehr oft Bauchgefühle, ab und zu werden Problemlöser auch als Visionäre wahrgenommen] , hatte er an diesem Morgen weit vor der Zeit die Elektrohunde an den Bahnhof beordert. Die turnten schon am Südgleis herum und halfen sofort, die Koffer von Eva-Maria und Hubertus zum richtigen Waggon 8 zu schieben. Aufregung pur. 

Kleinartistik des Lokführers? Bisschen rangieren wollen wie zu Hause auf der Märklineisenbahn?  Wahlweise Fleischmann? Oder hat der verantwortungsvolle Lokführer einfach nur seinen Job gemacht und hat die vorgeschriebenen Sicherheitsüberprüfungen absolviert, weil ihn eine Fehlermeldung vom Vorgänger-Lokführer erreicht hat? Könnte doch sein.

Vor meinem geistigen Auge blitzt die Berichterstattung über den neu zu bauenden Stuttgarter Hauptbahnhof auf. Das Betonungetüm, welches die DB da aus/ in dem/den Boden baut/rammt, darf sich gemäß Vorschriften der Eisenbahnbundesverwaltung nicht einmal Bahnhof nennen. Echt, darf es nicht. Warum? Weil der neu zu bauende Stuttgarter Hauptbahnhof mit einer solchen Schräglage zusammengebastelt wird, dass die von Lokführern vor Erst-Anfahrt vorzunehmende Bremsfunktionsprüfung nicht am Bahngleis in Stuttgart vorgenommen werden kann, ansonsten würde in Stuttgart der Zugverband bei geöffneten Bremsen wegrollen. Wegrollspielchen auf dem Gleis. Hunderte Tonnen Stahl rollen dann mählich in die eine oder die andere Richtung. Wegrollen, so wie die Kinderwagen in Zukunft auf den Bahnsteigen. Trotz der besonders gestalteten, hier geriffelten, Bodenplatten auf den Bahnsteigen. Der Bodenbelag (so was ähnliches wie in Gastronomieküchen - holla die Rutsch-gefahr -) soll den Kinderwagen dann bei der Schräglage nicht allzu sehr in Fahrt kommen lassen. Damit Mami oder Papi oder Onkel oder Tante das soft wegrollende Baby noch "einfangen" können. Das Teil, der neue Stuttgarter Hauptbahnhof, darf sich tatsächlich nur Haltestelle nennen. Und hieraus ergibt sich, dass die vorgeschriebene Bremsprüfung durch den Lokführer an einem anderen Ort vor Erst-Anfahrt des Zuges (A nach B) vorgenommen werden muss. Laut der Berichterstattung, die ich letztes Jahr lesen konnte, müssen vor Erst-Anfahrt eines Zugverbandes die Lokführer den Zug in Stuttgart auf ein deutlich weiter gelegenes Rangierareal fahren. Bremsprüfung vornehmen, QM-Prozess erfüllen, dann Einfahrt in den Bahnhof, pardon die Haltestelle, und die Fahrgäste aufnehmen. Auffi geht es. Schnurr ab, du kleiner Zugverband aus der Wirtschaftswunderzeit, rolle aus dem High-Tech-Bahnhof, patsch, der High-Tech-Haltestelle. Geil.

Ich sehe schon die ersten Wurfanker oder gar die mobilen Bremsblöckchen im Verleih auf diesem Bahn...., quatsch auf dieser Haltestelle entstehen. Wirtschaftsankurbelung. Und das Haltestellenprojekt hat der unselige Trupp von Provinzpolitikern und Bundespolitikluschen zu verantworten. Ganz besonders hervorzuheben sind in dem Zusammenhang die "Abgeschobenen" aus Berlin in Richtung DB. Diverse Chefs der DB sollen unter Anderem auch von Daimler-Benz auf DB-Führungspositionen entsorgt worden sein. So wird gemunkelt, geflüstert, getuschelt, geflurfunkt. Fleissig verballerten und verballern die "Abgeschobenen"  die Staatsgelder bzw. nahmen und nehmen die noch auf Depot liegenden Abrufgelder nicht in Anspruch. Planungs- und Fachkräftemangel angeblich. Gaaanz großes Kino. Provinzkino wie in Mecklenburg-Vorpommern rechts hinter dem Schafstall. Määääääh-Määääh-Määääh. Das Kino hat acht Sitzplätze, Schweissfüsse und Salzletten im Angebot. Nach der Kinovorstellung dürfen die Dorfkurtisanen noch mitmischen. Keine Qualitätsvertreterinnen wie diese Frau, sondern die gaaaaaanz Schlichten. Passt.  Plitsch Patsch, sind die Milliarden der Bürger wech. Für immer. Aber alles rollt. Im buchstäblichen Sinne.  

Zurück zur StuttgartHaltestelle. Die Kinderwagenhersteller springen garantiert rechtzeitig auf den, hach was Wortspielchen, rollenden Zug auf und liefern Kinderwagen mit App-bedienbaren elektrischen Bremsen. Da lässt sich eine ganze Modellreihe draus basteln. Die elitären Grünen aus dem Wohlfühlwohnviertel verfügen dann über Kinderwagen mit IOS-ANDROID-kompatiblen und fernsteuerbaren Bremsblöckchen aus Biokautschuk + Biostahl. Das Empfängermodul für die Bremsblöckchen natürlich mit Solaraufladung zur Speisung der OnBoard-Bio-Batterie. Nur das Beste vom Feinsten.

Die Fahrgäste sind jetzt drin im IC mit Abfahrt 06Uhr05 Koblenz. Es begrüßt die Fahrgäste wieder mal das eisige Windchen in den Abteilen. Oh Mann, gibt es in den Lokomotiven denn keinen einfachen Hebel für die Umschaltung der Heiz/ Klimaanlage? Beschriftung ganz schlicht: Hebel links  - Fahrt mit Wiesenhofhühnchen oder - Hebel rechts - Fahrt mit menschlichen Zweibeinern - ? Ist die Beschriftung verschwunden oder gibt es gar den Hebel nicht? Grauslich.

Was unterscheidet bei der DB eigentlich den Fleischtransport vom Menschentransport? Locker flockig beantworte ich das.

Erstens: Wiesenhofhühnchen [können auch Tönnies-Schweine sein] werden im Gegensatz zu den Menschlein nicht auf Fahrausweise hin kontrolliert.

Zweitens: Wiesenhofhühnchen [können auch Tönnies-Schweine sein] bekommen nicht die Durchsage des Lokführers zu hören, dass der ReservierungsDiskettenLadHochInDenHauptspeicherComputer massive Startprobleme hat. Startprobleme? Prima, also schlicht keine Reservierungsanzeige verfügbar.

Drittens: Wiesenhofhühnchen [können auch Tönnies-Schweine sein] können sich nicht beschweren.

Und die Gemeinsamkeiten?

Menschliche Zweibeiner UND Wiesenhofhühnchen [können auch Tönnies-Schweine sein] frieren. Gack, grunz. Bääh.Wäääh.

Der neueste Hit der Empfehlungen zum Vermeiden von Schadsoftwarebefall eines Firmenrechners (PeehCeeh) kommt aus dem Bundesland der unbegrenzten Möglichkeiten, hier dem Bundesland mit der überraschenderweise die-Wahl-habe-ich-dank-Einsatz-der-Partei-und-der-Argumente wiedergewählten Ministerpräsidentin. Das Highlight der ministerialen Vorgabe besteht, tuschel tuschel Flurfunk, im strikten Verbot, in eingehenden Mails einen Link anzuklicken. Geschweige denn, den Absender darüber zu informieren, dass die Mail nicht ordnungsgemäß bearbeitet werden wird. Nein. Nein, das tue ich nicht. Nein, nein. Bäääh.  Gefahr, Verdruss, Fieses könnte dahinter (hinter dem Link) hausen. Formal richtig. Wird leider ausnahmslos auch für alle Absender einer Mail so gehandhabt, welche den entsprechenden Link unmittelbar zuvor angekündigt haben UND der entsprechenden Dienststelle seit Jahren bekannt sind. Betrifft auch die https-Seiten der Firma Microsoft, welche zum VolumeLicenseCenter führen. Grandios, wenn genau der Link in einer zuvor angelieferten Exceltabelle exakt so da steht, wie er auch in der Mail zu erkennen ist. Ja aber, Links sind nur in Mails gefährlich, in Exceldateien sind die gaaaaaaanz ungefährlich! Jetzt spätestens empfiehlt sich der Gang ins Kirchengebäude, hinten links in das dunkle Kämmerchen. Beten ist angesagt.  Wie wäre es, vielleicht den Link mal in eine Textdatei kopieren? Und gucken, was da dann so wirklich steht? Nö, kostet ja viel zu viel Zeit. Außerdem kann ich mit "Internetadressen" eh nix anfangen. So ist es wohl; einfach allen Fortbildungsveranstaltungen ferngeblieben, gelle? Klicken, bis Fifi auf den Baum geschossen ist. Hauptsache klicken.

Solange kein explizites Verbot existiert und auch dann denken die nicht, sondern handeln ungedacht drumherum.  Und wenn dann Fifi vom Baum runterk[Zensor zugeschlagen]kt, laut um Hilfe schreien. Das ist eben der große Nachteil: Wenn PC-Benutzung dem Autofahren gleich gestellt erscheint. Das hat die Industrie perfekt hinbekommen. Alle scheinen das zu glauben.....

Ich bleibe bei meiner Vision, dass die Faxgeräte eine wahre Renaissance erleben werden. Die Schadsoftware springt ja nicht aus dem Papier raus. Tut sie nicht.

Irgendwie äußerst beunruhigende Zeiten. Früher war es lustiger. Echt. Und effizienter. Ich schließe mich diesem Redner an. Vorsicht, Adobe Flash Player wird benötigt, die Software von den Flickschustern der aktiven Webinhalte! Habe leider keine Zeit mehr, einen NICHT Adobe Flash Inhalt zu ermitteln. Gibt es aber bestimmt.

Feierabend jetzt.






Drucken E-Mail

Bananeninnenschale, Flacheisen-Kommentatoren + IT-Sicherheit [1 Nachtrag]


Die letzten Transporttage in den Stahlkästen der DB verliefen unspektakulär. 

15.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz pünktlich und keine weiteren besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt mit dem 16Uhr27 IC ab HBF Düsseldorf verlängert sich um 30 Minuten, da im Kölner Einzugsbereich eine Bombenentschärfung vorgenommen wird. Für Bombenfunde und deren Beseitigung 70 Jahre nach dem unfassbaren Krieg trägt die DB mal keine Verantwortung. Die Gesamtpendelzeit beträgt heute 4 Stunden und 50 Minuten. Das Pendlerehrennädelchenkissen zur Vorlage beim Bundespräsi erhält ein weiteres Nädelchen. So langsam füllt sich das Pendlerehrennädelchenkissen.  

18.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Das verunsichert mich und ich frage mich, ob verborgene Kräfte am Wirken sind.  

19.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und wieder zischt eiskalte Luft aus den Schlitzen im Fensterbereich. Hat der Lokführer die Umstellung vom Fleischtransport für den Hühnerbaron auf regulären Menschentransport nicht mitbekommen? Irre Gedanken durchfluten mich: Bestimmt wird mit dieser Kühlungsmaßnahme im Waggon den herumschwappenden NiesErkältungsAnsteckungsNebeln der Garaus gemacht. Alles für die Gesundheit der Fahrgäste. Also erstmal schnattern, dann Mäntelchen drüber und durchhalten, was sind schon vereiste Füße? - Peanuts - ! Wirkt das außerdem faltenglättend? Dann will ich keinen beheizten Waggon mehr. Nie mehr. Gar keinen mehr von den geschätzt funktionierenden 3 Prozent der überhaupt beheizbaren Waggons. Bestimmt haben die Jungs und Mädels der DB-Betriebstechnik [Verwaltung Berlin] im Bereich der Waggonaußentüren hochmoderne infrarotgesteuerte Zählschranken angebracht, die im Verbund mit einer Temperatursteuerung pro neuem Fahrgast dann eine Temperatursenkung von 0,05 Grad Celsius einleiten und jedem Fahrgast den adäquaten NiesErkältungsAnsteckungsNebelSchutz zusichern. Lecker, dann sind die Fahrgäste im Zielbahnhof Binz Frostgut. Super frisch gehalten. Wenn das doch mit Schadsoftware auf dem Computer auch so ginge.............. dieses Thema behandle ich weiter unten. 

22.02.2016 Keine besonderen Vorkommnisse bei der Hin- und Rückfahrt. Draußen ist es warm, im Waggon ist es warm. Was will ich mehr?

23.02.2016 Abfahrt 06Uhr05 Koblenz und die Stahlschlange raupt verdächtig langsam vor sich hin. Die Ansage verkündet, die Zugfolge auf diesem Streckenabschnitt sei eng bemessen. Zur Wahrung des Sicherheitsabstandes verzögere sich die Fahrt bis HBF Bonn um 11 Minuten. Genau, das ist wieder dieser vordrängelnde Güterzug. Der taucht jetzt regelmäßig um die Uhrzeit auf. Ab HBF Köln wird der Raupengang mit der sattsam bekannten Signalstörung begründet. Ziehen die sich eigentlich die Begründungen aus einem Begründungsbeutelchen, so nach Lust und Laune? Ankunft HBF Düsseldorf mit 14 Minuten Verspätung. Das gibt noch kein Pendlerehrennädelchen für mein Kissen.

Die Rückfahrt hellt meine Pendlermine auf, da kein Aufschlag im ICE auf der Kurzstrecke Düsseldorf - Köln fällig wird. Das elektronische Kontrolleurs-Lesegerät laut Eigenauskunft nicht betriebsfähig. Der QR-Code des Mitfahrenden wird per Augenaufschlag begutachtet und für gut befunden. Geil, im Augenpaar implantierter QR-Code-Leser mit Anbindung an die Leitstelle über eine Funkstrecke ohne Funkloch. Das gelänge aber zwischen Bonn und Koblenz garantiert nicht, denn auf dem genannten Streckenabschnitt sind die Funklöcher größer als die von pupsenden Bakterien erzeugten Löcher in Käselaiben. Aneinandergereihte Funklöcher. Gottseidank ist diese Hauptstrecke zweigleisig ohne Gegenverkehr auf dem jeweiligen Gleis.

Der schon als Ausfall gemeldete IC von Köln nach Koblenz wurde durch einen IC aus der Wirtschaftswunderzeit der BRD ersetzt. Entgeistert herumirrende und herumstarrende Fahrgäste, da alle Waggons mit einer abschreckenden <1> beschriftet sind. Erste Klasse, wääh, darf ich hier eigentlich mitfahren? Diese klitzekleinen Schildchen an den Waggontüren mit der Aufschrift <Heute 2. Klasse> werden nicht wahrgenommen. Die Waggons sind mit massiven scharlachrotfarbenen bezogenen Sitzen bestückt, gigantischen herunterklappbaren Tisch-Rückseiten-Tischchen, Fußstützen aus der Luxusklasse a ' la Mercedes Benz Pullmannklasse. Und das Einsinken in diese Monstersitze, ein Gefühl wie bei Omi zuhause. Plüschig. Königsklasse mit diesem Aufbau wie Ohrensessel. Da will ich nicht mehr raus, außerdem ist der Waggon heimelig warm. Keine weiteren Ereignisse zu vermelden. Ankunft oberpünktlich. Ich muss raus, heute echt schade. 

Der Reinigungstip für Lederschuhe bei weißlichen Flecken[ Schnee, Schweiß]: Betroffene Region mit der Innenseite eines Ministückchens einer Bananenschale ausreiben, trocknen lassen, Schuhcreme drauf. Polieren. Alles wieder tip top in Ordnung. Beim Stöbern im Web hier entdeckt.  Biobananen müssen für die Umsetzung nicht verwendet werden, das wäre snobistisch. Markenbananen aus dem MonsantoGiftInDerPflanzeImBodenWirMachenEuchSchleichendPlattLabor sind ebenfalls nicht erforderlich. Zum deutschen Bier hat sich diese MonsantoWirSorgenFürFruchtbareÄckertruppe übrigens auch vorgearbeitet. Aber vielleicht merkt jetzt der letzte am Weltgeschehen Desinteressierte, wie die Gefährdung uns auf die Pelle gerückt ist. Erst der Hopfenersatz und jetzt noch Glyphosat drinne. Im Feierabendtrunk Glyphosat! Bäääh, will das jemand wirklich? Wenngleich, wer säuft schon 1000 Liter Bier täglich, um die gefährliche Tagesdosis zu erreichen? 

Meine morgendliche und spätnachmittägliche Pendlerlektüre bestand in den letzten Tagen darin, die Seuchenmeldungen aus dem Bereich Informationstechnik durchzuackern. Das Fachmagazin c't  berichtete zu meinem Entsetzen in oberflächlichster Art und Weise über die mit Schadsoftware verseuchten Mailanhänge sowie über die neu einherrollenden Gefahren beim einfachen Surfen. Analyse? Fehlanzeige. Untersuchen der in Massen verschickten und mit Schadsoftware gespickten Anhänge? Jojo, ein Screenshot von irgendwoher mit geheimnisvollem Code. Wo ist da der Mehrwert für den Leser? Das Forum ist bei solchen Themen nur noch mit spitzen Fingern [Sichtschutz für die Augen empfehlenswert] zu betreten angesichts der fachlich unterdurchschnittlichen Beiträge. Das Forum hat sich zu einer Trollwiese der Klickkönige und ungebildeten Schreihälse entwickelt. Nur ganz selten gibt es Kommentare von Fachleuten zu lesen. Sprengselartig im Unrat der <Windows ist Scheiße>, <Mit Linux wäre das nicht passiert> sowie <Das kann mit Apple nicht passieren> zu finden. Wer schreitet schon gerne über Müllhalden, um nach der Stecknadel im Heuhaufen zu fahnden? Niemand. Es ist ein quälendes Unterfangen. 

Am 20.02.2016 hat sich eine schwärig-stinkende Mini-Müllhalde aus dem Forenbereich in die offizielle Berichterstattung bei <www.heise.de> eingeschlichen, regelrecht reingenagt. Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, hat sich mit dem Titel <Kommentar zu Locky: Windows ist ein Sicherheits-Albtraum> in die Menge der Schreihälse eingereiht. Das eigene Schreihalsgrab hat er sich geschaufelt mit dem letzten Absatz seines Kommentares: ....... dafür sind meine Daten sicher und ich kann arbeiten, während die Windows-Nutzer überlegen, wie sie jetzt ganz schnell an die Bitcoins für das Lösegeld kommen...... 

Welch widerwärtige Häme. 

Der Autor, dessen Name ich hier nicht aufführe, begründet dies mit der Wahl seines Betriebssystems. Er hat nach eigenem Bekunden eine Linux-Distribution im Einsatz und wähnt sich jetzt im sicheren EDV-Hafen. Der Autor sollte ins kabarettistische Fach überwechseln oder zur RTL-Unterhaltungstruppe [Rammeln-Töten-Lallen]. Oder zu einem Teleshopping-Kanal, die nehmen vor lauter Verzweiflung auch alles, was noch kriechen kann. Der Autor, dessen Name ich hier immer noch nicht aufführe, hat mit seiner Wahl des Betriebssystems lediglich die Angriffsfläche verringert. Denn jede Variation von Schadsoftware [Erpressungstrojaner oder was auch immer da herumfliegt] wird zur Verbreitungszeit mit einschlägig bekannten betriebswirtschaftlichen Optimierungsschritten an das jeweilige Zielsystem angepasst. Das sollte er wissen. Tut er aber offenbar nicht oder verheimlicht dem geneigten Leser seines Kommentars diese Grunderkenntnis.  Böser, ganz böser Mensch. Bei der Wahl des Betriebssystems als Teilnehmer einer weltumspannenden Vernetzung [Internet] bedeutet des Autors Wahl des Betriebssystems mit Linux lediglich, dass ER, dessen Name ich immer noch nicht erwähne, als Verteilerstation sehr wohl mitspielen wird bei der Weiterreichung von Schadsoftware. Oder mailt der Autor etwa nicht oder versendet Dateien nicht in die Cloud [Facebook, Google, Microsoft und so weiter] oder über USB-Datenträger? Nein? Tut er nicht? Der Autor hat den Netzwerkstecker gezogen? Glaube ich nicht. Demzufolge ist der letzte Absatz seines Kommentars seine zur Schau gestellte pure Schadenfreude, wenn es Andere erwischt. Nach dem Motto, sollen die Anderen doch niedergestreckt werden, die Hauptsache, ich habe mein Linux-Krönchen noch auf. Hähäha, der VBA-Code funktioniert bei mir nicht und mein Betriebssystem hat keine Windows-Bibliotheken, die angegegriffen werden können. Und schon gar keine Registry, die manipuliert werden könnte. ICH BIN SICHER, WEIL ICH LINUX HABE.

Welch ein widerwärtiger hämischer Mensch. Selbst Abgänger einer deutschen Hauptschule sind mit höheren Fähigkeiten zum analytischen Denken und mehr Empathie ausgestattet. Wo bitte hat die Redaktion von <www.heise.de> den eigentlich ausgegraben? Aus der Themse? Oder aus einem Pub? Ist er ein Opfer der klassenorientierten britischen Bildung? Haushaltsgeld der Eltern hat nur für die Baumschule gereicht?  

Ich arbeite seit 7 Jahren auf meinen Rechnern ausschließlich mit Linux-Distributionen als Betriebssystem. Ich weiß die Softwarepflege über die Repositories sehr zu schätzen. Die Handhabbarkeit des Linux-Betriebssystems ebenso. Aber des Autors anmaßende Haltung geht mir völlig ab. Da rollen sich mir die Fußnägel nach hinten weg. Sobald sich die Schadsoftware, ausgerichtet in der ersten Welle auf Windowsnutzer, in abgewandelter Form als mindestens Javascriptschadsoftware über den Browser einherrollend oder als Javaschadsoftware selbst, im Umlauf befindet, bin ich als Nutzer eines Linux-Betriebssystems ebenfalls voll betroffen. Als Linux-Benutzer bemerke ich Word/Excel-Dateien mit eingebautem VBA-Schadcode überhaupt nicht. Stimmt. Aber wenn ich diese Dateien weiterversende, ohne selbige zu prüfen, dann bin ich aktiver Teilnehmer der Schadsoftwarewelle. Punkt.

Nutzer von OpenSource-Produkten als Mittäter, jaja, dieser Denkansatz ist nicht von der Hand zu weisen. Isolierstation kann ich keinesfalls sein [außer ich lösche die Dateien direkt ], was also unternimmt der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux immer? Er prüft vor dem Versand der Dateien mindestens über <virustotal.com>, was er beabsichtigt zu versenden. Und bei zuweilen vorhandener Paranoia wirft der vorsichtige, umsichtige Computernutzer mit dem Betriebssystem Linux das Windows in der Virtuellen Maschine an, um mit dem dort installierten Schlangenöl [Bitdefender, Kaspersky,G-Data, Avira und wie sie alle heißen] die zu versendenden bzw. über USB-Datenträger weiterzugebenden Dateien prüfen zu lassen. Das ist Aufwand und den wird so mancher einfach scheuen. Der Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, erzählt in seinem Kommentar hiervon nichts. Warum? Jede Wette, er weiß es nicht, es ist ihm völlig egal, denn seine Denke ist simpel gehäkelt. In Wiederholung: Er denkt nur an sich und die Therapeutengespräche werden ihn zu bestätigen wissen. Bloß keine Unsicherheiten. Never.

Was ein widerwärtiger hämischer Mensch. Verhält sich wie mein vor Jahren verstorbener dschungarischer Zwerghamster. Dschungarische Zwerghamster riechen übrigens immer vorzüglich, da sie sich unentwegt intensiv putzen. Besagter Zwerghamster hat sich sein Holzhäuschen immer mit Futter bis zum Anheben des Holzhäuschens vollgestopft. Hamster sind Egoisten. Hamster sind auch extrem bissig, wenn es um das Futter geht. Meiner hat mir öfters mal in die Finger gebissen beim Überreichen eines Regenwurms [Fett brauchte das Viech für das Wohlbefinden, die Regenwürmer waren immer im Kühlschrank in einer Sägespäneschale aufbewahrt zum Frischeerhalt. Zum völligen Entsetzen meiner Frau]. Gierige Viecher halt.

Der Autor beißt aber nicht, er sabbert nur. Weißliches strähniges Getropfe rechts und links aus dem Maulwinkel wie bei der Dogge vom Nachbarn. Der Autor, dessen Name ich nicht hier aufführe. 

Und dieser widerwärtige hämische Mensch holt Luft und will als Element der Anwendermenge OpenSource gelten? Bäääh. Gäbe es eine Blacklist für das Downloaden von Linux-Distributionen, dann wäre der Autor für mich die Nummer 1. Ganz oben. Ich würde ihm sowieso lebenslang den PC wegnehmen und in die Ukraine [Donezk-Becken: Stahlkocherszene-Fertigungsstraße 4] verfrachten. In Wiederholung: Schweiß und Schmerz treibt Scheiße aus. 

Die verzweifelt anmutenden Rundmails von Firmen-IT-Abteilungen haben groteske Züge angenommen. Die Textbausteine haben die alle vom BSI übernommen. Nichtssagende Formulierungen überall, die Fußnägel rollen noch weiter zurück. Gleich brechen sie ab. Meine Fußnägel. Oweh. Aktive Hilfe? Wo? Apropos BSI: Der neue Präsident wird diese Behörde mainstreamig zurechtrücken und damit in Grund und Boden rammen. Wäre ich Kabarettist, würde ich es so ausdrücken:  Lobby ist dein Hobby, bist ein arg zwielichtiges Wesen, weißt ums Geldverdienen, den Buchstaben V [wie Verantwortung, Verlässlichkeit, Vertrauen etc] hast Du gewiss aus Deinem Lexikon gestrichen. Geld ist für Dich die einzige Welt.   

Im Jahr 2016 sind einige Wahltermine zu bestreiten. Den Herrn aus dem obigen Absatz kann man leider nicht wegwählen. Das bedauere ich sehr. Aber ich bin guter Hoffnung: Irgendwann sind die herumstehenden Geldsäcke so schwer und groß, dass Alberichs Tarnkappe nicht mehr ausreicht. Dann sieht die Geldsäcke jeder Mitbürger. Und damit auch der Wähler.  

Außerdem: Pfeift das Elend aus dem Dunkelwald der Politik, trifft es den Fälscher alsbald. Guttenberg musste ja auch in die USA entweichen. Aber nur, weil die Anderen keinen Kontakt mehr mit ihm haben wollten. Nicht wegen der Schieberei an sich. Nö, das ist Tagesgeschäft. Bei denen im Dunkelwald.  

Worthülsen in raumgreifender Berichterstattung, ein jeder Lesebefähigte kupfert vom Nächsten ab, das ist Alles. Das Fachmagazin, welches den Autor, dessen Name ich immer noch nicht aufführe, zu Wort kommen ließ, testete ein Produkt von <malwarebytes.org>. Bitte nicht falsch eingeben mit <malwarebytes.com>, da landet man in einer Schmuddelecke. Beim Aufruf von <malwarebytes.org> bespringen den Betrachter Grafiken aus dem japanischen Manga-Bereich, wahlweise auch Grafiken aus dem Themenbereich einer FacebookIrrlichterTeenieDesignGroupVomAllerDümmstenLevel . Die Seite würde ich unter normalen Umständen noch nicht einmal aufrufen, um Topflappen für meine Mutter online bestellen zu wollen. Und DIE haben ein Tool hergestellt, welches nach Aussage des Fachmagazins [wo der Autor wohnt, der wie oben aufgeführt hämische Kommentare verfassen darf] die derzeitige Ransom-Schadsoftware lokal auf dem Rechner zu blockieren fähig ist. DIE ? Wo sind eigentlich die großen Player auf dem Schadsoftwareabwehrmarkt abgeblieben? Untergetaucht oder in Urlaub oder einfach desinteressiert? Also DIE [MangaSchreckGrafikDesignPöbler] haben laut der Berichterstattung des Fachmagazines[ wo der Autor......] ein funktionierendes Tool in Beta-Version [nicht für den Produktiveinsatz geeignet] hergestellt, welches die Verschlüsselung der Daten auf dem befallenen PC blitzschnell stoppt. Wowh! Der veröffentlichte Screenshot auf <heise.de>  beeindruckt mich im ersten Moment.  

Und jetzt lädt wahrscheinlich jeder dritte verzweifelte PC-Nutzer genau das Tool herunter und setzt es ein. Wetten? Und keiner weiß, was es genau tut. Was das besagte Tool so nebenher tut, während das Tool den Wächter spielt. Nach der Devise - Außen hui - Innen pfui -. Könnte ja sein, dass auf dem Rechner des Benutzers was ganz Irrwitziges unter der Oberfläche läuft. Das Fachmagazin äußert sich hierzu nicht. Die Sysinternals-Suite kennen die mittlerweile auch nur noch vom Hörensagen. Oder das Fachmagazin weiß es, hält aber die Informationen zurück. So wie der Autor, dessen Name ich jetzt teilnenne: Der Vorname ist <Fabian>. Mehr verrate ich nicht. Wie nennt der Kabarettist Josef Hader in seiner Vorstellung <Hader spielt Theater> mein heutiges düster anmutendes Verschwörungsstricken?  - Vorurteile - passen immer - garantiert. In diesem unserem Fall das Vorurteil: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Praktische Ableitung: Des Fachmagazins hauseigener Gestank wird nach unten weitergereicht. Personalabteilung engagiert nach Geruch. Stimmt - passt - bestimmt. 


Das Vorhaben, welches ich in den nächsten Tagen umsetzen werde, um die Schadsoftwarewelle für mich im Ablauf und der möglichen bordeigenen Vorsichtsmaßnahmen verständlich werden zu lassen: 

Betriebssystem/ Softwarezusammenstellung

1. Windows 8.1 tagesaktuell gepatcht mit Herstellerupdates in einer Virtuellen Maschine auf Ubuntu 14.04 Betriebssystem 
2. Bitdefender Total Security 2016 installiert in Windows 8.1 mit tagesaktuellen Signaturen ----> Jahresbetrag ~ 40 Euronen 
3. Software Policy Restrictions von Microsoft nach Anleitung konfiguriert ---> kostenlos [gpedit.msc ab MSWindows 7 Pro, nicht Home]
4. EMET von Microsoft nach Anleitung konfiguriert -----> kostenlos [Download hier ]
5. Ehemals Sysinternals Tools [Mark Russinovich] nach Anleitung zur Analyse ----> kostenlos [Download hier]

Testablauf

1. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.
2. Aktuelle Samples der Schadsoftware werden mit den aktivierten Positionen 1. / 2. / 3. / 4. / 5. eingespielt und protokolliert.

Falls was schiefgeht

Wird die entsprechende Virtuelle Maschine einfach ersetzt durch eine jungfräuliche Virtuelle Maschine. Natürlich von einer während der Tests nicht angeschlossenen externen Festplatte. 


Den von mir eingesetzten Browser Mozilla Firefox habe ich seit Jahren mit NoScript und AdBlock versehen. Der derzeitige Schadsoftwaredreck rollt ganz bestimmt auch über die Werbenetzwerke rein. Bei den Advertising Anbietern sitzen sowieso nur hilf- und gewissenlose Callcenteragents herum, die beim Arbeiten mit der Maus immer wieder über die Schreibtischkante hinausfuhrwerken, weil ja ------weil: Medienkompetenz ist eben nicht nur der Doppelklick auf ein Icon.

Jaja, murmelt Florence, schon ganz entnervt,  so ist es. Die Elektrohunde sind begeistert, Action macht ihnen Freude. Hubertus ist völlig abgetaucht, vertieft in diese Lektüre. 

Die Tatsache, dass es manche Administratoren zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht gebacken bekommen, die Systemrichtlinien einer Windows-Netzwerk-Domäne mit dem Ziel zu konfiguríeren, dass auf dem jeweiligen Einzelrechner die VBA-Sicherheit auf maximal [Zertifikats-/ Signaturprüfung] eingestellt ist UND diese vorgegebene Einstellung vom Benutzer ums Verrecken nicht geändert werden kann, bewerte ich als Eiterpickelseuche der völlig Unfähigen. Und vom Layer 5 im TCP/ IP Schichtenmodell haben manche offenbar keine Kenntnis. Oder wie erklären so einige der FirewallProxyData-Admins denn, dass lediglich nach dem Dateiende-Punkt umbenannte MS-Office-Dateien [von .xls bzw .xlsx auf die Dateiendung .pdf] vom Malwareschutz im Mailgateway [wahlweise Mailserver] nicht erkannt werden? Werden die Teile etwa nicht in den ersten 200 Byte gecheckt? Offensichtlich nicht. Da brechen mir endgültig die Fußnägel ab. Auah, das tut wirklich weh jetzt. Die Profi-Gateways bieten derlei Möglichkeiten allemal. Die allereinfachsten Lösungen natürlich nicht. Alles eine Frage der Investition. 

Die Ergebnisse werde ich hier veröffentlichen. Reengineering im Mikroformat. Aus schierer Verzweiflung. Stärkt aber mein Selbstbewusstsein. Macht mich unabhängig. Das Abo der Fachzeitschrift c't werde ich morgen kündigen. Per Einschreiben mit Rückschein, denn wer weiß, ob das Servicecentrum des Fachmagazines <www.heise.de> überhaupt noch Mails öffnet. Vor lauter Angst haben sie vielleicht die Mailkonten geschlossen. Und warten einfach, bis der Sturm vorübergeht. Vergebens, der jetzige Sturm wird der El Nino der IT. Dauerhaft und jede Woche ein neues Schäkerchen. Ganz gewiss. Tschüss, Heise, nach 20 Jahren ist es notwendig geworden. Wie sang Charles Aznavour damals: - Du mit Deinen Lockenwicklern, isch liebe Dich, aber immer nur Lockenwickler, nein, Du hast unsere Liebe vergessen - Du mit Deinen Lockenwicklern - ..........

Außen hui - Innen pfui - Nööö, keinen Bock mehr. 

Nachtrag 29.02.2016 Microsoft Update Betriebssystem 8.1 Pro

Das heute im Updatefenster erscheinende Update mit der Bezeichnung KB 3035583 ist kein Update, sondern eine Installationsdatei für die <Get Windows 10> Werbequälschleuder. Geführt wird es dennoch als Update mit der unvergleichlichen Formulierung < Installieren Sie dieses Update, um Probleme in Windows zu beheben>. Interessanterweise habe ich mit dem Betriebssystem 8.1 Pro einen Lifecycle laut Hersteller bis 09.01.2018 und den erweiterten Support bis 10.01.2023 mit meinem Geld erworben und so lange gedenke ich das System auch zu nutzen. Aber der Hersteller Microsoft presst sein Anreißer-Tool für das SchnüffelHorchAbgreifBetriebssystem Windows 10 mit aller Gewalt zu seinen Kunden. Mit aller Gewalt, das machen doch sonst nur die Türsteher in Sankt Pauli, oder? Werde ich jetzt zur BetriebssystemAbnahmePresswurst degradiert? 





Drucken E-Mail

Auf dieser Webseite werden Cookies eingesetzt. Einige sind wichtig für den Betrieb der Seite. Andere Cookies helfen dabei, die Webseite und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Dauerhaft eingebundene externe Cookies stammen von

  • google-analytics.com
  • jsdelivr.net
  • agora-energiewende.de
  • buzer.de

Ohne Ihre Einwilligung werden einige Funktionen dieser Webseite nicht zur Verfügung stehen.

Beim Anklicken hinterlegter Links in Artikeln werden die vom angesteuerten Link angelieferten Cookie-Meldungsfenster zusätzlich wirksam.

Mein Impressum. Den eventuellen Sinn dieser von der EU durchgesetzten Einverständniserklärung können Sie hier oder hier erlesen. Sie könnten auch Herrn Jan Philipp Albrecht befragen.